Am Donnerstag (20.10.2023) ist es bei der Verzweigung Appenzeller Strasse / Biderstrasse zu einem Selbstunfall gekommen. Dabei kollidierte ein Autofahrer mit einem Kandelaber.
Der Fahrzeuglenker verletzte sich leicht. Es entstand Sachschaden.
Die Luzerner Polizei hat gestern in der Stadt Luzern einen mutmasslichen Opferstockdieb festgenommen.
Der Rumäne ist zudem polizeilich zur Verhaftung ausgeschrieben. Die Untersuchung führt die Staatsanwaltschaft Luzern.
Die Kantonspolizei Thurgau hat am Donnerstagabend in Frauenfeld einen fahrunfähigen Velofahrer aus dem Verkehr gezogen.
Kurz vor 22.30 Uhr fiel einer Patrouille der Kantonspolizei Thurgau auf der Bahnhofstrasse ein Velofahrer wegen seiner Fahrweise auf.
Die Kantonspolizei Thurgau hat am Donnerstagabend in Erlen einen fahrunfähigen Lieferwagenfahrer aus dem Verkehr gezogen.
Der 37-Jährige besass zudem keinen Führerausweis.
Am Freitagmorgen, 20. Oktober 2023, kam es auf der Hauptstrasse in Ried zu einem Verkehrsunfall mit drei Personenwagen.
Zwei Personen erlitten leichte Verletzungen und wurden hospitalisiert. Die Hauptstrasse zwischen Schwyz und Ried blieb knapp anderthalb Stunden gesperrt.
Spezialisten der Fachstelle Seniorenschutz der Kantonspolizei Zürich erklären am Dienstag (24.10.2023), worin die Herausforderungen für die Polizei in Bezug auf Personen die an Demenz erkrankten, bestehen und wie die Kantonspolizei diesen begegnet.
Eine Veranstaltung der Stiftung Plattform Mäander.
Am Freitagmorgen, 20. Oktober 2023, überfiel ein unbekannter Mann ein Uhren- und Schmuckgeschäft an der Augustinergasse 15.
Die Stadtpolizei Zürich sucht Zeug/innen.
Am Donnerstag, 12. Oktober 2023, stürzte ein Bergsteiger am Matterhorn in die Tiefe.
Er zog sich dabei tödliche Verletzungen zu (Polizei.news berichtete).
Am Mittwochabend soll es auf der Südspur der Autobahn zwischen Maienfeld und Landquart zu Verkehrswiderhandlungen eines Personenwagens gekommen sein.
Die Kantonspolizei Graubünden sucht Zeugen.
Im Rahmen des Erhaltungsprojekts A2 Sissach–Eptingen wurde die Fahrbahn zwischen dem Anschluss Eptingen und dem Tunnel Oberburg diesen Sommer erneuert.
Auf dieser Strecke sind für den Winterdienst zwei Glatteisfrühwarnanlagen vorhanden.
Ende September beging ein Mann in der Allée des Grand-Places in Freiburg vor einer Frau, die diskret ihren Säugling stillte, eine sexuelle Handlung.
Die polizeilichen Ermittlungen führten zur Identifizierung des mutmasslichen Täters, der vorläufig festgenommen wurde. Er wird bei der Staatsanwaltschaft angezeigt.
Seit Anfang Oktober wurden der Polizei rund 50 Diebstähle aus Fahrzeugen gemeldet, die in mehreren Bezirken des Kantons begangen wurden.
In fast allen Fällen war das Fahrzeug nicht abgeschlossen, hauptsächlich vor dem Wohnort oder auf öffentlichem Grund. Die Polizei ruft erneut zur Vorsicht auf.
Bei der Kantonalen Notrufzentrale in Herisau sind seit Anfang Oktober 2023 mehrere Meldungen von Telefonanrufen mit automatischer Bandansage eingegangen.
Die angerufenen Personen haben richtig reagiert und die Anrufe sofort beendet. Sie haben den Betrugsversuch dieser Masche erkannt. Die Täterschaft kam nicht zum Erfolg.
Unter unklaren Umständen kam ein Fahrradfahrer in Brittnau zu Fall und verletzte sich schwer.
Der Unfall ereignete sich am 19.10.2023, kurz vor 22:30 Uhr. Ein auf der Fennernstrasse in Brittnau in Richtung Fennern fahrender Fahrradlenker stürzte aus noch unbekannten Gründen auf der abfallenden Strasse und kollidierte mit einem Baum.
