Bei einem Arbeitsunfall am Dienstagnachmittag (25.07.2023) in Fahrweid ist ein Bauarbeiter tödlich verletzt worden.
Auf einer Baustelle waren gegen 14 Uhr drei Arbeiter mit Schalungsarbeiten beschäftigt.
Die Zuger Polizei hat in der letzten Nacht zwei fahrunfähige Fahrzeuglenkende gestoppt. Ihnen wurde der Führerausweis abgenommen.
Am frühen Mittwochmorgen (26. Juli 2023), kurz nach 00: 20 Uhr, hat eine Patrouille bei der Baarerstrasse in Zug einen Autofahrer kontrolliert. Wegen des Verdachts auf Alkoholkonsum haben die Einsatzkräfte bei dem 32-jährigen Mann eine Atemalkoholmessung durchgeführt. Diese fiel mit 0.84 mg/l positiv aus.
Am Dienstagnachmittag ist erneut eine Person in Zusammenhang mit Schockanrufen festgenommen worden.
Bei der Festnahme konnte das übergebene Geld sowie Schmuck sichergestellt werden.
Am Dienstag (25.07.2023), in der Zeit zwischen 00:10 Uhr und 10:30 Uhr, ist in einen Gastrobetrieb an der Teufener Strasse eingebrochen worden.
Eine unbekannte Täterschaft gelangte über ein Fenster in die Liegenschaft.
Am Dienstag (25.07.2023), um 15:35 Uhr, ist es auf der Allmeindstrasse zu einem Verkehrsunfall zwischen zwei Autos gekommen.
Dabei wurde ein 85-jähriger Mann leicht verletzt. Er wurde vom Rettungsdienst ins Spital gebracht.
Am Dienstag (25.07.2023), um 11:35 Uhr, ist der Kantonalen Notrufzentrale St.Gallen ein Unfall kurz vor dem Weiler 'Säge' gemeldet worden.
Ein Auto geriet im Kurvenbereich aus der Fahrbahn und kam anschliessend in einem Bach zum Stillstand.
Eine Suche auf Google liefert sowohl Ergebnisse zur Suchanfrage als auch gelegentlich zur Anfrage passende Werbung, welche über Google Ads geschaltet wurde.
Hinter den beworbenen Links können sich aber nicht nur legitime Websites befinden, sondern auch Fake-Websites, die dem Phishing oder der Verbreitung von Malware dienen.
Am Dienstagnachmittag, 25. Juli 2023, kurz nach 16.00 Uhr, ereignete sich auf einem Fussgängerstreifen auf der Hauptstrasse in Pratteln BL eine Kollision zwischen einem grauen Personenwagen und einer Fussgängerin.
Die Fussgängerin wurde dabei verletzt.
Am Dienstagabend, 25. Juli 2023, kurz nach 22.30 Uhr, ereignete sich beim Kreisel an der Frenkendörferstrasse eine Kollision zwischen zwei Personenwagen. Verletzt wurde niemand.
Die Polizei sucht Zeugen.
In Stein nahm die Polizei am späten Dienstagabend zwei Männer fest, die sich an parkierten Autos zu schaffen gemacht hatten.
In einem Maisfeld bei Seengen spürte die Polizei später ein Duo auf, das zuvor versucht hatte, in ein Haus einzubrechen.
Am Montagmorgen stürzten zwei Alpinisten und eine Alpinistin auf der Bergtour am Weissmies rund 120 Meter in die Tiefe.
Die Rettungsaktion gestaltete sich aufgrund der starken Sturmwinde und der Gewitter als äusserst herausfordernd. Trotz dieser widrigen Bedingungen waren mehrere Rettungscrews der Air Zermatt sowie neun Rettungsspezialisten im Einsatz, um Hilfe zu leisten.
Das extreme Windereignis am späten Montagvormittag in La Chaux-de-Fonds und Le Locle beschäftigt uns auch heute Dienstag noch.
Für eine ausführliche Aufarbeitung fehlte bislang die Zeit. Mittlerweile gehen wir aber davon aus, dass ein sehr starker Downburst für die enormen Schäden verantwortlich war. Aus diesem Grund wird dieses Phänomen nachfolgend erklärt.
Die ausgerückten Einsatzkräfte fanden in Menzingen (Montagabend, 20:38 Uhr) einen jungen Greifvogel auf dem Balkon sitzend vor.
Bei genauerer Betrachtung konnten sie feststellen, dass der Vogel nicht mehr flugfähig ist.
