Am Mittwoch (12.07.2023), um 05:45 Uhr, ist der Kantonalen Notrufzentrale St.Gallen gemeldet worden, dass Gülle ausgelaufen und in einen nahegelegenen Bach geflossen sei.
Die zuständige Feuerwehr konnte die Gülle abpumpen und den Bach mit Frischwasser spülen.
Am Mittwoch (12.07.2023), um 14:10 Uhr, ist es auf der Romanshornerstrasse in einem Kreuzungsbereich zu einem Zusammenprall zwischen zwei Autos gekommen.
Dabei wurde ein 19-jähriger Autofahrer sowie sein 25-jähriger Beifahrer leicht verletzt. Der 19-Jährige wurde vom Rettungsdienst ins Spital gebracht.
Am 13.07.2023, kurz nach 10.00 Uhr, wurde ein 57-jähriger Mann in Riehen an der Verzweigung Inzlingerstrasse/Hohlweg durch Unbekannte nach einer Schussabgabe verletzt.
Die bisherigen Ermittlungen der Kriminalpolizei der Staatsanwaltschaft ergaben, dass der 57-Jährige im Hohlweg bei seinem parkierten Personenwagen stand, als aus einem vorbeifahrenden älteren Auto mit französischen Kontrollschildern und drei Insassen, welche Hygienemasken trugen, mit einer Schusswaffe geschossen wurde.
Auf der Autobahn A2 bei Sursee ist gestern Abend ein Sportwagen verunfallt. Das Fahrzeug geriet von der Autobahn und landete in einer Böschung.
Zwei Personen mussten zur Kontrolle ins Spital.
Heute Morgen hat sich auf der Autobahn A2 in Fahrtrichtung Süden im Seelisbergtunnel eine Auffahrkollision ereignet. Dabei wurden drei Personen verletzt.
Die Autobahn blieb rund zwei Stunden gesperrt.
Am Donnerstag, 13.07.2023, 10.15 Uhr, ereignete sich auf der Autobahn A3 in Bilten ein Verkehrsunfall mit Sachschadenfolge.
Der Chauffeur eines Sattellastzuges war auf der Normalspur in Fahrtrichtung Chur unterwegs.
Am Mittwoch, 12.07.2023, 22.35 Uhr, kam es im Oberdorf in Näfels zu einem Verkehrsunfall mit Sachschadenfolge.
Die Lenkerin eines Personenwagens beabsichtigte von einem Parkplatz beim nördlichen Kreisel auf die Strasse zu fahren.
Am Mittwochnachmittag ist es in Belp zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Motorrad und einem Auto gekommen.
Der Motorradfahrer wurde schwer verletzt und mit einer Ambulanz ins Spital gebracht. Der Unfall wird untersucht.
Eine Automobilistin prallte am Mittwochabend auf der A1 beidseits gegen die Leitplanke.
Dadurch wurden beide Vorderräder des Autos abgerissen. Verletzt wurde niemand.
Am Mittwochabend (12. Juli 2023) ist ein weiteres Gewitter über den Kanton Zug gezogen.
Betroffen waren vor allem die Ennetsee-Gemeinden Risch, Hünenberg, Cham und Steinhausen sowie die Stadt Zug.
Ein Automobilist verlor die Kontrolle über den Wagen und rammte einen massiven Betonsockel.
Danach prallte er noch gegen stehende Autos. Es blieb bei grossem Sachschaden.
Am Mittwochabend (12.07.2023) kollidierten in der Stadt Schaffhausen zwei Autos auf einer Kreuzung.
Personen wurden bei dieser Kollision keine verletzt.
Am frühen Donnerstagmorgen, 13. Juli 2023, kurz vor 04.30 Uhr, wurden durch eine bis anhin unbekannte Täterschaft mehrere Schüsse auf ein Mehrfamilienhaus am Bodmerweg in Gelterkinden BL abgegeben.
Personen wurden dabei keine verletzt. Die Polizei sucht Zeugen.
Auch die Wasserpolizei ist darum vermehrt präsent. Sie erklärt den Gummiboot- und Stand-Up-Paddler-Begeisterten die geltenden Regeln.
Auf dem SUP heisst es: Name drauf, Schwimmweste mitführen, Abstand zum Schilf einhalten.
