Am Montagnachmittag hat sich in Niederbipp ein Verkehrsunfall zwischen einem Lastwagen und einem Liegevelo ereignet.
Der Lenker des Liegevelos wurde dabei schwer verletzt und mit einem Helikopter ins Spital geflogen, wo er wenig später verstarb. Es werden Zeugen gesucht, die Angaben zum Unfallhergang machen können.
Am Dienstagmorgen ist in Renan ein Brand in einem Mehrfamilienhaus ausgebrochen. Eine Person wurde leblos aus einer Wohnung geborgen. Trotz umgehender Rettungsmassnahmen konnte nur noch deren Tod festgestellt werden.
Zum Brand sind Ermittlungen im Gang.
Am Montagabend ist der Kantonspolizei Bern eine Falschfahrt auf der Autobahn A8 im Rugentunnel bei Matten bei Interlaken gemeldet worden. Das falschfahrende Fahrzeug konnte nicht mehr festgestellt werden.
Die Kantonspolizei Bern sucht Personen, die sachdienliche Hinweise geben können.
Gestern haben sich Bundesrätin Elisabeth Baume-Schneider, Vorsteherin des EJPD, und die deutsche Bundesinnenministerin Nancy Faeser zusammen mit dem Zürcher Regierungspräsidenten Mario Fehr ein Bild von den Grenzkontrollen der Kantonspolizei Zürich am Flughafen gemacht.
Sie liessen sich dabei von Spezialistinnen und Spezialisten der Flughafenpolizei die Besonderheiten dieser Kontrollen an der grössten Schengen-Aussengrenze der Schweiz erläutern.
Nee nee, wir lauschen keiner Unterhaltung zum Thema Kinder, wir staunen über unseren Enyo.
Schaut mal, was für ein grosser und feiner Kerl er schon geworden ist – und das mit etwas mehr als sechs Monaten.
Vergangene Woche kam es zu einer Bombendrohung an einer Schule im Elsass.
Zwei unserer Hundeführer unterstützten die französischen KollegInnen mit ihren Sprengstoffspürhunden und suchten das evakuierte Gebäude ab.
Gestern Abend mussten die Feuerwehr und die Kantonspolizei wegen einer Verschmutzung des Wasserlaufs la Sionge in Bulle intervenieren.
Der Bach wurde gereinigt. Ermittlungen sind im Gange.
In der Zeit zwischen Samstagabend und Montagmorgen (26.06.2023) ist in ein Schulgebäude an der Demutstrasse eingebrochen worden.
Die unbekannte Täterschaft verschaffte sich über ein Fenster gewaltsam Zutritt zu dem Gebäude.
Am Montag (26.06.2023), um 19:45 Uhr, hat sich auf der Hulftegg ein Selbstunfall ereignet. Das Motorrad einer 19-Jährigen kam in einer Kurve zu weit an den Fahrbahnrand. Die 19-Jährige stürzte und wurde dabei unbestimmt verletzt.
Sie wurde vom Rettungsdienst ins Spital gebracht.
Am Montag (26.06.2023), um 21:55 Uhr, ist es auf der Oberrietstrasse zu einer Frontalkollision zwischen zwei Autos gekommen. Bei dem Unfall wurde eine 61-jährige Beifahrerin eher leicht verletzt.
Sie wurde vom Rettungsdienst ins Spital gebracht. Es entstand Sachschaden von rund 40'000 Franken.
Am Montag (26.06.2023), in der Zeit zwischen 22:00 Uhr und 22:30 Uhr, ist es auf der Feldgass zu einem Zusammenprall zwischen einem Motorrad und einer Fussgängerin gekommen.
Dabei wurde die 17-jährige Fussgängerin leicht verletzt. Der 18-jährige Motorradfahrer entfernte sich zunächst vom Unfallort, konnte danach jedoch ermittelt werden. Die Kantonspolizei St.Gallen sucht Zeugen.
