Am Mittwoch, 9. August 2023, haben in Menznau bei der Swiss Krono AG eine Holzplatzaufbereitungsanlage sowie ein Holz- und Schnitzellager gebrannt.
Durch die Brandermittler der Luzerner Polizei konnte die Ursache für den Grossbrand abgeklärt werden. Das Feuer ist auf eine technische Ursache zurückzuführen.
Auf der Bergfahrt durch die Roflaschlucht in Richtung Sufers ist am Dienstagnachmittag ein Motorradfahrer mit einer Stützmauer kollidiert.
Er stürzte und verletzte sich schwer.
Am Dienstag (22.08.2023), kurz nach 2 Uhr, ist der Kantonalen Notrufzentrale St.Gallen eine Person gemeldet worden, welche auf dem Pannenstreifen der Autobahn A13 zu Fuss unterwegs sei.
Eine Patrouille der Kantonspolizei St.Gallen konnte einen 21-jährigen Mann anhalten und kontrollieren. Er trug mutmassliches Deliktsgut auf sich, welches zu einem Fahrzeugeinbruchdiebstahl aus derselben Nacht gehören dürfte. Er wurde festgenommen.
Am Dienstag (22.08.2023), kurz vor 18:30 Uhr, ist der Kantonalen Notrufzentrale ein Unfall zwischen zwei Personen mit Gleitschirmen gemeldet worden.
Nach einem Zusammenprall in der Luft mit einer Kollegin ist ein 32-jähriger Gleitschirmpilot beim Strandbad an der Kasernenstrasse abgestürzt und wurde dabei unbestimmt verletzt.
Am Dienstag (22.08.2023), um 20:30 Uhr, ist es im Neuseeland zu einem Zusammenprall zwischen einem Auto und einem Motorrad gekommen.
Dabei wurde ein 17-jähriger Motorradfahrer unbestimmt verletzt. Er wurde vom Rettungsdienst ins Spital gebracht.
Am Dienstag (22.08.2023), kurz nach 07:30 Uhr, ist es zu einem Verkehrsunfall auf der Burietstrasse gekommen.
Ein 16-jähriger Motorradfahrer stürzte nach einem Zusammenprall mit einem Auto und wurde dabei unbestimmt verletzt. Er musste vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Nach 1938 Tagen auf der Social Plattform X sind wir um 1441 Tweets an Erfahrung reicher. Dafür sind wir dankbar.
Unsere Reise führt uns nun aber an einen anderen Ort - Instagram.
Von Freitag, 25. August 2023, 21 Uhr, bis Montag, 28. August 2023, 5 Uhr, ist die Luchswiesenstrasse im Abschnitt von der Hirzenbachstrasse/Am Luchsgraben bis zur Winterthurerstrasse in beide Richtungen durchgehend gesperrt.
Die Umleitung erfolgt im Engpass über die Winterthurerstrasse.
Mit der Wahl eines neuen Mitglieds ist die kantonale Lawinendienstkommission wieder vollständig besetzt.
Der Regierungsrat wählt Rolf Bäbler, Näfels, als neues Mitglied in die Lawinendienstkommission. Bäbler ist in Elm aufgewachsen und seit seiner Kindheit zu Fuss, am Seil oder auf Tourenskiern in den Glarner Bergen unterwegs.
Der Kanton St.Gallen erlässt die Regulation des Calfeisental-Wolfrudels, nachdem auf der Alp Garfarra im Weisstannental in den letzten vier Monaten mehr als acht Schafe gerissen worden sind.
Die Risse können eindeutig dem Calfeisental-Wolfsrudel angerechnet werden. Der Kanton verfügt die Regulation, nachdem der Bund einem entsprechenden Gesuch zugestimmt hat.
Der Bergsteiger welcher am 20.August 2023 auf dem Weissmies ums Leben kam (Polizei.news berichtete), konnte formell identifiziert werden.
Beim Opfer handelt es sich um einen 30-jährigen italienischen Staatsangehörigen mit Wohnsitz in Italien.
Im Rahmen des SBB-Projektes Entflechtung Basel–Muttenz wird im Bereich A18 Muttenz Nord ein Kran rückgebaut.
Dies bedingt eine Wochenendsperrung der Birsfelderstrasse sowie der Autobahneinfahrt A18 Muttenz Nord (Fahrtrichtung Basel/Bern/Luzern/Zürich) und -Ausfahrt (Fahrtrichtung Delémont).
Am Sonntag, 20. August 2023, wurde eine Dreierseilschaft von einem Gletscherabbruch überrascht. Eine Person verlor dabei ihr Leben.