Der Kanton Obwalden ruft dazu auf, das Campierverbot in der Moorlandschaft Glaubenberg einzuhalten.
Das Campierverbot dient dem Schutz der Natur. Wildtiere sollen in ihrem Lebensraum weniger gestört werden.
Anlässlich des Blaulichtmorgens in Altnau hatten die Kinder aus der Gegend die grossartige Gelegenheit, die mutige Feuerwehr und die heldenhafte Polizei näher kennen zu lernen.
Es war ein lehrreicher und unvergesslicher Tag für alle!
Gestern waren ganz viele Hilfspolizistinnen und Hilfspolizisten bei uns im Einsatz.
Hautnah durften sie miterleben, welche Einsatzmittel uns bei der Arbeit unterstützen und wie wichtig die Zusammenarbeit im Team bei der Polizei ist.
Im Rahmen von FerienSpass Region Laufenburg und FerienSpass Frick durften wir dieses Jahr wiederum rund 50 Kinder bei uns im Posten Frick willkommen heissen.
Gemeinsam mit den Kindern gingen wir auf Verbrecherjagd und selbstverständlich zeigten wir ihnen, was wir für Material in unseren Polizeifahrzeugen mitführen.
Bei einem Verkehrsunfall in Regensdorf sind am Mittwochnachmittag (12.7.2023) zwei Personen verletzt worden.
Kurz nach 16 Uhr fuhr eine 61-jährige Autolenkerin auf der neuen Dällikerstrasse Richtung Regensdorf Zentrum.
Der Dienstag war nochmals sehr heiss. An drei Messstandorten reichte es sogar für neue Stationsrekorde, an einigen weiteren Stationen für Juli-Rekorde.
Am Abend und in der Nacht auf Mittwoch sorgte schliesslich ein riesiger Gewitterkomplex schweizweit für eine Abkühlung, brachte aber vielerorts auch Sturmböen und lokal grösseren Hagel mit sich.
In der Nacht auf Montag (10.07.2023) hat eine unbekannte Täterschaft in Thayngen mindestens vier parkierte Autos nach Wertgegenständen durchsucht. Was sie hierbei gestohlen hat, ist Gegenstand laufender Ermittlungen.
Die Schaffhauser Polizei bittet die Bevölkerung um sachdienliche Hinweise zu diesen Vorfällen und verweist in diesem Zusammenhang auf ihre entsprechende Präventionskampagne.
Vom Dienstagabend, 11. Juli 2023 bis Mittwochmorgen, 12. Juli 2023 regnete und stürmte es über dem gesamten Schwyzer Kantonsgebiet sehr stark.
Bei der Einsatzzentrale der Kantonspolizei Schwyz gingen über 30 Notrufe ein. Verletzt wurde niemand.
Am Dienstagabend, 11. Juli 2023, kurz nach 19.15 Uhr, meldete ein aufmerksamer Bürger der Polizei, dass sich zwei ihm verdächtig vorkommende Personen auf einem Baustellenareal aufhalten, wobei einer eine Sturmhaube trage.
Die Kantonspolizei Uri rückte unmittelbar vor Ort aus und stiess im Baustellenbereich auf zwei Jugendliche, welche sich mutmasslich Baumaterial behändigen wollten.
Die meisten unserer Heimtiere können nicht schwitzen und tragen zudem ein wärmendes Fell.
Sie sind der Gefahr eines lebensbedrohlichen Hitzschlags viel eher ausgesetzt als der Mensch. Mit einigen Kniffen kann die Sommerhitze für unsere tierischen Hausgenossen erträglicher werden. Die Susy Utzinger Stiftung für Tierschutz (SUST) hat die wichtigsten Tipps für Tierhalter zusammengestellt.
Am Dienstagnachmittag ist am Lukmanierpass in Curaglia ein Motorradfahrer gestürzt und auf der Gegenspur mit einem Auto kollidiert.
Er erlag seinen schweren Verletzungen auf der Unfallstelle.
Ende Juni und Anfang Juli hat die Kantonspolizei Bern am Sustenpass in Gadmen sechs Fahrzeuge mit massiv überhöhter Geschwindigkeit gemessen.
Die Kantonspolizei Bern hat zwischen Dienstag, 27. Juni und Montag, 3. Juli 2023, in Gadmen (Gemeinde Innertkirchen) am Sustenpass Geschwindigkeitskontrollen ohne Anhaltemannschaft durchgeführt.