Am Dienstag (27.06.2023), in der Zeit nach 00:40 Uhr, sind der Kantonalen Notrufzentrale St.Gallen von mehreren Anrufern unbekannte Männer gemeldet worden, welche sich im Quartier Langenacker in fremden Autos befanden und diese durchsuchten.
Kurze Zeit später konnten drei Männer von Patrouillen der Kantonspolizei festgenommen werden. Sie trugen diverses mutmassliches Deliktsgut auf sich.
Am Freitag (23.06.2023), kurz vor 6 Uhr, ist auf der St.Gallerstrasse ein Rollerfahrer verunfallt. Der 52-jährige Mann wurde dabei unbestimmt verletzt.
Er wurde vom Rettungsdienst ins Spital gebracht (Polizei.news berichtete) .
Beim Inseliquai in der Stadt Luzern ist es am Montagabend zu einer Kollision zwischen einem Auto und zwei Fahrradfahrern gekommen.
Die Luzerner Polizei sucht eine beteiligte Autofahrerin und einen Radfahrer, oder Zeugen des Unfalls.
Gestern Abend wurde ein Autofahrer in Ponthaux mit einer Geschwindigkeit von 150 km/h gemessen. Der Führerschein des Lenkers wurde eingezogen und das Fahrzeug beschlagnahmt.
Am Montag, 26. Juni 2023, gegen 18:30 Uhr, fuhr ein 23-jähriger Autofahrer von Grolley in Richtung seines Wohnsitzes.
Die Kantonspolizei Zürich hat im Juni in einer koordinierten Aktion zusammen mit der Stadtpolizei Uster, der Seerettung Uster, dem Rangerdienst der Greifensee-Stiftung sowie der Fischerei- und Jagdverwaltung Kontrollen am und auf dem Greifensee im Bereich Fischerei, Umwelt- und Naturschutz durchgeführt; fünf Personen wurden verzeigt.
Während mehreren Stunden kontrollierte die Kantonspolizei Zürich Personen auf dem See und am Ufer, insgesamt wurden 40 Stand-Up-Paddler, rund 30 Fischer und Fischerinnen sowie knapp 20 Boote und ihre Bootsführer kontrolliert.
Nach mehreren Bränden und Sachbeschädigungen in Roggwil von Mitte Juni sind am Freitag zwei Männer angehalten worden, die verdächtigt werden, mit den Delikten in Zusammenhang zu stehen.
Sie werden sich vor der Justiz verantworten müssen. Weitere Abklärungen sind im Gange.
Am frühen Dienstagmorgen ist es auf der Engadinerstrasse H27 zu einem Verkehrsunfall gekommen. Ein Automobilist kam von der Strasse ab und stürzte in einen Strassengraben.
Der 33-jährige Rumäne fuhr am Dienstag gegen 6 Uhr von Bever kommend über die Hauptstrasse H27 in Richtung La Punt Chamues-ch.
Wegen des Züri Fäschts 2023 sind zahlreiche Strassen in der Innenstadt und rund ums Seebecken von Freitag, 7. Juli 2023, 6 Uhr, bis Montag, 10. Juli 2023, 6 Uhr, gesperrt. Es ist mit grossen Verkehrseinschränkungen zu rechnen.
Für den motorisierten Individualverkehr sind Umleitungen signalisiert. Für Velos und E-Trottis stehen zusätzliche Abstellmöglichkeiten zur Verfügung.
Fast drei von fünf Personen in der Schweiz wandern regelmässig. Die Kehrseite: Die Unfallzahlen steigen tendenziell. Fast 37 000 Personen verletzen sich beim Wandern im Schnitt jedes Jahr, 42 sterben.
Selbstüberschätzung ist eine der Hauptursachen für Unfälle. Die BFU sensibilisiert die Bevölkerung mit einer Kampagne und einem Selbsttest für die Gefahren beim Bergwandern.
Die Kantonspolizei stellt immer wieder Unaufmerksamkeiten am Steuer fest, die wegen einer Nebenbeschäftigung verursacht werden.
