Am Sonntag und Montag, 10./11. September 2023, führte die Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden Geschwindigkeitskontrollen durch.
In Herisau passierte ein Motorradfahrer am Montag die Messstelle im Innerortsbereich mit einer massiven Geschwindigkeitsüberschreitung. Der verantwortliche Lenker konnte durch die Polizei ermittelt werden.
Am frühen Dienstagmorgen hat die Luzerner Polizei bei Wolhusen einen mutmasslichen Dieb festgenommen.
Die Polizeidiensthunde „Rusty“ (siehe Titelbild) und „Kyro“ haben die Fährte des Mannes über mehrere Kilometer verfolgt und ihn in einem Waldstück gestoppt.
Am Montag, 14.08.2023, begann im Kantons Glarus das neue Schuljahr. Damit wurden viele Kinder das erste Mal mit dem Verkehrsgeschehen konfrontiert.
Von den Fahrzeuglenkern wird gegenüber den Kindergarten- und Primarschülern im Strassenverkehr ein besonders rücksichtsvolles Verhalten erwartet. Aus diesem Grund hat die Kantonspolizei Glarus als Schwerpunktaktion während den ersten beiden Schulwochen die Verkehrswege in der Nähe von Schulhäusern und Kindergärten in den drei Gemeinden überwacht.
Ein Motorradlenker ist auf der Autobahn A4 von der Fahrbahn geraten und in einen Verkehrsteiler geprallt.
Er wurde durch einen Rettungshelikopter ins Spital eingeliefert.
Die Lenkerin des vorderen Fahrzeuges zog sich Verletzungen zu und wurde in Spitalpflege gebracht.
Am Montagabend (11.09.2023) kurz nach 18.30 Uhr fuhr eine 55-jährige Frau mit ihrem Auto auf der Entlastungsstrasse von der Au-Kreuzung her in Richtung Mettlen.
Am Montagnachmittag ist ein Junge in Landquart einem Ball auf die Hauptstrasse nachgerannt.
Er wurde von einem Postauto erfasst und dabei mittelschwer verletzt.
Ein 64-jähriger Wanderer aus dem Kanton Zürich ist am Samstag, 9. September 2023 auf dem Abstieg vom Pilatus, im Bereich Chriesiloch, verunfallt.
Trotz Reanimationsmassnahmen ist er vor Ort verstorben.
Bei einem Raub auf ein Verkaufsgeschäft hat ein unbekannter Täter am Montagnachmittag (11.9.2023) in Elgg mehrere hundert Franken erbeutet. Verletzt wurde niemand.
Kurz nach 16:15 Uhr betrat ein maskierter und bewaffneter Mann das Verkaufsgeschäft an der Vordergasse in Elgg.
Der neue Schützenkönig vom Zürcher Knabenschiessen, Miro Scheiwiller, möchte später Polizist werden.
In guter Gesellschaft ist er schon mal: Flankiert von Marius Weyermann, Kommandant der Kantonspolizei, und Beat Oppliger, Kommandant der Stadtpolizei Zürich, feiert er im Albisgüetli seinen Erfolg.
Der Gotthard-Strassentunnel ist seit gestern, 10. September 2023, für den Verkehr gesperrt. Grund dafür ist ein Schaden an der Tunneldecke.
Die Ursache sowie das genaue Schadensausmass sind noch nicht bekannt. Bis auf Weiteres bleibt der Tunnel für den Verkehr gesperrt.
In den vergangenen Tagen kam es in verschiedenen Gemeinden im Kanton Obwalden vermehrt zu Diebstählen aus unverschlossenen Fahrzeugen.
Die Täterschaft hat es vorwiegend auf Bargeld und Wertsachen abgesehen.
In Schönenwerd hat ein aufmerksamer Anwohner in der Nacht auf Montag einen mutmasslichen Dieb festgestellt und die Polizei informiert.
Der Tatverdächtige konnte später bei Wöschnau angehalten werden.
Die Kantonspolizei Zürich hat am Sonntagmorgen (10.09.2023) auf der A1 einen Motorradfahrer, der mit massiv überhöhter Geschwindigkeit unterwegs war, kontrolliert und verhaftet.
Kurz nach 5 Uhr fiel Polizisten auf der Autobahn A1 in Richtung Bern ein Töfffahrer auf, der mit überhöhter Geschwindigkeit in dieselbe Richtung fuhr.
In Gossau ZH und in Steg im Tösstal (Gemeinde Fischenthal) ist es am Sonntagabend (10.9.2023) und am frühen Montagmorgen (11.9.2023) zu je einem Brand gekommen.
Bei beiden Bränden ist grosser Sachschaden entstanden. Verletzt wurde niemand.
Am Wochenende haben sich im Kanton Luzern mehrere Verkehrsunfälle ereignet, die teilweise durch alkoholisierte oder unter Drogeneinfluss stehende Fahrer verursacht wurden.
