Bei der Kollision mit einem Auto wurde am Dienstag ein Rollerfahrer in Ellighausen schwer verletzt.
Er musste von einem Rettungshelikopter ins Spital gebracht werden.
Ein alkoholisierter Autofahrer blieb in der Nacht zum Mittwoch bei einem Selbstunfall in Herdern unverletzt.
Er war ohne gültigen Führerausweis unterwegs.
Ein vermummter Mob hat am Freitagabend (12.05.2023) Einsatzkräfte angegriffen und einen Streifenwagen beschädigt.
Kurz nach 22:15 Uhr trafen im Bereich Kanonengasse / Zeughausstrasse mehrere Dutzend vermummte Personen auf eine Patrouille der Stadtpolizei Zürich und bewarfen diese mit pyrotechnischen Gegenständen und mit Farbe gefüllten Glasflaschen.
Die Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat hat Ende April 2023 beim Bezirksgericht Zürich Anklage gegen den Lenker des Cars wegen mehrfacher fahrlässiger Tötung, mehrfacher fahrlässiger Körperverletzung sowie fahrlässiger grober Verletzung der Verkehrsregeln erhoben.
Dem Mann wird vorgeworfen, im Dezember 2018 bei winterlichen Strassenverhältnissen auf der Autobahn A3W (Sihlhochstrasse) einen Verkehrsunfall mit Todes- und Verletzungsfolgen verursacht zu haben.
Zwei Kilometer unterhalb der Susten Passhöhe befindet sich auf 1906 Metern über Meer das Sustenbrüggli. Eine Inspektion hat ergeben, dass sich das Bauwerk in einem schadhaften Zustand befindet.
Aus diesem Grund wird das Sustenbrüggli auf der H11 Sustenstrasse von Montag, 22. Mai, bis Freitag, 20. Oktober 2023 einer umfangreichen Revision unterzogen. Damit kommt die Baudirektion ihrem Auftrag nach, das Urner Strassennetz in einem sicheren Zustand zu erhalten.
Am frühen Donnerstagmorgen (11.05.2023) haben Unbekannte einen Geldautomaten gesprengt.
Um 2:30 Uhr wurde der Kantonalen Notrufzentrale eine heftige Explosion beim Bankomaten an der Bahnhofstrasse gemeldet.
Am Dienstag (16.05.2023), um 15:20 Uhr, hat sich auf der Sonnenhügelstrasse ein Verkehrsunfall zwischen einem Auto und einem Kind ereignet.
Das 9-jährige Kind wurde bei dem Zusammenprall unbestimmt verletzt und vom Rettungsdienst ins Spital gebracht.
Am Dienstag (16.05.2023), um 15:40 Uhr, ist es auf der St.Gallerstrasse zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Auto und einer Fussgängerin gekommen.
Die 16-jährige Fussgängerin zog sich bei dem Zusammenprall Prellungen zu und wurde vom Rettungsdienst zum Hausarzt gebracht.
Am letzten Samstag fand die Eröffnung des neuen Feuerwehr- und Werkdienstgebäudes der Gemeinde Root statt.
Ganz im Sinne der Zusammenarbeit unter Blaulichtorganisationen, waren auch wir vor Ort und nutzten die Gelegenheit, um mit der Bevölkerung in den persönlichen Kontakt zu treten.
Der Helm sitzt, die Bremsen sind eingestellt und die Leuchtweste montiert – es wird nämlich fleissig geschult, geübt und geprüft.
Bei den 4. Klässlerinnen und -Klässlern des Kantons Solothurn dreht sich zurzeit im Verkehrsunterricht alles um die bevorstehende Veloprüfung. Denn für die rund 2'400 Kinder gilt es Mitte Mai bis Anfang Juli ernst.
Seit Kurzem häufen sich Meldungen von falschen Spendensammlungen. Meist aus Rumänien stammende Personen sprechen auf der Strasse Passantinnen und Passanten an und geben vor, Geld für ein "internationales Zentrum für taubstumme Kinder und arme Menschen" zu sammeln.
Auf dem Spendenformular (siehe Bild) nutzen die Täterschaft das Logo von Handicap International – eine Hand mit den Initialen Hi. Gemäss Handicap International Schweiz unterstützt die Organisation kein Zentrum für taubstumme Kinder.
Am Dienstagabend, 16. Mai 2023, um 18.15 Uhr, kam es auf der Autobahn A2 in Muttenz BL, in Fahrtrichtung Basel, zu einer seitlichen Kollision zwischen zwei Personenwagen.
Personen wurden dabei keine verletzt.
Die Ibergereggstrasse zwischen Stalden und Windstock wird in zwei Etappen auf einer Länge von rund 2.1 Kilometern erneuert.
Für die Arbeiten direkt in der Fahrbahn muss die Strasse jeweils gesperrt werden. Im Mai 2023 folgt die letztmalige Wochensperrung.
Ein Mann ging in Wallbach von Fahrzeug zu Fahrzeug und öffnete diese. Die Kantonspolizei konnte ihn in der Folge festnehmen. Er wird verdächtigt, mehrere Diebstähle aus Fahrzeugen begangen zu haben.
