Am Freitag (11.08.2023), kurz nach 9:50 Uhr, hat sich auf der Espenstrasse ein Unfall zwischen zwei Autos ereignet.
Nach dem Zusammenstoss der beiden Autos fuhr das Auto eines 72-jährigen Mannes in einen Kanal neben der Strasse und kam dort zum Stillstand. Es wurde niemand verletzt.
Am Freitag (11.08.2023), kurz vor 12 Uhr, hat sich auf der Autobahn A13 zwischen Haag und Buchs eine Streifkollision zwischen einem Motorrad und einem Auto ereignet.
Der 17-jährige Motorradfahrer wurde dabei unbestimmt verletzt.
Am Dienstagabend geriet in Udligenswil der Anbau beim ehemaligen Gasthof Engel in Brand. Verletzt wurde niemand (Polizei.news berichtete).
Der Brand ist auf eine elektrotechnische Ursache zurückzuführen.
Heute Vormittag ist es am Bahnhofplatz in der Stadt Luzern zu einem Stoppunfall gekommen.
Ein vbl-Bus musste wegen eines Personenwagens abrupt bremsen.
Bei einem Verkehrsunfall in Uitikon-Waldegg ist am Freitagmorgen (11.08.2023) ein Rollerfahrer mittelschwer verletzt worden.
Nach bisherigen Erkenntnissen fuhr ein 63-jähriger Mann kurz nach 10 Uhr mit seinem Motorroller auf der Zürcherstrasse talwärts.
Auf der Hauptstrasse in Trimmis ist am Donnerstag ein Automobilist einem entgegenkommenden Auto ausgewichen.
Er kam von der Strasse ab und stürzte in ein Bachbett, wobei sich drei Personen verletzten.
Auf der Adligenswilerstrasse in Meggen hat sich gestern eine Kollision zwischen einem Personenwagen und einem Motorrad ereignet.
Beide Fahrzeuglenker verletzten sich beim Unfall und wurden ins Spital gefahren. Eine Atemalkoholprobe beim Autofahrer ergab einen Wert von 0,8 mg/l.
Guten Morgen aus der Feuerwehrnotrufzentrale 118 - heute ist der Aktionstag 118!
Die beiden Disponenten Andreas und Peter der Feuerwehrnotrufzentrale 118 beginnen den Dienst in der Kantonalen Einsatzzentrale (KEZ) mit einem Briefing, gemeinsam mit den Partnern Polizei und Rettungsdienst.
Ein Gefangener, der sich in der Justizvollzugsanstalt Grosshof in Untersuchungshaft befindet, steckte gestern Abend seine Einzelzelle in Brand.
Es entstand starke Rauchentwicklung, welche den Einsatz der Feuerwehr erforderte. Der Brand konnte durch die Feuerwehr gelöscht werden. Verletzt wurde dabei niemand.
Am Freitag, 11. August 2023, kurz vor 03.30 Uhr, hat die Berufsfeuerwehr der Rettung Basel-Stadt zu einem Brand in der Freie Strasse ausrücken müssen.
Sie hatte das Feuer rasch unter Kontrolle. Verletzt wurde niemand. An der betroffenen Liegenschaft entstand hoher Sachschaden.
Auf der Alp Gafarra im Weisstannental hat ein Wolf trotz Herdenschutzmassnahmen erneut Schafe gerissen. Der Kanton reicht deshalb einen Antrag zur Regulation des Calfeisental-Rudels beim Bund ein.
Der Bund muss den Abschüssen zustimmen.
Seit November 2022 sind die umfangreichen Bauarbeiten an der Rütistrasse in Rapperswil-Jona im Gange.
Mit dem Einbau des Deckbelags zwischen 18. und 21. August 2023 schliesst das kantonale Tiefbauamt die Arbeiten ab. Die Rütistrasse bleibt an diesen Tagen für den motorisierten Verkehr gesperrt.
Bei der Brücke Schils in Flums finden vom 14. bis voraussichtlich 25. August 2023 Instandsetzungsarbeiten tagsüber und in der Nacht statt.
Während der Nacht ist die Fahrbahnbreite eingeschränkt.
Am Donnerstagabend (10.08.2023), kurz nach 21.00 Uhr, fuhr ein 16-jähriger Lernfahrer auf der Kaustrasse talwärts in Richtung Dorf Appenzell.
In einer Linkskurve verlor er die Herrschaft über sein Fahrzeug und stürzte.
