Die Kantonspolizei Thurgau hat einen Motorradfahrer ermittelt, der am 23. August in Zuben innerorts mit 121 km/h unterwegs war.
Der Lernfahrausweis des 18-Jährigen wurde eingezogen.
Das heutige System der Strafverfolgung mit der Kompetenzaufteilung zwischen Bund und Kantonen hat sich weitgehend bewährt.
Zu diesem Schluss kommt der Bericht des Bundesrates zur Überprüfung der Zuständigkeiten der Bundesanwaltschaft, den er am 11. Oktober gutgeheissen hat. Dank punktueller Verbesserungen soll die Strafverfolgung jedoch noch effizienter werden. Der Bundesrat will etwa prüfen, ob die Strafverfolgung im Bereich des Terrorismus in die zwingende Zuständigkeit der Bundesanwaltschaft übergeben werden sollte.
Am Dienstag (10.10.2023) ereignete sich auf der Zürcher Strasse im Bereich der Autobahneinfahrt ein Verkehrsunfall mit drei involvierten Fahrzeugen.
Eine Person zog sich leichte, unbestimmte Verletzungen zu. An den drei Fahrzeugen entstand Totalschaden.
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Der Urner Sicherheitsdirektor des Kantons Uri, Regierungsrat Dimitri Moretti, besuchte am Donnerstag, 5. Oktober, den Pionier Zug 3 des Zivilschutzes Uri im Rahmen ihres Wiederholungskurses (WK) 23 auf dem Biel in Bürglen.
Dabei machte er sich ein Bild von der laufenden Ausbildung zur Aufrechterhaltung des Fachwissens und der Kompetenzen der Pioniere.
Fotos mit Gaffenden. Ein Phänomen, das in den letzten Jahren unsere Aufmerksamkeit auf sich gezogen hat – doch war dies früher nicht auch schon ein Thema?
In der Vergangenheit waren Gaffer oft sehr nahe am Geschehen von Blaulichteinsätzen und behinderten immer wieder die Arbeit der Rettungskräfte.
Am Dienstag (10.10.2023), kurz nach 10 Uhr, ist es auf der Hauptstrasse zu einem Unfall zwischen einem Auto und einem dreirädrigem Motorrad gekommen.
Eine 63-jährige Frau wurde leicht verletzt. Es entstand Sachschaden.
Am Dienstag (10.10.2023), kurz vor 16:30 Uhr, ist es in der Hulftegg zu einem Selbstunfall mit einem Motorrad gekommen.
Ein 19-jähriger Mann wurde unbestimmt verletzt und von der Rega ins Spital geflogen.
Am Dienstag (10.10.2023), kurz nach 19 Uhr, ist es auf der Hauptstrasse zu einem Selbstunfall mit einem Roller gekommen.
Ein 46-jähriger Mann wurde leicht verletzt und vom Rettungswagen ins Spital gefahren.
Zwischen Montag, 23. Oktober 2023, und Donnerstag, 26. Oktober 2023, ersetzt das Strassenkreisinspektorat Gossau den Belag der Wilerstrasse zwischen Gossau und Niederwil.
Dazu wird der Strassenabschnitt beidseitig gesperrt. Die Umleitung führt über Flawil. Die Haltestelle Degenau ist während der Arbeiten aufgehoben.
Letzte Nacht ereignete sich in Romont, an der Route de l’Industrie, ein Verkehrsunfall.
Trotz der schnellen Intervention der Rettungskräfte und eines Wiederbelebungsversuchs verstarb ein Motorradfahrer noch am Unfallort.
Am Samstag (14.10.2023) findet in der Stadt St.Gallen der OLMA-Umzug statt. Bereits am Morgen kann es in der Innenstadt sowie im Bereich der Umzugsroute zu Verkehrsbehinderungen kommen.
Um zirka 12 Uhr sollten die Strassen wieder uneingeschränkt befahrbar sein.
Eine Drittperson meldete am Morgen, dass ein Audi von der Strasse abgekommen sei. Vom Fahrer fehlte anfangs jede Spur.
Am 10. Oktober 2023, um 07.30 Uhr meldete eine Drittperson, dass in Rekingen ein Auto abseits der Strasse stehe.
Dienstagnacht (10.10.2023) kurz vor 24:00 Uhr, ist es auf der Masanserstrasse zu einem Auffahrunfall zwischen zwei Personenwagen gekommen.
Dabei verletzten sich die beiden Autofahrer leicht.
Dienstag, 10.10.2023, kurz nach 17:30 Uhr, kam es auf der Verzweigung Münchensteinerstrasse/Brüglingerstrasse zu einer Kollision zwischen einem Motorradlenker und einer Personenwagenlenkerin.
