Am kommenden Sonntag findet die 89. Ausgabe des Murtenlaufs statt. Die Kantonsstrasse Murten-Freiburg wird für den Verkehr gesperrt sein, was Verkehrsbehinderungen nach sich ziehen wird.
Die Polizei bittet die Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer, sich an die Signalisation zu halten.
Dem Kompetenzzentrum Cybercrime der Aargauer Staatsanwaltschaft gelang unlängst ein Schlag gegen das international organisierte Verbreiten von Kinderpornografie im Internet.
In Zusammenarbeit mit der Kantonspolizei Aargau sowie diversen in- und ausländischen Behörden konnte der Betreiber einer Kinderpornografie-Tauschbörse im Darknet ermittelt und festgenommen werden.
Am Dienstag (26.09.2023), ist es auf der Oberbotsbergstrasse zu einem Unfall zwischen einem E-Bike und einem Auto gekommen.
Ein 64-jähriger E-Bike-Fahrer wurde leicht verletzt. Er musste vom Rettungswagen ins Spital gebracht werden.
Am Dienstag (26.09.2023), ist es im Kanton St.Gallen zu drei Arbeitsunfällen gekommen, bei denen jeweils Männer abgestürzt sind.
Alle Beteiligten wurden verletzt und mussten in Spitäler gebracht werden.
Am Dienstag (26.09.2023), kurz nach 16 Uhr, ist es auf der St. Gallerstrasse zu einem Unfall zwischen einem Auto und einem Mofa gekommen.
Ein 52-jähriger Mann wurde leicht verletzt.
Am Dienstag (26.09.2023), kurz nach 17 Uhr, ist es auf der Autobahn A13 zu zwei Auffahrkollisionen mit insgesamt sechs Fahrzeugen gekommen. Verletzt wurde niemand.
Es entstand Sachschaden im Wert von mehreren zehntausend Franken.
Am Dienstag (26.09.2023), kurz nach 17:30 Uhr, hat sich auf der Wiesenstrasse eine Kollision zwischen einem Auto und einem Mofa ereignet.
Eine 15-Jährige wurde leicht verletzt und vom Rettungswagen ins Spital gebracht.
Am späteren Dienstagnachmittag (26.09.2023) hat sich in Neuhausen am Rheinfall, Höhe Südportal des Galgenbucktunnels, ein Alleinunfall mit einem Personenwagen ereignet.
Die Fahrzeuglenkerin verletzte sich dabei unbestimmt.
Bei einem Sachentransportanhänger haben sich während der Fahrt zwei Räder gelöst. Eines davon prallte bei einem Auto auf die Frontscheibe.
Am Abend kam ein E-Scooter-Fahrer beim Versuch, einem Tier auszuweichen, zu Fall und verletzte sich erheblich.
Am Montag ist in Arosa an der Poststrasse eine Frau von einem Balkon eines Personalhauses gestürzt. Sie erlag ihren Verletzungen vor Ort.
Die 27-jährige Deutsche befand sich um 19 Uhr gemeinsam mit einer Kollegin auf dem Balkon ihres Studios im fünften Stock.
Zwei nahezu zeitgleiche Unfälle auf der Autobahn A2 in Richtung Schweiz kurz vor 06.00 Uhr führten zu erheblichen Verkehrsbehinderungen auf dem gesamten Kantonsgebiet.
Am heutigen Mittwochmorgen den 27.09.2023 ereigneten sich fast gleichzeitig kurz vor 06.00 Uhr zwei Unfälle auf der Autobahn A2 in Fahrtrichtung Schweiz, die erhebliche Verkehrsbeeinträchtigungen zur Folge hatten.
Ein Auto stiess am Dienstag in Rheinfelden mit einem Velofahrer zusammen. Dieser blieb unverletzt.
Nach kurzem Gespräch verschwand die Autofahrerin und wird gesucht.
In der Schweiz sind jährlich mehr als 300’000 über 60-Jährige von Gewalt und Misshandlung betroffen.
Viele Betroffene resignieren, schämen sich für ihre Situation und bitten nicht um Hilfe.
Die Tunnel der Nationalstrasse werden regelmässig gereinigt. Nun sind diverse Tunnel im Berner Oberland an der Reihe.
Es kommt dafür zu Sperrungen. Für andere Arbeiten kommt es auch zu Sperrungen in Leissigen und Därligen.
Als Motorradlenker oder Motorradlenkerin können Sie das sonnige Herbstwetter nochmals für eine Ausfahrt nutzen.
Denken Sie daran, dass die Strassen wegen bereits gefallenem Laub rutschig sein können.
Am vergangenen Samstag, 23.09.2023, konnte gegen 21:45 Uhr beim Hotel & Restaurant Kaiserstuhl in Bürglen (OW) durch eine Privatperson beobachtet werden, wie eine unbekannte männliche Person in einem parkierten Auto sass und dieses durchsuchte.
