Am 15. Juni griff ein Autofahrer, der in Bulle wegen überhöhter Geschwindigkeit geblitzt wurde, das Radargerät an und verursachte erheblichen Sachschaden.
Die Kantonspolizei reichte eine Strafanzeige ein und der mutmassliche Täter wird bei den Behörden angezeigt.
Am Mittwochnachmittag (28.06.2023) hat sich in der Stadt Schaffhausen eine Kollision zwischen zwei Personenwagen ereignet. Die beiden Fahrzeuglenker wurden leicht verletzt.
An den Autos entstand erheblicher Sachschaden.
Im Wetter finden Wechselwirkungen statt, welche sich über den ganzen Globus erstrecken. Eine Fehleinschätzung des Wetters für eine Region kann deshalb dazu führen, dass die Prognose für eine andere Region nicht mehr stimmt.
Heute zum Beispiel war die Bewölkung am Morgen in der Ostschweiz dichter als erwartet, was in der Westschweiz für eine stärkere Bise sorgen könnte.
Auf der "Kurfürstkreuzung" ist es zu einem Auffahrunfall mit drei beteiligten Autos gekommen.
Eine Person musste zur Kontrolle ins Spital eingeliefert werden.
Am Mittwoch (28.06.2023), kurz vor 7 Uhr, ist es auf der Hauptstrasse zu einem Zusammenprall zwischen einem Auto und einem Motorrad gekommen. Der 54-jährige Motorradfahrer wurde dabei unbestimmt verletzt.
Er wurde vom Rettungsdienst ins Spital gebracht.
In der Zeit zwischen Dienstagmorgen und Mittwochmorgen (28.06.2023) ist in ein Geschäftsgebäude an der Rheinstrasse eingebrochen worden.
Die unbekannte Täterschaft verschaffte sich nach jetzigen Erkenntnissen über ein gekipptes Fenster Zutritt zu dem Gebäude.
In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch (28.06.2023) wurde in insgesamt fünf Liegenschaften an der Zettlereistrasse, der Bahnhofstrasse sowie dem Schlichtereiweg eingebrochen.
Insgesamt wurde Deliktsgut im Wert von rund 5'000 Franken gestohlen und ein Sachschaden von über 1'500 Franken verursacht.
Im Zusammenhang mit der am Sonntag in Lengnau leblos aufgefundenen Frau ist am Montag ein Mann festgenommen worden. Er steht im Verdacht, in die Ereignisse involviert gewesen zu sein.
Gemäss den bisher getätigten Ermittlungen ist die Frau aufgrund schwerer innerer Verletzungen infolge eines Sturzes verstorben.
Sobald es wärmer wird, kommen Schlangen und andere Reptilien aus ihren Verstecken hervor. Heimische Arten wie die Ringelnatter oder die Würfelnatter halten sich gerne in der Nähe von Gewässern auf.
Das führt immer wieder zu Einsätzen der Reptilien- und Gifttierspezialisten der Kantonspolizei.
Im Rahmen einer gezielten Verkehrskontrolle in der Region Gurnigel hat die Kantonspolizei Bern am Dienstag knapp 150 Motorräder kontrolliert.
15 Personen wurden gebüsst und fünf Personen wurden zur Anzeige gebracht.
Auf einem Feldweg in Cazis ist am Dienstagnachmittag ein Rentner von einem Motorkarren erfasst und mitgeschleift worden.
Der schwer verletzte Mann wurde in ein Spital transportiert, in welchem er in der Nacht auf Mittwoch verstarb.
Alle teilnehmenden Schülerinnen und Schüler haben die Prüfung mit Bravour bestanden.
Vergangene Woche führte die Kantonspolizei Appenzell I.Rh mit Unterstützung des Touring Club Schweiz (TCS), der Kantonspolizei St.Gallen und der Stadtpolizei St.Gallen Fahrradprüfungen in der Verkehrsschulungsanlage durch.
