Am Montagabend hat sich in Bärau ein Selbstunfall ereignet. Ein Motorradlenker wurde bei einem Sturz schwer verletzt und mit einem Helikopter der Rega in ein Spital geflogen. Der Unfall wird untersucht.
Am Montag, 19. Juni 2023, kurz vor 20.10 Uhr, ging bei der Kantonspolizei Bern die Meldung zu einem Selbstunfall auf der Kammershausscheuer in Bärau (Gemeinde Langnau i. E.) ein.
Die Lorze in Unterägeri ist durch Treibstoff verschmutzt worden. Die Ursache ist unbekannt. Für die Bevölkerung und Umwelt bestand keine Gefahr. Die Polizei sucht Zeugen.
Am Dienstag (20. Juni 2023), gegen 06:45 Uhr, ist bei der Einsatzleitzentrale die Meldung ein- gegangen, dass in der Lorze auf Höhe des Seminarhotels in Unterägeri ein Ölfilm sichtbar sei.
Umgehend rückten Einsatzkräfte der Polizei und Angehörige der Stützpunktfeuerwehr Zug (FFZ) aus. Sie konnten ein Rohr ausmachen, aus dem verschmutztes Wasser in die Lorze floss. Daraufhin errichteten die Feuerwehrleute beim Austritt des Rohrs eine Ölsperre.
Am Samstag (10.06.2023) ist ein 50-jähriger Mann an der Rosenbergstrasse mit 114km/h anstelle der erlaubten 50 km/h gemessen worden.
Ihm wird der Führerausweis in der Schweiz für mindestens zwei Jahre aberkannt und es wurde ein Strafverfahren gegen ihn eröffnet.
Ein alkoholisierter Autofahrer blieb in der Nacht zum Dienstag bei einem Selbstunfall in Schlattingen unverletzt. Er musste seinen Führerausweis abgeben.
Der Autofahrer war gemäss den Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau gegen 0.20 Uhr auf der Hauptstrasse in Richtung Stammheim unterwegs und verlor in einer Linkskurve die Kontrolle über sein Auto. Dieses geriet neben die Strasse und kollidierte mit einer Leitplanke sowie einer Mauer.
Am Dienstag vor einer Woche ist ein Auto auf der Autobahn A6 zwischen Rubigen und Kiesen mit massiv zu hoher Geschwindigkeit gemessen worden. Der mutmassliche Lenker des Fahrzeuges konnte in der Folge ermittelt werden.
Er wird sich vor der Justiz verantworten müssen.
Die Sondereinheit Enzian hat letzte Woche am internationalen Vergleichswettkampf der polizeilichen Sondereinheiten bei Bonn (DE) den ersten Platz erreicht. Insgesamt stellten sich 46 Teams den physisch und psychisch anspruchsvollen Aufgaben.
In der vergangenen Woche fand in Sankt-Augustin bei Bonn (DE) die Combat Team Conference 2023 – kurz CTC – statt. Der bedeutende internationale Vergleichswettkampf, der von der GSG 9 der Bundespolizei alle vier Jahre durchgeführt wird, richtet sich an die Sonder- und Spezialeinheiten der Polizei.
Die diesjährige Heuernte startete Ende Mai 2023. Dank dem grossen Einsatz der Jägerschaft, der Wildhut und der Bäuerinnen und Bauern konnten 115 Rehkitze vor dem Mähtod gerettet werden.
Am Mittwoch, 24. Mai 2023, hat in Appenzell I.Rh. die diesjährige Heuernte grossflächig begonnen. Die sechs Rehkitz-Rettungsdrohnen des Kantons, des Patentjägervereins und eines privat engagierten Jägers waren seitdem ständig im Einsatz. Insgesamt wurden 115 Rehkitze während 305 geflogenen Einsätzen aus den Wiesen getragen oder vertrieben.
Anfangs Juni 2023 hat die Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden durch einen jungen Diensthund Verstärkung erhalten. Junghund Linox wird in den kommenden Jahren zu einem einsatzfähigen Diensthund ausgebildet.
Seit anfangs Juni 2023 kann die Kantonspolizei mit dem mittlerweile 12-wöchigen Diensthund Linox vom Kandersturm auf Verstärkung zählen.
