Am Sonntagvormittag, 10. September 2023, ist es in Niederteufen zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Personenwagen und einem Motorrad gekommen.
Die beiden Personen auf dem Motorrad wurden verletzt und mussten in Spitalpflege gebracht werden.
Am Sonntagmittag ist in einem Einfamilienhaus in Utzenstorf ein Brand ausgebrochen. Die Bewohner konnten sich selbstständig ins Freie begeben. Der Bahnverkehr musste während der Löscharbeiten für mehrere Stunden unterbrochen werden. Es wurde niemand verletzt.
Die Kantonspolizei Bern hat Ermittlungen zum Brand aufgenommen.
Ein Autofahrer wurde bei einer Polizeikontrolle am Sonntagmorgen in Arbon als fahrunfähig beurteilt und musste den Führerausweis abgeben.
Eine Patrouille der Verkehrspolizei kontrollierte um 6.40 bei der Autobahnausfahrt Arbon-West einen Autofahrer.
In der Nacht auf Samstag, 9. September 2023, ist es in Herisau zu zwei Einbruchdiebstählen in Gastronomiebetriebe gekommen.
Die Täterschaft entwendete Bargeld und richtete Sachschaden an.
Bei einem Selbstunfall mit einem Motorroller sind am Samstagabend (9.9.2023) in Gutenswil (Gemeinde Volketswil) der Lenker und seine Mitfahrerin verletzt worden.
Kurz vor 19.30 Uhr fuhr ein 49-jähriger Rollerfahrer mit seiner 48-jährigen Mitfahrerin auf der Pfäffikerstrasse Richtung Fehraltorf.
Die Kantonspolizei Thurgau hat in der Nacht zum Sonntag in Frauenfeld sowie in Kreuzlingen alkoholisierte Autofahrer aus dem Verkehr gezogen.
Um 3 Uhr wurde der Kantonalen Notrufzentrale die unsichere Fahrweise eines Autolenkers in Frauenfeld gemeldet.
Ein alkoholisierter Autolenker verursachte in der Nacht zum Sonntag in Münchwilen einen Selbstunfall und entfernte sich von der Unfallstelle.
Eine Anwohnerin meldete um 3.45 Uhr der Kantonalen Notrufzentrale, dass es auf der Hofenstrasse zu einem Verkehrsunfall gekommen sei.
Aus noch unbekannten Gründen verlor ein Automobilist die Herrschaft über sein Fahrzeug, kam von der Strasse ab und in einem Maisfeld zum Stillstand.
Die Staatsanwaltschaft eröffnete eine Strafuntersuchung.
Einem Hundeführer der Kantonspolizei Aargau gelang es, in der Nacht auf Sonntag, einen 32-jährigen Marokkaner festzunehmen nachdem dieser im Quartier verdächtig auffiel.
Der Mann dürfte sich für Fahrzeugaufbrüche zu verantworten haben. Er wurde festgenommen und inhaftiert.
Am frühen Samstagmorgen ist in Bern ein Mann bei einer tätlichen Auseinandersetzung verletzt worden. Er wurde mit einer Ambulanz ins Spital gebracht.
Die Kantonspolizei Bern sucht im Rahmen der Ermittlungen Zeugen.
In Zusammenarbeit mit der IG Föhnhafen Brunnen und der Feuerwehr Stützpunkt Schwyz konnten wir gestern an rund 20 Personen mit einer Beeinträchtigung von Insieme Innerschwyz eine grosse Freude bereiten.
Bei wundervollem Wetter gab es eine einstündige Bootsfahrt auf dem Vierwaldstättersee mit vielen strahlenden Gesichtern.
Wir hoffen natürlich nicht, dass die Bahn feststeckt, sind aber natürlich für alle Fälle vorbereitet.
Feuerwehr und Feuerpolizei kontrollieren die Zufahrten, damit ihr sorgenfrei das Knabenschiessen geniessen könnt.
In der Nacht auf Sonntag fuhr ein 60-jähriger Automobilist in falscher Fahrtrichtung auf die Autobahn A3.
Wie sich herausstellte, war der Lenker ohne gültigen Führerausweis und unter Alkoholeinfluss unterwegs.
Die Stadtpolizei Chur führte eine verkehrspolizeiliche Grosskontrolle am Samstag, 9. September 2023 in den Abendstunden durch.
