Die Kantonspolizei Zürich hat am Dienstagabend (11.7.2023) mehr als 100, das Gewitter betreffende Meldungen erhalten.
Es sind Häuser, Autos und ein Motorboot beschädigt worden. Verletzt worden ist niemand.
Am Dienstagabend brach in einem Ferienhaus am Hallwilersee ein Brand aus. Das Gebäude wurde ein Raub der Flammen.
Das Häuschen stand am Ufer des Hallwilersees unterhalb von Birrwil. Anwohner sahen am Dienstag, 11. Juli 2023, kurz nach 20 Uhr, dass Flammen aus dem Gebäude schlugen.
Zur Verbesserung des Verkehrsflusses und zur Erhöhung der Verkehrssicherheit wird zwischen dem Anschluss Liestal und der Verzweigung Rheinfelden der Pannenstreifen permanent umgenutzt.
Durch die Pannenstreifenumnutzung (PUN) werden der Pannenstreifen von Liestal bis zur Verzweigung Augst in Fahrtrichtung Zürich und die Pannenstreifen zwischen der Verzweigung Augst und der Verzweigung Rheinfelden in beide Fahrtrichtungen als Fahrstreifen befahrbar gemacht.
Am Dienstagabend wird eine kräftige Gewitterlinie die Hitzewelle der vergangenen Tage beenden.
Die Begleiterscheinungen der erwarteten Gewitter sollten allerdings so heftig ausfallen, dass die Gewittervorwarnung von Stufe 3 auf Stufe 4 erhöht werden musste. Und auch für Morgen Mittwoch wurde bereits die nächste Gewittervorwarnung der Stufe 3 ausgegeben.
Am Dienstag, 11. Juli 2023, ist es in Heiden zu einem Verkehrsunfall mit einem Personenwagen gekommen.
Dabei wurde niemand verletzt. Es entstand Sachschaden.
Am Montag, 10. Juli 2023, führte die Stadtpolizei Winterthur bei der Ausfahrt der Tiefgarage beim Technikum eine Kontrolle durch.
Viele Verkehrsteilnehmende haben das Stopp-Schild missachtet.
Heute Vormittag ereignete sich auf der Adligenswilerstrasse in Luzern eine Kollision zwischen einem Radfahrer und einem Auto.
Der E-Bike-Fahrer zog sich beim Sturz erhebliche Verletzungen zu und wurde durch den Rettungsdienst ins Spital gefahren.
Nach mehreren Einbrüchen im Schrebergarten „Im Jöchler“ sucht die Polizei Zeugen.
In der Nacht auf Dienstag (11. Juli 2023), zwischen 22:00 und 09:30 Uhr, sind in der Schrebergarten-Siedlung „Im Jöchler“ insgesamt 17 Gartenhäuschen aufgebrochen und durchsucht worden.
Bei einer Geschwindigkeitskontrolle ausserhalb von Würenlos waren am Dienstagmittag acht Lenker so schnell, dass ihnen der Führerausweisentzug droht.
Vier von ihnen mussten den Ausweis auf der Stelle abgeben.
Mitte Juni wurde in Thun ein Salt Store ausgeraubt. Gestützt auf Zeugenaussagen und die getätigten Ermittlungen konnte ein mutmasslicher Täter identifiziert und angehalten werden.
Er ist geständig, die Tat begangen zu haben und wurde vorläufig festgenommen.
Am Dienstag (11.07.2023) sind bei der Schaffhauser Polizei mehrere Meldungen über sogenannte betrügerische "Schock-Telefonanrufe" eingegangen.
Die Polizei bittet die Bevölkerung insbesondere Seniorinnen und Senioren auf diese perfide Betrugsmasche aufmerksam zu machen und zu sensibilisieren.
Am Sonntag, 9. Juli 2023, stürzte eine Berggängerin am Dom etwa 30 Meter in die Tiefe. Sie zog sich dabei tödliche Verletzungen zu.
Gegen 13:15 Uhr befanden sich sieben Alpinisten im Abstieg vom Dom im Mischabelmassiv. Auf der Höhe des Festijochs stürzte eine Berggängerin beim Abseilen aus bislang ungeklärten Gründen rund 30 Meter ab.
Am frühen Montagnachmittag (10.07.2023) zog sich ein Bauarbeiter auf einer Einfamilienhaus-Baustelle in Ramsen bei einem Sturz schwere Verletzungen zu.
Der Mann musste mit einem Rettungshelikopter in ein Spital geflogen werden. Die Unfallursache und der Unfallhergang sind Gegenstand laufender Ermittlungen.
Am Donnerstag vor rund drei Wochen (22.06.2023), kurz nach 19:35 Uhr, wurde der Kantonalen Notrufzentrale St.Gallen eine Auseinandersetzung zwischen zwei Männern am Bollwiesweg gemeldet.
