In Bargen sind am Dienstagnachmittag zwei Autos kollidiert. Dabei fing ein Auto Feuer. Zwei Personen mussten leicht verletzt ins Spital gefahren werden.
Ermittlungen zur Klärung des Unfallhergangs wurden aufgenommen.
Nach umfangreichen Ermittlungen der Freiburger Kantonspolizei wurde am Sonntag ein mutmasslicher Täter festgenommen, welcher in den Jahren 2015 und 2022 in Bulle und Marsens ältere Frauen überfallen hatte. Er gab die Taten teilweise zu.
Er wurde unter der Zuständigkeit der Staatsanwaltschaft in Untersuchungshaft genommen.
Am Dienstagabend (30.05.2023) war ein 32-jähriger Mann mit Ballenpressarbeiten auf einer Wiese in Eggerstanden beschäftigt.
Kurz vor 21.00 Uhr bemerkte er Rauch im Bereich der Rundballenpresse.
Gianfranco Albertini, Vizekommandant, wird auf Anfang nächsten Jahres die Kantonspolizei verlassen.
Der Schritt erfolgt aufgrund unüberbrückbarer inhaltlicher und persönlicher Differenzen mit dem Polizeikommandanten.
Bei einem Selbstunfall ist am frühen Pfingstmontag (29.05.2023) eine 18-jährige Beifahrerin leicht verletzt worden.
Ein 20-jähriger Automobilist fuhr gegen 3:15 Uhr auf der Landstrasse Richtung Buchs.
Eine unbekannte Täterschaft hat in der Zeitspanne zwischen Samstagnachmittag (27.05.2023) und Dienstagvormittag (30.05.2023) eine öffentliche Damen-Toilette (inkl. Behinderten-WC) in der Stadt Schaffhausen massiv beschädigt.
Die Schaffhauser Polizei bittet die Bevölkerung um sachdienliche Hinweise zu diesem Vorfall.
Am Dienstag (30.05.2023) kam es im Gebiet Hofstetten in St.Gallen zu einem Stromausfall. Grund lag bei einem Trafo, der bei der Trafostation ausgestiegen war.
Die Stromversorgung konnte rund 30 Minuten später wieder sichergestellt werden.
Am Dienstagabend (30.05.2023), kurz vor 18:15 Uhr, sind auf der Langenrainstrasse ein Motorrad und ein Auto frontal zusammengestossen. Ein 63-jähriger Motorradfahrer wurde dabei unbestimmt verletzt.
Der 26-jährige Autofahrer blieb unverletzt. Der Unfall ereignete sich unweit der Unfallstelle des tödlichen Verkehrsunfalls vom Pfingstmontag.
Zwischen Flühli und Sörenberg ist am Dienstagnachmittag ein Lastwagen von der Strasse geraten und in die Waldemme gekippt. Der Chauffeur wurde leicht verletzt.
Die Bergung des Fahrzeuges gestaltete sich als sehr aufwändig. Es entstand ein Sachschaden in der Höhe von rund 160'000 Franken.
Am Dienstagvormittag, 30. Mai 2023, kurz vor 09.30 Uhr, ereignete sich auf der St. Jakob-Strasse in Muttenz BL ein Selbstunfall.
Die Personenwagenlenkerin wurde beim Unfall leicht verletzt.
Spezialisten der Verkehrspolizei führten am Sonntag gezielte Kontrollen im Strassenverkehr durch.
Mehrere Personen mussten in Kreuzlingen zur Anzeige gebracht und zwei Fahrzeuge sichergestellt werden.
Eine Autofahrerin verursachte am Dienstagmittag in Weinfelden einen Selbstunfall und entfernte sich von Unfallort. Es wurde niemand verletzt.
Die Kantonspolizei Thurgau sucht Zeugen.
Am 30.05.2023, nach 22.15 Uhr, hat ein unbekannter Velolenker an unterschiedlichen Örtlichkeiten zwei Fahrradfahrerinnen verletzt. Diese begaben sich zur ambulanten Behandlung ins Spital und alarmierten die Polizei.
