In Elm wurden am letzten Sonntag sieben Alpakas von Wölfen getötet und zwei weitere verletzt.
Die Regulationsgesuche für das Kärpfrudel und das Schiltrudel sind immer noch beim Bund hängig. Der Kanton Glarus verlangt eine umgehende Zustimmung.
Beim Überholen eines Traktors wurde eine Automobilistin von Gegenverkehr überrascht. Sie brach das Manöver ab und prallte gegen den Anhänger.
Dabei wurde sie leicht verletzt.
Das Bundesamt für Strassen ASTRA setzt bis Ende 2023 die Limmatbrücke Dietikon instand.
Die Hauptarbeiten befinden sich im Abschluss und ab dem 23. Oktober 2023 werden die Einschränkungen für den Verkehr wieder aufgehoben.
Leichte Verletzungen hat sich am Montagnachmittag, 16. Oktober 2023, eine Lenkerin bei einem Verkehrsunfall in Wald zugezogen.
Eine 91-jährige Lenkerin fuhr um 16.30 Uhr mit ihrem Personenwagen aus Richtung St. Anton kommend auf der Nebenstrasse in Richtung Dorf Wald.
Von der Polizei beobachtet überholte ein Automobilist derart riskant, dass ein entgegenkommendes Auto anhalten musste, um eine Kollision zu verhindern.
Die Kantonspolizei sucht die Beteiligten.
Bei einem Brand im Untergeschoss einer Hochschule ist am frühen Dienstagmorgen (17.10.2023) ein Sachschaden von mehreren hunderttausend Franken entstanden.
Verletzt wurde niemand.
Am Dienstagabend, 3. Oktober 2023, verhaftete die Stadtpolizei Winterthur in Töss zwei Personen, welche mutmasslich mit Betäubungsmittel handelten.
Anlässlich einer darauffolgenden Hausdurchsuchung wurde eine grössere Menge Betäubungsmittel sowie Bargeld sichergestellt.
In der Nacht auf Dienstag ist auf einer Baustelle der A13 in Rongellen ein Arbeiter rund neun Meter in die Tiefe gestürzt.
Mit schweren Verletzungen wurde er in ein Spital geflogen.
Ein alkoholisierter Autofahrer musste am Montagabend in Tägerwilen seinen Führerausweis abgeben.
Kurz vor 21.30 Uhr kontrollierte eine Patrouille der Kantonspolizei Thurgau bei einer Tankstelle an der Hauptstrasse einen 34-jährigen Autofahrer.
Ein 14-Jähriger verunfallte am Montagabend in Frauenfeld mit einem E-Scooter.
Er wurde leicht verletzt und musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Gestern, kurz vor Mittag, ereignete sich an der Gschwaderstrasse eine Kollision zwischen einem Lieferwagen und einem Hydranten.
Der Hydrant brach dabei ab und es entstand eine grosse Wasserfontäne.
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Von Montag bis Freitag posten wir jeden Tag ein Foto eines Standorts eines unserer Fair-im-Verkehr-Plakate in einem Basler Quartier.
Die Luzerner Herbstmesse verlief aus polizeilicher Sicht ohne grössere Zwischenfälle.
Die Luzerner Polizei war über die Tage stark präsent auf dem Inseli sowie dem Europaplatz und kontrollierte zahlreiche Personen. Dank der präventiven Präsenz konnten diverse Auseinandersetzungen vorzeitig verhindert werden.
Gestern Montag, 16. Oktober 2023, kurz nach 16.30 Uhr, fuhr der Lenker eines Motorrades mit Zürcher Kontrollschild auf der Flüelerstrassse in Richtung Kreisel Flüelen.
Dabei beabsichtigte der 64-Jährige in den Kreisel einzufahren und musste verkehrsbedingt abbremsen.
Am Montag, 16. Oktober 2023 kurz vor halb 8 erreichte uns die Meldung einer Frontalkollision in Kerns.
Eine 45-jährige Autolenkerin fuhr auf der Dorfstrasse Richtung Stans und beabsichtige nach links in die Kägiswilerstrasse einzubiegen.
Bei einem Unfall am Montag, 16. Oktober 2023, in Engelberg wurde ein Auto mehrere Meter durch die Luft und einen Abhang hinunter geschleudert.
Kurz nach Mitternacht, fuhr ein 30-jähriger Autolenker von Grafenort auf der Engelbergerstrasse in Richtung Engelberg.
Am Sonntagmittag (15.10.2023) wurde die Geldkassette eines Hofladens in der Stadt Schaffhausen aufgebrochen.
Die Schaffhauser Polizei konnte noch am gleichen Nachmittag (15.10.2023) den mutmasslichen Täter ermitteln und einvernehmen. Der Tatverdächtige gestand gegenüber der Polizei den Kassettenaufbruch und einen weiteren Einbruchdiebstahlsversuch.
Die Ermittlungen zum Brand in einem Mehrfamilienhaus von Ende Juni in Renan sind abgeschlossen. Ein Mann war dabei ums Leben gekommen.