Ein Radfahrer wurde bei einem Selbstunfall erheblich verletzt.
Am Montagmorgen kam es auf der auf der Talstrasse in Muri zu einer Streifkollision zwischen zwei Fahrzeugen.
Dabei wurden die Rückspiegel der beiden Fahrzeuge beschädigt.
Bei einer Streifkollision zwischen zwei Autos entstand am Sonntag in Amriswil Sachschaden. Verletzt wurde niemand.
Die Kantonspolizei Thurgau sucht Zeugen.
Am Montag (11.09.2023), kurz nach 9:50 Uhr, hat die Kantonale Notrufzentrale St.Gallen die Meldung von einem verunfallten Auto an der St. Gallerstrasse erhalten.
Eine 88-jährige Frau hatte mit ihrem Auto mehrere Kollisionen verursacht. Danach überschlug es das Auto in einem Vorgarten. Die Autofahrerin und ihre beiden Mitfahrerinnen wurden leicht verletzt.
Die Abteilung Militär und Zivilschutz der Rettung Basel-Stadt führt am Donnerstag und Freitag in der Stadt zwei Übungen mit Fokus auf den Bevölkerungsschutz durch.
Am Donnerstag wird die Zuweisung von Schutzräumen im mehreren Grossbasler Quartieren geübt. Am Freitag ergreifen die Angehörigen des Zivilschutzes am Kleinbasler Ufer zu Übungszwecken Massnahmen gegen Hochwasser.
Am Montag vor einer Woche ist in Spiez ein Mann angehalten worden, der mutmasslich in einen versuchten Telefonbetrug involviert war. Der 32-jährige Mann befindet sich in Haft.
Weitere Ermittlungen sind im Gang. Die Kantonspolizei Bern warnt vor Telefonbetrug und gibt Tipps.
Am Vortag wurden Reparaturarbeiten mit Bitumen und Gasbrenner ausgeführt.
Am frühen Sonntagabend (10.09.2023) wurde die Stützpunktfeuerwehr Appenzell an die Weissbadstrasse in Appenzell aufgeboten.
Am Sonntagmorgen kollidierte ein Autolenker mit einer Fahradlenkerin. Diese wurde schwer verletzt. Der Autofahrer blieb unverletzt.
Der Unfall ereignete sich am Sonntag, 10.09.2023, 10:15 Uhr, in Seon. Ein 72-jähriger Automobilist fuhr mit seinem Mazda auf der Schürbergstrasse in Richtung Dorfzentrum.
In Klosters ist am Sonntagnachmittag ein Motorradfahrer gestürzt. Er zog sich dabei mittelschwere Verletzungen zu.
Der 53-Jährige fuhr kurz vor 17 Uhr auf der Hauptstrasse von Davos in Richtung Klosters.
Am Sonntag (10.09.2023), kurz nach 9 Uhr, hat die Kantonale Notrufzentrale St.Gallen die Meldung erhalten, dass eine Frau an der unteren Eichenstrasse Autos zerkratzen würde.
Die ausgerückte Polizeipatrouille konnte eine 56-jährie Frau anhalten.
Von Samstag auf Sonntag (10.09.2023), in der Zeit zwischen 17 Uhr und 15 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in ein Geschäft an der Langgasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich mutmasslich durch das Treppenhaus Zugang ins Geschäft und durchsuchte diverse Räume und Behältnisse.
Am Sonntag, 10.09.2023, 15.15 Uhr, kam es im Oberdorf in Näfels zu einem Verkehrsunfall mit Sachschadenfolge.
Der Lenker eines Personenwagens war in Fahrtrichtung Oberurnen unterwegs. Der 30-Jährige bemerkte zu spät, dass die Autofahrerin vor ihm im stockenden Verkehr abbremste.
Am Sonntag, 10.09.2023, ca. 10.45 Uhr, ereignete sich im Tobelwald oberhalb von Mollis ein tödlicher Sportunfall.
Ein E-Mountainbike-Fahrer begab sich von Mollis aus auf eine Tour in Richtung Filzbach.
Am 9. September 2023 stürzte eine Wanderin in Leukerbad in die Tiefe. Sie zog sich dabei tödliche Verletzungen zu.
Gegen 11 Uhr folgte eine Frau ihrem Bruder auf dem Weg von der Mittelstation der Seilbahn Flaschen-Torrentalp in Richtung "Wolfstritt".
Die Kantonspolizei Zürich hat am Donnerstagmorgen (7.9.2023) in Winterthur zwei Telefonbetrüger verhaftet.
Am Vormittag meldete sich eine 88-jährige Frau bei der Kantonspolizei Zürich und gab bekannt, dass sie von einem Telefonbetrüger kontaktiert worden sei.
Am Sonntag, 10. September 2023, kurz nach 15.00 Uhr, fuhren zwei Velofahrer nebeneinander auf der Gotthardstrasse in Richtung Süden.