Eine sofortige Fahndung durch die Kantonspolizei Basel-Stadt verlief erfolglos.
Am Mittwoch, 30. Mai 2023, gegen 11:00, führte ein Motorrad, das von einer 24-jährigen Einwohnerin von Marin-Epagnier gelenkt wurde, eine Notbremsung durch, um einem Auto auszuweichen, das von einer 61-jährigen Einwohnerin von Valangin gelenkt wurde und in den Kreisel "Les Celtes" in Marin-Epagnier einbog.
Dabei stürzte die Fahrerin des Motorrads zu Boden.
Die Kantonspolizei gibt bekannt, dass am 28. und 29.05.2023 im Schwerverkehrskontrollzentrum (CCVP) in Giornico eine Kontrollaktion durch Beamte der 5. Abteilung der Strassengendarmerie mit Unterstützung des Stabs der Kantonspolizei und des Bundesamts für Zoll und Grenzschutz (BZG) durchgeführt wurde.
Dies mit dem Ziel, die Verkehrssicherheit auf der Gotthardachse durch das neue, moderne Zentrum zu erhöhen, das die Kontrollen wesentlich erleichtert.
Am Montag, 29. Mai 2023 um 15:50 Uhr kam es zu einer Kollision zwischen einem Fahrzeug, das von einer 51-jährigen Einwohnerin von Peseux gelenkt wurde und auf der Route Le Burkli in Chambrelin in Richtung Osten fuhr, und einem Motorrad, das von einem 54-jährigen Einwohner von Neuenburg gelenkt wurde und auf der Kantonsstrasse tendant de Rochefort in Richtung Bôle fuhr.
Der verletzte Motorradfahrer wurde mit einem Krankenwagen ins RHNe Pourtalès gebracht.
Am Montag, den 29. Mai 2023, gegen 14:45 Uhr, meldeten Zeugen der Waadtländer Polizeizentrale (CVP), dass in der Küche einer Wohnung im zweiten Stock eines Gebäudes in Chavornay ein Brand ausgebrochen sei.
Die Feuerwehr und die Polizei waren sofort zur Stelle. Die Mieter wurden evakuiert und betreut. Es gab keine Verletzten.
Am frühen Samstagmorgen (27.05.2023) hat eine unbekannte Täterschaft in Thayngen fünf unverschlossene Autos durchsucht und aus zwei dieser Autos Wertgegenstände gestohlen.
Die Schaffhauser Polizei bittet die Bevölkerung um sachdienliche Hinweise zu diesen Vorfällen und empfiehlt keine Wertgegenstände in parkierten Autos zurückzulassen und diese immer komplett abzuschliessen.
Der Mai zeigte sich über weite Strecken sonnenarm und immer wieder regnerisch. Erst das Monatsende brachte verbreitet viel Sonnenschein. Trotz der vielen Regentage blieben die Niederschlagssummen in weiten Gebieten der Schweiz unterdurchschnittlich.
Mit dem Mai endete ein regional nasser und verbreitet trüber Frühling.
Wir wurden durch eine aufmerksame Dame auf einen Haufen glühender Holzkohlen aufmerksam gemacht.
Diese lag, noch leicht rauchend in einer nicht gemähten Wiese am Seeweg.
In Derendingen ist am Mittwoch, 17. Mai 2023, bei einem Brand in einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses der Wohnungsmieter ums Leben gekommen.
Die Polizei und die Staatsanwaltschaft Kanton Solothurn haben die Ermittlungen sowohl zur Brand- wie auch zur Todesursache unterdessen abgeschlossen. Diese haben ergeben, dass der Brand auf ein Unfallgeschehen zurückzuführen ist. Hinweise auf eine strafbare Dritteinwirkung gibt es keine.
In einer mehrjährigen Operation gelang der Kantonspolizei Aargau zusammen mit fedpol ein wichtiger Schlag im Kampf gegen Pädokriminelle im Internet. Über 2'200 Fälle wurden aufgedeckt.
