Im Jahr 2010 absolvierte ich die Interkantonale Polizeischule in Hitzkirch (IPH).
Anschliessend arbeitete ich bis ins Jahr 2021 in der Polizei Region Stadt im Frontdienst. Danach kam der Wechsel zur Ausbildungsformation, wo ich bis heute als 2. Stv. Chefin tätig bin.
In Nacht auf Donnerstag, 27. Juli 2023 wurden in Goldau sechs Einbrüche und drei Einbruchsversuche in Geschäfte verübt.
Dabei erbeuteten Unbekannte Bargeld und Kleider im Wert von mehreren hundert Franken.
Am späten Vormittag brach auf einem Bauernhof in Barberêche ein Feuer aus.
Ein Schuppen sowie ein in der Nähe befindliches Nebengebäude wurden zerstört.
Am 12. Juli 2023 wurden auf dem Theodulgletscher in Zermatt menschliche Überreste und diverse Ausrüstungsgegenstände entdeckt.
Mittels DNA-Analyse konnte ein Alpinist identifiziert werden, der seit 1986 vermisst wurde.
Nach einem Verkehrsunfall ist am Samstagabend (22.07.2023) eine Frau ihren schweren Verletzungen erlegen.
Kurz nach 22:30 Uhr fuhr ein 26-Jähriger mit seinem Auto auf der Schneiterstrasse Richtung Elgg.
Beim Brand eines freistehenden Stalles ist am Montagmorgen (24.07.2023) Sachschaden von über hunderttausend Franken entstanden.
Kurz vor 8:15 Uhr wurde der Kantonalen Notrufzentrale ein Brand im Anger gemeldet.
Im Rahmen des Erhaltungsprojekts Sissach–Eptingen werden die Fahrbahnen zwischen den Anschlüssen Sissach und Eptingen instandgesetzt.
Anfang August 2023 erfolgt eine nächste Bauphasenumstellung. Die Einrichtung der neuen Bauphase führt zwischen dem Rastplatz Mühlematt und dem Anschluss Eptingen während mehrerer Nächte zu Fahrspur-, Fahrbahn- und Anschlusssperrungen.
Am Donnerstag, 27. Juli 2023, kurz vor 11.00 Uhr kam es am Barfüsserplatz zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Velofahrer und einem Tram.
Dabei wurde der Velofahrer schwer verletzt.
Heute Donnerstag, 27. Juli 2023, kurz nach 09.15 Uhr, fuhr die Lenkerin eines Motorrads mit Kontrollschild aus dem Kanton Appenzell Ausserrhoden vom Oberalppass her in Richtung Andermatt.
Im Grindtunnel geriet die 22-jährige Motorradfahrerin in einer Kurve zu weit nach aussen, wo sie mit einem seitlichen Bankett kollidierte.
Bei einem Selbstunfall in Langrickenbach wurde in der Nacht auf Donnerstag ein Motorradfahrer schwer verletzt.
Er musste von der Rega ins Spital geflogen werden.
In Teil 1 des Blogbeitrages zur sexualisierten Gewalt ist der Anfang der Geschichte von Barbara erzählt worden: Barbara wird von Luca vergewaltigt.
Als sie später von ihrem Vater bei Luca abgeholt wird, überlegt sie fieberhaft, ob sie ihrem Vater alles erzählen soll.
Die Kantonspolizei Zürich präsentiert ein historisches Foto.
Motorradstaffel der Kantonspolizei Zürich Ende der 50er Jahre auf ihren BMW R68 (Baujahr 1952 - 1954).
Wie die Bauherrengemeinschaft des Projektes A4 Neue Axenstrasse kommuniziert, sind im Zusammenhang mit der Baustelle tagsüber Kurzsperrungen erforderlich.
Im Gumpischtal befinden sich im obersten Schuttdepot mehrere grosse Felsblöcke.
Am Mittwochabend, 26. Juli 2023, nahm die Stadtpolizei Zürich mit der Hilfe eines Diensthundes einen flüchtenden Mann im Kreis 2 fest.
Der mutmassliche Einbrecher hatte sich in einem Gebüsch versteckt.
Von Januar 2021 bis Februar 2023 hat eine unbekannte Täterschaft mehrheitlich in Davos Einschleichdiebstähle verübt.
Im März 2023 konnte ein Mann als mutmasslicher Täter ermittelt werden.
Wie die Kantonspolizei mitteilt, brach heute gegen 19:45 Uhr in Quartino in der Via al Campo aus noch zu klärender Ursache in einer Wohnung im dritten Stock eines Gebäudes ein Brand aus.
Das Gebäude musste evakuiert werden. In der Wohnung wurde die leblose Leiche eines Mannes gefunden.