Aufgrund der Baustelle wurde die Kreuzung von einer Verkehrsdienstfirma bewacht, welcher für die Verkehrsführung zuständig war.
Am gestrigen Dienstag, 10. Oktober 2023, um ca. 12.55 Uhr kam es an der St. Alban-Vorstadt in Basel zu einem Verkehrsunfall, bei dem eine Fahrradfahrerin verletzt wurde.
Am Dienstag, 10. Oktober, um ca. 12.55 Uhr hielt ein Taxifahrer an der St. Alban-Vorstadt an, um einen Fahrgast abzuholen.
Dienstag, 10. Oktober 2023, gegen 07:00 Uhr, fuhr ein Fahrzeug, das von einem 19-jährigen französischen Staatsbürger gelenkt wurde, auf der Rue Numa-Droz in Richtung Westen.
Kurz vor dem Kreisverkehr President-Wilson kam es zu einer Kollision mit Verkehrszeichen.
Am 18. Oktober findet der Europäische Tag gegen Menschenhandel statt. Aus diesem Anlass finden in der ganzen Schweiz während der Monate Oktober und November zahlreiche Aktionen statt.
In diesem Rahmen organisierte die Brigade zur Bekämpfung des Menschenhandels und der illegalen Prostitution der Genfer Kantonspolizei (BTPI) im Vorfeld eine Konferenz zum Thema "Loverboys". Die Konferenz fand am 13. September 2023 statt, an der über 140 Personen mit unterschiedlichem beruflichem Hintergrund teilnahmen, die alle im Kampf gegen den Menschenhandel tätig sind. In dieser Pressemitteilung werden die wichtigsten Ergebnisse der Konferenz zusammengefasst.
Beim Kreisverkehrsplatz Hammer in Emmenbrücke ist es am Mittag zu einer Kollision zwischen einem Motorrad und einem Auto gekommen.
Der Motorradfahrer stürzte dadurch und wurde verletzt.
Am Montag, den 9. Oktober 2023 um 17:40 fuhr ein Elektrotrottinett, das von einer 42-jährigen Einwohnerin von Couvet gelenkt wurde, auf der Rue du Balancier in La Chaux-de-Fonds in Richtung Süden.
Auf der besagten Strasse zweigte sie nach rechts zwischen einem Lieferwagen und dessen Anhänger ab. Durch dieses Manöver kam es zu einem Zusammenstoss und die Fahrerin des Trottinetts stürzte heftig zu Boden.
Am Dienstagmittag, 10. Oktober 2023, hat sich in Trogen ein Arbeitsunfall mit einem Motorkarren ereignet.
Der Lenker konnte mir leichten Verletzungen geborgen werden.
Die Arbeiten für die umfassende Sanierung der Süd-Nord-Fahrbahn auf dem Abschnitt der A13 zwischen Soazza und der Verzweigung Mesocco Süd werden in den nächsten Tagen abgeschlossen.
Nach der Winterpause werden die Arbeiten im Frühjahr 2024 auf der Nord-Süd-Fahrbahn fortgesetzt. In der Zwischenzeit wird die Strasse wieder frei von Baustellen sein.
Am Montag, 9. Oktober 2023, um 18:50, fuhr ein Auto, das von einem 70-jährigen Einwohner von Les Verrières gesteuert wurde, auf der Kantonsstrasse H10 in Richtung Osten.
Auf der Höhe des Gebäudes Grand-Bourgeau 107 bog das Fahrzeug nach links ab. Bei diesem Manöver kam es zu einer Kollision mit einem Fahrzeug, das von einem 54-jährigen Mann aus Pontarlier gelenkt wurde und normalerweise in die entgegengesetzte Richtung fuhr.
Bei einem Brand in einem Mehrfamilienhaus in Winterthur ist am Dienstagmorgen (10.10.2023) ein Sachschaden von mehreren zehntausend Franken entstanden.
Verletzt worden ist niemand.
Gestern Nachmittag kollidierte ein Autofahrer auf der A12 bei Semsales mit einem Fahrzeug, das auf dem Pannenstreifen stand und bei dem eine Panne behoben werden musste.
Der leicht verletzte Pannenhelfer wurde von den Rettungssanitätern versorgt.
Am Montagvormittag, 9. Oktober 2023, rückte die Stadtpolizei Zürich an einen Verkehrsunfall im Kreis 3 aus und kamen mit zwei Personen in Handschellen, Drogen und Bargeld wieder zurück.
Um 11.15 Uhr ging bei der Einsatzzentrale der Stadtpolizei Zürich die Meldung ein, dass ein Fahrer mit seinem Fahrzeug am Döltschiweg verunfallt sei.