Am Montag, 24. Juli 2023, ereignete sich am Weissmies ein Bergunfall. Dabei verlor eine Person ihr Leben und eine weitere wurde schwer verletzt.
Kurz nach 08:30 Uhr befand sich eine Dreierseilschaft im Abstieg vom Weissmiesgipfel.
Rund 1’000 Bedienstete übernehmen im Kanton Basel-Stadt verschiedene Aufgaben rund um die Sicherheit der Bevölkerung.
Genaue Regelungen über die Tätigkeit der Polizei Basel-Stadt finden sich im Polizeigesetz des Kantons.
Während den ersten beiden Juliwochen führte die Kantonspolizei eine Aktion gegen Unaufmerksamkeiten beim Fahren durch.
149 Ordnungsbussen wurden ausgestellt und 8 Strafanzeigen werden an die zuständige Behörde zugestellt.
Am Montagnachmittag ist ein Mann in der Aare in Bern verunglückt. Er konnte im Rahmen einer mehrstündigen Suche nur noch tot geborgen werden.
Die Kantonspolizei Bern hat Ermittlungen zum Unfallhergang und den Umständen des Unfalls aufgenommen.
Heute Dienstag, 25. Juli 2023, kurz nach 10.45 Uhr, fuhr der Lenker eines Lieferwagens mit Obwaldner Kontrollschildern im Seelisbergtunnel in Fahrtrichtung Süd.
Nachdem der 28-jährige Fahrzeuglenker ein anderes Fahrzeug überholt hatte, übersah er ein auf der Normalspur fahrendes Motorrad mit Berner Kontrollschild.
Am Dienstag (25.07.2023) ist es kurz vor 12:30 Uhr auf dem Rheindammweg in Haldenstein zu einem Selbstunfall mit einem Motorrad gekommen.
Der Lenker verletzte sich dabei.
Ein Fahrzeug ist am frühen Montagabend (24.7.2023) in der Ausfahrt der A15 bei Wangen-Dübendorf von der Strasse abgekommen und heftig gegen die Leitplanke geprallt.
Der Verursacher hat sich, ohne um den Schaden zu kümmern, von der Unfallstelle entfernt.
Bei einem Selbstunfall auf der Challstrasse in Metzerlen hat sich ein Traktorfahrer tödlich verletzt.
Zur Klärung des Hergangs und der Umstände sucht die Polizei Zeugen.
Am Samstagnachmittag ist eine Radfahrerin auf der Sonnhaldestrasse in Sursee zu Fall gekommen und verletzte sich. Unmittelbar zuvor war die Frau von einem hellen Cabriolet überholt worden.
Zur Klärung der Unfallursache wird der Fahrer des hellen Cabriolets gesucht.
Am Montagnachmittag hat sich in Laupen ein Auffahrunfall mit drei involvierten Fahrzeugen ereignet.
Ein Motorradfahrer wurde verletzt und mit einer Ambulanz ins Spital gebracht. Der Unfall wird untersucht.
Auf der Adligenswilerstrasse in der Stadt Luzern ist es kurz vor Mitternacht zu einem Selbstunfall gekommen.
Zwei Strassenlampen wurden dabei teils stark beschädigt. Ein Alkoholtest bei der Fahrerin ergab ein positives Resultat.
Der Kantonspolizei Bern ist es anhand eines sichergestellten Videos gelungen, einen Autolenker zu identifizieren, der mutmasslich an einem unbewilligten Autorennen im April 2021 auf der Autobahn A6 bei Muri b. Bern mit massiv überhöhten Geschwindigkeiten teilnahm.
Er wird sich vor der Justiz verantworten müssen.
Die Kantonspolizei Zürich hat am Montagabend (24.7.2023) in Otelfingen einen mutmasslichen Einbrecher verhaftet und Wertsachen im Gesamtwert von mehreren tausend Franken sichergestellt.
Kurz nach 22.30 Uhr ging bei der Einsatzzentrale der Kantonspolizei Zürich die Meldung ein, dass in ein Reiheneinfamilienhaus eingebrochen werde.
Am Freitagnachmittag, 21. Juli 2023, kontrollierte die Stadtpolizei Zürich im Kreis 5 einen Mann und sein Fahrzeug. Dabei entdeckten die Einsatzkräfte sechs zum Teil verwahrloste Hunde.
Der Mann wird wegen Tierschutzvergehen angezeigt.
Auf dem Seetalplatz in Emmenbrücke ist in der Nacht auf Dienstag ein E-Scooter-Fahrer aufgefallen, welcher ohne Licht unterwegs war.
