Am Sonntagnachmittag ist es in einer Liegenschaft in Laax zu einer Rauchentwicklung gekommen.
Als Folge davon wurden zwei Mehrfamilienhäuser evakuiert.
Gemeinde Andermatt. Gestern Sonntag, 30. Juli 2023, kurz nach 16.15 Uhr, fuhr der Lenker eines Personenwagens mit Aargauer Kontrollschildern auf der Gotthardstrasse von Hospental in Richtung Andermatt.
Verkehrsbedingt musste dieser sein Fahrzeug bis zum Stillstand abbremsen.
Am Sonntag (30.07.2023), um 16:45 Uhr, hat an der Sägengass eine Baumhütte gebrannt. Die ausgerückte Feuerwehr brachte den Brand rasch unter Kontrolle.
Um 16:45 Uhr bemerkte eine Familie, dass sich bei der der selbstgebauten Holzhütte bei einem Baum Rauch bildete.
In der Zeit zwischen Samstagmittag und Sonntagmittag (30.07.2023) ist eine unbekannte Täterschaft in ein Einfamilienhaus im Zübli eingebrochen.
Sie brach ein Kellerfenster in einem Lichtschacht auf und betrat das Gebäude.
In der Nacht von Sonntag auf Montag (31.07.2023), kurz nach 1 Uhr, ist in ein Coiffeursalon an der Scheffelstrasse eingebrochen worden.
Der Täter flüchtete mit einem Lieferwagen. Er konnte in der gleichen Nacht durch eine Patrouille der Stadtpolizei St.Gallen angehalten und festgenommen werden.
Zwischen Sonntagabend und Montagmorgen (31.07.2023) ist eine unbekannte Täterschaft bei einer Feuerwerks-Verkaufsstelle am Ruderbach in einen Container eingebrochen.
Dabei brach sie das Schloss auf und betrat den Container.
Zwischen Sonntag, 30.07.2023 , 15:00 Uhr und Montag, 31.07.2023, 06:00 Uhr, verursachte ein unbekanntes Fahrzeug, in der Zürcherstrasse 133, einen Schaden an einem korrekt parkierten Personenwagen.
Ohne sich um den angerichteten Schaden zu kümmern, verliess er den Unfallort.
Am Freitag hat die Luzerner Polizei zusammen mit dem Strassenverkehrsamt Luzern sowie dem Bundesamt für Zoll und dem Bundesamt für Verkehr eine koordinierte Car- und Schwerverkehrskontrolle durchgeführt.
Insgesamt 20 Reisecars wurden kontrolliert.
Am Sonntag, 30.07.2023, um 22:50 Uhr, beschädigte eine barfuss fahrende Elektro-Motorfahrrad Lenkerin an der Hammerstrasse 61 beim Vorbeifahren einen ordnungsgemäss parkierten Personenwagen.
Ohne sich um die Angelegenheit zu kümmern, entfernte sich diese von der Unfallstelle.
Ein heftiges Gewitter zog gestern Samstagnachmittag von Zürich übers Zürcher Oberland und das Toggenburg ins St. Galler Rheintal.
Wir nehmen dieses Gewitter etwas unter die Lupe.
An einem "Einachserrennen" verunfallte am Samstag ein 29-jähriger Schweizer. Der Mann wurde verletzt in ein Spital geflogen.
Am Samstag (29. Juli 2023) wurde in Hofstatt ein Einachserrennen durchgeführt.
Am Sonntag, 30. Juli 2023, 09:06 Uhr, ereignete sich auf der A3 in Mollis ein Verkehrsunfall zwischen einem Personenwagen und einem Wohnanhänger.
Ein 61-jähriger Personenwagenlenker fuhr auf der A3, auf der Überholspur, in Fahrtrichtung Chur.
Am Sonntagmorgen ist in Gümmenen ein Auto von der Strasse abgekommen. Es durchbrach das Geländer der Gümmenenbrücke und stürzte im Anschluss mehrere Meter hinab.
Schliesslich kam das Fahrzeug im Bachbett der Saane zum Stillstand. Der Lenker wurde verletzt. Ermittlungen zum Unfall sind im Gange.
Eine Spaziergängerin hat am Sonntag einen Einbruch in ein Haus in Malans beobachten können.
Sie alarmierte die Kantonspolizei Graubünden, welche den mutmasslichen Einbrecher nach kurzer Suche festnahm.
Gestern Nachmittag, kurz vor 16 Uhr, kam es in Alpnachstad auf der Brünigstrasse zu einem Verkehrsunfall.
