Am gestrigen Montag, 24.07.2023, kurz vor 16 Uhr, ereignete sich in Netstal ein Verkehrsunfall mit Sachschadenfolge.
Eine 70-jährige Autolenkerin war auf der Landstrasse in Netstal in Richtung Schwanden unterwegs.
Am Samstag, 29. Juli 2023 und Sonntag, 30. Juli 2023 finden die Sportveranstaltungen X-Trials Davos und Sertig Schwinget statt.
In der Landschaft Davos, in den Seitentälern Dischma und Sertig, sowie in Klosters/Monbiel sind Verkehrseinschränkungen notwendig.
Am Sonntag, 23.07.2023, um 16:00 Uhr, kam es auf der Viaduktstrasse zu einem Verkehrsunfall zwischen zwei Radfahrern.
Dabei wurde ein Radfahrer leicht verletzt. Ein Radfahrer entfernte sich von der Unfallörtlichkeit.
Seit Anfang Juli 2023 hat die Schaffhauser Polizei vermehrt Meldungen betreffend Taschdiebstählen am Rheinfall registriert.
Sie bittet Gäste des Naturspektakels um erhöhte Achtsamkeit und verweist auf ihre entsprechende Präventionskampagne.
Gestern Morgen in der Früh wurde in Grattavache ein Wohnhaus von einem Blitz getroffen und ein Feuer brach aus.
Die Feuerwehr konnte den Brand unter Kontrolle bringen. Die Mieter wurden bei Verwandten untergebracht. Der entstandene Schaden ist beträchtlich.
In der Nacht auf Montag ist in Bern ein Mann von vier Unbekannten angegangen und ausgeraubt worden.
Die Täter behändigten Bargeld und flüchteten in der Folge in Richtung Lorrainebrücke. Die Kantonspolizei Bern ermittelt und sucht Zeugen.
Am gestrigen Montag, 24.07.2023, kurz vor 13:30 Uhr, ereignete sich im Leimen bei Glarus ein Selbstunfall mit Verletzungsfolge.
Eine 60-jährige Fahrradlenkerin war auf der Hauptstrasse von Mitlödi herkommend in Richtung Glarus unterwegs.
Der Nationalfeiertag steht vor der Tür und somit das Zünden von Feuerwerk.
Beachten Sie allerdings die Feuerwerks- und Feuerverbote in den Gemeinden und Kantonen.
Heute Nachmittag gegen 15:15 Uhr fuhr ein Lastwagenfahrer auf der Kantonsstrasse von Saulcy in Richtung Glovelier.
Auf der Höhe des Ortes "Le Cerneux" hatte der Fahrer ein technisches Problem mit seinem Fahrzeug und kam absichtlich nach rechts von der Fahrbahn ab, um sein Fahrzeug zum Stillstand zu bringen.
Am Sonntag, den 23. Juli 2023, ereignete sich kurz vor 12.00 Uhr in Mont-la-Ville ein schwerer Verkehrsunfall, an dem ein Motorrad beteiligt war.
Trotz des schnellen Eingreifens der Rettungskräfte verstarb der 47-jährige Fahrer noch an der Unfallstelle.
In der Nacht auf Sonntag, den 23. Juli 2023, informierte eine Bewohnerin des Dorfes Soyhières/JU die Zentrale der jurassischen Polizei, dass drei Personen in diesem Dorf von Haus zu Haus zogen.
Wenige Augenblicke später traf eine Patrouille der jurassischen Gendarmerie auf die Personen, die daraufhin mit einem Auto in Richtung Laufen/BL flüchteten. Es folgte eine Verfolgungsjagd.
Am Samstag gegen 12.30 Uhr wurde die Waadtländer Polizeizentrale (CVP) darüber informiert, dass eine Frau in der Region Les Diablerets in der Nähe des Sommet de Châtillon abgestürzt war.
Die schnell vor Ort befindlichen Rettungsdienste konnten nur noch den Tod der Person feststellen. Die Ermittlungen zur Klärung der Umstände sind noch im Gange.
In der Nacht vom 23. auf den 24. Juli 2023 haben sich zwei jugendstrafrechtlich eingewiesene Personen aus dem Massnahmenzentrum Uitikon (MZU) entfernt.
Die Fahndung durch die Kantonspolizei Zürich läuft. Aufgrund der laufenden Ermittlungen können derzeit keine weiteren Angaben zur Entweichung gemacht werden.
Am Samstag sind zwei Personen im Berninagebiet vermisst worden. Am Sonntag wurden die beiden tot am Fusse des Piz Spinas aufgefunden.