Dabei wurde ein 39-jähriger Mann unbestimmt verletzt. Die Kantonspolizei St.Gallen sucht im Auftrag der Staatsanwaltschaft des Kantons St.Gallen nachträglich Zeugen.
Am Dienstag, 11. Juli 2023 ging um 10.45 Uhr bei der Kantonspolizei Schwyz die Meldung ein, dass in Wollerau ein 88-jähriger Mann an seinem Wohnort nicht erreicht werden kann.
Eine Patrouille der Kantonspolizei Schwyz entdeckte den Vermissten nach einer kurzen Suchaktion in einer verschütteten Baugrube.
Am Montagabend kam es in Gasel zu einem Raubversuch auf eine Bäckerei. Ein Unbekannter bedrohte eine Angestellte mit einem Gegenstand und flüchtete zu Fuss ohne Beute.
Die Angestellte wurde leicht verletzt. Der mutmassliche Täter konnte im Rahmen der Nachsuche angehalten und festgenommen werden.
Am Montag, 10. Juli 2023 ereignete sich nach 16.15 Uhr in Altendorf ein Arbeitsunfall.
Ein 28-jähriger Mann erlitt bei Arbeiten auf einem Dach mutmasslich einen Hitzschlag.
Ein Mann hat sich in einem Wohnquartier einer Passantin mehrfach nackt präsentiert. Er konnte inzwischen festgenommen werden.
Im vergangenen Monat ist eine Frau auf dem Spaziergang mit ihrem Hund im Bereich der Waldheimstrasse/Bohlbach in der Stadt Zug mehrfach von einem Exhibitionisten belästigt worden.
Ein Brand am Dienstagvormittag (11.7.2023) in einem Recycling-Betrieb in Wallisellen hat zu erheblichem Sachschaden geführt.
Aufgrund der starken Rauchentwicklung hat die Kantonspolizei der Bevölkerung der umliegenden Gemeinden empfohlen, Fenster und Türen zu schliessen.
Am Montagnachmittag, 10. Juli 2023, hat eine Lenkerin in Trogen ein Rad ihres Personenwagens verloren und ist anschliessend verunfallt.
Eine 42-jährige Lenkerin befand sich um 15.40 Uhr mit ihrem Personenwagen von Davos kommend auf dem Weg nach Teufen. Eingangs Trogen vernahm sie immer stärker werdende Klopfgeräusche und entschloss sich in der Folge, eine Werkstatt aufzusuchen.
Stand-up-Paddling – kurz SUP – hat sich zu einer der beliebtesten Wassersportarten in der Schweiz entwickelt. Die Sportart aktiviert den ganzen Körper und ist gesund, gleichzeitig birgt sie aber auch Gefahren.
Die BFU lanciert deshalb ein SafetyKit, das neben Empfehlungen zur Ausrüstung auch Tipps zum richtigen Verhalten auf dem Wasser kurz und einfach erläutert.
Am 10.07.2023, gegen 23.15 Uhr, wurde ein 22-jähriger Mann an der Ecke Zähringerstrasse/Meisengasse Opfer eines Raubes.
Er wurde dabei leicht verletzt.
Bei einer gezielten Verkehrskontrolle im Haslital sind am Samstag rund 2'098 Fahrzeuge kontrolliert worden.
Aus den durchgeführten Geschwindigkeitsmessungen resultierten 142 Bussen, neun Anzeigen und ein mutmassliches Raserdelikt.
Gestern kurz nach 10 Uhr verlor in Engelberg, Engelbergerstrasse, ein 25-jähriger Lastwagenlenker drei Betonelemente ab dem Satteltransportanhänger.
Nach der Millionenkurve gerieten drei Betontreppen ins Rutschen und fielen seitlich vom Satteltransportanhänger auf die Engelbergerstrasse.
Innenräume von Fahrzeugen heizen sich bereits nach kurzer Zeit sehr stark auf!
Lasst bei sommerlichen Temperaturen daher nie Kinder oder Hunde in einem geschlossenen Auto zurück!
Vom 25. November bis 10. Dezember 2023 setzt Graubünden wiederum ein Zeichen gegen häusliche Gewalt. Die diesjährigen Aktionstage legen den Fokus auf das Thema „Psychische Gewalt“.
Der Kanton kann teilnehmende Organisationen für die Durchführung einer Veranstaltung oder Aktion finanziell unterstützen.
Bei einem Verkehrsunfall am frühen Dienstagmorgen (11.07.2023) auf der A1 in Winterthur-Töss ist an zwei Personenwagen sowie an der Strasseninfrastruktur erheblicher Sachschaden entstanden.
Kurz vor 4 Uhr war ein 19-Jähriger mit seinem Personenwagen in Richtung St. Gallen unterwegs.
Ein Automobilist missachtete den Vortritt und verursachte eine Kollision mit einem Velofahrer und dann noch mit einem Lieferwagen.