Eine 44-jährige Autolenkerin beabsichtigte rückwärts von einer Hauseinfahrt auf die Brünigstrasse einzubiegen.
Am Sommerplausch in Embrach hören die Kinder genau zu, was der Kantonspolizist von seiner Arbeit zu erzählen hat.
Wir wünschen Ihnen einen schönen Sonntag.
In der Zeit zwischen Samstagabend und Sonntagmorgen (30.07.2023) ist eine unbekannte Täterschaft in einen Tankstellenshop an der Bogenstrasse eingeschlichen.
Sie verschaffte sich über ein schräg gekipptes Fenster Zutritt zu dem Gebäude.
Am frühen Sonntagmorgen, 30. Juli 2023, kam es in Zürich an der Löwenstrasse sowie beim Bellevue zu Auseinandersetzungen zwischen mehreren Personen. Dabei wurden zwei Männer verletzt.
Die Polizei sucht Zeug/innen.
Am Samstagmorgen kam es zu einer heftigen Frontalkollision zwischen zwei Fahrzeugen. Dabei wurden beide lenkenden Personen verletzt.
An den Fahrzeugen entstand Totalschaden.
Am frühen Sonntagmorgen, 30. Juli 2023, kurz nach 04.00 Uhr, kam es in einem angebauten Lagerraum an der Farnsburgerstrasse in Ormalingen BL zu einem Brandausbruch. Die Feuerwehr war im Einsatz.
Personen wurden dabei keine verletzt.
Am Samstagnachmittag (29.07.2023), fand in Grabs im Riet ein Seilziehfest statt. Plötzlich zog ein heftiges Gewitter über das Festgelände und verwüstete dieses.
Durch den Vorfall wurden mindestens fünf Personen verletzt. Es entstand Sachschaden in unbekannter Höhe.
Am Samstag hat sich auf der Nationalstrasse N13 in Mesocco von einem leichten Anhängerzug ein Rad gelöst.
Dieses kollidierte mit einem entgegenkommenden Auto. Zwei Personen wurden verletzt.
Am Samstagabend (29.07.2023), kurz vor Mitternacht, ist ein Auto im Soorpark in Brand geraten. Die zuständige Feuerwehr rückte aus und konnte den Brand löschen.
Es entstand Sachschaden in der Höhe von mehreren tausend Franken.
Bei einer gezielten Verkehrskontrolle am Gurnigel sind am Freitag rund 130 Fahrzeuge kontrolliert und zahlreiche weitere mittels Radar und Laser auf deren Geschwindigkeit gemessen worden.
Daraus resultierten 130 Ordnungsbussen und 13 Anzeigen.
Am letzten Donnerstag haben wir spannende Aufnahmen bezüglich dem richtigen Umgang mit Feuerwerk für euch erstellt.
Tatkräftig unterstützt wurden wir dabei durch die Forensik der Kantonspolizei St.Gallen, welche eindrückliche Aufnahmen mit einer Hochgeschwindigkeitskamera erstellten.
Wusstet ihr was die gelben Bojen auf dem Wasser bedeuten?
Sie markieren eine für die Schifffahrt gesperrte Wasserfläche. Diese bedeutet, dass jegliches Befahren von diesen Wasserflächen verboten ist.
Nach einem Verkehrsunfall mit einem Personenwagen ist am Samstagmorgen (29.7.2023) auf der A15 bei Wangen-Dübendorf erheblicher Sachschaden am Fahrzeug sowie den Verkehrseinrichtungen entstanden.
Verletzt worden ist niemand.
Am Freitagabend, 28. Juli 2023, nach 17.00 Uhr, wurde durch eine unbekannte Täterschaft ein Kommunalfahrzeug entwendet und nach einer Strolchenfahrt auf einem Spazierweg am Birsig in Binningen BL zurückgelassen.
Die Polizei sucht Zeugen.
Vom 23.07.2023, ca. 15:00 Uhr, bis 29.07.2023, 13:11 Uhr, wurde durch unbekannte Täterschaft an der Speerstrasse in Näfels in ein Doppeleinfamilienhaus eingebrochen.
Die Täterschaft gelangte durch das Garagentor ins Objekt, durchsuchte verschiedene Räumlichkeiten, entwendete Bargeld und verliess das Tatobjekt durch die Eingangstüre.
Beim „Einkaufscenter Metalli“ hat eine Autofahrerin Gas und Bremse verwechselt und ist in die Schranke, zwei Wände und ein Auto geprallt.
Verletzt wurde niemand.
Bei einem Selbstunfall mit einem Personenwagen ist am frühen Samstagmorgen (29.7.2023) auf der A15 bei Brüttisellen der Autofahrer leicht verletzt worden.
