Am Donnerstag fiel eine Seniorin Telefonbetrügern zum Opfer und verlor dabei ein Vermögen. Die Kantonspolizei warnt abermals vor dieser fiesen Masche.
Mit der Schocknachricht, die Tochter hätte einen tödlichen Unfall verursacht, meldeten sich die Kriminellen am Donnerstag, 17. August 2023, bei einer 88-jährigen Aargauerin.
Anlässlich des Fussballspiels zwischen Luzern und Hibernian Edinburgh ist es im Vorfeld des Spiels zu einer Schussabgabe auf Distanz durch die Luzerner Polizei gekommen. Verletzt wurde niemand.
Die Schussabgabe wird polizeiintern kritisch aufgearbeitet.
Bekanntlich kam es am Donnerstagnachmittag, 17. August 2023, zu einem Brand in einer Wohnung im Kreis 6 (Polizei.news berichtete).
Eine 82-jährige Frau wurde durch Schutz & Rettung Zürich in kritischem Zustand ins Spital gebracht.
Die Niederungen werden in den nächsten Tagen von einer heissen Luftmasse subtropischen Ursprungs erfasst.
Die Tageshöchsttemperaturen liegen bei rund 33, teils um 35 Grad.
Der Vorsteher des Departements für Sicherheit, Institutionen und Sport (DSIS), Frédéric Favre, hat den Abschuss eines Wolfs auf der Bortelalpe in der Region Brigerberg-Ganter angeordnet.
Das Grossraubtier hat 7 Nutztiere auf einer nicht schützbaren Alpe getötet. Damit sind gemäss der revidierten Verordnung zum Bundesgesetz über die Jagd (JSV), die am 1. Juli 2023 in Kraft getreten ist, die Voraussetzungen für die Anordnung eines Abschusses erfüllt. Die Bundesverordnung erlaubt den Abschuss eines Einzelwolfs, wenn dieser innerhalb von vier Monaten mindestens sechs Schafe oder Ziegen getötet hat.
Am Samstag, 19.08.2023, findet eine koordinierte Alpabfahrt im Kanton AR statt.
Die Hauptstrasse Schwägalp-Urnäsch (Fahrtrichtung Urnäsch) ist deshalb für den privaten Verkehr zwischen 08:00 Uhr und 12:00 Uhr gesperrt.
Am Donnerstag, den 17. August um 07:55 Uhr fuhr ein Auto, das von einer 38-jährigen Frau aus Yverdon-les-Bains gesteuert wurde, auf der N20 durch den La Vue-des-Alpes-Tunnel in Richtung La Chaux-de-Fonds.
Als sie verkehrsbedingt abbremste, kam es zu einer Kollision mit einem nachfolgenden Auto, das von einem 22-jährigen Mann aus Boudry gesteuert wurde.
Wie die Kantonspolizei mitteilt, handelt es sich bei den beiden Personen, die am 09.08.2023 im Luganersee verschwunden sind und deren Leichen am nächsten Tag gefunden wurden, um einen 60-jährigen französischen Staatsbürger und einen 41-jährigen thailändischen Staatsbürger, die beide in Frankreich leben.
Am Mittwoch, 16. August 2023, um 17:20, fuhr ein Fahrzeug, das von einem 23-jährigen Einwohner von Cormondrèche gelenkt wurde, auf der AR N20 in Richtung La Chaux-de-Fonds.
Vor der Fahrbahnverengung des Vue-des-Alpes-Tunnels bemerkte er den vor ihm stehenden Verkehr nicht.
Am Donnerstagnachmittag, 17. August 2023, brannte es in einer Wohnung im Kreis 6. Eine Person wurde in kritischem Zustand ins Spital gebracht.
Kurz nach 14 Uhr wurde der Einsatzleitzentrale von Schutz & Rettung Zürich gemeldet, dass in einem Hausflur an der Oerlikonerstrasse eine Person auf dem Boden liege und Rauch aus einer Wohnung komme.
Wie die Kantonspolizei Uri am 13. August 2023 mitteilte, ereignete sich am Samstag, 12. August 2023, in Andermatt ein Selbstunfall. Involviert war ein Personenwagen mit italienischen Kontrollschildern.
Der Fahrzeuglenker mit rumänischer Herkunft und italienischem Aufenthaltstitel wurde zur medizinischen Untersuchung ins Kantonsspital Uri überführt.
Am frühen Donnerstagmorgen öffnete ein Mann gewaltsam einen Kiosk in der Stadt Luzern und hat daraus Waren entwendet.
Er konnte festgenommen werden. Die Untersuchung führt die Staatsanwaltschaft Luzern.
Heute Morgen kam es auf einer Baustelle in einem Villenquartier in Estavayer-le-Lac zu einem Zwischenfall mit einem Gips-Silo.