Der Kanton Luzern startet über den Sommer eine Sensibilisierungskampagne gegen Littering in der Luzerner Landschaft. Büchsen und achtlos weggeworfener Unrat verunstalten nicht nur Wiesen und Felder, sie können schlimmstenfalls zum qualvollen Tod von Nutztieren führen.
Von Ende Juni bis Anfang Oktober 2023 reisen acht aufblasbare Büchsen durch die Regionen des Kantons. Partner der Aktion sind der Luzerner Bäuerinnen- und Bauernverband (LBV) sowie der Verband Luzerner Gemeinden (VLG).
Der Platz in den urbanen Zentren wird immer enger und der Verkehr immer dichter. Das führt oft zu Verzögerungen und Staus und damit auch zu mehr Konfliktpotential. Dazu kommen neue Mobilitätsformen, welche neue Herausforderungen mit sich bringen.
Nur mit Rücksicht – auf sich und andere – können Risiken im Strassenverkehr verringert werden.
Am frühen Dienstagmorgen, 20. Juni 2023, kurz vor 03.00 Uhr, ereignete sich in Ramlinsburg BL, Alte Kantonsstrasse, ein Selbstunfall, wobei ein Personenwagen frontal mit einer Felswand kollidierte.
Trotz Reanimation verstarb der Lenker auf der Unfallstelle.
Am Montagabend, 19.06.2023, geriet der Boiler eines Mehrfamilienhauses in Gächlingen aufgrund eines technischen Defektes in Brand. Verletzt wurde niemand.
Am Montag, 19.06.2023, ca. 21.30 Uhr, wurde der Einsatzzentrale der Schaffhauser Polizei gemeldet, dass in Gächlingen der Boiler eines Mehrfamilienhauses in Brand geraten sei.
Die Stiftung zur Aufnahme und Unterstützung von Opfern häuslicher Gewalt und Menschenhandel (FAVA) wurde gegründet.
Ziel ist es, die Nachhaltigkeit der Notaufnahmestrukturen für Opfer häuslicher Gewalt und Menschenhandels sowie die Betreuung von Opfern psychischer Gewalt sicherzustellen.
Am Montag, 19.06.2023, 18.45 Uhr, ereignete sich auf der Autobahn A3 in Mollis ein Verkehrsunfall mit Sachschadenfolge.
Der Lenker eines Personenwagens war auf der Überholspur in Fahrtrichtung Chur unterwegs.
Am Montag, 19.06.2023, 20.30 Uhr, ereignete sich am Linthli in Näfels bei einer „Strolchenfahrt“ ein Verkehrsunfall mit Sachschadenfolge.
Der 15-jährige Lenker eines Personenwagens fuhr in Richtung Industriestrasse, als er in einer Kurve die Kontrolle über das Auto verlor und mit einer Hauswand kollidierte.
Am Dienstag, 20.06.2023, 06.40 Uhr, kam es auf der Autobahn A3 in Bilten zu einem Verkehrsunfall.
Der Lenker eines Personenwagens war in Fahrtrichtung Chur unterwegs.
Seit Ende Dezember 2022 vermisst das Kunsthaus Zürich zwei wertvolle Gemälde. Nach ersten Ermittlungen der Kantonspolizei Zürich liegt ein Diebstahl vor.
Nun setzt das Kunsthaus Zürich für sachdienliche Hinweise eine Belohnung aus.
In Flims ist am Montagmittag ein Personenwagen total ausgebrannt.
Die Feuerwehr Flims löschte den Brand rasch und verhinderte ein Ausbreiten des Feuers auf das Wiesland.
Anlässlich der diesjährigen Radfahrerprüfungen gab es wiederum Preise zu gewinnen. Julia Herger, Juri Bühlmann und Leandro Afonso durften sich über jeweils 100-Franken Altdorfer Geld freuen, welches die Urner Kantonalbank (UKB) gesponsert hat.
Die Gewinnerin und die Gewinner wurden aus rund 420 Primarschülerinnen und Primarschüler aus dem Kanton Uri ausgelost, die an den diesjährigen Radfahrerprüfungen in Erstfeld, Seedorf und Unterschächen teilgenommen haben.