Ein technischer Defekt an den Elektroinstallationen des Gebäudes hatten das Feuer ausgelöst.
Gestern am späten Nachmittag ereignete sich auf der Autobahn A1 zwischen Payerne und Avenches ein Unfall, an dem ein Autofahrer und ein Motorradfahrer beteiligt waren.
Der Motorradfahrer wurde schwer verletzt und von der REGA versorgt. Die Autobahn wurde für die Dauer des Rettungseinsatzes auf dem oben genannten Abschnitt gesperrt.
Wie die Staatsanwaltschaft und die Kantonspolizei mitteilen, wurde am 15.10.2023 ein 28-jähriger Schweizer, der in der Region Locarno wohnt, verhaftet.
Gemäss einer ersten Rekonstruktion befand sich der Mann mit einigen Bekannten an einem kleinen Strand entlang des Flusses im Gebiet von Gordola.
Am Samstag, den 14. Oktober 2023, um 13:40 Uhr, fuhr ein Auto, das von einer 20-jährigen Frau aus La Chaux-de-Fonds gesteuert wurde, auf dem Quai Louis Perrier in westlicher Richtung.
Am Anfang des Quais kam sie nach links ab und prallte gegen einen Pfosten eines Fussgängerstreifens.
Heute ist der erste Tag unseres Wettbewerbs: Mach ein Selfie mit einem der Plakate, schick es an kapo.socialmedia@jsd.bs.ch und gewinne das FairimVerkehr-Set.
Von Montag bis Freitag posten wir jeden Tag ein Foto eines Standorts eines unserer Fair-im-Verkehr-Plakate in einem Basler Quartier.
Der Himmel präsentierte sich am Montag zeitweise sehr facettenreich.
Dafür verantwortlich waren Cirren, mit anderen Worten Eiskristallwolken, die sich auf einer Höhe von rund 7500 bis 9000 m ü.M. befanden. Eine Auswahl an schönen Exemplaren präsentieren wir nachfolgend im Blog.
Am Samstag, den 14. Oktober 2023, gegen 15:00 Uhr, fuhr ein Auto, das von einem 45-jährigen Einwohner von Les Geneveys-sur-Coffrane gesteuert wurde, auf der Rue du Mont-Racine in Richtung Norden.
Zu einem bestimmten Zeitpunkt prallte sein Fahrzeug gegen einen Brunnen, der sich auf der linken Seite der Fahrbahn befand.
In der Nacht von Sonntag auf Montag sprengten unbekannte Personen in Schwarzsee einen Bankomaten und flüchteten danach in unbekannte Richtung. Es wurden umfangreiche Fahndungsmassnahmen eingeleitet.
Ermittlungen wurden aufgenommen und die Polizei sucht Zeugen.
Am Sonntagabend wurde in Trimbach ein Mann tätlich angegangen und beraubt.
Die Polizei hat Ermittlungen aufgenommen und sucht Personen, die Auskunft zur unbekannten Täterschaft machen können oder auffällige Beobachtungen gemacht haben.
Am Samstag, 14. Oktober 2023, um 19:00, fuhr ein Elektro-Trottinett, gelenkt von einer 55-jährigen Einwohnerin von Bôle, auf der Rue du Temple in Richtung Süden.
Auf der Höhe der Hausnummer 2 stürzte sie auf die Fahrbahn.
Am Montagmorgen, 16. Oktober 2023, kurz nach 07.00 Uhr, kam es auf der Autobahn A2 in Pratteln BL, in Fahrtrichtung Bern/Luzern, zu einer Auffahr- und Folgekollisionen mit insgesamt sieben beteiligten Fahrzeugen.
Personen wurden dabei keine verletzt. Die kurzzeitige Sperrung der A2 Richtung Bern/Luzern führte zu massiven Verkehrsbehinderungen.
Am Montagnachmittag (16. Oktober 2023 / kurz vor 14:15 Uhr) ist auf der Rothenburgstrasse in Eschenbach ein Tankwagen zur Seite gekippt.
Im Tank war Heizöl geladen. Dieses ist an der Unfallstelle ausgelaufen.
Auf der Autobahn A1 in Richtung Zürich ist am Sonntagabend ein weisser Pick-up durch eine gefährliche Fahrweise aufgefallen.
In Egerkingen konnte das Fahrzeug angehalten und zwei Personen kontrolliert werden. Aufgrund von möglichen weiteren Widerhandlungen gegen das Strassenverkehrsgesetz sucht die Polizei Zeugen.
Am Samstagnachmittag, 14. Oktober 2023, hat die Kantonspolizei Basel-Stadt während einer binationalen Aktion mit der deutschen Bundespolizei und der Kriminalpolizei der Staatsanwaltschaft Basel-Stadt in Riehen einen Jugendlichen angehalten.
Sie hat ihn im Auftrag der Jugendanwaltschaft Basel-Stadt festgenommen. Der 14-Jährige wird der mehrfachen Störung des Eisenbahnverkehrs verdächtigt.