Auf der Zügholzstrasse in Dagmersellen ist es am Dienstagabend zu einem Unfall zwischen einem E-Roller und einem Lieferwagen mit Anhänger gekommen.
Der beteiligte E-Roller-Fahrer flüchtete nach dem Unfall zu Fuss. Mit Hilfe von Polizeihund Mitch konnte er gefunden werden.
Am Montag (10.07.2023) ist es beim Bohl zu einem Unfall zwischen einem Fussgänger und einem Bus gekommen.
Ein 59-jähriger Mann wurde dabei schwer verletzt. Er wurde vom Rettungsdienst ins Spital gebracht.
Der heftige Gewittersturm der vergangenen Nacht, verbunden mit den heftigen Windböen, hat an den Bäumen in der Stadt erheblichen Schaden angerichtet:
Über 50 Bäume sind dem Unwetter zum Opfer gefallen und weit über 200 Bäume weisen Teilschäden wie abgerissene Starkäste oder Risse im Stamm auf.
In der Nacht zum Mittwoch zog eine Gewitterfront über den Kanton Thurgau und sorgte für zahlreiche umgestürzte Bäume und andere Schadensmeldungen.
Verletzt wurde niemand.
In der Nacht auf Mittwoch hat ein Blitz in ein Haus in Langwies eingeschlagen und den Dachstock in Brand gesetzt.
Mitglieder der Feuerwehr Arosa löschten das Feuer in einem mehrstündigen Einsatz.
Am Dienstagnachmittag hat sich in der Stadt Luzern während der Fahrt bei einem Anhänger eine Seitenklappe geöffnet.
Eine Lärmschutzeinrichtung wurde dadurch stark beschädigt. Verletzt wurde niemand.
Beim Schwimmen im Bodensee verstarb am Dienstag in Altnau ein 70-jähriger Mann.
Um 19.50 Uhr ging bei der Kantonalen Notrufzentrale die Meldung ein, dass bei der alten Badi ein bewusstloser Schwimmer aus dem Wasser gezogen worden sei.
Am Montagabend ist es beim Bahnhof Biel zu einer Auseinandersetzung unter mehreren Personen gekommen. Ein Mann wurde verletzt und mit der Ambulanz ins Spital gebracht.
Die Kantonspolizei Bern such Zeugen.
In der Zeit zwischen Montagabend und Dienstagmorgen (11.07.2023) ist in Geschäftsräumlichkeiten an der Niederstettenstrasse eingebrochen worden.
Eine unbekannte Täterschaft gelangte auf noch unbekanntem Weg in die Halle.
Am Dienstag (11.07.2023), in der Zeit zwischen 20:15 Uhr und 23:30 Uhr, ist in eine Wohnung an der Benknerstrasse eingebrochen worden.
Die unbekannte Täterschaft verschaffte sich über ein Fenster gewaltsam Zutritt zu dem Gebäude.
Am Dienstag (11.07.2023), kurz vor 12:45 Uhr, ist der Kantonalen Notrufzentrale St.Gallen eine chemische Reaktion in einer Firma an der Rheinstrasse gemeldet worden.
Ein 36-jähriger Mitarbeiter hat die entstandenen Dämpfe eingeatmet und musste vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Am Dienstag (11.07.2023), um 20 Uhr, ist es auf der Tigelbergstrasse zu einem Verkehrsunfall gekommen.
Das Auto einer 51-jährigen Frau geriet in einer Kurve auf die Gegenfahrbahn und prallte mit dem Motorrad einer 35-jährigen Frau zusammen. Die 35-Jährige wurde dabei leicht verletzt. Die 51-jährige Autofahrerin wurde als fahrunfähig eingestuft.
Am Dienstag (11.07.2023), um 18:15 Uhr, ist ein 61-jähriger Velofahrer auf der Elestastrasse gestürzt.
Er wich mutmasslich einem Camper aus, welcher beim Abbiegen auf die Gegenfahrbahn ausholte.
In Zuoz hat sich am Dienstagmorgen eine Frontalkollision zwischen zwei Fahrzeugen ereignet. Eine Person verstarb, drei Personen wurden verletzt.
Die Staatsanwaltschaft und die Kantonspolizei Graubünden haben die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.