Am 20. Juni 2023, gegen 08:00 Uhr, hatten Aktivistinnen und Aktivisten der Klimabewegung „Renovate Switzerland“ in Sitten mit einer Strassenblockade begonnen.
Die Kantonspolizei Wallis griff sehr schnell ein und verhinderte, dass der Verkehr gestört wurde.
Die Altlastensanierung des Bodens, auf dem die Erweiterung des Regionalgefängnisses Altstätten gebaut werden soll, ist abgeschlossen. Die Erweiterung des Regionalgefängnisses Altstätten geht nun mit der Verlegung der Luchsstrasse weiter.
Das Amt für Umwelt hat die erste Etappe der Altlastensanierung zur Vorbereitung der Erweiterung des Regionalgefängnisses Altstätten am Freitag, 16. Juni 2023, abgeschlossen. Die Arbeiten dauerten rund neun Monate, drei Monate länger als ursprünglich erwartet. Witterungseinflüsse und teilweise tiefer reichende Schadstoffbelastungen als prognostiziert verlängerten die benötigte Zeitspanne.
Am 19.06.2023, nach 19.15 Uhr, kam es an der Klybeckstrasse/Sperrstrasse zu einer gewalttätigen Auseinandersetzung zwischen drei Männern. Ein 37-jähriger Nigerianer wurde dabei verletzt.
Ein mutmasslicher Täter konnte festgenommen werden.
Zwei mutmassliche Diebe wurden in der Nacht durch einen Polizeihund gestellt. Die beiden Asylsuchenden werden verdächtigt, mehrere Fahrzeuge durchsucht zu haben.
Am 20. Juni 2023, kurz nach 03.00 Uhr meldete ein Anwohner von Suhr, dass soeben zwei Männer versucht hätten, sein parkiertes Auto zu öffnen. Die Männer seien jedoch davongerannt. Der Melder konnte die beiden Personen beschreiben und mehrere Polizeipatrouillen fahndeten nach den Verdächtigen.
Am Montagabend kam es in der Stadt Luzern zu einem Balkonbrand. Das Feuer wurde durch eine unbeaufsichtigte Kerze verursacht.
Vier Personen wurden vom Rettungsdienst 144 betreut.
Der Autofahrer, der Ende April 2023 in Oberägeri in ein parkiertes Fahrzeug gefahren ist und sich von der Unfallstelle entfernt hat, konnte ermittelt werden.
Der Zeugenaufruf wird widerrufen.
Die Stadtpolizei St.Gallen feiert gemeinsam mit der Kantonspolizei St.Gallen 25 Jahre im Polizeigebäude an der Vadianstrasse 57.
Aus diesem Anlass findet am Samstag, 24. Juni 2023, ein Tag der offenen Tür statt.
Bei einer Verzweigung in Busswil kollidierte am Montag ein E-Bike-Fahrer mit einem Auto. Er wurde so schwer verletzt, dass er noch auf der Unfallstelle verstarb.
Der E-Bike-Fahrer war kurz nach 13.30 Uhr auf der Kreuzstrasse von Gloten in Richtung Rickenbach unterwegs. Als er bei der Verzweigung in die Hauptstrasse einbog, kam es zur Kollision mit dem Auto einer vortrittsberechtigten 37-Jährigen, die in Richtung Littenheid fuhr.
Am Montagmittag (19. Juni 2023) ist eine Frau auf einem Fussgängerstreifen von einem Auto angefahren worden und eine Rennradfahrerin stürzte eine Treppe hinunter.
Beide Frauen mussten ins Spital eingeliefert werden.
Unfälle in einem Tunnel haben oftmals schwerwiegende Folgen, viele Menschen erinnern sich an das Ereignis im Jahr 2001 im Gotthardtunnel mit elf Toten. Seitdem wurde die Sicherheit in Strassentunneln ständig verbessert.
Welche Verkehrsregeln beim Durchfahren eines Tunnels gelten, wie Sie bei Pannen und Bränden reagieren sollten und was bei einem Stau im Tunnel gilt, erfahren Sie in den folgenden Präventionstipps der Kapo St. Gallen.