Weltweit konnten Verfahren eröffnet und Verhaftungen durchgeführt werden.
Bei einem Brand ist am Samstag (27.05.2023) Sachschaden von mehreren hunderttausend Franken entstanden.
Kurz nach 17:00 Uhr wurde der Kantonalen Notrufzentrale ein Brand im Dorfkern gemeldet.
Ein Motorradfahrer ist am Sonntag (28.05.2023) bei einem Unfall schwer verletzt worden.
Der 30-Jährige fuhr gegen 16:30 Uhr auf der St.Gallerstrasse von Matzingen in Richtung Frauenfeld. Auf einer Geraden kam es zur Kollision mit einem Auto.
Am Dienstagmorgen hat sich in Biel ein Verkehrsunfall zwischen einem Fahrrad und einem Lastwagen ereignet. Die Velolenkerin verstarb noch auf der Unfallstelle.
Ermittlungen zum Unfall wurden aufgenommen.
Sachschaden ist am Dienstagmorgen, 30. Mai 2023, bei einem Selbstunfall mit einem Personenwagen in Schwellbrunn entstanden.
Ein 37-Jähriger fuhr kurz nach 08.30 Uhr mit seinem Personenwagen von Waldstatt kommend auf der Hauptstrasse in Richtung Schönengrund und beabsichtigte im Bereich Brisig nach rechts in die Nebenstrasse nach Schwellbrunn abzubiegen.
Beim Brand einer Turnhalle ist in der Nacht auf Pfingstsonntag (28.05.2023) in Winterthur-Töss ein grosser Sachschaden entstanden (Polizei.news berichtete).
Die Kantonspolizei Zürich hat am Sonntag und Montag (28.05/29.05.2023) vier Jugendliche festgenommen, die verdächtigt werden, den Brand verursacht zu haben.
Ein Auto ist in der Nacht auf Dienstag in Neuenegg frontal mit einem Baum kollidiert. Der Lenker verstarb noch auf der Unfallstelle.
Ermittlungen sind im Gang.
Rund 840 Mitarbeitende kümmern sich bei der Polizei im Kanton Luzern um die Sicherheit der Bevölkerung. Eine starke Vernetzung mit weiteren Institutionen unterstützt die effektive Arbeit der Polizei Luzern.
Die Bediensteten sind bei Unfällen, Delikten oder auch für die Verkehrsinstruktion in Schulen und Altersheimen, bei Streitigkeiten unter Nachbarn oder häuslicher Gewalt zur Stelle.
Am Montag (29.05.2023), um 13:25 Uhr, sind an der Schwägalpstrasse ein Auto und ein Motorrad zusammengestossen. Der Motorradfahrer wurde bei dem Unfall leicht verletzt und vom Rettungsdienst untersucht.
Es entstand Sachschaden im Wert von mehreren tausend Franken.
Am Montag (29.05.2023) haben Patrouillen der Kantonspolizei St.Gallen im Raum Bodensee diverse technische Verkehrskontrollen durchgeführt. Insgesamt fielen zehn Fahrzeuge mit unerlaubten Änderungen oder technischen Mängeln auf.
Die dafür verantwortlichen Personen werden zur Anzeige gebracht. Vier Fahrzeuge wurden stillgelegt. Zwei Fahrzeugen wurde die Weiterfahrt untersagt.
Am Montag (29.05.2023), um 06:50 Uhr, hat sich bei Schlosswis ein Unfall mit einem entwendeten Gabelstapler ereignet.
Ein 22-jähriger Mann hat die Arbeitsmaschine aus einer Forsthütte entwendet und ist damit auf der Chrüzeggstrasse in Richtung Wattwil Zentrum gefahren.
Am Montag, (29.05.2023), um 16:45 Uhr, wurde der Kantonalen Notrufzentrale St.Gallen ein brennender Unterstand auf einem Waldplatz im Bachwies gemeldet.