Die Polizei wird ihre Verkehrskontrollen verstärken und die Fahrer und Fahrerinnen bestrafen.
Gemeinde: Hospental
Gestern Montag, 26. Juni 2023, kurz vor 16.30 Uhr, fuhr der Lenker eines Personenwagens mit Obwaldner Kontrollschildern vom Dorf Hospental herkommend und beabsichtigte links in Richtung Andermatt abzubiegen.
Auf Buchungsplattformen wie Booking.com oder Expedia haben Sie die Möglichkeit, eine Vielzahl von Hotelangeboten auf einmal zu finden.
Allerdings machen sich Betrüger dies auch zu Nutze und gefälschte Inserate oder Phishing im Namen dieser Onlineplattformen sind an der Tagesordnung.
Am Montag, den 26. Juni ereignete sich gegen 17:00 Uhr in Veysonnaz ein Gleitschirmunfall. Eine Person verletzte sich durch den Unfall schwer.
Der Pilot befand sich auf einem Flug in der Region Veysonnaz als er zum Landeanflug ansetzte.
Während dem Startmanöver hat am frühen Samstagmorgen (17.06.2023) ein Heissluftballon Feuer gefangen.
In der Folge landete er aus kurzer Distanz unsanft auf dem Boden.
Am Montagabend, 26. Juni 2023, kurz nach 21.15 Uhr, ereignete sich in der Rauricastrasse in Pratteln BL eine Frontalkollision zwischen einem Motorrad und einem Traktor (Mercedes-Schlepper).
Trotz Reanimation verstarb der Motorradlenker auf der Unfallstelle. Die Polizei sucht Zeugen.
Am Montagnachmittag (26.06.2023) ist in Ramsen ein Gerstenfeld vor dem Abschluss der Ernte abgebrannt. Brandursache dürfte ein Funkenschlag bei den Drescharbeiten gewesen sein.
Insgesamt ist eine Fläche von rund 110 Aren betroffen.
Am 25.06.2023, um etwa 17:00 Uhr kam es in Giswil auf der Panoramastrasse, unterhalb vom Iwi zu einer Frontalkollision zwischen einer 28-jährigen Personenwagenlenkerin und einem 20-jährigen Motorradfahrer.
Der Motorradfahrer, welcher bergwärts fuhr, kollidierte mit der entgegenkommenden Personenwagenlenkerin, stürzte und verletzte sich dabei.
Am Montag, 26.06.2023 um 0915 Uhr wurde an der Zürcherstrasse 65 in 4052 Basel ein Emissionsmessgerät aufgestellt.
Während der Installationsarbeiten kollidierte ein unbekannter Personenwagen mit einem Teil dieses Messgerätes.
Am Montagnachmittag und am frühen Dienstagmorgen ist es in Tschamut auf der Hauptstrasse zu je einem Verkehrsunfall gekommen.
Im einen Fall wurde ein Fahrradfahrer verletzt und im anderen Fall kam ein Personenwagen auf der Seite liegend zum Stillstand.
Heute Morgen wurden die Feuerwehr und Spezialisten, mehrere Ambulanzen, die Kantons- und die Gemeindepolizei wegen eines Chemieunfalls in einem Unternehmen in Châtel-St- Denis eingesetzt.
Mehrere Dutzend Personen mit Vergiftungen wurden in Krankenhäuser gebracht. Es bestand keine Gefahr für die Bevölkerung.
Kaltfronten bringen im Sommer oft heftige Gewitter. Heute sieht das jedoch anders aus: Die Kaltfront, welche uns heute Abend erreicht, bringt zwar eine gewisse Abkühlung, aber kaum Bewölkung und Regen.
Was ist mit dieser Front los?
Am Montag kam es auf der A8 bei Krattigen zu einem schweren Selbstunfall. Der Autolenker verstarb noch vor Ort. Seine Beifahrerin blieb unverletzt. Kurz zuvor ist es - ebenfalls auf der A8 - zu einem Unfall zwischen einem Roller und einem Auto gekommen.