Am Donnerstag (19.10.2023), kurz nach 13 Uhr, wurden die Resultate einer Geschwindigkeitsmessanlage in Stein ausgewertet.
Dabei konnte festgestellt werden, dass die Anlage unmittelbar zuvor ein Auto mit einer Geschwindigkeit von 96 km/h, anstelle der erlaubten 50 km/h innerorts, erfasst hatte.
In der Zeit zwischen Mittwochnachmittag und Donnerstagmorgen (19.10.2023) ist eine unbekannte Täterschaft in zwei Baustellen in St.Gallen und Gossau eingebrochen.
An der Sportstrasse in Gossau betrat die unbekannte Täterschaft unter Einsatz von Körpergewalt das Bauobjekt.
Tempo 30 in Teilen der Elsässer- und Klybeckstrasse erhöht die Verkehrssicherheit und reduziert die Lärmbelastung.
Das Bau- und Verkehrsdepartement publiziert deshalb kommenden Samstag die notwendige Verfügung zur Einführung von Tempo 30 auf Abschnitten der beiden Strassen. Die Umsetzung ist im Winter 2023/2024 vorgesehen. Sie entspricht den vom Grossen Rat beschlossenen Leitsätzen zur weiteren Umsetzung von Tempo 30 sowie Forderungen aus den Quartieren.
Der Anschluss Bümpliz wird umfassend saniert. Nebst der Sanierung der Infrastruktur wird durch eine Neukonzeption der Spuraufteilung insbesondere die Verkehrssicherheit für Velofahrende verbessert.
Die Baustelle wird diese Woche zurückgebaut und die neue Verkehrsführung geht in Betrieb.
Auf der A9 zwischen Visp und Brig werden im Oktober diverse Arbeiten an der Entwässerung und den Leitplanken durchgeführt.
Dafür kommt es zu verschiedenen Einschränkungen.
Am Donnerstag, 19. Oktober 2023, ist es in Herisau zu einem Selbstunfall mit einem Personenwagen gekommen, wobei sich das Auto überschlug.
Der Lenker blieb unverletzt, am Auto entstand Totalschaden.
Im Zeitraum vom 23. – 26. Oktober wird ein 31 Meter langes und 7 Meter breites Kursschiff vom Zugersee zum Walensee transportiert.
In der Nacht vom 25. - 26. Oktober führt dieser Schwerlasttransport zwischen den Anschlüssen Bilten und Weesen über die A3. Dabei muss der Verkehr in Fahrtrichtung Chur kurzzeitig angehalten werden.
Am Donnerstagnachmittag (19.10.2023) prallte ein 19-Jähriger Autofahrer auf der Klettgauerstrasse in Neuhausen am Rheinfall bei einem Selbstunfall gegen die Leitplanke.
Verletzt wurde dabei niemand, es entstand jedoch massiver Sachschaden.
Die aktuelle Berichterstattung von SRF zeigt, wie perfid die Betrüger vorgehen und wie hoch die finanziellen Verluste sind.
nformieren Sie sich rechtzeitig über das Phänomen Anlagebetrug
Beachten Sie die Empfehlungen der Polizei
Melden Sie sich bei der Polizei, wenn Sie Opfer wurden
In der Nacht auf Sonntag sind in Trimmis vier Männer festgenommen worden. Sie befanden sich auf der Durchreise.
Zwei von ihnen wird Schleppertätigkeit vorgeworfen.
Die Südströmung über den Alpen wird mit den neuen Modellunterlagen für morgen Freitag etwas stärker eingeschätzt als das gestern noch der Fall war.
Deshalb wurde die Wind- wie auch die Niederschlagswarnung im Alpenraum teilweise angepasst.
Eine unbekannte Person hat Mitte Oktober auf dem Rastplatz A1 Baltenswil-Süd drei Welpen ausgesetzt.
Am 14. Oktober entdeckte ein Automobilist eine Kartonschachtel neben der WC-Anlage.
In der Nacht auf Mittwoch ist in Thusis ein Mann festgenommen worden. Er trug Diebesgut von Diebstählen aus unverschlossenen Fahrzeugen in Domat/Ems und Cazis bei sich.
Am Dienstagabend wurden der Kantonspolizei Graubünden zwei Diebstähle aus Fahrzeugen in Domat/Ems gemeldet.
In der Nacht auf Sonntag ist in Schwarzenbach ein Jugendlicher von einem Unbekannten tätlich angegangen und dabei verletzt worden. Das Opfer begab sich selbstständig ins Spital.