Dabei ist eine unbekannte Menge Gipspulver entwichen und hat die Umgebung verschmutzt. Für die Bevölkerung besteht keine Gefahr. Eine Untersuchung wurde eingeleitet.
In der Zeit zwischen Mittwochabend und Donnerstagmorgen (16.08.2023) ist ins Oberstufenschulhaus an der Bahnhofstrasse eingebrochen worden.
Eine unbekannte Täterschaft brach gewaltsam die Glasscheibe der Eingangstür auf. In der Aula stahl sie einen Drucker, ein Notebook, eine Musikanlage und eine Musikbox.
Am Donnerstag (17.08.2023), kurz nach 06:50 Uhr, hat sich auf der Oberseestrasse, im Kreisverkehr, ein Verkehrsunfall zwischen einem Auto und einem Velo ereignet.
Der 15-jährige Velofahrer wurde dabei leicht verletzt.
Anfang dieser Woche begann für viele Kinder ihre Schulkarriere und damit auch ihr Einstieg in die Welt des Strassenverkehrs.
Bitte fahren Sie aktuell besonders vorsichtig und halten Sie an, wenn Sie Kinder im Bereich der Strasse sehen, welche diese überqueren könnten.
Der Spassfaktor stand nämlich im Vordergrund. Kinder waren heute am Drücker und durften sich an unseren Messgeräten versuchen.
Die Aktivität stand im Zusammenhang mit dem Ferienplausch.
Am Mittwochnachmittag ist ein Auto in Schwarzenegg von der Strasse abgekommen und in einen Baum geprallt. Es wurde über die Gegenfahrbahn geschleudert und stürzte schliesslich eine Böschung hinunter.
Die Lenkerin wurde dabei verletzt. Die Kantonspolizei Bern untersucht den Unfall.
Am Donnerstagmorgen, 17. August 2023, musste die Feuerwehr Schübelbach kurz vor 9 Uhr wegen Rauch aus einer Wohnung ins Quartier Kreuzwies in Buttikon ausrücken.
Die Einsatzkräfte konnten den Brandherd in einer Wohnung des Mehrfamilienhauses rasch lokalisieren und löschen. Sämtliche Hausbewohner verliessen das Brandobjekt unverletzt.
Am Mittwoch ist es im Kanton Luzern zu mehreren Verkehrsunfällen gekommen. Darunter auch zu einer Frontalkollision.
Insgesamt wurden bei den Unfällen vier Personen verletzt.
Gestern Abend auf dem Rückweg von einer Verlegung nach Lausanne bemerkten Marc und Maria, dass der Car vor ihnen Feuer gefangen hat.
Der Car rollte noch aus dem Tunnel während der Motor brannte. Die beiden starteten einen Löschangriff mit dem Pulverlöscher des RTW's, um den Brand zu verzögern und halfen mit bei der Evakuierung.
Seit Tagen knackt das Thermometer regelmässig die 30-Grad-Marke.
Um der Hitze entgegenwirken zu können, haben unsere Mitarbeitenden ihren Waffengurt dem Wetter entsprechend angepasst
Die Feuerwehren der drei Gemeinden haben im Frühling 2023 die Jugendfeuerwehr Region Zofingen ins Leben gerufen.
Ab sofort können sich Jugendliche zwischen 12 und 18 Jahren anmelden.
Die Kantonspolizei Zürich präsentiert ein historisches Foto.
Eidgenössische Diensthundeprüfung in Bern im Jahr 1934, bei der auch Hundeführer der Kantonspolizei Zürich ihre Prüfung ablegten.
In der Nacht auf Mittwoch (16.08.2023) hat eine unbekannte Täterschaft in Neuhausen am Rheinfall Wertgegenstände aus einem parkierten Auto gestohlen.
Die Schaffhauser Polizei bittet die Bevölkerung um sachdienliche Hinweise zu diesem Vorfall und verweist in diesem Zusammenhang auf ihre entsprechende Präventionskampagne.
Tausende Kinder starten ins neue Schuljahr.
Wie Erwachsene schon jetzt Vorbilder für Kinder im Strassenverkehr sein können, hören Sie von einem unserer Verkehrsinstruktoren.
Am Mittwochnachmittag wurde eine E-Bike-Fahrerin beim Zusammenstoss mit einem Auto in Arbon verletzt.
Sie musste vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Ein neuer Hitzealarm der Stufe 3 wurde von MeteoSchweiz ab Freitag, dem 18. August, bis mindestens Mittwoch, dem 23. August, herausgegeben.
Die Tagesdurchschnittstemperaturen werden die Alarmschwellen (25°C) erreichen, wobei die Höchsttemperaturen wahrscheinlich über 35°C und die Nachttemperaturen um die 20°C liegen werden. Der Übergang zu einem Hitzealarm der Stufe 4 ist nicht ausgeschlossen.
Am kommenden Wochenende, 18. und 19. August 2023, findet das St.Galler Fest statt.