Bei der Kontrolle zeigte sich, dass der Fahrer angetrunken war und der E-Scooter deutlich schneller fährt als die erlaubten 20 km/h.
Eine Anwohnerin stellte in der Nachbarwohnung fremde Personen fest. Sie alarmierte die Polizei.
Im Rahmen der Fahndung konnte ein Einbrecher festgenommen werden.
In der Zeit zwischen Samstagmittag und Montagmorgen (24.07.2023) ist in ein Geschäft an der Kolosseumstrasse eingebrochen worden.
Eine unbekannte Täterschaft brach ein Fenster auf und verschaffte sich darüber Zutritt zu der Liegenschaft.
Am Montag (24.07.2023), kurz vor 15:10 Uhr, ist es auf der Wilerstrasse zu einem Auffahrunfall zwischen drei Autos gekommen.
Ein 33-jähriger Mann wurde dabei eher leicht verletzt und musste vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden. Es entstand Sachschaden von rund 20'000 Franken.
Am Montag (24.07.2023), um 21:25 Uhr, ist der Kantonalen Notrufzentrale St.Gallen ein Brand in einem Dachstock eines Einfamilienhauses an der Obstwachsstrasse gemeldet worden.
Die Hausbewohnenden konnten den Brand selbständig löschen.
Ende Juli 2023 durfte die Abteilung der Aus- und Weiterbildung der Polizei Basel-Landschaft als eines der ersten Polizeikorps der Schweiz überhaupt das begehrte schweizerische Qualitätslabel „eduQua“ entgegennehmen.
Damit ist sichergestellt, dass ihre Aus- und Weiterbildung höchste Qualitätsstandards erfüllt und regelmässig überprüft und optimiert wird.
Aus noch ungeklärten Gründen kam ein Anhängerzug auf einer Überführung von der Strasse ab und fuhr die Böschung hinab.
Es blieb bei beträchtlichem Sachschaden.
Nach einem Fussballspiel im September 2022 kam es am Aarauer Bahnhof zu einer gewalttätigen Auseinandersetzung.
Der Hauptbeschuldigte konnte durch eine Öffentlichkeitsfahndung identifiziert werden. Nach Abschluss der Untersuchungen wirft ihm die Staatsanwal schaft versuchte schwere Körperverletzung, Angriff sowie versuchte einfache Körperverletzung vor. Sie fordert eine teilbedingte Freiheitsstrafe von 3 Jahren.
Von Freitag, 28. Juli 2023, 20 Uhr, bis Montag, 31. Juli 2023, 5 Uhr, ist die Bellerivestrasse von der Stadtgrenze bis zur Horneggstrasse stadteinwärts gesperrt.
Die Ein- und Ausfahrt der Ida-Bindschedler-Strasse ist nicht möglich.
Unter unklaren Umständen kam es auf der A1 zu einer Kollision mit mindestens vier beteiligten Fahrzeugen.
Zwei Personen wurden leicht verletzt. Die Polizei sucht Augenzeugen.
Vorgestern Nachmittag ereignete sich kurz nach 16:15 Uhr in Bürglen im Baustellenbereich ein Unfall, bei dem ein Auto mit einer Baustellenschutzwand kollidierte.
Ein 68-jähriger Autolenker fuhr vom Brünig her auf der Brünigstrasse in Richtung Luzern.
In der Nacht vom Montag auf den Dienstag brannte in Flühli ein Haus. Verletzt wurde niemand.
Das Feuer ist wegen einem Blitzeinschlag in das Dach des Gebäudes ausgebrochen.
Ein Automobilist missachtete bei einem Bahnübergang das Blinklicht und wurde vom Zug erfasst.
Während am Auto Totalschaden entstand, kam der Lenker mit leichten Verletzungen davon.
Der am 9. Juli bei Rietheim vermisste Schwimmer wurde tot aus dem Rhein geborgen.
Aufgrund einer Meldung barg die Polizei am 12. Juli 2023 am deutschen Rheinufer bei Waldshut eine im Rhein treibende Leiche.
Im Sommer suchen Hunde gern Abkühlung in Gewässern und Tümpeln. Befinden sich Blaualgen im Wasser, wird das Bad schnell zum Risiko und es drohen im schlimmsten Fall lebensbedrohliche Vergiftungen.
In Zusammenarbeit mit der Tierarztpraxis zur Schmiede informiert Polizei.news über die drohende Gesundheitsgefährdung durch Blaualgen bei Hunden.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.