Am Montag, 16.10.2023, 11.55 Uhr, ereignete sich auf der Landstrasse in Glarus ein Verkehrsunfall.
Die Lenkerin eines Personenwagens war in Fahrtrichtung Netstal unterwegs.
Am Sonntagmorgen, 15. Oktober 2023, nahm die Stadtpolizei Zürich im Kreis 4 zwei Personen fest, die zuvor eine Person niedergeschlagen, mit einer Stichwaffe bedroht und ausgeraubt hatten.
Kurz nach 7 Uhr ging bei der Einsatzzentrale der Stadtpolizei Zürich die Meldung ein, wonach ein Mann ausgeraubt worden sei.
In Hägendorf fuhr am Sonntag ein Automobilist auf der Oltnerstrasse auf die Gegenfahrbahn und kollidierte mit einem entgegenkommenden Fahrzeug. Verletzt wurde niemand.
Aufgrund des Verdachts vorangegangener Widerhandlungen gegen das Strassenverkehrsgesetz sucht die Polizei Zeugen.
Infoabend der Stadtpolizei Uster.
Du bist motiviert und kannst gut mit Verantwortung umgehen?
Du arbeitest gerne mit Menschen?
Du bist stark im Dialog?
Du bist flexibel und kannst dich auf stets verändernde Situationen einlassen?
Das alles trifft auf dich zu und du bist auf der Suche nach einer neuen Herausforderung?
Am Montagmorgen, 16. Oktober 2023, kam es im Kreis 6 zu einer Kollision zwischen einem Lastwagen und einem Rollerfahrer.
Dabei wurde der Rollerfahrer so schwer verletzt, dass er später im Spital verstarb.
In der Nacht auf Sonntag (15.10.2023) hat eine unbekannte Täterschaft sechs parkierte Autos in Thayngen durchsucht und aus einem davon Münzgeld gestohlen.
Die Schaffhauser Polizei bitte die Bevölkerung um sachdienliche Hinweise zu diesen Vorfällen und empfiehlt parkierte Fahrzeuge immer abzuschliessen.
Ein alkoholisierter Autofahrer musste am Sonntagabend in Erlen seinen Führerausweis abgeben.
Kurz vor 23 Uhr kontrollierte eine Patrouille der Kantonspolizei Thurgau auf der Hauptstrasse einen 30-jährigen Autofahrer.
Unbestimmte Verletzungen hat sich am Sonntag, 15. Oktober 2023, ein Lenker bei einem Selbstunfall mit seinem Motorrad in Rehetobel zugezogen.
Ein 27-jähriger Lenker fuhr kurz vor 11.30 Uhr mit seinem Motorrad von Rehetobel kommend auf der St. Gallerstrasse in Richtung Speicherschwendi.
Am Freitagnachmittag (13.10.2023) hat sich in der Stadt Schaffhausen eine Auffahrkollision vor einem Fussgängerstreifen ereignet.
Zwei Person wurden bei diesem Verkehrsunfall verletzt.
Auf der Dorfstrasse (Freitag, 13. Oktober 2023 / 15:30 Uhr) kam ein 77-jähriger Lenker mit seinem Auto auf die Gegenfahrbahn und kollidierte mit einem entgegenkommenden Lastwagen.
Verletzt wurde niemand.
Beim Bahnübergang Engelprächtigen (Freitag, 13. Oktober 2023, kurz vor 17:00 Uhr) verlor ein 20-jähriger Mann die Kontrolle über sein Auto.
Er fuhr damit gegen die Brückenmauer.
Auf der Kantonsstrasse kam es am Samstag, 14. Oktober 2023 kurz nach 12:00 Uhr zu einem Verkehrsunfall, bei welchem eine 84-jährige Frau, welche mit einem Motorfahrrad („Senioren-Mobil“) unterwegs war, verletzt wurde.
Diese übersah bei einem Abbiegemanöver einen entgegenkommenden Lastwagen und es kam zu einer Kollision.
Kurz nach dem Mittag (Samstag, 14. Oktober 2023 / 12:20 Uhr) fuhr eine Frau mit dem Motorrad auf der Leinstrasse in Richtung Rüediswil.
Aus bisher unbekannten Gründen überfuhr sie eingangs Rüediswil die Verkehrsinsel in der Strassenmitte und stürzte.
Ein Motorradfahrer stürzte am Samstag, 14. Oktober 2023 / 18:50 Uhr auf der Luzernerstrasse (Gebiet Unterrengg) und schlitterte gegen die Front eines entgegenkommenden Autos.
Der Motorradfahrer wurde vom Rettungsdienst 144 in das Spital überführt.
Auf der Sedelstrasse (Samstag, 14. Oktober 2023 / kurz vor 22:30 Uhr) kam eine Lenkerin mit dem Auto auf die Gegenfahrbahn und kollidierte mit einem entgegenkommenden Auto.
Eine Person musste von der Feuerwehr aus dem Auto geborgen werden. Der Mann wurde danach vom Rettungsdienst 144 in das Spital überführt.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.