Am Sonntagabend ist ein Velofahrer in Wiedlisbach verunfallt und dabei schwer verletzt worden. Eine Rega-Crew brachte ihn in kritischem Zustand ins Spital.
Der Unfallhergang wird untersucht.
Anlässlich eines Medienanlasses hat die Kantonspolizei zusammen mit Regierungspräsident Philippe Müller am Montag über die Polizeiarbeit in den Bereichen Prävention an Schulen, sexualisierte Gewalt und Hate Crime informiert.
Am Montagvormittag, 26. Juni 2023, stellte die Kantonspolizei Bern anlässlich eines Medienanlasses die Polizeiarbeit in den Bereichen Prävention an Schulen, sexualisierte Gewalt und Hate Crime vor.
In der Nacht auf Freitag, 23. Juni 2023, überraschte die Kantonspolizei Wallis einen Mann, als er in Massongex Kupfer stahl.
Der mutmassliche Täter wurde in Untersuchungshaft gesetzt.
Eine fantastische Bergblumenwiese geniessen, Wildtiere beobachten, spannende Bergwege erkunden, über einen Grat laufen, auf einem Gipfel stehen und eine tolle Aussicht geniessen, all das ist Seelenbalsam, Erholung pur und zugleich Fitness!
Leider lauern auch Risiken und Gefahren im alpinen Gelände, diese werden immer öfters unterschätzt, was zu folgenschweren Unfällen führen kann.
Am nächsten Montag, 3. Juli 2023 bleibt unser Schalter im Polizeiposten Klingnau infolge Weiterbildung geschlossen.
Das Telefon wird nur von 08:00 bis 12:00 Uhr bedient.
Am Montagmorgen, 26. Juni 2023, ca. 10.35 Uhr, hat sich auf der Autobahn A2 in Fahrtrichtung Süden eine Auffahrkollision ereignet. Dabei zog sich der Motorradlenker erhebliche Verletzungen zu.
Die Autobahn blieb für kurze Zeit gesperrt.
Die Kantonspolizei Zürich hat am Freitag und Samstag (23./24.6.2023) im Bezirk Hinwil gezielt Fahrzeuglenkende kontrolliert, die mit ihren Fahrzeugen durch übermässige Lärmemissionen auffielen.
Kantonspolizisten kontrollierten an zwei Tagen Fahrzeuge und ihre Lenkenden, die durch lärmintensive Fahrweise auffielen.
Vorgestern Abend, ca. 19:10 Uhr, ereignete sich in St. Niklausen auf der Melchtalerstrasse ein Verkehrsunfall.
Ein 54-jähriger Mann fuhr mit seinem Quad auf der Melchtalerstrasse in Richtung Kerns.
Am Montag, 26. Juni 2023, um circa 01.40 Uhr, ist es in der Steinenvorstadt zwischen mehreren Personen zu einer gewalttätigen Auseinandersetzung gekommen. Die Kantonspolizei Basel-Stadt konnte sechs mutmasslich Beteiligte anhalten und kontrollieren. Sie werden der Staatsanwaltschaft Basel-Stadt rapportiert.
Beim Raufhandel erlitten zwei der beteiligten Personen Verletzungen. Die Sanität der Rettung Basel-Stadt brachte sie ins Spital.
Am Sonntag, 25. Juni 2023, um circa 07.10 Uhr, haben Unbekannte einen 21-jährigen Mann im Vogel Gryff-Gässli beraubt und leicht verletzt.
Den bisherigen Ermittlungen der Kriminalpolizei der Staatsanwaltschaft Basel-Stadt zufolge hatte ein Mann gemeinsam mit seinen beiden Begleitern den Geschädigten unvermittelt tätlich angegangen und mit Körpergewalt verletzt.
Die Air Zermatt durfte am Freitagnachmittag an ihrer 54. Generalversammlung auf der Riffelalp oberhalb Zermatt auf ein sehr gutes Jahr zurückblicken.
Den Aktionärinnen und Aktionären wurden wegweisende Entscheidungen präsentiert, die das Unternehmen getroffen hat. Mit Freude ist zur Kenntnis genommen worden, dass die Luftrettung im Wallis bei der Ausschreibung den beiden Walliser Gesellschaften zugeschlagen wurde.
Am Sonntagabend, 25. Juni 2023, gegen 21.00 Uhr, geriet ein Brennholzstapel, an einem Waldweg im Obertal in Bubendorf BL in Brand. Personen wurden keine verletzt.
Die Polizei sucht Zeugen.
Am Sonntag (25.06.2023), um 19:10 Uhr, ist es auf der Rickenstrasse zu einem Selbstunfall gekommen. Ein Auto kam von der Fahrbahn ab, kollidierte mit zwei Randleitpfosten und befuhr mehrere hundert Meter Wiesland, bis es zum Stillstand kam.
