Mit Datenschutz kann Digitalisierung gelingen. Am Digital Festival bietet die Datenschutzbeauftragte am Freitag, 15. September eine Masterclass „Digitale Tools mit Datenschutz by Design“ an.
Am Samstag. 16. September werden in einem Panel Fragen zu Persönlichkeitsrechten in KI diskutiert.
Nach der Kollision mit einem Lieferwagen musste am Mittwochnachmittag in Tuttwil ein Autofahrer ins Spital gebracht werden.
Kurz vor 17.30 Uhr war ein 30-jähriger Lieferwagenfahrer von Eschlikon in Richtung Wängi unterwegs.
Eine seit Ende August in Lanzenhäusern vermisste Frau ist am Samstag in der Aare bei Aarberg verstorben aufgefunden worden und konnte in der Folge geborgen werden. Ein Unfallgeschehen steht im Vordergrund.
Weitere Ermittlungen sind im Gang
Ein Mitarbeiter des Bundesamts für Zoll und Grenzsicherheit (BAZG) kontrollierte kürzlich in Basel einen Mann wegen Verdachts auf Diebstahl.
Dabei stellte sich heraus, dass der mutmassliche Dieb gar nicht hätte einreisen dürfen und zudem zu einer Haftstrafe ausgeschrieben war.
Der Kanton Glarus hat beim Bund ein Gesuch zur Regulierung des Wolfsrudels Schilt eingereicht.
Es wird begründet durch Schäden an Nutztieren, wie das zuständige Departement Bau und Umwelt mitteilt.
Am Mittwochnachmittag, 6. September 2023, kam es in Freienbach zu einer Kollision zwischen einem Velofahrer und einem Lieferwagen.
Um 16.35 Uhr fuhr ein 56-jähriger Mann mit seinem Lieferwagen auf der Kantonsstrasse von Pfäffikon her in den Freienbacher Kreisel.
Gestern Mittag rückte die Berufsfeuerwehr von Schutz und Rettung Bern zu einem Fahrzeugbrand auf die Autobahn A6 bei Schönbühl aus.
Beim Eintreffen am Einsatzort stand ein Wohnmobil bereits in Vollbrand.
In Rueras am Oberalppass ist am Mittwochabend ein Rollerfahrer gestürzt. Dabei wurde er mittelschwer verletzt.
Der Unfall ereignete sich kurz nach 17 Uhr.
Die Staatsanwaltschaft Basel-Stadt hat das Vorverfahren zum Tötungsdelikt vom 15. August 2021 auf dem Lysbüchelareal abgeschlossen.
Sie erhebt gegen den inzwischen 23-jährigen Beschuldigten Anklage unter anderem wegen Mordes, versuchten Mordes, Diebstahls und einfacher Körperverletzung.
Zwei mutmassliche Trickdiebe haben in der Stadt Luzern versucht, einer Frau ein Mobiltelefon zu stehlen.
Ein Polizist, welcher privat unterwegs war, konnte die beiden Jugendlichen verfolgen, diese wurden durch eine Patrouille festgenommen.
In einem Mehrfamilienhaus ist im Bereich der Waschküche ein Feuer ausgebrochen. Sechs Bewohner, darunter zwei Kinder, mussten zur Kontrolle ins Spital eingeliefert werden.
Die Brandursache ist noch unklar.
Am Mittwoch (06.09.2023), um 19:50 Uhr, ist es im Kreuzungsbereich Sonnentalstrasse/Sarganserstrasse zu einem Zusammenprall zwischen zwei Autos gekommen. Dabei wurden mehrere Personen leicht verletzt.
Eine 56-jährige Beifahrerin musste vom Rettungsdienst mit leichten Verletzungen ins Spital gebracht werden.
Am Mittwoch (06.09.2023), um 13:30 Uhr, ist der Kantonalen Notrufzentrale St.Gallen gemeldet worden, dass Fahrzeugteile auf der Niederbürerstrasse liegen würden.
Nach Abklärungen der Kantonspolizei St.Gallen stellte sich heraus, dass eine 42-jährige Autofahrerin vorgängig in alkoholisiertem Zustand einen Selbstunfall verursacht und sich anschliessend von der Unfallstelle entfernt hatte.
Am Mittwoch (06.09.2023), kurz nach 22 Uhr, ist der Kantonalen Notrufzentrale St.Gallen ein Auffahrunfall auf der Autobahn A13 gemeldet worden.
Ein 29-jähriger Autofahrer sowie seine 24-jährige Beifahrerin wurden zur medizinischen Kontrolle ins Spital gebracht. Der betroffene Autobahnabschnitt war für die Dauer der Unfallaufnahme gesperrt.
In Fislisbach kam es zu zwei Auffahrunfällen innerhalb kürzester Zeit. Es stellte sich heraus, dass bei beiden Unfällen der gleiche Audi-Fahrer beteiligt war.