Die Fahrzeuglenkenden sowie deren Fahrzeuge wurden auf die Einhaltung der strassenverkehrsrechtlichen Bestimmungen überprüft. Das Schwergewicht der Kontrolle lag im Bereich der Fahrunfähigkeit bei Fahrzeuglenkenden und der technischen Überprüfung bei Motorfahrzeugen.
Die Kantonspolizei Thurgau hat in der Nacht zum Samstag in Sulgen einen alkoholisierten Autofahrer aus dem Verkehr gezogen.
Einsatzkräfte der Kantonspolizei Thurgau kontrollierten kurz nach 3 Uhr an der Hauptstrasse einen Autofahrer, der durch unsichere Fahrweise aufgefallen war.
Wohl die meisten kennen das berühmte Experiment von Benjamin Franklin, der 1752 einen Drachen mit Blitzableiter aufsteigen liess.
Aber nur wenigen dürfte bekannt sein, dass in den Anfangszeiten der meteorologischen Forschung auch mit Instrumenten ausgerüstete Wetterdrachen zum Einsatz kamen.
Unsere Polizisten und Polizistinnen werden als First Responder ausgebildet, um im Notfall vor Ort erste Hilfe leisten zu können.
Zusätzlich werden immer wieder Sanitätsweiterbildungen angeboten, in denen etwa die Handhabung eines Defibrillatoren (AED) trainiert wird.
Am Samstagnachmittag, 9. September 2023, ist um 14.45 Uhr auf der Alp Gueteregg in Altendorf ein Brand in einem Stall ausgebrochen.
Die Feuerwehr Altendorf, die Feuerwehr Vorderthal und die Stützpunktfeuerwehr Einsiedeln konnten mit Unterstützung eines Löschhelikopters der Heli Linth AG die Flammen löschen.
Am frühen Samstagmorgen, 9. September 2023 kam es im Kreis 1 zu einer Auseinandersetzung zwischen mehreren Jugendlichen.
Dabei wurde einer der Beteiligten mit einer Stichwaffe verletzt.
In der Nacht auf Samstag, 9. September 2023, ist es in Schachen bei Reute zu einem Selbstunfall eines Motorradfahrers gekommen.
Er wurde mit schweren Verletzungen ins Spital überführt.
Am Freitag, 08.09.2023, ca. 14:40 Uhr, kam es in der Peter Merian-Strasse 80 (vor dem Postgebäude) zu einem Konflikt zwischen einem PW-Lenker und einem bisher unbekannten Radfahrer.
Folglich kam der Personenwagen unkontrolliert ins Rollen und kollidierte auf der gegenüberliegenden Strassenseite mit einem Geländer.
Am 09.09.2023, um 04.30 Uhr, wurde in der Klybeckstrasse bei der Offenburgerstrasse ein 37-jähriger Schweizer bei einer gewalttätigen Auseinandersetzung verletzt.
Die mutmassliche Täterin konnte festgenommen werden.
Am Freitag kam es in Hunzenschwil zu einer seitlich frontalen Kollision zweier Autos.
Drei Personen wurden dabei leicht verletzt und mussten ins Spital gebracht werden.
Am Freitag kam es in Neuenhof zu einer Kollision mit einem Kind. Das Kind wurde schwer verletzt ins Spital überführt.
Der Automobilist musste seinen Führerausweis abgeben.
Im Feierabendverkehr kam es auf der Luzernerstrasse zu einer Kollision zwischen einem Auto und einer Fussgängerin.
Ohne sich um die leicht verletzte Frau zu kümmern fuhr das Auto weg. Auskunftspersonen werden gesucht.
Am Freitagabend ist es auf der Autostrasse A13 oberhalb Mesocco zu einem Verkehrsunfall gekommen. Ein Personenwagen kollidierte dabei heftig mit einer Baustellen-Signalisation.
Der Lenker wurde leicht verletzt.
Gestern Abend ereignete sich in Courtepin auf der Kantonsstrasse zwischen Pensier und Courtepin ein schwerer Verkehrsunfall, an dem drei Fahrzeuge beteiligt waren.
Fünf Personen wurden schwer verletzt und eine Person verstarb an der Unfallstelle. Die Polizei bittet um Zeugenhinweise.