Ein 40-jähriger Mann fuhr kurz nach 2 Uhr mit seinem Personenwagen auf der A1 von Zürich herkommend Richtung St. Gallen und beabsichtigte auf die A15 Richtung Rapperswil zu fahren.
Gestern Freitag, den 28. Juli 2023, kam es auf der Stanserstrasse in Stansstad zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Personenwagen und einer Fahrradfahrerin.
Die Zweiradlenkerin wurde unter dem Personenwagen eingeklemmt und erlitt dabei erhebliche Verletzungen.
Bei einer Auffahrkollision auf der Autobahn A1 verletzte sich ein Motorradlenker schwer.
Dieser musste mit einem Rettungswagen in ein Spital transportiert werden.
Am Freitagabend geriet ein PW-Lenker mit seinem Fahrzeug ins Schleudern.
Dabei überschlug sich das Fahrzeug und kam neben der Fahrbahn, auf dem Dach lie gend, zum Stillstand. Der Lenker sowie die Beifahrerin blieben unverletzt. Am Fahrzeug entstand Totalschaden.
Am Freitagmittag (28.07.2023) kam es bei der Verzweigung Zürcher, Fürstenlandstrasse zu einem Verkehrsunfall.
Eine Rollerfahrerin stürzte, da ihr durch eine Autofahrerin der Vortritt genommen wurde. Die Zweiradlenkerin verletzte sich leicht. Es entstand geringer Sachschaden.
In der Nacht auf Samstag, 29. Juli 2023, sind bei einem Stallbrand in Ingenbohl sieben Tiere gestorben, 15 Tiere konnten gerettet werden. Die Scheune wurde durch das Feuer vollständig zerstört.
Die Kantonspolizei Schwyz hat die Ermittlungen zum Brandausbruch eingeleitet.
Am Freitagabend, 28. Juli 2023, formierten sich in der Innenstadt verschiedene Gruppierungen mit insgesamt mehreren hundert Teilnehmenden zur unbewilligten Critical Mass. Die Stadtpolizei Zürich hat 52 Personen kontrolliert und Wegweisungen ausgesprochen.
Zudem wurden mehrere Musikanlagen sichergestellt.
Am Freitagabend, 28. Juli 2023, kurz nach 20.30 Uhr, kam es im Reinacher Tunnel der Autobahn A18 in Reinach BL, Fahrtrichtung Delémont, zu einer Auffahrkollision zwischen zwei Personenwagen. Personen wurden keine verletzt.
Die Polizei sucht Zeugen.
In 4 Tagen ist Nationalfeiertag und Sie fragen sich vielleicht heute schon, wie sich das Wetter am 1. August präsentiert.
Trotz Unsicherheiten, versuchen wir in diesem Blog eine Prognose zu wagen, wie die Chancen für trockenes Wetter aussehen. Dann blicken wir auch etwas zurück in das Wetter an vergangenen Nationalfeiertagen.
Die Kantonspolizei und die Gemeindepolizei geben bekannt, dass in der Woche 31 vom 31.07.2023 bis zum 06.08.2023 an folgenden Orten mobile und halbstationäre Geschwindigkeitskontrollen im Sinne der Strassenverkehrsprävention durchgeführt werden:
Wie die Kantonspolizei mitteilt, ereignete sich heute kurz nach 13:15 Uhr in der Via del Breggia in Vacallo ein versuchter Raubüberfall auf eine Tankstelle mit angeschlossenem Shop.
Zwei maskierte Männer betraten den Laden und bedrohten die beiden Verkäuferinnen, von denen eine mit den Tätern kämpfte, die sich der Kasse näherten und mit dem Diebesgut flüchteten.
Am 27. Juli 2023, kurz vor 22 Uhr, kam es zu einem Raubüberfall auf die Migrol-Tankstelle in Delémont, Route de Bâle.
Der Täter erschien vermummt und mit einem Werkzeug in der Tankstelle und liess sich unter Drohungen einen gewissen Geldbetrag aushändigen. Die Verkäuferin wurde nicht körperlich verletzt.
Die Genfer Kantonspolizei stellt für das erste Halbjahr 2023 einen bedeutenden Anstieg des Phänomens "Kleinanzeigen" fest.
Die Entwicklung der gemeldeten Fälle ist signifikant. Vergleicht man dieses erste Halbjahr mit den Jahren 2021 und 2022, so zeigt der Trend, dass sich die Anzahl der Fälle von Jahr zu Jahr verdoppelt.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.