Zur Klärung der Ereignisse werden Zeugen gesucht.
Uster, drittgrösste Stadt im Kanton Zürich, ist mit rund 37'000 Einwohnerinnen und Einwohnern eine dynamisch wachsende Stadt im Grossraum Zürich und bekannt als innovatives Regionalzentrum.
Mit ihren 40 Mitarbeitenden ist die Stadtpolizei Uster auch für die Gemeinde Greifensee zuständig und betreut so insgesamt rund 42'000 Einwohnerinnen und Einwohner. Im Weiteren arbeitet sie im Regionalen Polizeiverbund mit den Kommunalpolizeikorps Illnau-Effretikon, Dübendorf und Volketswil zusammen. Die Seerettung für den Greifensee ist in die Stadtpolizei Uster integriert.
Unsere Kindergarten- und Schulbesuche sind auch nach den Herbstferien noch im vollen Gange.
Heute durften wir einen besonderen Gast in erster Reihe begrüssen.
Ein alkoholisierter Autofahrer musste in der Nacht zum Donnerstag in Frauenfeld seinen Führerausweis abgeben.
Kurz vor 1.20 Uhr kontrollierte eine Patrouille der Kantonspolizei Thurgau auf der Zürcherstrasse einen 59-jährigen Autofahrer.
Die Kantonspolizei Zürich präsentiert ein historisches Foto.
Servicearbeiten an einem Streifenwagen in der polizeieigenen Autowerkstätte bei der Polizeikaserne in der 1960er Jahren.
Zwischen Mittwochnachmittag und Donnerstagmorgen, 18./19. Oktober 2023, nahm die Stadtpolizei Zürich in den Kreisen 4 und 7 zwei Diebe fest, die ihren Opfern zuvor Gegenstände entrissen hatten.
Am Mittwochnachmittag, kurz nach 16 Uhr, wurde eine Patrouille der Stadtpolizei Zürich auf zwei sich streitende Männer aufmerksam.
Bei einem Brand in einem Mehrfamilienhaus am Mittwochabend (18.10.2023) in Neerach hat das Feuer beträchtlichen Schaden verursacht.
Die Bewohner konnten sich in Sicherheit bringen und wurden nicht verletzt.
Im Tunnel Belchen werden Unterhaltsarbeiten ausgeführt. Die Arbeiten bedingen Sperrungen der Tunnelröhre in Fahrtrichtung Chiasso.
Während den Sperrungen wird der Verkehr in Richtung Chiasso durch die Röhre Richtung Basel und dort im Gegenverkehr geführt.
Am Donnerstagmorgen (19.10.2023) kurz vor 7:30 Uhr ist es auf der Kasernenstrasse zu einer Kollision zwischen einem Motorrad und einem Mofa gekommen.
Beide Personen verletzten sich leicht.
Am Mittwochabend, 18. Oktober 2023, ist ein Rollstuhlfahrer in Siebnen im Gebiet Schwendenen verunfallt.
Der 74-Jährige kam um 22.25 Uhr ohne Fremdeinwirkung von der Strasse ab und stürzte ein rund 30 Meter langes Wiesenbord hinunter.
In den letzten Tagen gingen bei den Polizeikorps der Zentralschweiz zahlreiche Meldungen von telefonischen Betrugsversuchen in einer erneut neuen Version ein.
Am Telefon täuscht eine Bandansage vor, der Anruf wäre von der Polizei. Eine meist englischsprechende Computerstimme erklärt, dass ein Problem besteht und die angerufene Person dringend handeln muss.
Gestern Mittwoch, 18. Oktober 2023, kurz nach 16.00 Uhr, fuhr der Lenker eines Personenwagens mit Zuger Kontrollschildern auf der Axenstrasse in Richtung Sisikon.
Im Kleine Galerie-Tunnel geriet der 79-jährige Lenker aus derzeit unbekannten Gründen auf die Gegenfahrbahn und kollidierte seitlich/frontal mit einem korrekt entgegenkommenden Fahrzeug mit Urner Kontrollschildern.
Am Mittwochnachmittag ist auf der Südspur der Autobahn A13 eine Frau mit der Mittelleitplanke kollidiert.
Sie wurde durch einen Amtsarzt als fahrunfähig eingestuft.
Die Arbeiten zur Pannenstreifen-Umnutzung und zum Ausbau des Lärmschutzes auf der A6 zwischen Wankdorf und Muri schreiten weiter voran.
Für verschiedene Arbeiten kommt es in den nächsten Wochen zu diversen Sperrungen.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.