Am Montag (02.10.2023), kurz nach 14:30 Uhr, ist es im Kreisverkehr auf der St.Gallerstrasse zu einer Kollision zwischen einem Kleinmotorrad der Post und einem Auto gekommen.
Ein 15-jähriger Kleinmotorrad-Fahrer wurde dabei leicht verletzt. Der entstandene Sachschaden wird auf mehrere tausend Franken geschätzt.
Am Montag (02.10.2023) ist ein E-Bike bei einem Ausweichmanöver an der Aubrigstrasse in einen Gabelstapler geprallt.
Eine 55-jährige E-Bike-Fahrerin wurde dabei unbestimmt verletzt. Sie wurde vom Rettungsdienst ins Spital gebracht.
Am Montag (02.10.2023), in der Zeit zwischen 15:45 Uhr und 21 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in ein Haus an der oberen Weidegg eingebrochen.
Sie verschaffte sich über ein Fenster gewaltsam Zutritt zum Haus und durchsuchte die Räumlichkeiten.
In der Zeit zwischen Montagabend und Dienstagmorgen (03.10.2023) ist eine unbekannte Täterschaft in ein Firmengebäude an der Hauptstrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich gewaltsam über ein Fenster Zugang zu den Büroräumlichkeiten und durchsuchte diese.
Am Montag, 02. Oktober 2023 fuhr ein 19-Jähriger mit einem Elektrotrottinett mit über 50 km/h durch Basel. Glücklicherweise kam es zu keinem Unfall.
Der Lenker wird an die Staatanwaltschaft Basel-Stadt verzeigt und muss mit einer erheblichen Busse rechnen. Überdies wurde sein erst vor kurzem erstandenes Fahrzeug sichergestellt.
Am Dienstagnachmittag, 3. Oktober 2023, ereignete sich um 14.30 Uhr in Gersau ein Arbeitsunfall.
Ein 23-jähriger Mann wurde beim Abladen eines Vibrationsstampfers erheblich verletzt.
Am Dienstag (03.10.2023) ist es um ca. 14.10 Uhr in Chur auf der Metzgerbrücke zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Personenwagen und einem Velofahrer gekommen.
Der Fahrradfahrer wurde dabei verletzt.
Bei einem Streit in einer Partnerschaft ist ein Mann erheblich verletzt worden. Einsatzkräfte der Zuger Polizei haben die Aggressorin festgenommen.
Die Staatsanwaltschaft des Kantons Zug hat eine Strafuntersuchung eröffnet.
Bei der Kantonspolizei Bern sind in den vergangenen Wochen vermehrt Meldungen zu sogenannten „Fake-Jobangeboten“ eingegangen.
Die Kantonspolizei Bern ruft zur Vorsicht auf.
Der Schöneichtunnel sowie die Einhausung sind am Samstag, 7. Oktober 2023, 05:30 bis 09:30 Uhr, stadtauswärts gesperrt.
Eine Umleitung ist signalisiert. Danach ist die Strecke im Baustellenbereich einspurig befahrbar. Die Einschränkung dauert bis Sonntag, 8. Oktober 2023, 22:00 Uhr. Das ASTRA empfiehlt, zu den Sperrzeiten auf nicht dringende Fahrten zu verzichten beziehungsweise die öffentlichen Verkehrsmittel zu benutzen.
Am Dienstag, 03.10.2023, 13.00 Uhr, ereignete sich auf der Hauptstrasse in Niederurnen ein Verkehrsunfall.
Der Lenker eines Personenwagens war in Fahrtrichtung Oberurnen unterwegs.
Gestern Abend hat die Luzerner Polizei in Rothenburg einen Schnellfahrer gestoppt. Der 18-jährige Motorradfahrer war mit netto 127 km/h im 80er-Bereich unterwegs.
Er musste seinen Führer- und seinen Lernfahrausweis auf der Stelle abgeben.
Der Bund möchte die Regelung der Kleinmobilität auf Radverkehrsflächen revidieren.