Die beiden, eine Frau und ein Mann, befanden sich am Samstag auf dem Abschnitt zwischen der Fuorcla Bellavista und dem Piz Spinas.
Sie erhalten eine qualifizierte Fachausbildung im Recht der inneren Sicherheit. Es werden sowohl die rechtlichen Grundlagen als auch die Organisation nationaler und internationaler Sicherheitsinstitutionen vermittelt.
Der CAS richtet sich an Fach und Führungskräfte aus der Sicherheitsbranche (Polizei, Grenzwache, Sicherheitsfirmen etc.) sowie an die Sicherheitsverantwortlichen in Behörden und Unternehmen.
Am Sonntag, 23. Juli 2023 führte die Verkehrspolizei der Kantonspolizei Basel-Stadt, auf der Grenzbrücke der Autobahn A2, eine Geschwindigkeitskontrolle in Fahrtrichtung Deutschland durch.
Der schnellste Lenker war mit doppelter Geschwindigkeit unterwegs.
Am Sonntag (23.07.2023), um 17:15 Uhr, ist es auf der Schulstrasse zu einem Unfall gekommen.
Ein Velofahrer ist gestürzt, nachdem er sich mit seinem Velo mutmasslich von einem Mofa ziehen liess.
In der Nacht auf Samstag trieben in Zofingen nächtliche Diebe ihr Unwesen.
Die Polizei griff in der Folge am Bahnhof Olten zwei Männer auf, die entsprechendes Diebesgut bei sich hatten. Beide wurden unter dringendem Tatverdacht festgenommen.
Gestern Abend fuhren ein Rollerfahrer und sein Beifahrer mit hoher Geschwindigkeit durch die Stadt Freiburg.
Der Fahrer besass keinen Führerschein und fuhr unter mutmasslichem Drogeneinfluss, mit einem kurz vor seiner Anhaltung gestohlenen Roller. Er wird bei der Staatsanwaltschaft angezeigt.
Bei einem Selbstunfall sind am Sonntagabend (23.7.2023) in Schlieren zwei Personen verletzt worden.
Etwa um 20.30 Uhr kam ein Personenwagen auf der Uitikonerstrasse abwärts Richtung Schlieren rechts von der Fahrbahn ab.
Heute Morgen während des herrschenden Gewitters riss auf der A12 das Dach eines Lastwagens ab.
Beim Überfahren der Dachtrümmer wurden neuen Fahrzeuge beschädigt. Eine Untersuchung wurde eingeleitet.
Am Anschluss Reinach-Nord der Nationalstrasse A18 hat die Firma Primeo Energie mittels Rohrbrücke über die Autobahn das Fernwärmenetz zwischen Arlesheim und Reinach verbunden.
Die dadurch entstandenen Aufgrabungen im Strassenbelag im Anschlussbereich der Ein- und Ausfahrten werden nun in Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Strassen ASTRA wieder instand gestellt.
Am Sonntag ist ein Lernfahrer in Davos Wiesen mit seinem Motorrad gestürzt. Er wurde in ein Spital transportiert.
Der 18-Jährige fuhr kurz vor 17.30 Uhr auf der Hauptstrasse von Davos Wiesen in Richtung Landwassertunnel.
Am Sonntagmittag ist in Schwenden im Diemtigtal eine Alphütte niedergebrannt.
Aufgrund von Funkenflügen entstanden kleinere Vegetationsbrände. Das Feuer konnte auch mithilfe eines Löschhelikopters gelöscht werden. Verletzt wurde niemand. Der Brand wird untersucht.
Am Montag (24.07.2023), kurz vor 08:15 Uhr, ist der Kantonalen Notrufzentrale St.Gallen ein Brand eines freistehenden Stalls im Anger gemeldet worden.
Menschen und Tiere kamen keine zu Schaden. Der Sachschaden am leerstehenden Stall beläuft sich auf über 100‘000 Franken. Die Brandursache ist nicht bekannt.
Auf der beliebten Motorradstrecke über die Salhöhe führte die Kantonspolizei am Sonntagnachmittag eine gezielte Kontrollaktion gegen Motorenlärm durch.
Mehrere Motorradfahrer wurden verzeigt.
Am Wochenende stoppte die Luzerner Polizei einen Motorradfahrer, welcher betrunken und unter Drogeneinfluss stand.
Zudem hat er keinen gültigen Führerausweis.
Am Wochenende brannte es auf einem Balkon eines Mehrfamilienhauses in Sursee.
Die Brandursache ist auf eine Fahrlässigkeit zurück zu führen. Verletzt wurde niemand.
