Die Tunnel der Nationalstrasse werden regelmässig gereinigt. Nun werden der Brünnen- und der Neufeldtunnel auf der A1 bei Bern der Reinigung unterzogen. Sie werden jeweils gesperrt.
Die Tunnel entlang der Nationalstrassen werden regelmässig gereinigt. Dies dient nicht einzig der Sauberkeit.
Als Sicherheitsbeauftragte/r der Flughafenpolizei nehmen Sie eine wichtige Rolle im Luftverkehr ein.
Suchen Sie eine Herausforderung in einem dynamischen Umfeld?
Die Entwicklungen der gemeldeten Cybercrimedelikte veranlassen die Kantonspolizei Schwyz dazu, ihre Präventionsarbeit im Bereich der Internetkriminalität zu verstärken.
Sie wird deshalb vermehrt Infoveranstaltungen und Referate für die unterschiedlichen Bedarfsgruppen anbieten. Zwei öffentliche Informationsanlässe für die breite Bevölkerung in Schwyz und in Lachen bilden den Start dazu.
Am Donnerstag (18.05.2023) findet in St.Gallen der Auffahrtslauf statt. Start und Ziel befinden sich im Westen der Stadt St.Gallen beim Kybunpark.
Aufgrund der Veranstaltung kann es zu Verkehrsbehinderungen kommen.
Am frühen Mittwochmorgen (10.05.2023) ist ein Geldautomat von einer unbekannten Täterschaft gesprengt worden.
Anwohner meldeten der Einsatzzentrale der Kantonspolizei Zürich kurz nach 2.30 Uhr heftige Explosionen. Durch die Detonation wurde der in die Fassade eingebaute Automat zerstört.
Am Montagnachmittag (15.05.2023) ist es kurz vor 17:00 Uhr im Kreisel Sägen- /Rätusstrasse zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Personenwagen und einem E-Bike-Fahrer gekommen.
Verletzt wurde niemand.
Der 14-jährige Jugendliche, der seit Mittwoch, dem 26. April 2023, vermisst wurde, wurde heute von der Polizei bei guter Gesundheit aufgefunden.
Am Montag, den 15. Mai, gegen 1645 Uhr, informierte die Kantonspolizei SG unsere Dienste, dass sie den 14-jährigen Jugendlichen, der am 26. April 2023 als vermisst gemeldet worden war, bei guter Gesundheit aufgefunden hätten.
Am Montagnachmittag (15.05.2023) ist es kurz nach 15:00 Uhr auf der Masanserstrasse im Bereich Weinbergstrasse, zu einem Unfall zwischen einem Fussgänger und einem Personenwagen gekommen.
Der Fussgänger verletzte sich dabei.
Im Zusammenhang mit dem Fussballspiel des BSC Young Boys und des FC Zürich wurden am Sonntagnachmittag in Bern zwei Personen durch das Zünden von Pyros und Knallkörpern verletzt. Zudem haben Gästefans Polizistinnen und Polizisten mit Steinen beworfen.
Die Kantonspolizei Bern hat Ermittlungen aufgenommen.
Wie die Kantonspolizei mitteilt, ist heute kurz nach 14.30 Uhr in einem Mehrfamilienhaus in der Salita Rinaldo Rusca in Vacallo ein Brand ausgebrochen.
Gemäss einer ersten Rekonstruktion und aus Gründen, die die polizeilichen Ermittlungen noch klären müssen, brach das Feuer in einer Wohnung im obersten Stockwerk aus.
Die Kantonspolizei teilt mit, dass der 58-jährige Schweizer aus der Leventina, der am 11.05.2023 kurz nach 11:00 Uhr in Lavorgo verunfallt ist [Polizei.news berichtete], an den Folgen seiner schweren Verletzungen gestorben ist.
Im Zusammenhang mit dem blutigen Vorfall, der sich gestern kurz nach 13:30 Uhr in Aurigeno ereignete [Polizei.news berichtete], gaben die Staatsanwaltschaft und die Kantonspolizei bekannt, dass nach Abschluss der Einvernahmen der 42-jährige Schweizer mit Wohnsitz im Raum Locarno festgenommen wurde.