Cyberbetrüger haben einer pensionierten Frau eine Liebesbeziehung vorgetäuscht und mehrere Zehntausend Euro von ihr erhalten.
Ein mutmasslicher Betrüger konnte bei einer Geldübergabe festgenommen werden.
Am Montag (14.08.2023) ist im Kanton Schaffhausen Schulanfang.
Die Schaffhauser Polizei führt zusammen mit dem TCS sowie dem ACS der beiden Sektionen Schafhausen hierzu eine "süsse Präventionsaktion" durch.
Am Mittwoch, 16. August 2023, beginnt im Oberwallis das neue Schuljahr.
Die Kantonspolizei und Gemeindepolizeikorps intensivieren daher ab nächster Woche ihre Präsenz, um die Sicherheit der Kinder auf dem Schulweg zu gewährleisten.
Am 10. August 2023, um 23.00 Uhr fuhr ein grauer Tesla auf der Seetalstrasse in Rupperswil.
Beim Abbiegen übersah er einen vortrittsberechtigten BMW. Folglich kam es zur Kollision zwischen den beiden Fahrzeugen.
Am Donnerstag (10.08.2023), kurz vor 14:50 Uhr, sind auf der Bächlistrasse, Höhe Kurve Rüteli, zwei Motorräder zusammengestossen. Ein 28-jähriger Motorradfahrer wurde dabei unbestimmt verletzt, ein 58-jähriger Motorradfahrer leicht.
Beide wurden ins Spital gebracht.
Am Donnerstag (10.08.2023), kurz nach 19 Uhr, ist ein 38-jähriger Velofahrer mit seinem Velo an der Lehnstrasse gegen eine Hausmauer geprallt.
Der Mann wurde dabei unbestimmt verletzt. Er musste vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Wie die Kantonspolizei mitteilt, ging gestern kurz vor 12 Uhr bei der Gemeinsamen Alarmzentrale (CECAL) eine Meldung über eine Person ein, die Drohungen gegen die kantonalen Verwaltungsdienste in Bellinzona aussprach.
Die von der Kantonspolizei koordinierte Fahndungsaktion, an der auch Patrouillen der Stadtpolizei Bellinzona beteiligt waren, endete mit der Verhaftung der Person kurz vor 13.00 Uhr im Gebiet Giubiasco.
Auf die Frage, wann der Sommer kommt, gibt es als Antwort eine einfache Faustregel. Je näher am Meer oder je höher oben, desto später kommt und geht die warme Jahreszeit.
Der Hauptgrund für die Verzögerung sind die Ozeane.
Treffen Sie uns an diesem wunderschönen Tag im Sportzentrum Bois-des-Frères, am Samstag, den 16. September 2023, von 9.00 bis 17.00 Uhr.
Entdecken und beteiligen Sie sich an verschiedenen Aktivitäten und Vorführungen.
Am Montag, den 7. August um 21:30 fuhr eine 32-jährige Neuenburgerin mit ihrem Fahrrad auf der Rue du Crêt-Taconnet in Neuenburg in östlicher Richtung.
Plötzlich stürzte sie auf die Fahrbahn.
Am Donnerstag, 10.08.2023, 15.00 Uhr, ereignete sich auf der Autobahn A3 in Mollis ein Verkehrsunfall.
Die Lenkerin eines Personenwagens war auf der Normalspur in Fahrtrichtung Zürich unterwegs.
In der kommenden Woche bleiben die Polizeiposten im Kanton Luzern von Mittwoch bis Freitag geschlossen.
Der Grund ist die hohe Belastung durch Fussballspiele in der Stadt Luzern. Über den Notruf 117 ist die Luzerner Polizei rund um die Uhr erreichbar.
Am Montag, 14. August 2023, starten die Vorarbeiten für den Abbruch der Brücke Grenzacherstrasse.
Dieses Projekt erfolgt zusammen mit der SBB, welche ihre Brücke Grenzacherstrasse über dem Güterbahnhof Muttenz ebenfalls erneuert.
Die Überführung Allmendstrasse über die Autobahn A2 westlich des Anschlusses Sursee wird instandgesetzt.
Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis Ende August 2023.
Am Donnerstag ist auf der Nordspur der Autobahn A13 beim Anschluss Chur Süd ein Autolenker mit einem Signallastwagen kollidiert.
Es entstand Sachschaden.
Von Mitte August 2023 bis voraussichtlich Ende Oktober 2023 konzentrieren sich die Arbeiten im Rahmen des Erhaltungsprojekts A2 Amsteg–Göschenen auf den Abschnitt zwischen Göschenen und Wassen.