Am Samstag, 29. Juli 2023, findet in Bern die BernPride mit offizieller Abschlusszeremonie der EuroGames statt.
Infolgedessen wird es im Raum Wankdorf und in der Berner Innenstadt zu Strassensperrungen und Verkehrsbehinderungen kommen.
Am Dienstag, den 25. Juli 2023, ereignete sich auf der Kantonsstrasse zwischen Le Sépey und Aigle ein Verkehrsunfall, an dem ein Motorrad und ein Bus beteiligt waren.
Die Fahrerin des Zweirads verstarb noch an der Unfallstelle.
Die amtliche Pilzkontroll- und Beratungsstelle befindet sich im Vorraum zur Zunftstube, Kornplatz 10, 7000 Chur.
Öffnungszeiten: 13. August – 29. Oktober 2023, jeweils am Sonntag und Mittwoch, 16.00 – 17.00 Uhr.
Ein zunächst unbekannter Automobilist flüchtete auf der A3 mit übersetzter Geschwindigkeit vor der Polizei.
Die Flucht endete nach rund 20 Kilometern mit platten Reifen. Der 27-jährige Lenker wurde in eine Klinik eingewiesen.
Diebe nutzen oftmals Gedränge, wie sie an Bahnhöfen, aber auch Tourismus-Hotspots entstehen.
Aus diesem Grund haben unsere Polizisten heute vor dem Schloss Laufen am Rheinfall das Bewusstsein für dieses Thema geschärft.
Am Mittwoch, 26. Juli 2023, kurz nach 17.00 Uhr, ereignete sich auf der Baslerstrasse in Allschwil eine Kollision zwischen einer Fussgängerin und einem Personenwagen.
Die Fussgängerin wurde dabei schwer verletzt.
In der Zeit zwischen Montagabend und Mittwochmorgen (26.07.2023) ist in ein Restaurant an der Grenzstrasse eingebrochen worden.
Eine unbekannte Täterschaft verschaffte sich über ein Fenster gewaltsam Zutritt zu dem Gebäude.
In der Zeit zwischen Mittwochabend und Donnerstagmorgen (27.07.2023), sind der Kantonalen Notrufzentrale St.Gallen unbekannte Männer gemeldet worden, welche sich an mehreren Autotüren zu schaffen machten.
Ein 21-jähriger Libyer, ein 26-jähriger Algerier und sein 29-jähriger Landsmann konnten festgenommen werden.
Nach einem Diebstahl aus einem parkierten Auto konnte die Kantonspolizei Aargau zwei verdächtige Männer ermitteln.
Am Morgen des 26. Juli 2023 meldete ein Anwohner von Eiken, dass er festgestellt habe, dass ihm Sachen aus dem Auto entwendet worden waren.
Am Nachmittag des 25.07.2023, gegen 14:30 Uhr, fuhr ein Autofahrer durch das Dorf Courrendlin in Richtung Delémont.
Als er vor dem Fussgängerstreifen vor der Primarschule ankam, bremste er, um einer Fussgängerin den Vortritt zu gewähren.
Der Kanton Waadt und die Stadt Lausanne ziehen eine positive Sicherheitsbilanz nach den dreitägigen Veranstaltungen im Zusammenhang mit dem hundertjährigen Jubiläum des Vertrags von Lausanne.
Dank der Präventivmassnahmen und der Zusammenarbeit mit den Organisatoren konnten die Veranstaltungen programmgemäss und ohne besondere Probleme durchgeführt werden.
Am Montag, den 24. Juli 2023, gegen 16:30 Uhr, ging in Epauvillers ein Anruf bei der Polizeizentrale ein, in dem mitgeteilt wurde, dass ein Haus in Flammen stehe.
Dies erforderte den Einsatz des SIS Clos du Doubs sowie des CRISP (32 Feuerwehrleute und 9 Fahrzeuge), eines Verantwortlichen des Ambulanzdienstes und der Kantonspolizei.
Nachdem am Dienstagabend eine Holzhütte im Brienzer Wald niederbrannte, hat die Kantonspolizei Bern einen Mann angehalten. Er steht im Verdacht, die Hütte vorsätzlich angezündet zu haben.
Der Mann wurde in eine geeignete Institution gebracht.
Am Dienstag, 25. Juli 2023, wurden in Winterthur Töss zwei Katzen ausgesetzt. Die beiden Tiere konnten gerettet und ins Tierheim gebracht werden.
Die Polizei sucht nach Zeuginnen und Zeugen.
Am Montagabend ist in der Stadt Bern in ein Fachgeschäft für Elektrofahrzeuge eingebrochen worden. Einer der beiden mutmasslichen Täter konnte angehalten werden.