Die Polizei Basel-Landschaft konnte letzte Woche eine männliche Person festnehmen, welche dringend verdächtigt wird, am Dienstagabend, 6. Juni 2023, auf dem Frenkenweg in Liestal BL einen Mann angegriffen und verletzt zu haben.
Die Staatsanwaltschaft Basel-Landschaft hat ein entsprechendes Verfahren eröffnet.
Die Schweizerische Kriminalprävention (SKP) und „Ihre Polizei“ lancieren in Zusammenarbeit mit der Kantonspolizei Basel-Stadt und der Stadtpolizei Zürich eine neue Sensibilisierungskampagne namens "Dini Muetter".
Ziel dieser Kampagne ist es, Jugendliche und junge Erwachsene auf die Gefahren hinzuweisen, die mit dem Mitführen von Messern im Ausgang einhergehen.
Am Sonntag (18.06.2023), kurz vor 4 Uhr, wurde der Kantonalen Notrufzentrale ein auffälliger Mann gemeldet, welcher an der Thannstrasse versuchte, fremde Autos zu öffnen. Aus einem Auto wurde unter anderem eine Herrenjacke gestohlen.
Wenige Stunden später entdeckten die Geschädigten einen Mann mit der gestohlenen Jacke am Hauptbahnhof St.Gallen und hielten ihn an. Er wurde von der Stadtpolizei St.Gallen festgenommen und der Kantonspolizei St.Gallen übergeben.
Am Montag (19.06.2023), um 09:05 Uhr, ist es auf der Gähwilerstrasse zu einem Zusammenprall zwischen einem Auto und einem Mofa gekommen.
Dabei wurde ein 15-jähriger Mofafahrer unbestimmt verletzt und musste vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Heute Morgen ist in Grangettes-près-Romont ein mit Molke beladener Tanklastwagen umgekippt. Der leicht verletzte Fahrer musste geborgen und in ein Spital gebracht werden. Zirka 2000 Liter der Flüssigkeit liefen auf ein Feld aus.
Am Montag, 19. Juni 2023, gegen 08:20 Uhr, wurde die Einsatz- und Alarmzentrale der Kantonspolizei Freiburg über einen Unfall in Grangettes-près-Romont, an der Route de Ferlens, informiert. Ein auf 30 km/h begrenzter Tanklastwagen lag auf der Seite ausserhalb der Fahrbahn.
Am 17. Juni 2023 trafen sich die Abgeordneten von 803 Samaritervereinen in Näfels. Anlässlich der jährlichen Versammlung wurde das 135-Jahr-Jubiläum gefeiert. Denn was 1888 gefordert wurde, ist heute eine Selbstverständlichkeit: Zivilpersonen verfügen über Grundkenntnisse in Erster Hilfe.
Die Zentralpräsidentin von Samariter Schweiz, Ingrid Oehen, führte am 17. Juni durch die ordentlichen Geschäfte der 135. Abgeordnetenversammlung und hat die 135-jährige Geschichte in Erinnerung gerufen. Henry Dunants Aussage «helfen, ohne zu fragen wem» stand auch am Anfang der Samariter-Bewegung – ein Gedanke, der sich auf die biblische Geschichte des barmherzigen Samariters bezieht, und so zur Namensgebung führte.
Am 19.06.2023, kurz nach 11.30 Uhr, wurde am Erdbeergraben/Binningerstrasse ein lebloser Mann durch einen Passanten festgestellt. Trotz sofortiger Reanimation verstarb der Mann.
Die bisherigen Ermittlungen der Kriminalpolizei der Staatsanwaltschaft ergaben, dass der Mann ab einer Mauer in die Tiefe gestürzt war und dabei tödliche Verletzungen erlitten hatte.
In den vergangenen Tagen erreichten die Kantonspolizei Schwyz zwei Meldungen, wonach im Bereich Linthstrasse/Mühlenstrasse in Buttikon Fleischköder gefunden wurden, die mit Nägeln durchsetzt waren.
Bislang sind keine Tiere zu Schaden gekommen. Die Kantonspolizei hat Ermittlungen zur Täterschaft aufgenommen und mahnt Hundehalter zur Vorsicht.