Am 06. September 2023, um 12.30 Uhr, kam es auf der Oberrohrdorferstrasse in Fislisbach zu einer Auffahrkollision.
Am Montag, 11. September 2023, werden die beiden Polizeiposten in Entlebuch und in Escholzmatt letztmals geöffnet sein.
Die polizeilichen Leistungen in der Region Entlebuch werden durch mehr Präsenz in der Öffentlichkeit gestärkt.
Am Samstag, 9. und am Sonntag, 10. September 2023 findet der traditionelle Uster Triathlon statt.
Am Sonntag wird es deswegen in der Stadt zu Umleitungen kommen.
Vorgestern um zirka 16:30 Uhr hielt sich eine Mutter mit ihren Kindern im Schlierendelta in Alpnach Dorf auf.
Dabei konnte sie feststellen, dass ein nackter Mann gut sichtbar onanierte.
Bei einem Raub auf ein Verkaufsgeschäft hat ein unbekannter Täter am Mittwochnachmittag (6.9.2023) in Rutschwil (Gemeinde Dägerlen) mehrere hundert Franken erbeutet.
Verletzt wurde niemand.
Am Montagnachmittag (04.09.2023) kollidierte in der Stadt Schaffhausen eine Frau mit einem Auto gegen ein parkiertes Auto.
Personen wurden bei diesem Verkehrsunfall keine verletzt. Wie Ermittlungen der Schaffhauser Polizei ergaben, war die Unfallverursacherin mit einem Führerausweisentzug belegt und hatte ihr Auto wahrscheinlich in nicht fahrfähigem Zustand gelenkt.
Am Mittwochmorgen prallte ein Motorradfahrer in Kesswil ins Heck eines Autos.
Dabei wurde er verletzt und musste vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Am frühen Dienstagabend ist ein Jugendlicher in Bern beim Schwimmen in der Aare in Not geraten.
Ein Passant konnte den leblosen Schwimmer zusammen mit der Polizei an Land bringen. Er wurde nach der Ersthilfe durch die Sanität ins Spital gebracht, wo er kurz darauf verstarb.
Für alle Gebäude im betroffenen Gebiet der Wagenrunse gilt – diese sind bei der Glarnersach gegen Elementarschäden grundsätzlich zum Neuwert versichert.
Und der Rutsch in Schwanden gilt versicherungstechnisch als Elementarereignis.
Auf der Münchensteinerstrasse in Basel kam es am Dienstag, 5. September 2023, kurz vor 16.00 Uhr zu einer Notbremsung eines Trams, bei dem ein 71-jähriger Mann in einem Tram stürzte.
Der Mann musste mit Verletzungen ins Spital gebracht werden.
Vergangene Woche hat sich in Thörishaus ein Motorradlenker einer Polizeikontrolle entzogen.
Gestützt auf Zeugenaussagen und die getätigten Ermittlungen konnte ein mutmasslicher Täter identifiziert und angehalten werden.
Am Sonntag durften wir auf dem Werkhof Mels gemeinsam mit dem Nationalstrassenunterhalt GEVI bei schönstem Wetter den Tag der offenen Tür durchführen.
Rund 30 unserer Abteilungen und Sonderfunktionen haben gezeigt, was sie können.
Die Medienschaffenden aus Polizei und Rettungsdienst vom Kanton Appenzell Innerrhoden trafen sich gestern zu einem Ideen- und Wissensworkshop.
Im Fokus standen unter anderem zukünftige Projekte, gemeinsame Präventionen sowie der Auftritt in sozialen Medien.
Was für eine Schnappszahl! Wir gratulieren dir, Gerold Biner, zu deinem 40-jährigen Jubiläum bei der Air Zermatt.
40 Jahre Höhenflüge, Erfahrung, Abenteuer und Turbulenzen hast Du begleitet.
Im letzten Monat sind im Kanton Bern 191 Meldungen zu Einschleiche- und Einbruchdiebstählen in Fahrzeuge eingegangen.
Die Kantonspolizei Bern mahnt zur Vorsicht.
Seit Samstag, 2. September 2023, wurde in Sursee ein 67-jähriger Mann vermisst.
Die vermisste Person wurde heute Mittwoch, 6. September 2023, in der Nähe des Strandbads Sursee tot aufgefunden.
Am Mittwochmittag (06.09.2023) geriet an der Neugasse 1 ein E-Bike Akku in Brand. Die Gebäude Neugasse 1 bis Neugasse 5 wurden evakuiert.
Aktuell wird von einem technischen Defekt ausgegangen. Verletzt wurde niemand. Es entstand Sachschaden.
Gestern, am frühen Morgen, alarmierte eine Drittperson die Polizei, die feststellte, dass in ein Geschäft in Vuadens eingebrochen worden war.