Was für eine atemberaubende Aussicht vom Helikopterlandeplatz bei der Mitellegihütte im Eigermassiv.
Wusstet ihr, dass sich die Rega gelegentlich auch für die Sanierung von solchen Gebirgslandeplätzen engagiert?
Am Freitag (08.09.2023), gegen 16:30 Uhr, hat sich auf der Haspel-Schutt-Strasse ein Verkehrsunfall zwischen zwei Autos ereignet.
Ein unbekannter Autofahrer entfernte sich von der Unfallstelle, ohne sich um die Schadensregulierung zu kümmern. Die Kantonspolizei St.Gallen sucht Zeugen.
Am Freitagabend fand während eines Konzerts im KKL Luzern eine Protestaktion statt.
Mehrere Personen wurden im Zusammenhang mit der Aktion von der Polizei kontrolliert und weggewiesen.
Am Freitagabend, 08.09.2023, gegen 20:45 Uhr, ereignete sich in Schleitheim ein Verkehrsunfall. Wie durch ein Wunder wurde niemand verletzt.
An beiden Fahrzeugen entstand jedoch erheblicher Sachschaden.
Am frühen Freitagabend (08.09.2023) ereignete sich auf der A4 im Fäsenstaubtunnel eine heftige Auffahrkollision zwischen zwei Personenwagen.
Verletzt wurde niemand, an den Fahrzeugen entstand Totalschaden.
18 Aspirantinnen und Aspiranten sowie 11 ausgebildete Polizistinnen und Polizisten legten am Freitagnachmittag, 8. September 2023, in der Kathedrale von Sitten ihren Amtseid ab.
Diese Zeremonie bildete den Abschluss der zweijährigen Ausbildung.
Die Vorhersage der Zugbahn und Stärke eines tropischen Wirbelsturmes ist von wichtiger Bedeutung.
Es ist massgebend für die Schutzvorbereitungen wie auch die möglichen Evakuierungen von Gebieten.
Am Freitagnachmittag (8.9.2023) kurz vor 15.30 Uhr ist es im Kreisel Rätus-/ Sägenstrasse zu einer Kollision zwischen einem Personenwagen und einer Fahrradfahrerin gekommen.
Die Fahrradfahrerin verletzte sich dabei.
In der Stadt Luzern sind am Donnerstag zwei Meldungen über einen Dieb eingegangen, welcher mit einem Motorrad unterwegs sei und Taschen von Fahrradfahrerinnen gestohlen habe.
Der mutmassliche Täter konnte festgenommen werden.
Am 07.09.2023, um 07.00 Uhr, wurde ein 58-jähriger stark alkoholisierter Mann im Klingental bei der Kasernenstrasse schwer verletzt am Boden liegend durch Passanten aufgefunden.
Er musste durch die Sanität der Rettung Basel-Stadt in die Notfallstation verbracht werden.
Am Donnerstagabend hat eine unbekannte Täterschaft versucht, einem 15-Jährigen in Lyss den Rucksack zu entreissen. Der Jugendliche wurde dabei leicht verletzt.
Im Rahmen der Ermittlungen werden Zeugen gesucht.
Er soll den einjährigen Sohn seiner Freundin schwer misshandelt haben – bis der Bub gestorben ist.
Nun muss sich der deutsche Handwerker vor dem Bezirksgericht Winterthur verantworten.
Nach Erhalt der Zustimmung des Bundesamtes für Umwelt (BAFU) hat Staatsrat Frédéric Favre die Regulierung des Wolfsrudels Region Nanz angeordnet.
Gemäss der Dienststelle für Jagd, Fischerei und Wildtiere (DJFW) und dem BAFU sind alle Voraussetzungen nach der revidierten Verordnung zum Bundesgesetz über die Jagd (JSV) für die Anordnung einer Regulierung erfüllt.
Der Schweizer Einsatz zur Waldbrandbekämpfung in Griechenland ist am Donnerstagabend, 7. September 2023, zu Ende gegangen.
Die Brände konnten unter Kontrolle gebracht werden.
Bei einem Raub auf ein Verkaufsgeschäft hat ein unbekannter Täter am Freitagnachmittag (8.9.2023) in Brütten mehrere hundert Franken erbeutet.
Verletzt wurde niemand.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.