Die Air Zermatt flog vergangene Woche die ersten Rettungseinsätze der Saison am Matterhorn. Bei der ersten Mission handelte es sich um einen Suchflug während der Nacht mit einem unerwarteten Ende.
Bei der anderen Rettung halfen die Retter der Air Zermatt zwei Bergsteigern, die sich auf dem Gipfel des Matterhorns in einer schwierigen Situation befanden und erfolgreich evakuiert wurden.
Die Kantonspolizei Bern hat am Freitag in der Region Orpund gezielte Verkehrskontrollen durchgeführt. Insgesamt wurden vier Fahrzeuglenkende angezeigt. Ein Fahrzeug wurde sichergestellt.
Die Kantonspolizei Bern hat am Freitag, 16. Juni 2023, in den Nachmittags- und Abendstunden gezielte Verkehrskontrollen durchgeführt. Besonderes Augenmerk galt dabei Fahrzeugen, die unnötigen Lärm verursachten und bei denen der Verdacht auf unerlaubte Abänderungen bestand.
Beim Zusammenstoss zwischen zwei E-Bike wurden am Sonntagabend in Egnach zwei Frauen verletzt. Eine 58-Jährige musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Die 58-jährige E-Bike-Fahrerin war gegen 21.45 Uhr auf dem Radweg in Richtung Wiedehorn unterwegs. Nach bisherigen Erkenntnissen geriet sie mit dem Fahrzeug auf die linke Fahrbahnseite und kollidierte frontal mit einer entgegenkommenden 53-jährigen E-Bike-Fahrerin.
Bei einer Auseinandersetzung zwischen zwei Personen beim Hauptbahnhof Solothurn wurde am Sonntagnachmittag ein Mann verletzt.
Ein Tatverdächtiger wurde vorläufig festgenommen.
Vorsicht beim Feuern im Freien
Die Verantwortlichen der Aargauischen Gebäudeversicherung (AGV) und des Kantons haben heute Montag, 19. Juni 2023, eine Lagebeurteilung der aktuellen Wetterlage und der damit verbundenen Gefahr von Waldbränden vorgenommen. Neu gilt im Kantonsgebiet die Stufe 3 von 5 (erhebliche Waldbrandgefahr).
Gestern Sonntag, 18. Juni 2023, kurz nach 17.15 Uhr, fuhr der Lenker eines Lieferwagens mit Zuger Kontrollschildern auf der Autobahn A2 vom Seelisbergtunnel herkommend Richtung Altdorf.
Aus noch ungeklärten Gründen verlor der 63-jährige die Kontrolle über das Fahrzeug und kollidierte mit der Leitplanke.
Das Eidgenössische Jodlerfest in der Stadt Zug verlief aus Sicht der Zuger Blaulichtorganisationen erfreulich. Auf dem Festgelände durften die Einsatzkräfte während drei Tagen ein friedliches Beisammensein beobachten.
In der Zeit vom Freitag, 16. Juni bis Sonntag, 18. Juni 2023 sind gesamthaft rund 210`000 Teil- nehmende, Gäste und Besucher/innen auf dem Festgelände in der Zuger Innenstadt unterwegs gewesen. Für die Blaulichtorganisationen (Polizei, Feuerwehr, Rettungsdienst) verliefen die Festlichkeiten erfreulich.
Am Sonntag führte die Luzerner Polizei in Zusammenarbeit mit dem Strassenverkehrsamt Luzern und dem Bundesamt für Zoll und Grenzsicherheit BAZG eine Schwerverkehrskontrolle durch.
Schwerpunkt der Kontrolle bildete die Überprüfung von Gesellschaftswagen. Von den 24 kontrollierten Fahrzeugen wurden sechs beanstandet. Vier Reisecars wurden sichergestellt.
Am Sonntag (18.06.2023) ist auf der Rosenbergstrasse bei der Autobahneinfahrt ein Auto gegen einen Pfeiler geprallt. Ein 19-jähriger Mann wurde dabei leicht verletzt und vom Rettungsdienst ins Spital gebracht.
Er wurde als fahrunfähig eingestuft. Es entstand grosser Sachschaden.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.