In der Zwischenzeit wurde eine Waffe gefunden und beschlagnahmt. Die Anklage gegen den 42-jährigen Mann lautet auf Mord, fahrlässige Tötung und Widerhandlung gegen das Waffengesetz (LArm).
Die Polizei teilt mit, dass aufgrund der oben genannten Veranstaltung vom 18. bis 21. Mai 2023 mit Verkehrsbehinderungen im Stadtzentrum zu rechnen ist.
Von Donnerstag, 18.05.2023, 12.30 Uhr bis Freitag, 19.05.2023, 3.00 Uhr sowie von Freitag, 19.05.2023, 12.30 Uhr bis Sonntag, 21.05.2023, 6.00 Uhr.
Am oben genannten Tag und zur oben genannten Uhrzeit kam es auf dem Campingplatz in Saignelégier zu einem Brand.
Das Feuer, das wahrscheinlich auf eine technische Ursache zurückzuführen ist, ging von einem Schuppen aus und breitete sich auf die beiden angrenzenden Wohnwagen aus.
Am Samstag, den 13. Mai, gegen 1310 Uhr, fuhr ein roter Honda Civic, der von einem 31-jährigen Einwohner von Le Locle gelenkt wurde, auf der N20 zwischen Le Locle und La Chaux-de-Fonds.
Auf der Höhe der Einfahrt Crêt-du-Locle, auf der Überholspur fahrend, kollidierte das Heck des Fahrzeugs mit der rechten Vorderseite eines weissen Audi S4, der von einem 21-jährigen Mann aus La Chaux-de-Fonds gefahren wurde und normal auf der rechten Spur fuhr.
Am Samstag, den 13. Mai 2023, gegen 12:10 Uhr, ereignete sich in Vallorbe ein Verkehrsunfall mit einem Kraftfahrzeug.
Die drei Insassen des Fahrzeugs wurden verletzt und ins Spital gebracht.
Von Dienstagmorgen bis Mittwochmorgen wird feuchte Luft am Alpennordhang gestaut.
Dort fällt anhaltender Niederschlag wofür eine Warnung ausgegeben wurde. Dabei sinkt die Schneefallgrenze langsam tiefer.
Am Freitag (12.05.2023) wurde ein 84-jähriger Mann aus dem Kanton Schaff-hausen Opfer eines Schocktelefonbetrugs und händigte einem Unbekannten 50'000.- Franken Bargeld aus.
Die Schaffhauser Polizei warnt die Bevölkerung vor dieser Betrugsmasche und bittet um die Sensibilisierung insbesondere von älteren Mitmenschen.
Die Polizei Basel-Landschaft führte in der vergangenen Woche im Rahmen ihres Grundauftrags kantonsweit Schwerverkehrskontrollen durch, bei welchen Lieferwagen und LKW’s auf technische Mängel, Ladungssicherung, die Einhaltung der Arbeits- und Ruhezeitverordnung, das Übergewicht und die Fahrfähigkeit der Fahrer/innen überprüft wurden.
Erfreulicherweise gab es keine gravierenden Widerhandlungen. Bei rund 315 kontrollierten Fahrzeugen kam es zu 40 Beanstandungen.
Am Auffahrtstag wandern viele Zugerinnen und Zuger ins Klosterdorf Einsiedeln. Zu ihrer Sicherheit sperrt die Zuger Polizei diverse Strassen.
Die Landeswallfahrt nach Einsiedeln am Auffahrtstag ( 18. Mai 2023) gehört zu den im Kanton Zug hochgehaltenen Traditionen.
Am Montag (15.05.2023), um 10:05 Uhr, ist eine Pelletheizung in einem Einfamilienhaus an der Arvenstrasse in Brand geraten.
Der Brand konnte von der Feuerwehr unter Kontrolle gebracht werden. Es entstand ein Sach- und Rauchschaden von rund 10'000 Franken.
Die Kantonspolizei Basel-Stadt verzeichnet seit Kurzem einen auffälligen Anstieg von falschen Spendensammlungen. Bei der Täterschaft handelt es sich in den meisten Fällen um rumänische Staatsangehörige, welche vorgeben, Geld für taubstumme Kinder zu sammeln.
Seit Kurzem häufen sich bei der Kantonspolizei Basel-Stadt Meldungen von falschen Spendensammlungen.