Gegen 12:30 Uhr befand sich eine Dreierseilschaft auf dem Abstieg vom Allalinhorn über den Feegletscher in Richtung Station Mittelallalin.
Am Montag (21.08.2023), um 17:50 Uhr, ist es auf der Burghaldenstrasse im Verzweigungsbereich Mariabergstrasse zu einem Zusammenprall zwischen zwei Autos gekommen.
Eine 33-jährige Autofahrerin wurde vom Rettungsdienst mit leichten Verletzungen ins Spital gebracht.
Am Sonntag (03.09.2023) findet auf dem Polizeistützpunkt sowie auf dem Werkhof in Mels der Tag der offenen Tür der Kantonspolizei St.Gallen und des Nationalstrassen Gebiets VI (GEVI) statt. Von 10 Uhr bis 16 Uhr erhalten Interessierte spannende Einblicke in die Arbeit und Organisation der Kantonspolizei St.Gallen und des GEVIs.
Daneben sorgen packende Liveshows zu einem Vermisstenfall sowie der Interventionseinheit und den Diensthunden für ein actionreiches Erlebnis.
Die beiden Gebiete Bärenhubel und Obere Mühle gehören zu den letzten grösseren Wohnquartieren in Zofingen, in welchen noch Tempo 50 erlaubt ist.
Es sind Gebiete inmitten und angrenzend an verkehrsberuhigte Strassenzüge.
Die Istanbul-Konvention ist ein europaweites Übereinkommen und bezweckt die Verhinderung und Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und häuslicher Gewalt.
Der Regierungsrat nimmt Kenntnis vom Abschlussbericht eines Pilotprojekts und erteilt die weiteren Aufträge für die Umsetzung der Konvention.
Das Naturereignis liegt zwar schon einen Monat zurück, doch erst jetzt ist klar, welch umfassender Schaden ein Murgang im Bergell am Fischbestand in der Maira angerichtet hat.
Starkniederschläge lösten am vergangenen 24. Juli 2023 einen Murgang in der Valun dal Largh aus, einem linksseitigen Zufluss der Maira knapp drei Kilometer oberhalb Vicosoprano.
Bei einer Kollision zwischen zwei Radfahrerinnen in Schwerzenbach ist am späten Dienstagnachmittag (22.08.2023) eine Frau schwer verletzt worden.
Kurz nach 17:45 Uhr fuhr eine 92-jährige Frau mit Ihrem Velo auf der Eschenstrasse von Schwerzenbach herkommend in die Fussgänger-/Velounterführung Richtung Flugplatz Dübendorf ein.
Am Samstagabend (19.08.2023) hat sich in Wilchingen ein Alleinunfall mit einem Auto ereignet.
Gemäss ersten Ermittlungen der Schaffhauser Polizei war der Autofahrer zum Unfallzeitpunkt alkoholisiert gewesen.
Ab Montag, 28. August 2023, bis Mitte Oktober 2023 wird die Bushaltestelle Schmitteweg in Altnau unter Verkehr saniert.
Die Verkehrsführung erfolgt mit einer Lichtsignalanlage.
Am Sonntag (20.08.2023) hatte eine unbekannte Frau in Hemishofen bei einer Privatperson um die Nutzung einer Toilette gebeten.
Am Folgetag (21.08.2023) hat diese bemerkt, dass ihr Bargeld gestohlen worden war.
Bei einer Kollision zwischen einer S-Bahn und einem Lieferwagen ist am Dienstagnachmittag (22.08.2023) in Affoltern am Albis erheblicher Sachschaden entstanden.
Verletzt wurde niemand.
Wie in der Mitteilung vom 14. Juni 2023 kommuniziert, werden zur Vermeidung von Staubildung und zur Reduktion von Ausweichverkehr verschiedene Verkehrsmanagementmassnahmen auf der Autobahn A2 im Abschnitt zwischen Hergiswil und Beckenried umgesetzt.
Zur Erschliessung neuer Baustellenbereiche muss die Verkehrsführung umgestellt werden. Dies hat nächtliche Spurabbauten der A2 zwischen Beckenried und Stans-Nord zur Folge. Die neuen Anlagen werden voraussichtlich in der zweiten Hälfte 2024 in Betrieb gehen.
Eine Fussgängerin wurde am Morgen von einem Auto angefahren. Sie geriet unter das Fahrzeug und wurde dabei mittelschwer verletzt.
Am 22. August 2023, um 09.45 Uhr überquerte eine 71-jährige Frau den Zebrastreifen in Zofingen.
Am Dienstagnachmittag, 22. August 2023, um 15.30 Uhr, musste ein Segelflieger im Wintersried in Ibach zur einer Notlandung ansetzen.