Als sie sich bemerkbar machte, flüchtete der Mann in Richtung Lungern.
Am Dienstag, 26.09.2023, 14.40 Uhr, ereignete sich auf der Autobahn A3 im Kerenzerbergtunnel in Obstalden ein Verkehrsunfall.
Der Kerenzerbergtunnel wird zurzeit einspurig mit Gegenverkehr geführt.
Ein Fahrzeug, das auf dem Bahnübergang der Rue Morgarten in La Chaux-de-Fonds vom Verkehr blockiert wurde, wurde vom Regionalzug Le Locle - La Chaux-de-Fonds gerammt.
Dieses Auto war zum Zeitpunkt des Zusammenstosses unbesetzt, das Ereignis forderte keine Verletzten.
Am Dienstagmorgen (26.09.2023) hat sich auf der A4 in Thayngen eine Frontalkollision zwischen einem Personenwagen und einem Anhängerzug ereignet. Dabei wurde der Autofahrer tödlich verletzt und verstarb noch auf der Unfallstelle.
Die Unfallursache und der Unfallhergang sind Gegenstand laufender Ermittlungen der Schaffhauser Polizei und der Staatsanwaltschaft.
Wegen Belagsarbeiten muss in Oberurnen die Bahnhofstrasse vorübergehend gesperrt und der Verkehr umgeleitet werden.
Vom Freitag, 29. September 2023, 19 Uhr, bis Samstag, 30. September 2023, 6 Uhr, wird die Bahnhofstrasse in Oberurnen im Abschnitt Landstrasse bis Kärpfstrasse infolge Deckbelagsarbeiten in beiden Richtungen gesperrt.
Wie die Kantonspolizei mitteilt, handelt es sich bei dem Mann, der auf dem Gebiet von Contra zu Tode gestürzt ist [Polizei.news berichtete], um einen 39-jährigen peruanischen Staatsangehörigen, der im Kanton Wallis wohnt.
Bei einem Selbstunfall in Buchs ist am frühen Dienstagvormittag (26.09.2023) ein Personenwagenlenker tödlich verletzt worden.
Kurz nach 11.30 Uhr meldete eine Autofahrerin einen stark beschädigten Personenwagen im Gebüsch am Waldrand an der Boppelserstrasse. Die sofort ausgerückten Rettungskräfte fanden in dem verunfallten Personenwagen einen leblosen Mann.
Die Staatsanwaltschaft, die Kantonspolizei und die Stadtpolizei Lugano geben bekannt, dass in den letzten Tagen ein 34-Jähriger und ein 19-Jähriger, beide marokkanische Staatsangehörige, die im Mendrisiotto wohnen, festgenommen wurden.
Die Verhaftung erfolgte aufgrund der Anzeige eines Bürgers, bei dem die beiden in seine Wohnung in Agno eingebrochen waren, bevor sie flüchteten. Daraufhin wurden sie von Beamten der Stadtpolizei Lugano verhaftet. Sie wurden auch im Besitz von Diebesgut (Bargeld und Wertgegenstände) angetroffen.
Im Rahmen einer Vernehmlassung unterstützt der Regierungsrat die Reform der lebenslangen Freiheitsstrafe.
Er weist allerdings auf Unklarheiten und mögliche Mehrkosten hin.
Im Zwäribächli bei Märwil verendeten vergangene Woche mehrere Dutzend Fische.
Aufgrund der bisherigen Abklärungen steht verunreinigtes Abwasser einer Baustelle als Ursache im Vordergrund.
Am 17. September 2023 kontrollierte die Polizei in Matran einen Autofahrer, der ohne Führerschein unterwegs war.
Dabei wurden unerlaubte Veränderungen am Fahrzeug festgestellt. Die beiden Fahrzeuge des Wiederholungstäters wurden beschlagnahmt. Er wird bei der zuständigen Behörde angezeigt.
Gestern Montag, 25. September 2023, kurz vor 13.00 Uhr, fuhr der Lenker eines Personenwagens mit Solothurner Kontrollschildern gefolgt von zwei Motorradlenkern, beide mit deutschen Kontrollschildern, vom Furkapass herkommend in Richtung Andermatt.
Im Bereich Tiefenbach musste der 43-jährige PW-Lenker sein Fahrzeug verkehrsbedingt abbremsen.
Im Rahmen der Instandsetzungsarbeiten auf dem Autobahnabschnitt zwischen Sissach und Eptingen werden zwischen Diegten und Eptingen Belagsarbeiten ausgeführt.
Betroffen davon sind auch die Brücken Oberburg und Eptingen in Fahrtrichtung Luzern.
Die Aufrechterhaltung der Sicherheit im Strassenverkehr ist für die Kantonspolizei Wallis eine prioritäre Aufgabe.