Die Rollerfahrerin musste schwer verletzt mit einem Helikopter der Rega ins Spital geflogen werden. Es kam in der Folge zu massiven Verkehrsbehinderungen.
Bei einer gezielten Verkehrskontrolle im Haslital sind am Samstag rund 2'450 Fahrzeuge kontrolliert worden. Aus den Geschwindigkeitsmessungen an insgesamt drei Standorten auf dem Susten- und Grimselpass resultierten 131 Bussen und sieben Anzeigen.
Verkehrskontrollen werden weiterhin durchgeführt.
Mehrere Personen stellten am Montag, 26. Juni 2023, kurz nach 14:30 Uhr, Feuer in einer Dachwohnung an der Firststrasse in Feusisberg fest. Die aufgebotenen Einsatzkräfte der Feuerwehr Feusisberg sowie der Stützpunktfeuerwehr Pfäffikon konnten den Brand rasch löschen. Zum Zeitpunkt der Brandentdeckung befanden sich keine Personen in der Wohnung und es wurde niemand verletzt.
Die betroffene Wohnung ist aufgrund des entstandenen Schadens zurzeit nicht bewohnbar.
Am Montagvormittag sind bei einem starken Bremsmanöver eines vbl-Busses drei Fahrgäste verletzt worden.
Eine Person erlitt erhebliche Verletzungen. Grund für die Bremsung war ein Abbiegemanöver eines Autos.
Heute Montag, 26. Juni 2023, kurz nach 10.00 Uhr, fuhr der Lenker eines Personenwagens mit Luzerner Kontrollschildern auf der Autobahn A2 in Fahrtrichtung Süd, als er plötzlich eine Warnleuchte mit gleichzeitigem Leistungsabfall des Autos bemerkte.
Daraufhin stellte der Fahrzeuglenker das Fahrzeug auf dem Pannenstreifen ab und bemerkte Rauch aus dem Motorraum.
Am Sonntagabend ist im Dachstock eines Einfamilienhauses in Eriswil ein Brand ausgebrochen. Es wurde niemand verletzt.
Die Kantonspolizei Bern hat Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.
In Pieterlen sind am Montagvormittag ein Auto und ein Motorrad kollidiert. Die Motorradlenkerin wurde dabei schwer verletzt und musste mit einem Helikopter der Rega ins Spital geflogen werden.
Der Unfall wird untersucht.
Ab dem 30. Juni 2023 ist der Entführungsalarm in die Alarmierungs-App Alertswiss und die Alertswiss-Website integriert. Der SMS-Alarm, den die Bevölkerung bislang abonnieren konnte, wird voraussichtlich per Ende 2024 ersetzt.
Mit Alertswiss steht künftig ein weiterer Kanal zur Verfügung, um im Fall einer Entführung möglichst rasch reagieren zu können.
Der Sicherheitsdirektor, Regierungspräsident Mario Fehr, und Kommandant Marius Weyermann haben sich am letzten Tag des Kantonalen Turnfests im Zürcher Weinland zusammen mit der Kantonsratspräsidentin Sylvie Matter ein persönliches Bild von den Aufgaben der Kantonspolizei Zürich gemacht.
Sie bedankten sich bei den engagierten Einsatzkräften und der OK-Präsidentin Barbara Nägeli für ihre Arbeit.
Am Montag, 26.06.2023, 11.20 Uhr, ereignete sich auf dem Kirchweg bei der Linthbrücke in Ennenda ein Verkehrsunfall mit Sachschadenfolge.
Ein ortsunkundiger Chauffeur eines Sattelschleppers beabsichtigte den Bahnübergang in Richtung Ennenda zu überqueren und nach links in die Untere Allmeind abzubiegen.
Am Sonntagabend ist ein Velofahrer in Wiedlisbach verunfallt und dabei schwer verletzt worden. Eine Rega-Crew brachte ihn in kritischem Zustand ins Spital.
Der Unfallhergang wird untersucht.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.