Die Arbeiten bedingen Teilsperrungen des Anschlusses Göschenen.
Habt ihr schon mal etwas von Purim, Vesakh oder Ramadan gehört?
Wahrscheinlich schon, denn die Stadt Zürich beheimatet als weltoffene Stadt eine grosse Anzahl Menschen von unterschiedlicher Herkunft, Religion und Ethnie.
Mit dem Start ins neue Schuljahr beginnt für viele Kinder ein neuer Lebensabschnitt: Sie sind zum ersten Mal allein auf dem Schulweg unterwegs.
Dass dabei entlang der Strasse verschiedene Gefahren lauern, geht schnell vergessen. Insbesondere können Kinder Geschwindigkeit und Distanz noch nicht richtig einschätzen.
Die Kantonspolizei Zürich präsentiert ein historisches Foto.
Bergung eines Personenwagens durch die Seepolizei aus dem Katzensee, Gemeinde Regensdorf, 1969.
Zur Erhöhung der Verkehrssicherheit wurden an der A4 Axenstrasse per 11. Juli 2023 Massnahmen umgesetzt.
In einer Pilotphase gelten die Massnahmen bis voraussichtlich Oktober 2023. Am Montag, 14. August 2023, wird eine Veloverlad-Shuttle-Haltestelle in Sisikon als Ersatz zur heutigen Haltestelle bei der Tellsplatte in Betrieb gehen.
Am Donnerstag (10.08.2023), kurz vor 8:50 Uhr, sind auf der Zürcherstrasse ein Auto und ein Velo zusammengestossen. Eine 41-jährige Velofahrerin wurde dabei leicht verletzt.
Sie wurde vom Rettungsdienst zur Kontrolle ins Spital gebracht.
Am Donnerstag (10.08.2023), kurz vor 7:10 Uhr, hat sich auf der Rütistrasse, Höhe Verzweigung Meienbergstrasse, ein Auffahrunfall zwischen einem Motorrad und einem Auto ereignet.
Ein 18-jähriger Motorradfahrer wurde dabei leicht verletzt. Er wurde vom Rettungsdienst ins Spital gebracht.
Eine gute Grundausbildung und die breite Erfahrung aus dem Alltag sind wichtige Pfeiler der Polizeiarbeit.
Es braucht aber auch kontinuierliche Weiterbildung, um den Anforderungen des Berufs gerecht zu werden und auf unvorhergesehene Situationen entsprechend zu reagieren. Das nehmen wir uns auch bei der Kantonspolizei Bern zu Herzen.
Der Schulanfang 2023 nähert sich mit grossen Schritten. Das bedeutet, dass die Sicherheit der Kinder auf dem Schulweg wieder Priorität hat - dies auch vor dem Hintergrund steigender Unfallzahlen.
Aus diesem Grund stellt der TCS seinen neuen Service "Safe2School Alert" vor.
In wenigen Tagen beginnt im Kanton Appenzell Ausserrhoden das neue Schuljahr. Viele Kinder machen sich nächsten Montag zum ersten Mal auf ihren Weg in den Kindergarten oder zur Schule.
Die Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden bittet Eltern und Verkehrsteilnehmende um ihre Mithilfe.
Zwischen März und Mai 2023 verzeichnete die Kantonspolizei Wallis mehrere Einbrüche in Fahrzeuge, Einbruch- und Ladendiebstähle in Brig und Mörel.
Die durchgeführten Ermittlungen führten zur Identifizierung und Verhaftung von drei mutmasslichen Tätern.
Die Gemeinde Oftringen darf auf ein starkes Wachstum bei den Einwohnerinnen und Einwohnern wie auch bei den Industriebetrieben blicken.
Mit dieser Entwicklung steigen für Oftringen die Herausforderungen im Feuerwehrwesen.
In der Nacht vom 9. auf den 10. August 2023 wurde im Rahmen eines Suchdispositivs ein Wanderer gefunden, der von der einbrechenden Nacht überrascht wurde, als er über einen Wanderweg nach Mauvoisin gelangen wollte.
Er konnte in den frühen Morgenstunden von einem Super Puma der Armee unversehrt gefunden werden.
Am frühen Donnerstagmorgen, 10. August 2023, kurz nach 05.00 Uhr, geriet ein Brennholzstapel am Widenweg in Pratteln BL in Brand. Personen wurden keine verletzt.
Die Polizei sucht Zeugen.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.