Trotz der zahlreichen präventiven und repressiven Aktionen, die bis heute durchgeführt wurden, haben in den letzten Monaten mehrere Personen auf den Walliser Strassen ihr Leben verloren. Aus diesem Grund wird die Kantonspolizei ihre Kontrollen auf dem gesamten Kantonsgebiet verstärken.
Am Samstagnachmittag, 9. September 2023, wurde auf der Alp Gueteregg in Altendorf ein Stall durch einen Brand zerstört.
In Zusammenarbeit mit dem Forensischen Institut Zürich hat die Kantonspolizei Schwyz die Brandursache untersucht.
Teamarbeit mit verschiedenen Partnerorganisationen zahlt sich in vielen Fällen aus. Das Zusammenspiel muss aber geübt und die Kontakte gepflegt werden – auch zwischen der Kantonspolizei Zürich und den einzelnen Kommunalpolizeien.
Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Polizei „an der Front“ sind am Puls des Geschehens.
Am Montag, 25.09.2023, 20.05 Uhr, ereignete sich auf der Hauptstrasse im Fennen in Niederurnen ein Verkehrsunfall.
Der Lenker eines Personenwagens war auf der Wiesenstrasse unterwegs und beabsichtigte nach links auf die Hauptstrasse in Fahrtrichtung Niederurnen einzubiegen.
Am Montag (25.09.2023), kurz vor 7 Uhr, ist es auf der Heldaustrasse zu einem Unfall zwischen einem Roller und einem Auto gekommen.
Der 49-jährige Rollerfahrer wurde leicht verletzt und konnte sich selbständig in ärztliche Behandlung begeben. An beiden Fahrzeugen entstand Sachschaden.
In der Zeit zwischen Freitagabend und Montagmorgen (25.09.2023) ist auf eine Baustelle an der Ringstrasse eingebrochen worden.
Die unbekannte Täterschaft verschaffte sich auf unbekannte Art und Weise Zugang zum Baustellenareal.
Am Montag (25.09.2023), kurz vor 17 Uhr, ist es am Mühlackerweg zu einem Brand in einem Einfamilienhaus gekommen. Die ausgerückte Feuerwehr konnte den Brand löschen.
Es wurden keine Personen verletzt. Am Gebäude entstand Sachschaden im Wert von rund 100'000 Franken.
Am Montag (25.09.2023), kurz nach 19 Uhr, ist es auf der Pizolstrasse zu einem Unfall zwischen einem Auto und einem 8-jährigen Jungen gekommen.
Dieser wurde leicht verletzt.
Am Dienstag (26.09.2023), kurz vor 1 Uhr, ist es auf der Autobahn A13 zu einem Unfall zwischen zwei Autos gekommen. Ein 32-jähriger Autofahrer wurde leicht verletzt.
Es entstand Sachschaden im Wert von rund 30'000 Franken.
Am Montag ist es in Le Prese beim Ansetzen eines Überholmanövers zu einer seitlich-frontalen Kollision zweier Personenwagen gekommen.
Drei Personen wurden leicht verletzt.
Im Kanton Zürich stieg 2022 die Anzahl Minderjähriger, die wegen Pornografie verzeigt wurden, zum ersten Mal seit drei Jahren wieder an.
Indessen nahmen Verzeigungen wegen Gewaltdarstellungen, Ehrverletzung, Drohung und Nötigung ab. Durchschnittlich wurden die Beschuldigten jünger.
Am Montagabend, 25. September 2023, war ein 44-jähriger Landwirt im Gebiet Brandegg in Egg mit seinem Traktor am Mähen.
Weil ein Positionslicht der Doppelradmarkierung nicht richtig eingestellt war, wollte er dieses korrekt ausrichten.
250 Tiere, sieben Älplerfamilien, mehrere tausend Besuchende und rundherum viele Helfende.
Das war an diesem Wochenende die 18. Alpabfahrt in Schüpfheim.
Die Luftwaffe unterstützte am 25. September 2023 mit einem Super Puma die Kantonspolizei Wallis bei der Suche nach einem vermissten Mountainbiker in der Region Evolène.
Der Vermisste konnte kurz nach 07:00 lokalisiert werden.
Zwischen Februar und Juni 2023 wurde das Val d'Hérens Ziel einer Serie von Einbruch- und Einschleichdiebstählen.
Die von der Kantonspolizei Wallis durchgeführten Ermittlungen führten zur Identifizierung und Verhaftung des mutmasslichen Täters.
Am Sonntagvormittag konnten in Rüdtligen-Alchenflüh drei Frauen nach einem versuchten Einbruchdiebstahl angehalten werden.
Alle drei Beschuldigten werden sich wegen versuchten Diebstahls vor der Justiz verantworten müssen.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.