Als der eine Velolenker beabsichtigte vor seinen Kollegen zu fahren, um wieder in einer Kolonne weiterzufahren, streifte er mit seinem Hinterrad den hinter ihm fahrenden Kollegen, worauf dieser zu Fall kam.
Am Sonntag, 10. September 2023, kurz nach 21.00 Uhr, fuhr der Lenker eines Personenwagens mit Urner Kontrollschildern auf der Reussstrasse in Richtung Attinghausen.
In einer Rechtskurve geriet der 19-jährige Lenker mit dem Fahrzeug auf das Wiesland und kollidierte dort mit einem grösseren Stein.
Die Tour de Romandie der Frauen wird vom 15. bis 17. September 2023 stattfinden. Die zweite Etappe Romont – Torgon/ VS wird am 16. September durch unseren Kanton führen.
Die Tour de Romandie der Frauen wird vom 15. bis 17. September 2023 stattfinden.
Am Knoten Frauenfelder-/Eschlikonerstrasse in Münchwilen ist die Steuerung der Lichtsignalanlage infolge eines Schadens durch einen Verkehrsunfall voraussichtlich bis Mitte Oktober 2023 ausser Betrieb.
Wegen des Ausfalls der Lichtsignalanlage (LSA) wurden aus Sicherheitsgründen folgende befristete Massnahmen zur Verkehrslenkung getroffen:
Am Oberalppass in Tujetsch ist am Sonntagnachmittag ein Motorradfahrer in einer Kurve auf die Gegenfahrspur geraten.
Bei der Kollision mit einem Personenwagen aus der Gegenrichtung wurde er mittelschwer verletzt.
Im Rahmen der Arbeiten zur Pannenstreifen-Umnutzung auf der A6 Wankdorf – Muri kommt es im Bereich Ostring/Sonnenhoftunnel in den nächsten Wochen zu Sperrungen von Ein- und Ausfahrten.
Die Lärmschutzwand bei der Einfahrt Ostring in Fahrtrichtung Thun ist hingegen praktisch abgeschlossen. Diese Woche finden dort die letzten Nachtsperrungen der Einfahrt statt, zudem werden die Beeinträchtigungen beim dahinterliegenden Sonnenhofweg aufgehoben.
Über ihr Reiseunternehmen haben zwei Brüder mehrfach grosse Mengen an Marihuana in die Schweiz eingeführt.
Im Sommer 2021 konnte die Kantonspolizei Aargau die Beschuldigten und zwei Komplizen in einer gemeinsamen Aktion mit dem Bundesamt für Zoll und Grenzsicherheit festnehmen.
Die Luzerner Strafuntersuchungsbehörden weisen darauf hin, dass das Chlorwasser aus Sommerpools nicht einfach in die Umwelt abgelassen werden darf. Dieses Vorgehen gefährdet die Tier- und Pflanzenwelt und ist illegal.
Verursacher müssen mit einer Strafuntersuchung mit entsprechenden Strafen rechnen.
Das Friedensrichteramt des Bezirks Arbon befindet sich derzeit an der Bahnhofstrasse 3 in Romanshorn.
Ab 1. Oktober 2023 ist es neu losgelöst vom Bezirksbetreibungsamt an der Bahnhofstrasse 16 in Arbon domiziliert. Durch den Umzug kann es vorübergehend zu Verzögerungen bei der Bearbeitung der Schlichtungsgesuche kommen.
Am Donnerstag, 7. September 2023, kam es im Gebiet Steinboden, Spiringen, zu einem Jagdunfall, bei dem ein 38-jähriger Urner durch einen Querschläger verletzt wurde.
Der Weidmann wurde mit der Rega ins Kantonsspital Uri geflogen.
Ab Dienstag, 26. September 2023, bis Donnerstag, 28. September 2023, ist die Strasse zwischen Aumühle und Häuslenen bei Frauenfeld wegen Belagsarbeiten für sämtlichen Verkehr gesperrt.
Eine Umleitung wird signalisiert.
Die Bauarbeiten an der Küngoldingerstrasse in Zofingen sind bald abgeschlossen.
Als eine der letzten Arbeiten wird am Donnerstag, 14. und Freitag, 15. September 2023 der Deckbelag eingebaut.
Mit „Aussichten“ sind ausnahmsweise nicht die Wetterprognosen gemeint, sondern die aktuell eingeschränkten Sichtverhältnisse in tiefen und mittleren Höhenlagen.
Wir gehen den Faktoren auf die Spur, die zu dieser Sichttrübung geführt haben.
Dieser kleine zutrauliche Hund lief zwei Jugendlichen zu. Sie verständigten uns, damit wir uns um die Vermittlung des "Ausreissers" kümmern.
Mit dem dabei entstandenen Bild wünschen wir Ihnen allen einen schönen Sonntag.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.