Am 17. Mai 2023, um 01.45 Uhr beobachtete ein Anwohner einen Mann, wie dieser in Wallbach den parkierten Autos nachging und versuchte die Türen zu öffnen. Während der Meldung an die Polizei rannte der unbekannte Mann davon.
Randmarkierungen im Ausserortsbereich verbessern die Orientierung auf der Strasse – vor allem bei schlechten Sichtverhältnissen. Bei der Überprüfung der bisherigen Praxis hat der Kanton Nachholbedarf festgestellt und die Kosten dafür ermittelt.
Mit wenigen Ausnahmen sollen künftig alle Kantonsstrassen ausserorts mit Randlinien markiert werden.
Der Glaubenbielenpass ist ab heute Mittwoch, 17. Mai 2023, 15 Uhr, wieder durchgehend für den Verkehr geöffnet.
Die Wintersperre der Panormastrasse wird aufgehoben.
Unsere nächste Informationsveranstaltung findet am Montag, 5. Juni 2023, 19.00 Uhr statt.
Gerne informieren wir euch während ca. 1.5h zu folgenden Themen:
Sie spendet drei Tanklöschfahrzeuge der Feuerwehr von Schutz und Rettung Bern.
Am Dienstagnachmittag wurden die Fahrzeuge von einer ukrainischen Delegation entgegengenommen und werden nun in Brody, einer Stadt im Westen der Ukraine, erwartet.
Vergangene Woche kommunizierte die Kantonspolizei über bevorstehende punktuelle Schliessungen ihrer Polizeistützpunkte, darunter auch denjenigen in Frick.
Die Regionalpolizei Oberes Fricktal, als erste Anlaufstelle für polizeiliche Anliegen, wird sicherstellen, dass der Polizeischalter in Frick für die Bevölkerung weiterhin von Montag bis Freitag offen bleibt.
Während des verlängerten Auffahrtswochenendes wird der Kanton Wallis am 19. und 20. Mai Gastgeber von zwei Etappen des Giro d'Italia sein.
Lagebericht zu den Verkehrseinschränkungen und dem Verbot von Drohnenüberflügen.
Aktuell sind wieder eine zunehmende Anzahl betrügerischer E-Mails im Umlauf, die im angeblichen Namen von SwissPass verbreitet werden.
In den Nachrichten steht, dass der Dienst abgeblich aufgrund von Kontosperrungen, unbezahlten Rechnungen oder fehlenden Kontodaten eingeschränkt wird.
Seit 50 Jahren sind unsere Spezialisten der Interventionseinheit Skorpion für eure Sicherheit im Einsatz.
Sie sind 24 Stunden täglich bereit - speziell ausgebildet und ausgerüstet für die Bewältigung von Sonderlagen.
Am Montag vor einer Woche (08.05.2023), um 21 Uhr, war eine Person als Geisterfahrer oder als Geisterfahrerin auf der Autobahn A1 unterwegs.
Die Kantonspolizei St.Gallen sucht Zeugen.
Am Freitag konnten in Bern zwei Männer angehalten werden, die mutmasslich in einen versuchten Telefonbetrug involviert waren. Die Anhaltung war nicht zuletzt dank der frühzeitigen Meldung der Betroffenen möglich. Ein 29- und ein 60-jähriger Mann befinden sich in Haft.
Weitere Ermittlungen laufen.
Am Montagnachmittag, 15. Mai 2023, kurz vor 17.00 Uhr, wurde im Bahnhof Liestal, auf dem Perron 4, einem wartenden Mann, durch eine bis anhin unbekannte Täterschaft, die Halskette entrissen.
Die drei mutmasslichen Täter entfernten sich in unbekannte Richtung. Die Polizei sucht Zeugen.
Die Wintersperre der Panoramastrasse wird am Mittwoch 17. Mai 2023, um 15.00 Uhr aufgehoben.
Ab diesem Zeitpunkt ist die Strasse wieder durchgehend für den Verkehr geöffnet.
Am vergangenen Freitag hat die Luzerner Polizei in der Luzerner Neustadt zwei Männer und eine Frau festgenommen. Sie werden verdächtigt, vorgängig eine Handtasche gestohlen und anschliessend mit Bankkarten an einem Bancomat Bargeld abgehoben zu haben.
Die Untersuchung führt die Staatsanwaltschaft Luzern.
Eine Ladung Leergut ist am Mittwoch (10.05.2023) auf einer Wiese gelandet.
Ein 21-jähriger LKW-Fahrer verlor kurz nach 14:00 Uhr auf der Madetswilerstrasse die Kontrolle über sein Fahrzeug. Das 40 Tonnen schwere Sattelmotorfahrzeug kam von der Fahrbahn ab und kippte ins angrenzende Wiesland.
Da an mehreren Alpenpässen in der Schweiz nach wie vor Wintersperren bestehen, ist über Auffahrt und Pfingsten an den Verladestationen mit Wartezeiten zu rechnen. Allerdings kann die Öffnung des Gotthardpasses sowie mehrerer Urner Pässe die Situation etwas entschärfen.