Mit den meisten Vorschlägen ist der Regierungsrat einverstanden, bei einzelnen befürchtet er eine Einbusse der Verkehrssicherheit.
Am 21. August 2023 gingen im Kanton Zürich rund 32'000 Kinder zum ersten Mal in den Kindergarten oder in die Schule.
Die Zürcher Polizeikorps haben die nationale Verkehrssicherheitskampagne von Fussverkehr Schweiz und dem VCS Verkehrs-Club der Schweiz unterstützt.
Mutmasslich mit überhöhter Geschwindigkeit kollidierte ein Cadillac mit einem Blumenkasten auf einem Kreisel. Eine Person wurde leicht verletzt.
Am 03. Oktober 2023, um 00.15 Uhr meldete eine Auskunftsperson, dass beim Kreisel, eingangs Waltenschwil, ein Auto mit der Einrichtung auf dem Kreisel kollidiert sei. Der Fahrer versuche, mit dem Cadillac davonzufahren.
In der Nacht zum Dienstag blieb eine stark alkoholisierte Autofahrerin bei einem Selbstunfall in Tägerwilen unverletzt.
Sie musste ihren Führerausweis abgeben.
Ein alkoholisierter Autofahrer musste Montagnacht in Weinfelden seinen Führerausweis abgeben.
In einer Verkehrskontrolle an der Dufourstrasse zog die Kantonspolizei Thurgau kurz vor 23.30 Uhr einen alkoholisierten Autofahrer aus dem Verkehr.
Ein fahrunfähiger Autofahrer musste in der Nacht zum Dienstag in Weinfelden seinen Führerausweis abgeben.
Eine Patrouille der Kantonspolizei Thurgau kontrollierte kurz vor 03.30 Uhr an der Frauenfelderstrasse auf Höhe Schlossgasse einen Autofahrer.
Am Montag, 2. Oktober 2023, ist es in Schwellbrunn fuhr um 13.15 Uhr ein 64-jähriger Mann mit einem Elektrofahrrad auf der Hauptstrasse von Waldstatt kommen in Richtung Bächli.
Bei der Örtlichkeit Tüfi, unmittelbar vor der Kantonsgrenze, kam er zu Fall.
Am Montag, 2. Oktober 2023, um 13.10 Uhr fuhr eine 20-jährige Frau mit ihrem E-Bike in Gais auf der Nebenstrasse von Steinleuten in Richtung Bühler.
Während der Fahrt geriet ihre Jacke zwischen den Hinterreifen und den Velorahmen, wodurch sie zu Fall kam.
Gestern Montag, 2. Oktober 2023, kurz vor 23.30 Uhr, fuhr der Lenker eines Berner Personenwagens mitsamt Anhänger vom Gotthardpass herkommend in Richtung Andermatt.
Im Bereich March stellte der 40-jährige Lenker fest, dass sich ein Rad des Anhängers gelöst hatte.
Von Montag, 9. Oktober 2023, 8 Uhr, bis Samstag, 14. Oktober 2023, 17 Uhr, ist die Mühlebachstrasse im Abschnitt Ottenweg bis Florastrasse durchgehend gesperrt.
Die Umleitung stadtauswärts erfolgt für Velos und den motorisierten Individualverkehr über die Reinhardstrasse, die Seefeldstrasse und die Feldeggstrasse.
Gestern Morgen wurde uns gemeldet, dass ein junges Kätzchen in Kerns in einen Schacht gefallen sei.
Wir konnten das 5-6 Wochen alte Büsi aus dem Schacht retten und dieses dem Tierarzt übergeben.
Gestern Abend kurz vor 20:00 Uhr ging ein Notruf aus dem Länggassquartier bei der Feuerwehrnotrufzentrale FNZ 118 ein.
An einem Wohngebäude in der Gesellschaftstrasse brannte es im Bereich der Fassade.
Der Anschluss Bümpliz wird umfassend saniert. Nebst der Sanierung der Infrastruktur wird durch eine Neukonzeption der Spuraufteilung insbesondere die Verkehrssicherheit für Velofahrende verbessert.