Das zweisitzige Flugzeug wurde bei der Landung im Wiesland beschädigt. Der 62-jährige Pilot und sein 62-jähriger Passagier blieben unverletzt.
Bei einem Selbstunfall mit einem Arbeitskarren wurde am Dienstag in Romanshorn ein 33-Jähriger schwer verletzt.
Er musste von der Feuerwehr befreit und mit der AP3-Luftrettung ins Spital geflogen werden.
Am Dienstagnachmittag haben sich am Sustenpass kurz nacheinander zwei schwere Motorradunfälle ereignet. In beiden Fällen mussten die Lenker mit schweren Verletzungen von der Rega ins Spital geflogen werden.
Die jeweiligen Strassenabschnitte wurden aufgrund der Unfallarbeiten vorübergehend gesperrt.
Am Montag, 21. August 2023, wurde festgestellt, dass Unbekannte in Heiden in eine Zahnarztpraxis eingebrochen sind.
Die Täterschaft entwendete Zahnarztgeräte und Bargeld.
In der Nacht auf Dienstag (22.08.2023) hat eine unbekannte Täterschaft einen Einbruchdiebstahl in einen Baucontainer in Neuhausen am Rheinfall verübt.
Die Schaffhauser Polizei bittet die Bevölkerung um sachdienliche Hinweise zu diesem Vorfall.
Die kantonale Wildhut hat im Rahmen der von Staatsrat Frédéric Favre am 17. August 2023 erteilten Abschussbewilligung am 22. August 2023 auf der Bortelalp in der Region Brigerberg-Ganter einen einzelnen Wolf erlegt.
Der Abschuss ist innerhalb des bewilligten Bereichs erfolgt.
Ende August 2023 geht Fw Bruno Schürpf nach 43 Jahren bei der Kantonspolizei Schwyz in den wohlverdienten Ruhestand.
Er startete am 15. September 1980 mit der Ausbildung zum Polizisten.
Am Sonntag, 20. August 2023, stürzte ein Bergsteiger an der Ostrippe des Bietschhorns in die Tiefe. Er zog sich dabei tödliche Verletzungen zu.
Gegen 7:20 Uhr befanden sich zwei Bergsteiger auf der Ostrippe im Aufstieg zum Bietschhorn.
Nach 36 Dienstjahren bei der Berufsfeuerwehr von Schutz und Rettung Bern verabschiedet sich Marcel Sunier in seinen wohlverdienten Ruhestand.
Wir danken dir von Herzen für deine unzähligen Einsätze als Berufsfeuerwehrmann und Zugführer sowie dein Engagement in der Fahrzeug- und Gerätewerkstatt sowie in der Aus- und Weiterbildung.
So gestalteten wir den heutigen Frontdienst. Wir hielten die Präsenz im Bereich von Fussgängerstreifen gezielt hoch.
Hier gingen wir auch mal auf Augenhöhe der Kinder, um den Verkehr so wahrzunehmen, wie sie es tun.
Am Dienstag (22.08.2023), kurz vor 02:45 Uhr, konnten Patrouillen der Kantonspolizei St.Gallen drei Jugendliche in einem gestohlenen Auto anhalten und anschliessend festnehmen.
Das Auto wurde am Vortag in Wil als gestohlen gemeldet.
Aufgrund einer sehr grossen Brandgefahr erlässt der Vorsteher des Departements für Sicherheit, Institutionen und Sport (DSIS), Frédéric Favre, zum zweiten Mal in diesem Sommer ein allgemeines Feuerverbot im Freien, das am Dienstag, 22. August 2023 beginnt.
Die Bevölkerung wird aufgefordert, die Anweisungen der Gemeindebehörden strikt zu befolgen.
Heute startete für unsere Polizei-Anwärter/Innen im Lernverband die 24-Stunden-Übung.
Die Teilnehmenden haben sich heute früh um 06.00 Uhr versammelt und müssen nun über 24 Stunden durchhalten, ehe sie wieder ein Bett sehen werden.
Mitte August 2023 verfügte der Kanton die erste Wolfsabschussbewilligung zur Bestandesregulierung des Valgronda-Wolfsrudels in der Surselva.
Nun liegt für die Bestandesregulierung zwei weiterer Rudel die Bewilligung des Bundesamtes für Umwelt (BAFU) vor. In den Wolfsrudeln Moesola und Stagias wird der Abschuss von insgesamt vier Wölfen verfügt. Das Gesuch zur Regulation des Beverinrudels lehnte das BAFU ab.
Nach einem Einschleichdiebstahl in ein Imbiss-Geschäft in Solothurn konnte die Polizei einen mutmasslichen Täter anhalten.
Dieser wurde für weitere Ermittlungen vorläufig festgenommen.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.