Die aufgebotene örtliche Feuerwehr konnte den Brand schnell unter Kontrolle bringen.
Am Montag (29.05.2023), um 13:15 Uhr, ist eine 58-jährige Frau mit ihrem E-Bike am Nutzenhaldenweg eine abfallende Böschung hinuntergestürzt.
Bei dem Sturz wurde die Frau unbestimmt verletzt und von der Rega ins Spital geflogen.
Am Montag (29.05.2023), um 17:20 Uhr, sind an der Oberdorfstrasse ein Auto und ein Motorrad zusammengestossen. Der 27-jährige Motorradfahrer wurde bei dem Unfall eher leicht verletzt.
Es entstand Sachschaden von mehreren tausend Franken.
In Laupen ist in der Nacht auf Dienstag eine Wohnung in einem Mehrfamilienhaus in Brand geraten. Verletzt wurde niemand.
Die betroffene Wohnung ist aktuell unbewohnbar. Die Brandursache wird untersucht.
Am Pfingstmontagnachmittag, 29. Mai 2023, versuchte ein Mann im Bahnhof Hardbrücke einen 10-jährigen Knaben auf ein Gleis zu schubsen, auf dem sich ein Zug näherte. Geistesgegenwärtig ergriff ein Passant den Knaben und verhinderte dadurch, dass der Bub auf das Gleis hinunterfiel.
Die Polizei sucht den unbekannten Helfer sowie Zeug/innen.
In Sempach und in Udligenswil konnte die Luzerner Polizei letzte Woche mehrere mutmassliche Einbrecher und Autodiebe festnehmen. Zum erfolgreichen Einsatz trugen die beiden Diensthunde Dodge (siehe Titelbild) und Iago bei.
Die Untersuchungen führen die zuständigen Staatsanwaltschaften.
Gestern Vormittag wurde uns ein verletzter Schwan im Greifensee gemeldet. Zusammen mit der Seerettung Uster gingen wir sogleich vor Ort.
Es stellte sich heraus, dass das Tier einen Angelhaken am Schwimmfüsschen hatte und dadurch in der Beweglichkeit eingeschränkt war.
Beim Anschluss Brügg werden die Fahrbahnübergänge der Brücke Mittelstrasse saniert.
Der Verkehr wird dafür im Juni 2023 für mehrere Nächte einspurig geführt.
Am Dienstagvormittag (30.05.2023) fuhr ein Landwirt mit seinem Traktor auf der Dorfstrasse in Haslen.
Während dieser Fahrt löste sich ein an der Fahrzeugfront mitgeführtes Fahrrad, fiel auf die Strasse und wurde vom Traktor überrollt.
Die Ermittlungen zum Brand eines Bauernhofs in Wasen im Emmental von Ende Dezember sind abgeschlossen. Gemäss den Erkenntnissen brach das Feuer auf der Südfassade des Hauses aus.
Aufgrund des hohen Zerstörungsgrades konnte die Brandursache jedoch nicht abschliessend geklärt werden.
Am Montag, den 29. Mai 2023 kam es in Aminona zu einem Wanderunfall. Dabei verlor eine Person ihr Leben.
Kurz nach 12:15 Uhr, waren zwei Wanderer auf einem Wanderweg in der Region Aminona unterwegs. Am Orte genannt "la Tièche" rutschte einer der beiden auf einem Schneefeld zirka 20 Meter hinunter und stürzte in einen tiefer gelegenen Bach.
Während des Pfingstwochenendes wurden im Kanton Aargau mehrere Verkehrskontrollen durchgeführt. Rund 16 Führerausweise wurden umgehend eingezogen.
Das lange Wochenende stand ganz im Zeichen der Automobilisten sowie der Motorradlenker. Bereits am Samstag wurden die ersten Schnellfahrer und nicht fahrfähige Personen aus dem Verkehr gezogen. Dieser Trend setzte sich bis in die Nacht auf Dienstag fort.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.