Die Baustelle wird diese Woche zurückgebaut und die neue Verkehrsführung geht in Betrieb.
Im Rahmen des Erhaltungsprojekts Sissach–Eptingen werden die Fahrbahnen zwischen den Anschlüssen Sissach und Eptingen instandgesetzt.
Im Oktober 2023 gehen die Arbeiten in die nächste Bauphase. Die Einrichtung dieser Bauphase führt zwischen den Anschlüssen Diegten und Eptingen während zwei Nächten zu einer Sperrung der Fahrbahn in Richtung Luzern.
Wegen Verstössen gegen das Tierschutz- und Tierseuchengesetz hat der Aargauer Veterinärdienst Mitte August 2023 alle Rinder eines Nutztierbetriebs beschlagnahmt und bis zu ihrem Verkauf an einem geeigneten Ort untergebracht.
Der Tierhalter hatte die angeordneten Massnahmen des Veterinärdiensts, insbesondere jene betreffend die Fürsorge gegenüber kranken und verletzten Tieren, wiederholt nicht umgesetzt.
Am Montagabend, 2. Oktober 2023, kam es beim Bahnübergang auf der Hauptstrasse in Wollerau zu einer Streifkollision zwischen einer Zugskomposition der Südostbahn und einem Personenwagen.
Verletzt wurde niemand.
Die Kantonspolizei hat eine Frau wegen Irreführung der Rechtspflege bei der Staatsanwaltschaft Graubünden angezeigt.
Die Frau hatte im Dezember 2022 ein Sexualdelikt vorgetäuscht.
Im Tunnel Sierre auf der A9 wird ein Server ersetzt. Dafür wird die A9 während zwei Nächten gesperrt.
Die Nationalstrassentunnel sind mit einer Vielzahl an Systemen ausgestattet, um insbesondere im Ereignisfall wie bei einem Brand oder einem Unfall die Sicherheit der Verkehrsteilnehmenden zu gewährleisten.
Am Freitagnachmittag versuchten Telefonbetrüger von einem Mann in Geuensee Bargeld zu ergaunern.
Vor Ort konnte die Luzerner Polizei einen 18-jährigen Mann aus Brasilien festnehmen.
Der UNO-Sicherheitsrat hat an seiner heutigen Sitzung die Entsendung von Polizeikräften durch Drittstaaten nach Haiti autorisiert.
Die Sicherheitslage in Haiti ist aufgrund schwerer Bandenkriminalität prekär. Ziel dieser Massnahme des Rats ist, die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zu unterstützen und die Bevölkerung zu schützen. Der Bundesrat hatte an seiner Sitzung vom 6. September 2023 Richtlinien für die Verhandlungen dieser Resolution im Sicherheitsrat beschlossen.
Bei der Kollision mit einem Auto wurde am Montag in Pfyn ein Motorradfahrer schwer verletzt.
Er musste durch einen Rettungshelikopter ins Spital geflogen werden.
Rauch mit einem beissenden Geruch führte am Montagabend zu einem grösseren Einsatz in Witikon. Es wurden elf Personen medizinisch untersucht, wovon eine leichte Beschwerden angab.
Aufgrund der grossräumigen Absperrung kam es zu Einschränkungen für den Verkehr.
Blitzeinschläge, brennende Kerzen oder fehlerhafte Elektrogeräte sind häufige Ursachen für Brände in einem Einfamilienhaus. Das Feuer kann erheblichen Schaden anrichten, daher ist der Brandschutz ein wichtiges Thema, das Eigentümer nicht auf die leichte Schulter nehmen sollten.
Wissenswertes und Tipps zum optimalen Brandschutz hat Polizei.news in Kooperation mit der für Sie zusammengestellt.
Bei einem Arbeitsunfall am Montagnachmittag (2.10.2023) in Kloten ist ein Bauarbeiter tödlich verletzt worden.
Auf einer Baustelle waren gegen 14 Uhr Arbeiter mit Gerüstarbeiten beschäftigt. Beim Anheben eines Gerüstelements wurde ein Mann von diesem erfasst.