Im Rahmen der Ermittlungen sucht die Kantonspolizei Zeugen.
Die Kantonspolizei Zürich hat am Montag (24.07.2023) in Adliswil eine mutmassliche Betrügerin festgenommen, die in den letzten Tagen mehrere Personen angesprochen, eine finanzielle Notlage suggeriert und um Geld gebeten hat.
Am Montag meldete sich ein 76-jähriger Mann bei der Kantonspolizei Zürich und teilte mit, dass er einige Tage zuvor von einer ihm unbekannten Frau angesprochen worden sei.
Am Dienstagvormittag hat ein unbekanntes Fahrzeug die Nationalstrasse N28 in Pragg-Jenaz sowie die Kantonsstrasse nach Furna mit Öl verschmutzt.
Die Kantonspolizei Graubünden sucht Zeugen.
Gestern Dienstag, 25. Juli 2023, kurz nach 17.30 Uhr, fuhr der Lenker eines entwendeten Fahrzeugs mit Luzerner Kontrollschildern auf der Autobahn A2 in Fahrtrichtung Süd.
Aus noch ungeklärten Gründen beging der Fahrzeuglenker auf der Autobahn diverse schwerwiegende Strassenverkehrsgesetz-Widerhandlungen, wobei er schlussendlich als Geisterfahrer in Fahrtrichtung Nord fuhr.
Am Sonntag, 6. August 2023, startet der Abbau der provisorischen Verkehrsumstellung auf der A4 im 5.3 km langen Abschnitt zwischen Küssnacht und Arth.
Damit gehen die Instandsetzungsarbeiten auf der Nationalstrasse im Rahmen des Erhaltungsprojekts Küssnacht-Brunnen zu Ende.
Bei uns gibt es viele hektische Tage, an denen wir kaum zum Verschnaufen kommen.
Dann sind solche Momente umso schöner, wo wir kurz eine Pause einlegen können, so wie auch hier nach einem Einsatz im Juni.
Aktuell gehen bei den Zentralschweizer Polizeikorps viele Meldungen über Fake-E-Mails ein.
Die Betrüger geben an, man solle die Swiss Pass ID aktualisieren oder reaktivieren. Dies mit dem Ziel, an Kreditkarten-Daten zu gelangen. Die Polizei warnt vor derartigen Betrugsversuchen.
Ein 17-jähriger Motorradlenker fuhr am 25.07.2023, um zirka 17:30 Uhr, in Giswil, Rüteli in Fahrtrichtung Grossteilerstrasse.
Gleichzeitig fuhr ein 45-jähriger Autofahrer in entgegenkommende Richtung.
Auch dieses Jahr wird am kommenden Montag die Bundesfeier am Rhein stattfinden.
Tausende Besucherinnen und Besucher werden erwartet, was polizeiliche Verkehrsmassnahmen unumgänglich macht.
Am gestrigen Dienstag, 25.07.2023, ereigneten sich im Zuständigkeitsgebiet der Kantonspolizei Glarus zwei Verkehrsunfälle mit vorerst unbekannten Verursachern.
Der erste Unfall spielte sich um ca. 8:45 Uhr auf der Autobahn A3 bei Niederurnen (siehe Titelbild) in Fahrtrichtung Zürich ab.
Gestern Dienstag, den 25. Juli 2023, am späteren Nachmittag, begab sich ein Fahrzeuglenker zur Polizei, um eine Anzeige gegen einen anderen Automobilisten aufzugeben.
Bei der Tatbestandsaufnahme wurden beim Anzeigeerstatter Anzeichen auf Alkoholkonsum festgestellt.
Am Dienstagnachmittag, 25. Juli 2023, gegen 15.30 Uhr, kollidierte ein schwarzes Fahrzeug in der Verzweigung Ettinger-/Gartenstrasse in Aesch BL mit einer Begrenzungsmauer.
Die Polizei sucht Zeugen.
Die Kantonspolizei Zürich hat Podcast-Folgen über eine Auswahl der spannendsten Fälle der Zürcher Kriminalgeschichte produziert.
Seit 1902 betrieb die Kantonspolizei Zürich an ihrem Hauptsitz in der Polizeikaserne in Zürich ein Kriminalmuseum. Die Ausstellung von Exponaten wurde in der Anfangsphase als Teil der Ausbildung für die Polizeiaspiranten genutzt.
Gestern Dienstag, den 25. Juli 2023, in den frühen Morgenstunden, hat sich im Seelisbergtunnel ein Selbstunfall eines Fahrzeuggespanns ereignet.
Verletzt wurde niemand, der Seelisbergtunnel musste jedoch wegen Reparaturarbeiten vorübergehend gesperrt werden.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.