Die durchgeführten Suchaktionen führten zur Festnahme von zwei mutmasslichen Tätern. Sie werden bei der Staatsanwaltschaft und beim Jugendgericht angezeigt.
Am Dienstag ist in Innerferrera ein lebloser Jäger aufgefunden worden. Der Mann war nahe eines Jagdpostens in steilem, unwegsamem Gelände abgestürzt.
Der 42-Jährige begab sich am Montagabend zu einem Jagdposten im Gebiet unterhalb Mut Grischol, mit der Absicht am frühen Morgen des Folgetags zu jagen.
Die Führungsunterstützungsbasis (FUB) der Armee wird per 1. Januar 2024 von einer breit gefächerten Unterstützungsorganisation in ein einsatzorientiertes, militärisches Kommando Cyber weiterentwickelt.
An seiner Sitzung vom 6. September 2023 hat der Bundesrat Oberst i Gst Simon Müller zum Chef Kommando Cyber ernannt.
Am Mittwochvormittag, 6. September 2023 kollidierte ein Personenwagen mit einem Velo.
Die Velolenkerin wurde dadurch verletzt und musste hospitalisiert werden.
In den letzten Wochen durften wir ganz viele Kinder instruieren und zahlreiche Tipps für einen sicheren Schulweg mitgeben.
Wir danken herzlich für die vielen Fragen und die Aufmerksamkeit.
Im Rahmen eines Projekts zur Optimierung der Sicherheit für Motorradfahrende auf der Berner Seite des Brünigpasses hat das ASTRA in den letzten Monaten verschiedene Massnahmen umgesetzt.
Als letzte Massnahme wird nun die Geschwindigkeitssignalisation im Bereich der Umfahrung Brienzwiler angepasst. Zukünftig gilt zwischen der Wildtierquerung und der Passhöhe die allgemeine Höchstgeschwindigkeit ausserorts. Die gefahrene Geschwindigkeit ist dabei stets den Umständen anzupassen, namentlich den Strassen-, Verkehrs- und Sichtverhältnissen.
In Rothenburg ist es am Dienstagabend zu einer Kollision zwischen einem Lieferwagen und einer Fahrradfahrerin gekommen.
Die 38-jährige Frau wurde beim Unfall verletzt und durch den Rettungsdienst ins Spital gefahren.
Seit dem 01.09.2022 bin ich Social-Media-Polizistin der Stadtpolizei St.Gallen.
Am 06.09.2022 ging mein erster Beitrag online. Jetzt, rund ein Jahr später, blicke ich auf ein spannendes und unglaublich lehrreiches Jahr zurück.
Gestern und heute Morgen hat in Küssnacht die Aktion Kids & Cops stattgefunden.
Bei dieser machten Schülerinnen und Schüler mit Hilfe von Polizistinnen und Polizisten die Autofahrenden darauf aufmerksam, was es zu beachten gilt, damit die Kinder ihren Schulweg gefahrenlos meistern können.
Um die Verkehrssicherheit auch während des Betriebs der beiden Baustellen „Überbauung Stöcklimatt“ und „Um- und Ausbau der Aargauer Kantonalbank“ gewährleisten zu können, verfügte der Gemeinderat auf der Stöcklimattstrasse und der Widengasse eine temporäre Tempo-30-Zone, die während des Betriebs der Baustellen gilt.
Nachdem gegen die publizierte Verkehrsanordnung kein Rechtsmittel ergriffen wurde, wurden in den letzten Tagen die Markierungen und Signalisationen angebracht.
Auf der Schweissacker-Kreuzung in Kestenholz ist am Dienstagabend, 5. September 2023, ein Fahrradlenker bei einer Kollision mit einem Sattelmotorfahrzeug schwer verletzt worden.
Nach der medizinischen Erstbetreuung vor Ort wurde er mit einem Rettungshelikopter der REGA in ein Spital geflogen. Die Unfallursache wird durch die Polizei und die Staatsanwaltschaft Kanton Solothurn abgeklärt.
Am Dienstag (05.09.2023), kurz nach 19 Uhr, ist es auf der Stossstrasse zu einem Selbstunfall mit einem Motorrad gekommen. Dabei wurde die 55-jährige Motorradfahrerin unbestimmt verletzt.
Sie musste vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Am Dienstag (05.09.2023), kurz nach 17:00 Uhr, hat sich auf der Sennwaldstrasse ein Unfall zwischen einem Auto und einem Motorrad ereignet. Dabei wurde ein 62-jähriger Motorradfahrer leicht verletzt.
Er wurde vom Rettungsdienst ins Spital gebracht.
Am Dienstag (05.09.2023), um 11:45 Uhr, ist es an der Pizolstrasse zu einem Selbstunfall mit einem Auto gekommen.
Die 35-jährige Autofahrerin sowie ihr 4-jähriges Kind wurden bei dem Unfall leicht verletzt. Sie wurden vom Rettungsdienst ins Spital gebracht.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.