Ein alkoholisierter Autofahrer musste am Montagabend in Amriswil seinen Führerausweis abgeben.
Eine Patrouille der Kantonspolizei Thurgau kontrollierte um 18.30 Uhr an der Weinfelderstrasse einen Autofahrer.
Am Montag, 09.10.2023, gegen 12:00 Uhr, ereignete sich in 4053 Basel, Jurastrasse 55, ein Verkehrsunfall zwischen einem Personenwagen der Marke Tesla (weiss) und einer Fahrradlenkerin.
Nach einem kurzen Gespräch, entfernte sich die Personenwagenlenkerin von der Unfallstelle.
Seit rund 20 Monaten laufen die Arbeiten für die neue Rheinbrücke zwischen Flaach und Rüdlingen.
Am Montag, 16. Oktober 2023, wird sie dem Verkehr übergeben. Zuvor kann das Bauwerk am Samstag, 14. Oktober 2023, zwischen 10 und 16 Uhr, zu Fuss besichtigt werden.
Bei der Kontrolle eines aus Frankreich kommenden Linienbusses stellten Mitarbeitende des Bundesamts für Zoll und Grenzsicherheit (BAZG) bei einem Reisenden einen Rucksack mit einer eingenähten Kokainplatte fest.
Im Rucksack befanden sich zudem zwei Schreibmappen, die ebenfalls Kokain enthielten. Insgesamt stellten die Einsatzkräfte rund 1.5 Kilogramm der Substanz im Rucksack fest.
Am Freitagabend, 6. Oktober 2023, ereignete sich in Winterthur Seen ein Selbstunfall eines Personenwagens.
Dabei überschlug sich das Fahrzeug mehrfach. Aufgrund des Spurenbildes ist davon auszugehen, dass der Personenwagen viel zu schnell unterwegs war. Die Insassen blieben unverletzt. Es entstand Sachschaden von über 100'000 Franken.
Am frühen Dienstagmorgen, 10. Oktober 2023, nahm die Stadtpolizei Zürich im Kreis 10 zwei mutmassliche Einbrecher in flagranti fest.
Kurz nach halb 3 Uhr morgens meldete ein Restaurantbesitzer bei der Einsatzzentrale der Stadtpolizei Zürich, dass in seinem Restaurant eingebrochen worden sei und sich die Täter noch im Keller befänden.
Im Rahmen der Arbeiten zur Pannenstreifen-Umnutzung und dem Bau der neuen Lärmschutzwände auf der A6 Wankdorf – Muri kommt es im Bereich Ostring in den nächsten Wochen zu Sperrungen von Ein- und Ausfahrten sowie in den nächsten Monaten zu Sperrungen des Überholstreifens.
Im Wankdorf kommt es für den Ersatz eines Fahrbahnübergangs zu einer Sperrung der Einfahrt von Bolligen her in Fahrtrichtung Thun.
Am Montagabend ist in Triengen ein Fahrradfahrer mit einem landwirtschaftlichen Fahrzeug kollidiert.
Der Radfahrer wurde beim Unfall verletzt und musste ins Spital gebracht werden.
Ein Kleinkind kann in wenigen Sekunden ertrinken, ohne dass es jemand merkt. Es ist sogar die Regel, dass Kinder unter vier Jahren ohne Anzeichen und geräuschlos ertrinken. 4 von 5 Eltern und Betreuungspersonen gehen jedoch davon aus, dass sie zappeln, weinen oder schreien würden.
Das zeigt die BFU-Bevölkerungsbefragung 2023. Neben dem Ertrinken hat die BFU auch Fragen zum Verhalten und zur Einstellung beim Autofahren sowie auf dem Velo und E-Bike gestellt.
Ende Juni ist in Münchenbuchsee in einem Wohnhaus ein Brand ausgebrochen.
Die Brandermittlungen sind inzwischen abgeschlossen. Aufgrund der grossen Zerstörung konnte die Ursache nicht mehr abschliessend geklärt werden. Im Vordergrund steht eine technische Ursache.
Am Montag (09.10.2023), kurz vor 14:45 Uhr, ist es in einem Mehrfamilienhaus an der Unterstüdtlistrasse zu einem Küchenbrand gekommen.
Dabei wurden zwei Personen leicht verletzt. Es entstand hoher Sachschaden.
Von Montag, 16. Oktober 2023, 9.30 Uhr, bis Samstag, 21. Oktober 2023, 17 Uhr, ist die Mühlebachstrasse im Abschnitt Feldeggstrasse bis Wiesenstrasse durchgehend gesperrt.
Stadtauswärts erfolgt die Umleitung für Velos über die Reinhardstrasse, die Seefeldstrasse und die Feldeggstrasse.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.