Die Kantonspolizei Thurgau hat am Dienstag in Siegershausen einen Motorradfahrer gestoppt, der ausserorts mit 146 km/h unterwegs war.
Sein Führerausweis wurde eingezogen.
Am Montagmittag ist in Spiez ein lebloser Mann aus dem Thunersee geborgen worden. Es konnte nur noch sein Tod festgestellt werden. Die Kantonspolizei Bern hat Ermittlungen zur Klärung der Ereignisse aufgenommen.
Ein medizinisches Geschehen steht aktuell im Vordergrund.
Am Samstag, 1. Juli, wird die Kantonspolizei im Rahmen der Einweihung des Rettungszentrums Glâne ihren neuen Polizeiposten der bürgernahen Polizei in Rue vorstellen. Wir stellen am Polizeistand verschiedene Themen vor.
Die Bevölkerung ist herzlich eingeladen.
Der Bundesrat will die Vorschriften für Motorfahrräder und Leicht-Motorfahrräder aktualisieren und harmonisieren, damit der Verkehr noch sicherer und flüssiger wird.
Dabei geht es insbesondere um die Schaffung einer übersichtlichen Regelung sowie einer effizienten Nutzung der Verkehrsflächen.
Am Dienstag (27.06.2023), kurz nach 21:35 Uhr, hat ein unbekannter Mann ein Lebensmittelgeschäft an der Linsenbühlstrasse überfallen.
Er gab an, eine Pistole mit sich zu führen und stahl Bargeld sowie ein iPhone.
Am Dienstag (27.06.2023), kurz vor 08:15 Uhr, ist es auf der Tödistrasse zu einem Zusammenprall zwischen einem Auto und einem Velo gekommen. Die 14-jährige Velofahrerin wurde dabei eher leicht verletzt.
Sie wurde vom Rettungsdienst ins Spital gebracht.
Am Dienstag, 28.06.2023, 23.00 Uhr, kam es auf der Sernftalstrasse in Engi zu einem Verkehrsunfall.
Der Lenker eines landwirtschaftlichen Motorkarrens (max. 30 km/h) war von Schwanden herkommend in Richtung Engi unterwegs.
Am Dienstag, 27.06.2023, 20.25 Uhr, ereignete sich auf der Linth-Escher-Strasse in Bilten ein Verkehrsunfall mit Sachschadenfolge.
Der Lenker eines Personenwagens war von Niederurnen herkommend in Richtung Bilten unterwegs.
Der Bundesrat hat beschlossen, die Autoverlade-Anlagen von nationaler Bedeutung mit weiteren 40 Millionen Franken zu unterstützen. Er möchte zudem die Finanzierung des Autoverlads moderat anpassen und schlägt dazu vor, dass die Bahnen das Rollmaterial künftig über Bankkredite finanzieren.
Der Bund kann bei einem defizitären Betrieb Abgeltungen leisten. An seiner Sitzung vom 28.6.2023 hat der Bundesrat die Botschaft ans Parlament verabschiedet.
Bei einer Geschwindigkeitskontrolle hat die Kantonspolizei Zürich am Dienstagabend (27.6.2023) einen Raser gestoppt.
Der Mann war auf der Schaffhauserstrasse deutlich zu schnell unterwegs.
In der Nacht auf Mittwoch, 28. Juni 2023, konnte in Herisau nach einem Einschleichediebstahl eine mutmassliche Täterschaft angehalten werden. Der Mann wurde in Haft genommen.
Kurz vor 01.30 Uhr meldete sich eine Frau bei der Kantonalen Notrufzentrale in Herisau und meldete einen Einschleichediebstahl in ihre Wohnung an der Kasernenstrasse.
Am Mittwoch, 21.06.2023, ereignete sich um 08:45 Uhr an der Verzweigung Steinbühlmätteli / General- Guisan-Strasse ein Verkehrsunfall zwischen einem Fahrradfahrer und einer Fussgängerin.
