Der Zeugenaufruf und die von der Kantonspolizei durchgeführten Ermittlungen der Kantonspolizei im Rahmen des Raubüberfalls des Denner in Marly am vergangenen 6. Oktober führten zur Identifizierung und Anhaltung des mutmasslichen Täters.
Er wurde vorläufig festgenommen und wird bei der zuständigen Behörde angezeigt.
Die Bewilligungen von zwei spontan eingereichten Gesuchen für Standkundgebungen am 13. Oktober 2023 auf dem Barfüsserplatz wurden aufgrund einer neuen Lagebeurteilung durch die Kantonspolizei Basel-Stadt wieder entzogen.
Für den Freitag, 13. Oktober 2023 waren auf dem Barfüsserplatz zwei Standkundgebungen angekündigt und bewilligt, die jeweils den terroristischen Angriff auf Israel zum Thema hatten.
Die Kantonspolizei Zürich hat am Donnerstagnachmittag (12.10.2023) in Dübendorf einen mutmasslichen Telefonbetrüger beim Abholen des Bargeldes verhaftet.
Bei einer Präventionsansprache durch die Kantonspolizei Zürich gab eine Frau aus Dübendorf bekannt, dass sie in der Zeit von Montag bis Donnerstag dreimal von einem angeblichen Sicherheitsdienst einer Grossbank telefonisch kontaktiert worden sei.
Am Donnerstagabend, 12. Oktober 2023, kurz vor 17.30 Uhr, ereignete sich auf der Reinacherstrasse in Münchenstein BL eine Frontalkollision zwischen einem Lieferwagen und einem Personenwagen.
Eine Person wurde dabei verletzt. Es entstand grosser Sachschaden.
Am Donnerstagmittag, 12. Oktober 2023, ist es in Urnäsch zu einem Fahrzeugbrand gekommen. Trotz sofortigem Ausrücken der Feuerwehr brannte der Personenwagen vollständig aus.
Personen wurden dabei keine verletzt.
In der Zeit zwischen Donnerstagnachmittag und Donnerstagabend (12.10.2023) ist eine unbekannte Täterschaft in ein Einfamilienhaus an der Bleichestrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich über ein Fenster gewaltsam Zugang zur Liegenschaft.
Am Donnerstag (12.10.2023), kurz nach 13:30 Uhr, ist es an der Klosterstrasse zu einem Unfall zwischen einem Velo und einem Auto gekommen.
Ein 81-jähriger Mann wurde unbestimmt verletzt und vom Rettungswagen ins Spital gebracht.
Am Donnerstag (12.10.2023), um 18:40 Uhr, ist es auf der Goldacherstrasse zu einer Frontalkollision zwischen zwei Motorrädern gekommen. Beide Fahrer wurden verletzt.
Der Rettungsdienst brachte die Verunfallten ins Spital.
Am Donnerstag (12.10.2023), kurz vor 22:15 Uhr, ist es in einem Mehrfamilienhaus an der Gallusstrasse zu einem Küchenbrand gekommen.
Es entstand Sachschaden von über 20'000 Franken.
Die Arbeits- und Schulwege sowie viele Freizeitbeschäftigungen fallen in die Dunkelheit.
Denkt daran, ab sofort wieder das Licht am Velo einzuschalten und wenn möglich helle und reflektierende Kleidung zu tragen.
Jemand ist verstorben und hat ihnen viel Geld hinterlassen? Sie haben im Lotto gewonnen, oder beim letzten Einkauf zu viel bezahlt?
Was längst eine bekannte Betrugsmasche via E-Mail oder auf Social Media ist, kommt auch immer wieder als persönlich adressierte Briefpost vor.
Das 70. Winzerfest ist bereits wieder Geschichte und wir Einsatzkräfte können auf ein friedliches Winzerfestwochenende zurückblicken.
Aus unserer Sicht war es ein tolles Fest und dafür danken wir allen Festbesucherinnen und -besuchern und unseren Partnerorganisationen herzlich.
Am Donnerstag, 12.10.2023, 22.10 Uhr, ereignete sich auf der Landstrasse in Netstal ein Verkehrsunfall.
Der Lenker eines Personenwagens war in Fahrtrichtung Glarus unterwegs.
Ende September 2023 stellten Mitarbeitende des Bundesamts für Zoll und Grenzsicherheit (BAZG) bei einer Kontrolle im Raum Basel 420 Kilogramm Lammfleisch sicher.
Das Fleisch befand sich im Laderaum eines im Ausland immatrikulierten Fahrzeugs, wurde vorgängig nicht zur Einfuhr in die Schweiz angemeldet und war weder eingepackt noch gekühlt.
