Bei einem Sturz ist am Sonntagmittag (24.09.2023) in Wasterkingen ein Radfahrer verletzt worden.
Kurz vor Mittag ging bei der Kantonspolizei Zürich die Meldung ein, dass ein 54-jähriger Radfahrer gestürzt sei und er sich dabei verletzt habe.
In der Zeit zwischen Samstagabend und Sonntagmorgen (24.09.2023) hat an der Sonnenstrasse eine unbekannte Täterschaft das Fenster eines Restaurants aufgedrückt.
Sie gelangte so ins Innere und durchsuchte die Kasse sowie das Portemonnaie.
Ein alkoholisierter Autofahrer musste in der Nacht zum Sonntag in Affeltrangen seinen Führerausweis abgeben.
Eine Patrouille der Kantonspolizei Thurgau kontrollierte kurz vor 0.30 Uhr an der Hauptstrasse einen Autofahrer.
Am späten Samstagabend ist beim Bahnhof Lengnau ein Mann von einem Zug erfasst worden. Vor Ort konnte nur noch sein Tod festgestellt werden. Gemäss aktuellen Kenntnissen muss von einem Unfallgeschehen ausgegangen werden.
Weitere Ermittlungen sind im Gang.
Eine Frau ist in der Nacht auf Sonntag vom Balkon aus einem höheren Stockwerk eines Wohnhauses gefallen und verstorben. Nach derzeitigem Kenntnisstand kann nicht ausgeschlossen werden, dass weitere Personen beim Ereignis involviert waren. Zwei Personen konnten zwischenzeitlich angehalten werden.
Es sind umfassende Ermittlungen im Gang.
Am 10. August 2023 entgleiste ein Güterzug in der Weströhre des Gotthard-Basistunnels. Es entstand grosser Sachschaden. Die Reparaturarbeiten werden mehrere Monate dauern.
Seit dem 23. August kann der Güterverkehr wieder durch die unbeschädigte Oströhre verkehren. Die SBB informiert die Medien regelmässig über den Stand der Arbeiten.
Die Kantonspolizei Thurgau hat am Samstagabend in Lommis einen 19-jährigen Autofahrer aus dem Verkehr gezogen, der ausserorts mit 156 km/h unterwegs war.
Sein Führerausweis wurde eingezogen.
Am Samstag, 23. September 2023, ist es in Wald zu einer Kollision zwischen einem Quad und einem Personenwagen gekommen.
Der Quadlenker, sein Mitfahrer und die Autolenkerin wurden leicht verletzt. Die Mitfahrer im Personenwagen blieben unverletzt. An beiden Fahrzeugen entstand Totalschaden.
Über das Wochenende (22.09.2023-24.09.2023) hat die Stadtpolizei Chur anlässlich von Verkehrskontrollen einige Widerhandlungen gegen das Strassenverkehrsgesetz festgestellt.
Dabei wurden zwei Fahrzeuglenkenden der Führerausweis abgenommen.
Bei einem Arbeitsunfall hat sich am Samstagnachmittag in Ermatingen ein 58-jähriger Mann durch die Trennscheibe eines Winkelschleifers eine schwere Beinverletzung zugezogen.
Er musste von der Rega ins Spital geflogen werden.
Bei einem Selbstunfall sind am Samstagabend (23.9.2023) in Buchs zwei Personen verletzt worden.
Etwa um 22.45 Uhr fuhr ein Personenwagen auf der Regensbergstrasse Richtung Boppelsen. In einer scharfen Rechtskurve kam das Fahrzeug, besetzt mit zwei Personen, links über den Fahrbahnrand hinaus, stürzte die Böschung hinab.
Sonntag, 17.09.2023 gegen 12:30 Uhr kam es auf der Route des SlowUp in Riehen, Höhe Inzlingerstrasse zu einer Kollision zwischen zwei Radfahrern.
Eine Radfahrerin kam dadurch zu Fall und verletzte sich. Der beteiligte Radfahrer fuhr weiter ohne sich um die Schadensregelung zu kümmern.
Am Dienstag, 12.09.2023 um 07:40 Uhr ereignete sich am Laupenring ein Verkehrsunfall zwischen einem Auto und einem Kind, welches mit dem Trottinett die Strasse überqueren wollte.
Personen, welche Angaben zum Unfallhergang machen können, werden gebeten sich bei der Verkehrspolizei, Tel. 061 208 06 00 oder über KapoVrk.VLZ@jsd.bs.ch zu melden.
Am Sonntag (24.09.2023), kurz vor 3 Uhr, ist es auf der Autobahn A13 zu einem Selbstunfall eines Autos gekommen.
Eine 20-jährige Autofahrerin war in alkoholisiertem Zustand unterwegs. Kurze Zeit später kam es zu einer weiteren Kollision zwischen einem nachfolgenden Auto und dem bereits verunfallten.
Am Samstag (23.09.2023), ab ca. 10:50 Uhr, hat ein fahrunfähiger 62-jähriger Mann mit seinem Auto mehrere Kollisionen verursacht. Sein Führerausweis war ihm bereits entzogen. Glücklicherweise wurde niemand verletzt.