Bei dem Unfall kamen beide Beteiligten zu Fall, wobei sich die Fussgängerin verletzte.
Aufgrund Erkenntnisse wurde entschieden, dass der Kanal auf Tik Tok in „StapoSG“ umbenannt und die Bewirtschaftung auf mehrere Schultern aufgeteilt wird.
Wir werden Videos im bisherigen Stil erstellen und so einen Einblick in die Polizeiarbeit geben, Themen platzieren und der Bevölkerung online für Fragen und Anliegen zur Verfügung stehen.
Ab Donnerstag, 6. Juli, bis Samstag, 8. Juli 2023, wird auf der Hauptstrasse zwischen Erlen und Engishofen der fehlende Dünnschichtbelag aufgebracht.
Für die Dünnschichtbelagsarbeiten wird die Strasse für den Verkehr von Donnerstag, 6. Juli, 6 Uhr, bis Samstag, 8. Juli 2023, 17 Uhr, komplett gesperrt.
Ein Basejumper ist am frühen Montagnachmittag nach einem Sprung mit einem Wingsuit in Lütschental abgestürzt und verstorben.
Eine Untersuchung wurde eingeleitet.
Am Dienstagnachmittag (27.06.2023) ist es auf der Wolfgangstrasse zu einem Unfall zwischen einem 9-jährigen Kind und einem Auto gekommen.
Der Junge wurde dabei am Bein verletzt und musste ins Spital gebracht werden.
Hast du gewusst, dass im letzten Jahr im Kanton Solothurn über 2'000 Velos gestohlen wurden?
Alleine die Anzahl der gestohlenen E-Bikes hat sich mit über 800 Stück mehr als verdoppelt.
Auf der Reitanlage Moos in Balsthal finden am Mittwoch, 28. Juni 2023 die Schweizermeisterschaften im Polizeispring- und Dressurreiten statt.
Dabei messen sich Polizistinnen und Polizisten mit ihren Pferden aus der gesamten Schweiz.
Wer vermisst diese Kornnatter, welche gestern Abend in Bad Zurzach aufgefunden wurde?
Das schöne Tier wurde durch uns vorübergehend bei einem Schlangenhalter platziert, würde aber gerne wieder zurück nach Hause finden!
Am Montagabend gegen 23 Uhr fuhr ein 47-jähriger Traktorfahrer mit seinem Anhänger auf der Brünigstrasse von Sarnen in Richtung Sachseln.
Durch einen aufmerksamen Autofahrer, der einen ungewöhnlichen Geruch bemerkte und umkehrte, wurde der Brand beim Traktor entdeckt. Dank des raschen Eingreifens von freiwilligen Helfern und dem Fahrer, gelang es das Feuer mithilfe zweier Feuerlöscher unter Kontrolle zu bringen.
Aufgrund einer Kraninstallation beim Gerichtsareal ist die rechte Spur der Berchtoldstrasse zwischen dem Nashorn- und Bambuskreisel vom Freitag den 30.06.2023 ab 19:00 Uhr bis Samstag den 01.07.2023 um ca. 16:00 Uhr gesperrt.
Wir bitten um Verständnis.
Am Dienstag, 27.06.2023, ereignete sich gegen Mittag in Riehen ein Verkehrsunfall zwischen einem Fahrradfahrer und einem Lieferwagenfahrer.
Die Sanität der Rettung Basel-Stadt brachte den Fahrradfahrer mit mittelschweren Verletzungen ins Universitätsspital.
Beim Versuch von der Strasse auf den Radstreifen zu fahren, ist ein Zweiradlenker selbstständig gestürzt.
Mit erheblichen Verletzungen musste er ins Spital eingeliefert werden.
Ein Rennvelofahrer ist am Dienstagabend (27.6.2023) auf der Albisstrasse in Hausen am Albis gestürzt und mit einem entgegenkommenden Auto kollidiert.