Von Montag, 16. Oktober 2023, 6 Uhr, bis Dienstag, 17. Oktober 2023, 6 Uhr, ist die Seestrasse zwischen Bottighofen und Scherzingen für den gesamten Verkehr gesperrt.
Eine Umleitung wird signalisiert.
Am Donnerstag, 12. Oktober 2023, kurz vor 16:00 Uhr, kam ein 75-Jähriger Mann im steilen Gelände zu Fall und stürzte rund 20 Meter einen Hang hinunter.
Der Verunfallte war in einer Wandergruppe im Boliwald in Richtung Arth unterwegs.
Am 7. April 2023 sowie am 25. Juni 2023 überfiel ein unbekannter Mann den Shop der Avia-Tankstelle an der Rheinstrasse in Liestal.
Dabei erbeutete der Unbekannte mehrere hundert Franken Bargeld.
Am Mittwoch Nachmittag, 11.10.2023, circa 16:15 Uhr, ereignete sich an der Reinacherstrasse auf Höhe Nr. 30 ein Verkehrsunfall zwischen einem Personenwagen und einem Fussgänger.
Dabei wurde der Fussgänger verletzt. Der Unfallhergang ist unklar.
In der Nacht auf Donnerstag (12.10.2023) hat eine unbekannte Täterschaft zwei parkierte Fahrzeuge in Stetten durchsucht und daraus Gegenstände gestohlen.
Die Schaffhauser Polizei empfiehlt parkierte Fahrzeuge immer abzuschliessen.
Beim Zusammenstoss mit einem Lastwagen wurde am Donnerstag in Bischofszell ein Motorradfahrer mittelschwer verletzt.
Er musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Am Donnerstagmorgen, 12. Oktober 2023, ist es in Trogen zu einem Selbstunfall mit einem Personenwagen gekommen.
Die Lenkerin hat sich dabei leicht verletzt.
Am Donnerstag, 12. Oktober, gegen 12:45 Uhr, fuhr ein Trottinett, das von einem 42-jährigen Einwohner von La Chaux-de-Fonds gelenkt wurde, auf der Rue de l'Helvétie in La Chaux-de-Fonds in südlicher Richtung.
Auf der Höhe der Hausnummer 55 stürzte er auf die Fahrbahn.
Wie die Kantonspolizei mitteilt, ereignete sich heute kurz nach 8:30 Uhr ein Bergunfall im Gebiet von Mugena.
Nach ersten Rekonstruktionen war ein 86-jähriger Pilzsammler, ein italienischer Staatsangehöriger mit Wohnsitz in der Provinz Varese, mit einem Verwandten auf einem Weg in etwa 1.100 Metern Höhe unterwegs.
Am Donnerstag, den 12. Oktober 2023 um 06:55 Uhr wurde der Polizei von einem Verkehrsteilnehmer ein gefährliches Verhalten auf der Autobahn A16 gemeldet.
Es handelte sich um einen Motorradfahrer, der in den Tunneln Mont Terri und Mont Russelin überholte, ohne die doppelte durchgezogene Linie zu überqueren. Der betreffende Fahrer konnte abgefangen werden.
Die Vorarbeiten für die Gesamtsanierung des Abschnitts der A2 zwischen Gentilino und Lamone sind einen Monat früher als geplant abgeschlossen worden.
Die in den letzten Monaten durchgeführten Arbeiten umfassten den Bau von Baustellenbereichen und -einrichtungen, Parknischen, die Verlegung eines neuen Regenwassersammlers entlang der Nord-Süd-Spur, die Anpassung der Kabeltrasse sowie die temporäre Verbreiterung der Süd-Nord-Fahrbahn im Hangbereich, die Verbreiterung der Unterführung Sorengo Piodella, die Anpassung von Schranken und Zäunen, die Installation neuer Signalportale in der Nähe des Gentilino-Tunnels und der Bau eines technischen Gebäudes bei der IDA in Bioggio, um den Verkehr während der Hauptbauphasen leiten zu können.
Am Freitag, den 6. Oktober 2023, verletzte sich ein Mann während einer Jagd in Curtilles tödlich.
Die Staatsanwaltschaft hat eine Untersuchung eingeleitet.
Am Mittwoch, 11. Oktober, gegen 15:15 Uhr, fuhr ein Auto, das von einem 90-jährigen Einwohner von Neuenburg gesteuert wurde, auf der Rue des Sablons in Neuenburg in östlicher Richtung.