Ein Beteiligter wurde leicht verletzt.
Am Dienstag (11.07.2023), in der Zeit zwischen 02:30 Uhr und 4 Uhr, ist ein Mann in derselben Nacht zwei Mal wegen Einbruchdiebstählen sowie einmal wegen Belästigung einer 17-Jährigen negativ aufgefallen.
Er konnte von Patrouillen der Kantonspolizei St.Gallen festgenommen worden.
Am Dienstag (11.07.2023), kurz vor 01:30 Uhr, sind der Kantonalen Notrufzentrale zwei Männer gemeldet worden, welche beim Durchsuchen eines Autos an der Pfaffengutstrasse in Benken beobachtet wurden.
Die beiden Männer konnten nach einer Fahndung von Patrouillen der Kantonspolizei St.Gallen in Uznach angehalten und festgenommen werden.
Am Montag (10.07.2023), kurz vor 17 Uhr, hat sich auf der Rotzenwilerstrasse ein Unfall zwischen einem Auto und einem Traktor ereignet.
Dabei wurden eine 15-jährige Traktorfahrerin sowie ein 56-jähriger Autofahrer eher leicht verletzt.
Am Montag (10.07.2023), kurz nach 22:30 Uhr, ist es auf der Hauptstrasse zu einem Zusammenprall zwischen einem E-Bike und einem E-Scooter gekommen.
Dabei wurde eine 42-jährige E-Bike-Fahrerin leicht verletzt. Sie wurde vom Rettungsdienst ins Spital gebracht.
Am Montag, 10.07.2023, 22.15 Uhr, kam es auf der Autobahn A3 in Benken SG (Zuständigkeitsgebiet Kapo GL) zu einem Verkehrsunfall.
Der Lenker eines Personenwagens war auf der Autobahn A3 in Fahrtrichtung Zürich unterwegs.
Am Montag, 10.07.2023, 22.15 Uhr, ereignete sich auf dem Radweg in Mitlödi ein Verkehrsunfall.
Eine Velofahrerin fuhr von Schwanden herkommend auf dem Radweg der Linth entlang. Auf Höhe „Länggüetli“ kollidierte die 47-Jährige auf dem Kiesweg mit einem faustgrossen Stein und stürzte.
Am Montag, 10.07.2023, 17.15 Uhr, ereignete sich auf der Autobahn A3 in Benken SG (Zuständigkeitsgebiet Kapo GL) ein Verkehrsunfall mit Sachschadenfolge.
Der Lenker eines Personenwagens war auf der Autobahn A3 in Fahrtrichtung Zürich unterwegs.
Am Montag, 10.07.2023, 16.00 Uhr, kam es auf der Landstrasse in Netstal zu einem Verkehrsunfall.
Der Lenker eines Personenwagens war auf der Lerchenstrasse unterwegs.
Von Freitag, 14. Juli 2023, 20 Uhr, bis Montag, 17. Juli 2023, 6 Uhr, ist die Bellerivestrasse im Abschnitt Badstrasse bis Falkenstrasse stadteinwärts gesperrt.
Die Umleitung erfolgt via Ida-Bindschedler-Strasse, Seefeldstrasse, Höschgasse, Hammerstrasse und Forchstrasse.
Von Montag, 17. Juli 2023, 5 Uhr, bis Sonntag, 20. August 2023, 24 Uhr, ist die Bucheggstrasse in beide Richtungen gesperrt.
Die Umleitung erfolgt über die Wehntalerstrasse und die Hofwiesenstrasse.
Auf einer abschüssigen Quartierstrasse verlor eine Seniorin die Kontrolle über ihren Wagen. Dieser flog über ein Bächlein und prallte schliesslich gegen ein parkiertes Auto.
Die Lenkerin wurde leicht verletzt.
Die Bündner Regierung hat per 1. September 2023 die kantonalen Wildschutzgebiete neu festgelegt – und deren Anzahl leicht erhöht.
Damit wird die Wildverteilung so beeinflusst, dass die Hauptregulierung der Hirsch-, Reh- und Gämsbestände weiterhin mit der traditionellen Hochjagd erfolgen kann. Auf der Niederjagd garantieren sie zusammen mit weiteren Massnahmen die Nachhaltigkeit der Jagd.
Am Freitag (07.07.2023) ist es auf der Rorschacher Strasse zu einem Zusammenprall zwischen einem 13-jährigen Jugendlichen und einem roten Fahrzeug gekommen.
Die beteiligten Personen verliessen die Örtlichkeit in unbekannte Richtung. Die Stadtpolizei St.Gallen sucht Zeugen.
In Moosleerau geriet der an einem Traktor angekuppelte Anhänger ausser Kontrolle und kippte.
Die aus Altbrot bestehende Ladung wurde auf der Strasse verstreut.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.