Der 68-jährige Autofahrer wurde als fahrunfähig eingestuft.
Am Sonntag (25.06.2023), kurz nach 18:45 Uhr, ist es auf der Kasernenstrasse zu einer Streifkollision zwischen zwei Autos gekommen. Ein 40-jähriger Autofahrer war alkoholisiert.
Ihm wurde der Führerausweis auf der Stelle abgenommen.
Am Sonntag (25.06.2023), kurz nach 15:45 Uhr, ist es auf der Badstrasse zu einem Zusammenprall zwischen einem Auto und einem Motorrad gekommen.
Der 16-jährige Motorradfahrer wurde dabei unbestimmt verletzt und musste vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Am Sonntag (25.06.2023), kurz nach 18:30 Uhr, ist es auf der Wittenbacherstrasse zu einem Selbstunfall gekommen. Bei dem Unfall wurde eine 27-jährige Beifahrerin leicht verletzt. Sie wurde vom Rettungsdienst ins Spital gebracht.
Der 32-jährige Autofahrer stand unter Alkoholeinfluss. Der Führerausweis wurde ihm auf der Stelle abgenommen.
Am Sonntag (25.06.2023) hat die Kantonspolizei St.Gallen im Raum Mels Fahrzeugkontrollen durchgeführt. Fünf Männer wurden wegen technischen Änderungen oder übermässigem Lärm an ihren Autos angezeigt.
Ein Auto wurde aus dem Verkehr genommen, einem weiteren die Weiterfahrt untersagt.
Am Sonntagabend, 25. Juni 2023, um 20.45 Uhr, kam es in einem Produktionsgebäude an der Hofackerstrasse in Muttenz BL zu einem Zwischenfall. Dabei wurden zwei Personen leicht verletzt.
Die Feuerwehr stand im Einsatz.
Gewisse Arbeiten im Rahmen der Gesamterneuerung der A8 Interlaken-Ost –Brienz bedingen eine einspurige Verkehrsführung.
Diese werden während der fünf Wochen Sommerferien aufgehoben und der Verkehr kann tagsüber die A8 durchgehend zweispurig befahren.
Am Samstag, 24. Juni 2023, führten die Kantonspolizeien Glarus und Uri an der Klausenstrasse beim Urnerboden die gemeinsame Präventionsaktion für Motorradfahrer „Super Biker“ durch.
Eine grosse Anzahl Motorradfahrende besuchte den Aktionsplatz, um sich mit den Motorradpolizisten und den Fahrzeugexperten über das Thema „Sicherheit auf dem Töff“ auszutauschen.
In der Nacht auf Montag, 26.06.2023, 02.50 Uhr, ereignete sich in Beglingen in Mollis ein Verkehrsunfall mit Sachschadenfolge.
Der Lenker eines Personenwagens war zwischen Filzbach und Mollis talwärts unterwegs. Auf Höhe des Aussichtspunkts kollidierte der 42-Jährige mit der rechten Leitplanke.
Am Sonntagabend, 25. Juni 2023, ist in Heiden ein Rennvelofahrer gestürzt. Der Mann zog sich schwere Verletzungen zu.
Am Fahrrad entstand geringer Sachschaden.
Am Sonntag, den 25. Juni 2023, stürzte ein Bergsteiger am Grand-Combin de Valsorey in den Tod.
Gegen 05:00 Uhr verliessen drei Bergsteiger die Valsoreyhütte, um den Grand-Combin de Valsorey zu erreichen. Beim Aufstieg zum Gipfel stürzte einer von ihnen im nordwestlichen Couloir über 600 Meter in einen Schneehang.
Nach eingehenden Analysen wird eine Reihe von Massnahmen zur Verbesserung der Verkehrssicherheit am Knoten Eulerstrasse/Schützenmattstrasse eingeführt.
Die Veränderungen zielen insbesondere auf eine Erhöhung der Sicherheit für Velofahrende ab.
Ab Montag, 3. Juli 2023, baut das kantonale Tiefbauamt den Deckbelag auf der Schwägalpstrasse in Nesslau im Abschnitt Seebengatter bis Schiltmoos ein. Es ist während einer Woche mit Behinderungen zu rechnen.
Mit dem Einbau der Deckschicht schliesst das Tiefbauamt die Bauarbeiten ab.
Gestern Sonntag, 25. Juni 2023, kurz nach 9.15 Uhr, fuhr die 48-jährige Lenkerin eines Aargauer Personenwagens gefolgt von einem Motorrad mit Urner Kontrollschild auf der Gotthardstrasse bergwärts.