Der Sachschaden beläuft sich auf rund 25'000 Franken. Die Kantonspolizei St.Gallen sucht Autofahrende, welche sich durch die Fahrweise des Mannes gefährdet fühlten.
Die Organisatorinnen des Blaulichttags 2023, die Kantonspolizei Basel-Stadt und die Rettung Basel-Stadt, ziehen eine positive Bilanz: Rund 2’500 Interessierte strömten auf den Barfüsserplatz – so viele wie noch nie.
Am 23. September 2023 fand auf dem Barfüsserplatz der diesjährige Blaulichttag statt.
Gestern, Samstag, 23.09.2023, um 18:30 Uhr, beschädigte ein unbekanntes Fahrzeug den Kabelverteilerkaste in der Eptingerstrasse 2.
Ohne sich um den angerichteten Schaden zu kümmern entfernte sich der Lenker, Personen, welche Angaben zum Unfallhergang machen können, werden gebeten sich bei der Verkehrspolizei, Tel. 061 208 06 00 oder über KapoVrk.VLZ@ jsd.bs.ch zu melden.
Gestern, Samstag, 23.09.2023, circa 15:15 Uhr, kam es auf der Allmendstrasse, Höhe Liegenschaft Nr. 134, zu einem Verkehrsunfall.
Dabei wurde eine Fahrradlenkerin, welche in Fahrtrichtung Grenzacherstrasse unterwegs war, durch einen Personenwagen von der Fahrbahn abgedrängt und zu Sturz gebracht.
Gestern Abend ereignete sich in Cheyres, auf der Route des Granges ein Verkehrsunfall mit einem beteiligten Fahrzeug.
Dabei wurden drei Personen verletzt, zwei davon schwer. Die Rettungsarbeiten fanden in einem schwer zugänglichen Gelände statt. Eine Ermittlung ist im Gange.
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Dann können Sie sich auf die nächsten Tage freuen!
Diese Woche fand die Simulationsweiterbildung der Sanitätspolizei statt – und dieses Mal war alles anders.
Sie fand nicht in gewohnter Umgebung in den eigenen vier Wänden der Sanitätspolizei statt, sondern auf einem Bauernhof in Schliern.
Die Kantonspolizei Zürich stand am Blaulichttag in Affoltern am Albis in engem Kontakt mit der Bevölkerung.
Zum 50-jährigen Bestehen des Bezirksgebäudes fotografierten wir Gross und Klein auf dem Polizeimotorrad und brachten präventive Botschaften unter die Leute.
Am Samstag (23.09.2023), kurz vor 11 Uhr, ist an der Rütistrasse ein verletzter Mann durch Passanten aufgefunden worden.
Gemäss jetzigen Erkenntnissen dürfte der 56-jährige Mann auf der dortigen Baustelle gearbeitet haben.
Am Samstagmittag ist es in Bern zu einem Unfall zwischen einem Auto und einem Tram gekommen. Die Autolenkerin wurde dabei verletzt und ins Spital gebracht. Es kam zu Verkehrseinschränkungen.
Ermittlungen zum Unfall sind im Gang.
Auf der Baslerstrasse in Trimbach hat am Freitagnachmittag, 22. September 2023, ein Buschauffeur eines Linienbusses eine Vollbremsung einleiten müssen, weil ein Personenwagen auf die Gegenfahrbahn kam.
Ein Fahrgast des Linienbusses wurde dabei leicht verletzt. Die Polizei sucht Zeugen.
Nach einer Kollision mit einer Velofahrerin ist der oder die Verursacher/in weitergefahren. Die Zweiradlenkerin wurde erheblich verletzt.
Die Polizei sucht die Lenkerin oder den Lenker sowie Zeugen.
Bei einem Fahrstreifenwechsel prallte ein 54jähriger Schweizer auf der Autobahn A3 mit seinem Auto in eine stehende Fahrzeugkolonne. Durch den Aufprall wurden er und eine zweite Person verletzt und mussten in Spitalpflege verbracht werden. Zudem entstand Sachschaden in der Höhe von rund 50'000 Franken.
Der 54jährige Schweizer war am Freitagnachmittag, 22.09.2023 kurz nach 16:00 Uhr auf der Autobahn A3 von Kaiseraugst Richtung Rheinfelden unterwegs.
Am Samstag, 23. September 2023, gegen 07:15 Uhr, fuhr ein Personenwagen mit italienischen Kontrollschildern vom Furkapass Richtung Realp. Im Bereich Galenböden kam das Fahrzeug auf der schneebedeckten Fahrbahn von der Strasse ab und blieb mit der Fahrzeugfront im Wiesland stecken.
Der 52-jährige Fahrzeuglenker, mit britischer Staatsbürgerschaft, wurde beim Unfall nicht verletzt. Am Fahrzeug wie an den Verkehrseinrichtungen entstanden Sachschäden in der Höhe von ca. Fr. 35‘000.-.
Mi, 10. Oktober 1979, Polizeiausstellung c/o Nordmann Solothurn.