Das neu lancierte TCS Portal ermöglicht es, sich über die aktuellen Verkehrsbedingungen zu informieren.
Am Dienstag, den 16. Mai 2023, wurde gegen 08:20 Uhr in einem Uhrenunternehmen in der Industriezone von Saignelégier die automatische Erkennung eines Austritts eines gasförmigen chemischen Wirkstoffs gemeldet.
Über die Einsatz- und Fernmeldezentrale der jurassischen Kantonspolizei wurden die Rettungsdienste rasch eingesetzt. Zuvor hatte das Unternehmen bereits besondere Sicherheitsmassnahmen ergriffen, insbesondere durch die Evakuierung der Angestellten des Standorts.
Vorbehältlich einer Verschlechterung der Strassenverhältnisse infolge der für Dienstag und Mittwoch prognostizierten Schneefälle wird am Mittwoch, 17. Mai 2023, 11 Uhr, am Gotthardpass die Wintersperre aufgehoben.
Gleichzeitig mit der Öffnung der Gotthardpassstrasse wird bei der Ausfahrt A2 Göschenen Fahrtrichtung Süd ein Pilotversuch einer saisonalen Ausfahrtsverlängerung gestartet.
Die Schweizer Polizeihundemeisterschaft 2023 findet am Donnerstag, 25. und Freitag, 26. Mai in der Kaserne von Chamblon und auf dem Übungsplatz von Le Day statt.
Die Kantonspolizei Waadt ist dieses Jahr Gastgeberin der Schweizer Polizeihundemeisterschaft, die von der Société des conducteurs de chiens de la Gendarmerie vaudoise in Zusammenarbeit mit dem Schweizerischen Verband der Polizeihundeführer organisiert wird.
Ein Mann, der seit Samstag in Lauterbrunnen als vermisst galt, ist am Montagabend aus der Lütschine bei Zweilütschinen geborgen worden. Die Einsatzkräfte konnten nur noch seinen Tod feststellen.
Die Kantonspolizei Bern ermittelt.
Der Churer Künstler Fabian „Bane“ Florin hat zusammen mit seinem Team in der Justivollzugsanstalt Grosshof zwei Spazierhöfe neugestaltet.
Die Vernissage und offizielle Eröffnung fand am Montagabend im Beisein von Regierungsrat Paul Winiker statt.
Am Montag, den 15. Mai um 14:15 Uhr fuhr ein Auto, das von einer 39-jährigen Frau aus Neuenburg gesteuert wurde, auf der Rue des Fahys in Neuenburg in westlicher Richtung.
An der Kreuzung mit der Rue de Gibraltar bog sie nach links ab, um in die Rue de Gibraltar zu fahren.
Der Kantonsbahnhof in Altdorf wird rege benutzt. Erfreulich viele Personen kommen mit dem Velo zum Bahnhof. Mit den wärmeren Temperaturen wird dies noch zunehmen.
Diese Entwicklung ist sehr zu begrüssen.
Am Dienstag (09.05.2023) ist eine Rollerfahrerin bei einem Unfall verletzt worden.
Kurz vor 17:00 Uhr bog ein Auto von der Brunnenhofstrasse nach links in die Hofwiesenstrasse ab.
Eine Autofahrerin verursachte in der Nacht zum Dienstag auf der Autobahn A1 bei Wängi infolge eines Sekundenschlafes einen Selbstunfall.
Verletzt wurde niemand.
Von Montag, 22. Mai 2023, bis Samstag, 27. Mai 2023, jeweils von 22 bis 5 Uhr, ist der Bucheggtunnel in beide Richtungen durchgehend gesperrt.
Die Umleitungen erfolgen via Bucheggplatz.
Zwei Unbekannte versuchten mitten in der Nacht, in ein Wohnhaus in Staufen einzudringen.
Die Kantonspolizei nahm auf der Fahndung zwei junge Algerier fest.
Der Kanton Uri investiert in die Erhaltung und Sicherheit des Urner Strassennetzes.
Von Montag, 22. Mai bis Freitag, 7. Juli 2023, wird auf der H19.1 Furkastrasse zwischen Hospental und Zumdorf auf fünf Abschnitten mit einer Gesamtlänge von 550 Metern der Belag ersetzt.
Eine Patrouille der Kantonspolizei Thurgau stoppte am Montagnachmittag in Frauenfeld einen alkoholisierten Autofahrer.
Der Mann wird bei der Staatsanwaltschaft zur Anzeige gebracht und sein Führerausweis wurde eingezogen.
Telefonbetrüger, die sich mal wieder als falsche Polizisten ausgaben, haben sich das falsche Opfer ausgesucht.
Die 79-jährige Rentnerin durschaute das Vorhaben der Betrüger von Beginn an, spielte das Spiel jedoch gekonnt mit und informierte nebenbei die richtige Polizei.
Am Montagnachmittag, 15. Mai 2023, um 17.00 Uhr, ereignete sich auf der A22 in Sissach BL eine Frontalkollision zwischen einem Personenwagen und einem Lieferwagen.
Eine Person ist dabei verstorben – eine Person wurde schwer verletzt.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.