Bei Meitschligen beabsichtigte die PW-Lenkerin links auf einen Parkplatz abzubiegen.
Gestern Sonntag, 25. Juni 2023, kurz nach 16.15 Uhr, fuhr der Lenker eines Motorrads mit ausländischem Kontrollschild auf der Klausenstrasse von Spiringen nach Bürglen.
Kurz vor der Talstation der Luftseilbahn Biel-Kinzig fuhr der 51-jährige Motorradfahrer mutmasslich zu weit rechts an den Strassenrand.
Vom Freitag, 30. Juni bis Sonntag, 2. Juli 2023 findet der Engadin Radmarathon mit Start und Ziel in Zernez statt.
Wegen dieser Radsportveranstaltung muss mit Verkehrsbehinderungen und Wartezeiten gerechnet werden.
Am Freitag, 30. Juni 2023, beginnt das Strassenkreisinpektorat St.Gallen mit den Vorbereitungsarbeiten für den Deckbelagseinbau auf der Heidenerstrasse im Abschnitt Mühlbachstrasse bis zur Raiffeisenbank.
In der Nacht von Montag, 3. Juli 2023, auf Dienstag, 4. Juli 2023, findet der Einbau des lärmarmen Deckbelags statt.
Bei einem Verkehrsunfall ist am Sonntagabend (25.6.2023) in Wädenswil ein Motorradfahrer schwer verletzt worden.
Etwa um 20 Uhr fuhr ein 23-jähriger Mann mit seinem Motorrad auf der Zugerstrasse Richtung Hirzel. Im Bereich der Einmündung „Obere Einsiedlerstrasse“ kam es zu einer Kollision mit einem Personenwagen einer 71-jährigen Frau.
Am Sonntag, 25.06.2023, ca. 19:55 Uhr ereignete sich in Basel beim Dorenbachkreisel ein Verkehrsunfall zwischen einem Motorrad-Fahrer und einer Fahrrad-Fahrerin.
Bei der Kollision wurde die Fahrrad-Fahrerin verletzt.
Am Sonntagabend (25.06.2023) kam es auf der H13 kurz nach dem Engekreisel in Richtung Guntmadingen zu einer Frontalkollision zwischen zwei Fahrzeugen.
Dabei wurden mehrere Personen teils schwer verletzt.
Wegen der Überhitzung eines Kompressors kam es am Sonntagnachmittag in einer Gewerbeliegenschaft in Arbon zu einer starken Rauchentwicklung.
Es entstand Sachschaden, es wurde niemand verletzt.
Am Sonntagnachmittag (25.06.2023) stellte ein 23-jähriger Autolenker sein Fahrzeug nach einer längeren Fahrt an der Bahnhofstrasse in Appenzell ab.
Beim Verlassen des Autos quoll Rauch aus der Motorhaube.
Einem 98-jährigen Mann wurden mehrere hundert Franken gestohlen.
Am Sonntagnachmittag (25.06.2023) zwischen 12.30 und 12.45 Uhr wurde ein 98-jähriger Mann aus dem Kanton Thurgau in der Fussgängerunterführung im Bahnhof Appenzell von einer unbekannten männlichen Person bestohlen.
Am Sonntagvormittag, 25. Juni 2023, gegen 10.15 Uhr, verunfallte im Fluebrig-Massiv in Studen ein Speedflyer schwer.
Kurz nach dem Start vom Diethelm klappte der Schirm des 30-Jährigen aus noch ungeklärten Gründen wieder zusammen und verlor rasant an Höhe.
Beim Zusammenstoss mit einem Motorrad in Pfyn wurde am Sonntag ein Mofafahrer leicht verletzt.
Er musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Am Samstagabend, 24. Juni 2023, ereignete sich auf der Kantonsstrasse zwischen Raron und Gampel ein Verkehrsunfall mit einem Motorrad.
Dabei verlor eine der beteiligten Personen ihr Leben. Eine zweite Person wurde schwer verletzt.
In der Nacht auf Sonntag hat sich ein Autolenker einer Verkehrskontrolle entzogen, nachdem er in Zollikofen einen Unfall verursacht hatte. Er verursachte einen weiteren Selbstunfall in Bern, ehe er gestoppt und vorläufig festgenommen werden konnte.
Ihm werden diverse Delikte zur Last gelegt. Weitere Ermittlungen laufen.
Eine Frau ist am Sonntagmorgen leblos vor einem Wohnhaus in Lengnau aufgefunden worden. Nach derzeitigem Kenntnisstand kann eine Dritteinwirkung nicht ausgeschlossen werden. Es wurden umfassende Ermittlungen aufgenommen.
In diesem Zusammenhang werden Zeugen und Zeuginnen gesucht.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.