Auch 44 Jahre später präsentiert sich die Kantonspolizei Solothurn – wie unser Stand heute aussieht?
Deshalb macht die Polizei mit ihrer Präventionskampagne ufpasse auf die aktuell häufigsten Betrugsmaschen im Zusammenhang mit Debit- und Kreditkarten aufmerksam.
Kennst du die wichtigsten Grundregeln, um dich vor Kartenbetrug zu schützen?
Am Freitag (22.09.2023), kurz vor 14:25 Uhr, hat sich auf der Autobahn A1, im Stephanshorntunnel in Fahrtrichtung Zürich, ein Auffahrunfall zwischen zwei Autos ereignet. Drei Personen wurden leicht verletzt.
Sie und eine schwangere Autofahrerin wurden durch den Rettungsdienst zur Kontrolle ins Spital gebracht.
Am Freitag (22.09.2023), kurz nach 17:15 Uhr, hat ein 22-jähriger Mann am Bahnhof Wattwil anlässlich einer Personenkontrolle einen Polizisten angegriffen.
Dabei ging er unvermittelt mit den Fäusten auf den 35-jährigen Polizisten los. Dieser wurde leicht verletzt. Unter mithilfe zweier Passanten gelang es, den Mann festzunehmen. Weitere herbeigerufene Polizisten beschimpfte und bedrohte der Mann ebenfalls.
Am Freitag (22.09.2023), um ca. 20:15 Uhr, ist ein 22-jähriger Autofahrer mit seinem Auto in der Autobahnausfahrt Sevelen der Autobahn A13 verunfallt.
Er wurde dabei leicht verletzt und musste vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
In der Zeit zwischen Freitagabend und Samstagmorgen (23.09.2023), hat die Kantonspolizei St.Gallen vier fahrunfähige Verkehrsteilnehmer angehalten.
Drei Autofahrer und ein Motorradfahrer mussten ihren Führerausweis auf der Stelle abgeben.
Am Freitag, 22.09.2023, um 14:28 Uhr fuhr ein Gelenkbus der Linie 50 vom Flughafen her kommend durch die Flughafenstrasse.
Auf Höhe der Lenzgasse führte ein bislang unbekanntes Fahrzeug ein Wendemanöver durch, so dass der Lenker des Gelenkbusses eine Notbremsung einleiten musste.
Am Freitagvormittag sind im Berner Münster 91 Korpsangehörige der Kantonspolizei Bern, 30 Frauen und 61 Männer, vereidigt worden.
Davon wurden 47 Polizistinnen und Polizisten ins Korps aufgenommen. Weiter legten 18 Botschaftsschützer/innen, fünf Mitarbeitende des Verkehrsdienstes, drei Korpswechsler, vier Rückkehrer sowie 14 weitere Mitarbeitende den Eid oder das Gelübde ab.
Am Freitag (22.09.2023) ist es auf der Speicherstrasse kurz vor Mitternacht zu einem Unfall zwischen einem Auto und einem E-Bike-Fahrer gekommen.
Der Mann auf dem E-Bike wurde unbestimmt verletzt.
Die Kantonspolizei und die Gemeindepolizei geben bekannt, dass in der Woche 39 vom 25.09.2023 bis zum 01.10.2023 an folgenden Orten mobile und halbstationäre Geschwindigkeitskontrollen im Sinne der Strassenverkehrsprävention durchgeführt werden:
Wie die Kantonspolizei mitteilt, wurde am 21.09.2023 zwischen 8:15 Uhr und 13:30 Uhr in Camperio in Zusammenarbeit mit dem Amt für Jagd und Fischerei und mit nachträglicher Unterstützung eines Mykologen der Schweizerischen Vereinigung der amtlichen Pilzkontrollorgane eine Kontrollaktion bei Pilzsammlern durchgeführt.
Es wurden insgesamt 25 Personen kontrolliert.
In den letzten 24 Stunden fielen vom Tessin bis nach Graubünden und der Ostschweiz lokal grosse Regenmengen. Besonders intensiv waren die Niederschläge in einem Streifen zwischen dem Centovalli und dem Maggiatal.
Dass es diese Region besonders erwischte, kam nicht ganz unerwartet.
Im Unterengadin sind am Donnerstagabend zwischen 21 und 22 Uhr Uhr zwei Jäger als vermisst gemeldet worden. Beide wurden in ihrem Jagdgebiet tot aufgefunden.
Gemeinsam mit der Staatsanwaltschaft klärt die Kantonspolizei Graubünden die Umstände dieser Todesfälle.
Am Mittwochabend, 20.09.2023 wurde kurz vor Mitternacht ein 40-jähriger Autolenker in Lungern einer Verkehrskontrolle unterzogen.
Der durchgeführte Drogenschnelltest reagierte positiv auf Cannabis und Kokain.
Die Kantonspolizei Bern hat am Donnerstag in der Region Interlaken/Thunersee gezielte Verkehrskontrollen durchgeführt.
Insgesamt wurden fünf Fahrzeuglenkende angezeigt. Zwei Fahrzeuge wurden sichergestellt.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.