Auf der Höhe des Gebäudes Nr. 39 kollidierte er mit einem ordnungsgemäss am südlichen Fahrbahnrand geparkten Fahrzeug.
Heute Morgen ist es auf der Seeburgstrasse in Luzern zu einer Kollision zwischen zwei Einsatzfahrzeugen der Polizei gekommen.
Beim Unfall wurde niemand verletzt. Die Untersuchung führt die Staatsanwaltschaft Luzern.
Am Mittwochnachmittag ist in Lütschental ein Basejumper abgestürzt und verstorben.
Eine Untersuchung unter der Leitung der Bundesanwaltschaft wurde eingeleitet.
Am Donnerstagmittag ist es in Münchenbuchsee zu einer Kollision zwischen zwei Autos gekommen. Trotz umgehender Rettungsmassnahmen erlag der Autolenker noch vor Ort seinen schweren Verletzungen.
Der Unfall wird untersucht.
Am Donnerstag, 12.10.2023, 12.55 Uhr, kam es im Oberdorf in Näfels zu einem Verkehrsunfall.
Die Lenkerin eines Personenwagens war in Fahrtrichtung Netstal unterwegs.
Heute Morgen hat sich auf der Autobahn A2 in Eich ein Auffahrunfall zwischen einem Personenwagen und einem Motorrad ereignet.
Der Motorradfahrer erlitt dabei erhebliche Verletzungen.
Am Mittwoch, 11. Oktober, gegen 18:15 Uhr, fuhr ein 39-jähriger Einwohner von Biel mit seinem Fahrrad auf der Rue de Bellerive in Le Landeron in Richtung Biel.
Plötzlich stürzte der Radfahrer aus unbekannten Gründen schwer auf die Fahrbahn.
Am Mittwochnachmittag hat sich in Biel ein tödlicher Verkehrsunfall ereignet. Ein Kind verstarb noch auf der Unfallstelle.
Im Rahmen der laufenden Ermittlungen werden zur Klärung des Unfallhergangs Zeugen gesucht.
Der Mann, der am Sonntagabend in Bern in den Egelsee gestürzt war und in kritischem Zustand in ein Spital gebracht wurde, erlag in der Nacht auf Mittwoch seinen Verletzungen.
Die Ermittlungen zum Unfall dauern an.
Am Mittwochabend ist es in Root zu einer Kollision zwischen zwei Autos gekommen. Eines der Fahrzeuge kollidierte in der Folge mit einem stehenden vbl-Bus.
Verletzt wurde beim Unfall niemand.
Am Mittwochnachmittag ist am Umbrailpass ein Motorradfahrer gestürzt. Dabei wurde er verletzt.
Der 66-jährige Italiener fuhr gegen 15.20 Uhr vom Umbrailpass talwärts in Richtung Val Müstair.
Die Kantonspolizei Zürich präsentiert ein historisches Foto.
Ein Blick auf die Speisekarte vom 13. Februar 1968 des Personalrestaurants der Kantonspolizei Zürich.
Am Donnerstagmorgen, 12. Oktober 2023, kurz nach 08.15 Uhr, musste die Feuerwehr Feusisberg- Schindellegi zu einem Autobrand an die Pfäffikonerstrasse in Feusisberg ausrücken.
Eine 25-Jährige fuhr mit einem Personenwagen talwärts, als sie eine starke Rauchentwicklung feststellte und das Fahrzeug am Strassenrand anhielt.
Die Tunnel der Nationalstrasse werden regelmässig gereinigt. Nun müssen der Neufeldtunnel wie auch der Brünnentunnel einer Reinigung unterzogen werden. Aus diesem Grund werden sie jeweils gesperrt.
Die Tunnel entlang der Nationalstrassen werden regelmässig gereinigt. Dies dient nicht einzig der Sauberkeit.
In Härkingen ist am Mittwochnachmittag, 11. Oktober 2023, ein Automobilist bei einer seitlich-frontalen Kollision zwischen zwei Autos schwer verletzt worden.
Für die Bergung des verletzten Autofahrers aus seinem stark beschädigten Fahrzeug standen Angehörige der Feuerwehren Härkingen und Oensingen im Einsatz.
Wie in der Medienmitteilung vom 14. Juni 2023 kommuniziert, werden zur Vermeidung von Staubildung und zur Reduktion von Ausweichverkehr verschiedene Verkehrsmanagementmassahmen im Abschnitt zwischen Beckenried und Hergiswil umgesetzt.
Bei der A8-Ausfahrt Hergiswil in Fahrtrichtung Norden entsteht eine Ausfahrtsdosierungsanlage.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.