Aufgrund dessen kommt es zu Änderungen bei den Märkten sowie Einschränkungen beim Verkehr.
Am Donnerstag, 24. August bis Freitag 25. August 2023, baut das Tiefbauamt den Deckbelag auf der Kantonsstrasse in Schänis ein.
An diesen Daten muss die Oberdorfstrasse zwischen der Post bis Fuchswinkel für sämtlichen Verkehr gesperrt werden. Dank einem lärmarmen Belag und einer 30er-Zone werden die Lärmgrenzwerte künftig eingehalten.
Am Mittwoch, (16.08.2023), um 21 Uhr, ist ein 23-jähriger Mann beim Wenden seines Autos im Weiler Glan verunfallt.
Das Auto fiel über eine Stützmauer. Der Fahrer wurde als fahrunfähig beurteilt. Er musste den Führerausweis abgeben.
Am Mittwoch (16.08.2023), kurz nach 17:15 Uhr, hat sich ein 56-jähriger Mann an der Gartenstrasse beim Reinigen einer Maschine verletzt.
Er zog sich dabei eine unbestimmte Verletzung am Arm zu und musste von der Rega ins Spital geflogen werden.
Am Mittwoch, (16.08.2023), um 16:40 Uhr, ist ein 17-jähriger Mann mit einem Motorrad im Schwanenkreisel gestürzt.
Der junge Mann wurde als fahrunfähig beurteilt. Ausserdem war er nicht im Besitz eines Führerausweis. Am Motorrad entstand geringer Sachschaden.
Gestern hat sich in der Stadt Luzern ein Arbeitsunfall ereignet.
Ein Mann ist bei Arbeiten auf der Wiese aus noch ungeklärten Gründen zwischen Traktor und Bandrechen eingeklemmt worden. Er zog sich erhebliche Verletzungen zu.
Am Mittwoch 23. August 2023, beginnen die Vorbereitungsarbeiten für den Deckbelagseinbau auf der St.Gallerstrasse in Gossau. Die Strasse wird für die Arbeiten gesperrt.
Mit dem Einbau eines lärmarmen Belags wird die Lärmbelastung reduziert und der Fahrkomfort erhöht.
Am Samstag, 12. August 2023, gegen 15.15 Uhr, wurde die Kantonspolizei Uri über einen Trickdiebstahl auf dem Parkplatz der Gotthard Raststätte informiert, wobei einem Ehepaar durch Ablenkung eine Handtasche aus dem parkierten Fahrzeug entwendet wurde.
Gleichentags wurde festgestellt, dass im Shop der Gotthard Raststätte diverse Artikel im Wert von circa 500 Franken entwendet wurden.
Am Mittwochabend, 16. August 2023, hat sich kurz nach 21:30 Uhr in Gross ein schwerer Verkehrsunfall ereignet.
Ein 48-jähriger Mann fuhr mit einem Arbeitskarren auf der Grossbachstrasse und kam von der Strasse ab. Aus unbekannten Gründen geriet er vom Fahrzeug und wurde von diesem überrollt.
Während die Bewohner am Schlafen waren, schlichen zwei Unbekannte in ein Wohnhaus und entwendeten Wertsachen.
Auf der Fahndung konnte die Polizei einen mutmasslichen Täter festnehmen.
Am frühen Abend wurde der Einsatz- und Alarmzentrale (EAZ) mitgeteilt, dass in Bulle Schüsse gefallen seien.
Zwei Personen wurden verletzt und der mutmaßliche Täter wurde festgenommen.
Am 16. August 2023 wurde eine Frau in Uvrier angegriffen. Zwei mutmassliche Täter wurden vor Ort von der Kantonspolizei angehalten.
Das Opfer musste hospitalisiert werden.
Nach einer Irrfahrt ist am Mittwochabend (16.8.2023) in Pfungen eine Autofahrerin in ein anderes Fahrzeug gefahren.
Bei der Kollision sind zwei Personen verletzt worden.
Am Mittwochnachmittag sind ein Kutscher sowie eine Mitfahrerin bei einem Unfall mit einem Pferdegespann in Interlaken verletzt worden. Sie wurden mit je einer Ambulanz ins Spital gebracht.
Der Unfall wird untersucht.
Am Mittwochmittag ist in Zollbrück eine Maschine in einer Sägerei in Brand geraten. Eine Person wurde mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung ins Spital gebracht.
Es entstand hoher Sachschaden. Die Brandursache ist bereits geklärt.
Die Mittagshitze soll man meiden, heisst es. Die höchsten Temperaturen werden im Hochsommer in unseren Breiten aber in der Regel gegen Abend erreicht.
Wie geht das zusammen?
Mit eingeschaltetem "Autopilot" fuhr ein Mercedes auf der Autobahn Richtung Zürich.
Die Tagesbaustelle mit dem Prellbock stoppte den SUV abrupt. Zwei Personen wurden leicht verletzt.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.