Er zog sich dabei schwere Verletzungen zu.
Am Dienstag (27.06.2023), kurz vor 19 Uhr, hat die Kantonale Notrufzentrale St.Gallen die Meldung von einem Verkehrsunfall auf der Rickenstrasse, im Bereich Vorderer Hummelwald, erhalten.
Mutmasslich kam es zu einer Frontalkollision zwischen zwei Motorrädern. Die beiden Motorradfahrer wurden lebensbedrohlich verletzt, eine Mitfahrerin auf einem der Motorräder wurde schwer verletzt.
Die Nationalstrassenparzellen entlang der Walenseestrecke sollen auf ihre gesetzlich vorgesehene Ausdehnung reduziert und sämtliche ausserhalb der bereinigten Parzellen liegenden Objekte und Flächen dem Kanton Glarus übertragen werden.
Normalerweise befindet sich die Nationalstrasse auf einer Parzelle, welche sich in etwa mit der Strasse und ihren Nebenanlagen deckt. Entlang der Walenseestrecke im Kanton Glarus ist das nicht der Fall.
„Vor dem CKW Wehr befinden sich mehrere Gummiboote. Zwei Personen konnten ihre Boote verlassen, zwei Personen befinden sich noch auf einem Boot.“
Vor Ort trafen wir auf vier Personen. Wie bereits zuvor gemeldet, konnten wir zwei Personen auf dem Wehr feststellen.
Heute, am 27.6. ist der Siebenschläfertag. Eine Variante der Bauernregel zum Siebenschläfertag wird wohl den meisten Leserinnen und Leser bekannt sein: „Wie das Wetter am Siebenschläfer sich verhält, ist es sieben Wochen lang bestellt".
Doch woher kommt der Name und stimmt die Bauernregel?
Vor der Fahrt in die Sommerferien ist es wichtig, sich gemäss den in den verschiedenen europäischen Ländern geltenden rechtlichen Vorgaben auszurüsten.
Um die Reisevorbereitungen zu erleichtern, publiziert der TCS eine Karte mit der vorgeschriebenen Ausstattung für alle, die auf europäischen Strassen unterwegs sind, sei es im Auto oder im Wohnmobil.
Die Kantonspolizei führt zur Aufrechterhaltung des hohen Sicherheitsniveaus während des gesamten Jahres Kontrollen durch. Anlässlich dieser wurden im Monat Juni mehrere Geschwindigkeitsübertretungen verzeichnet.
Im Oberwallis haben drei Lenker ein Raserdelikt begangen.
Die Hilfe der Air Zermatt war in den letzten Tagen sehr gefragt. Das schöne Wetter reizte zahlreiche Alpinisten dazu, einen Ausflug in die Berge zu unternehmen. Entsprechend oft mussten die Retter der Air Zermatt Ausflügler und Bergsteiger aus deren misslichen Situationen retten.
Doch die Air Zermatt-Crews wurden auch zu einem Verkehrsunfall, zu Verlegungsflügen und zu Nachteinsätzen gerufen.
Am Dienstagvormittag hat sich in Niederbipp ein Verkehrsunfall zwischen einem Auto und einem Traktor mit Anhängern ereignet.
Der Autolenker wurde in kritischem Zustand mit der Rega ins Spital geflogen, wo er in der Folge verstarb. Der Unfall wird untersucht.
Am Dienstagmorgen ist es in Landquart zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Motorrad und einem Auto gekommen.
Die Motorradfahrerin verletzte sich leicht.
Am Montagnachmittag hat sich in Niederbipp ein Verkehrsunfall zwischen einem Lastwagen und einem Liegevelo ereignet.
Der Lenker des Liegevelos wurde dabei schwer verletzt und mit einem Helikopter ins Spital geflogen, wo er wenig später verstarb. Es werden Zeugen gesucht, die Angaben zum Unfallhergang machen können.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.