Ein Tief zieht heute von der Biskaya nach Südengland, morgen dann weiter nach Südskandinavien.
Dabei wird morgen Dienstag in der zweiten Tageshälfte eine Kaltfront zur Schweiz geführt, heute hat es aber für flache Nebelfelder gesorgt.
In der Nacht auf Montag (02.10.2023) hat in der Stadt Schaffhausen eine unbekannte Täterschaft ein Garagentor aufgerissen und aus einem unverschlossenen Auto ein Portemonnaie entwendet.
Die Schaffhauser Polizei bittet die Bevölkerung um sachdienliche Hinweise zu diesem Vorfall und empfiehlt der Bevölkerung keine Wertgegenstände (sichtbar) in parkierten Autos zu deponieren.
Am Montag, den 2. Oktober um 13:30 Uhr fuhr ein Roller, der von einem 21-jährigen Mann aus Morteau/Frankreich gelenkt wurde, auf der Rue des Champs-Montants in Marin in östlicher Richtung.
Im Etoile-Kreisel stürzte er auf die Fahrbahn, nachdem er mit seinem Ständer über den Boden gerieben hatte.
Am Montag, den 2. Oktober um 11:10 Uhr fuhr ein Motorrad, das von einem 41-jährigen Einwohner von Lauf/Deutschland gesteuert wurde, auf der Rue des Forgerons in Savagnier in westlicher Richtung.
An der Kreuzung mit der Rue de la Charbonnière kam es zu einem Auffahrunfall mit einem Motorrad, das von einem 46-jährigen Einwohner von Lauf/Deutschland gelenkt wurde, der verkehrsbedingt angehalten hatte.
Am Sonntag, den 1. Oktober 2023, gegen 20:10, fuhr ein Auto, das von einem 21-jährigen Einwohner von La Chaux-de-Fonds gesteuert wurde, auf der Rue Guillaume-Ritter in La Chaux-de-Fonds in Richtung Norden.
Auf der Höhe der Kreuzung mit der Rue du Parc kam es zu einem Zusammenstoss mit einem Auto, das von einem 55-jährigen Einwohner von La Chaux-de-Fonds gelenkt wurde und auf der Rue du Parc in westlicher Richtung fuhr.
Um 15:43 Uhr am Samstag, den 30.09.2023, wurde ein als gestohlen gemeldetes Fahrzeug von einer Polizeistreife auf der Höhe des Hôtel-de-Ville in La Chaux-de-Fonds entdeckt.
Das Fahrzeug wurde verfolgt und kam nach einer Verfolgungsjagd in Richtung Vue-des-Alpes auf den Bahngleisen auf Höhe der Reymond 31 in La Chaux-de-Fonds zum Stehen. Die fünf Insassen wurden von der Polizei festgenommen.
Am Samstag, den 30. September um 17:45, fuhr ein Auto, das von einem 44-jährigen Einwohner von Savagnier gesteuert wurde, auf der Allée des Peupliers in Savagnier in Richtung Dombresson.
Am Ausgang einer Linkskurve verlor er die Kontrolle über sein Fahrzeug, prallte gegen einen Baum und anschliessend gegen zwei Fussgänger, beide aus Dombresson, im Alter von 73 bzw. 74 Jahren, die am rechten Fahrbahnrand unterwegs waren, bevor er gegen einen weiteren Baum auf der linken Seite prallte.
Am Sonntag, 01.10.2023, gegen 03:00 Uhr, fuhr ein Auto, das von einem 32-jährigen Einwohner des oberen Kantonsteils gelenkt wurde, auf der von Grande-Joux abzweigenden Strasse in Richtung La Chaux-du-Milieu.
Kurz vor dem Ort kam das Auto in einer Rechtskurve aus einem Grund, den die Ermittlungen klären müssen, nach links von der Fahrbahn ab und landete auf dem rechten Randstreifen im Grasland.
In einem Mehrfamilienhaus brach am Montagnachmittag ein Brand aus. Dieser breitete sich auf das Haus aus und verwüstete dieses.
Verletzt wurde niemand.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.