Bei der Kantonspolizei Solothurn meldeten sich Mitte Juli zwei Frauen, welche Opfer des sogenannten „Romance Scam“-Betrug (Liebesbetrug übers Internet) geworden sind.
Die Polizei warnt wiederholt vor dieser Betrugsmasche.
In Reinach nahm die Polizei gestern Abend einen mutmasslichen Einbrecher auf frischer Tat fest.
Später in der Nacht gingen dann bei Oeschgen noch drei Männer ins Netz, die zuvor in ein Haus eindringen wollten.
Zwei labile Felsformationen oberhalb der Engadinerstrasse (H27) im Unterengadin können in den nächsten Jahrzehnten zu einem Sicherheitsrisiko für Verkehrsteilnehmende werden.
Dank frühzeitiger Erkennung durch das Tiefbauamt und das Amt für Wald und Naturgefahren beginnen bereits im August die ersten Sicherungsmassnahmen.
In den letzten Tagen haben sich mehrere Personen bei der Schaffhauser Polizei gemeldet, die von mutmasslichen Betrügern Telefonanrufe erhalten hatten.
Die Anrufer hatten sich jeweils als Mitarbeiter von Soft- und Hardwareherstellern - wie zum Beispiel Microsoft - ausgegeben und so versucht an sensible Daten zu gelangen.
Kurz vor 13:00 Uhr am Sonntagnachmittag (23.07.2023) brannte in Lohn ein Bienenhaus. Personen wurden nicht verletzt.
Es entstand jedoch hoher Sachschaden.
Am Sonntag kurz vor Mittag (23.07.2023) sprang eine Person unterhalb des Rheinfalles ins Rheinfallbecken.
Trotz sofort ausgerückter Einsatzkräfte und grossangelegter Suchaktion ist diese bislang immer noch vermisst.
Die Kantonspolizei Zürich hat am Samstagnachmittag (22.7.2023) in Neftenbach eine Geschwindigkeitskontrolle durchgeführt und dabei einen Raser gestoppt.
Mit einem Lasermessgerät führten Kantonspolizisten auf der Schaffhausenstrasse eine Geschwindigkeitskontrolle durch.
In Niederteufen ist es am Sonntagmorgen, 23. Juli 2023, zu einem Selbstunfall mit einem Auto gekommen. Der verantwortliche Fahrzeuglenker verliess die Unfallstelle unverletzt.
Er konnte durch die Polizei an seinem Wohnort ermittelt werden. Eine Blutprobe wurde angeordnet.
Am Sonntag, 23. Juli 2023, kurz nach 13.00 Uhr, geriet im Gebiet Lehmatt in Zeglingen beim Pressen von Strohballen eine Ballenpresse sowie ein Stoppelfeld in Brand.
Verletzt wurde niemand.
Auf der Autobahn A2 bei Hägendorf überschlug sich am Samstagabend ein Auto und kam auf dem Dach liegend zum Stillstand. Gemäss ersten Erkenntnissen ist dem Unfall ein Ausweichmanöver kurz nach dem Rastplatz Teufengraben vorausgegangen. Der oder die mutmasslich beteiligte unbekannte Automobilist/in setzte die Fahrt fort. Zwei Personen wurden dabei verletzt.
Die Polizei sucht Zeugen.
In Münchenbuchsee ist am Sonntagmorgen ein Brand in einer Dachgeschosswohnung ausgebrochen. Ein Bewohner wurde verletzt und mit einer Ambulanz ins Spital gebracht. Das Haus mit zwei Wohnungen ist aktuell unbewohnbar.
Die Kantonspolizei Bern hat Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.
Am Samstag (22.07.2023), kurz vor 18:30 Uhr, ist es auf der Murgstrasse zu einem Selbstunfall mit einem Motorrad gekommen.
Der 21-jährige Motorradfahrer wurde leicht verletzt.
Am Samstagabend (22.07.2023), kurz vor 19:50 Uhr, ist auf der Seidenbaumstrasse ein Auto gegen einen Metallpfosten geprallt. Die vorerst unbekannte Fahrerin entfernte sich anschliessend mit ihrem Auto, ohne sich um die Schadenregulierung zu kümmern.
Sie konnte kurze Zeit später angetroffen und als fahrunfähig eingestuft werden. Der entstandene Sachschaden wird auf mehrere tausend Franken geschätzt.
In der Nacht von Samstag auf Sonntag, 22./23. Juli 2023, wurden in Muttenz mehrere Fahrzeuge beschädigt. Ein mutmasslicher Täter konnte vorläufig festgenommen werden.
Die Polizei sucht Zeugen.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.