In Wald/AR ist es am Sonntag, 14. Mai 2023 zu einer Verschmutzung des Spitzbachs und des Schwendibachs gekommen.
Um 12.50 Uhr wusch eine Hausbewohnerin ein Plastikgebinde im Brunnen vor dem Haus aus.
Fünf Zentralschweizer Polizeikorps haben am 12. Mai 2023 eine koordinierte Kontrolle im Strassenverkehr durchgeführt. Rund 200 Fahrzeuge und Personen wurden dabei kontrolliert.
Sieben Fahrzeuge mussten polizeilich sichergestellt werden und bei fünf Fahrzeuglenkenden wurde der Führerausweis auf der Stelle entzogen.
In einer koordinierten Polizeiaktion am Ende April 2023 haben Einsatzkräfte im Auftrag der Ausserrhoder Staatsanwaltschaft in Herisau mehrere Hausdurchsuchungen durchgeführt.
Drei Personen wurden festgenommen.
Die Kantonspolizei Thurgau hat Anfang Mai in Müllheim vier Männer festgenommen und gestohlene Gegenstände sichergestellt.
Die Männer befinden sich in Untersuchungshaft.
Am Samstagmorgen, 13. April 2023, fanden sich 210 Schülerinnen und Schüler aus den Schulen Altdorf, Attinghausen, Flüelen, Sisikon, Isenthal, Seedorf, Seelisberg sowie Kinder der Stiftung Papilio, in Seedorf ein, um den praktischen Teil der Schülerverkehrsprüfung zu absolvieren.
Die Polizei hatte zuvor in den Schulklassen Verkehrsunterricht erteilt und in Zusammenarbeit mit der Lehrerschaft die theoretische Prüfung durchgeführt.
Dank der guten Reaktion einer Seniorin konnte ein Telefonbetrug verhindert und zwei Männer festgenommen werden.
Bei einem der Beschuldigten handelt es sich um einen Jugendlichen.
Der Cyber Security Threat Radar von Swisscom deckt das Vorgehen der Cyberkriminellen auf und zeigt, in welche Angriffsmethoden sie ihre Energie stecken. Deutlich an Fahrt aufgenommen haben KI-basierte Angriffe. Aber es gibt auch noch andere Herausforderungen.
Die Zahl der Cyberbedrohungen bleibt ungebrochen hoch. Täglich ist in den Medien von neuen Cyberattacken zu lesen. Egal ob Grossunternehmen oder KMU, treffen kann es alle. Um ihre Attacken zu verbessern, sind Hacker fortlaufend auf der Suche nach neuen Methoden.
Gemeindewerkhof am Strassenackerweg. Am Freitagnachmittag, 12. Mai 2023, gegen 16.00 Uhr, wurde durch eine, bis anhin unbekannte Täterschaft, eine zugeklebte Kartonschachtel, welche eine lebende Katze enthielt, im Einwurfschacht der öffentlich zugänglichen Kartonpresse entsorgt – die Katze konnte lebend geborgen werden.
Die entsprechende Meldung ging um 17.07 Uhr, bei der Einsatzleitzentrale der Polizei Basel-Landschaft ein.
Am späten Samstagabend, 13. Mai 2023, geriet eine männliche Person nach einer Auseinandersetzung mit einer Gruppierung im Kreis 1 in die Limmat und konnte am Folgetag tot aus der Limmat geborgen werden.
Die Identität des toten Mannes konnte geklärt werden.
Bei einem Angriff durch zwei Personen ist am Samstagnachmittag (13.05.2023) in Wädenswil beim Bahnhof ein Mann schwer verletzt worden.
Die beiden mutmasslichen Täter konnten am Sonntag in Heiden AR festgenommen werden.
Am vergangenen Samstag, 13. Mai 2023, hat die Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden, zum Anlass des 50-Jahr Jubiläums, die Bevölkerung zum Polizeiposten und ins Polizeikommando in Herisau eingeladen.
Eine sehr grosse Anzahl an Besuchenden nutze die Möglichkeit, Einblicke in die vielseitige Polizeiarbeit zu gewinnen.
Am frühen Sonntagmorgen ereignete sich im Tunnel Schlund auf der Autobahn A2 in Horw ein Selbstunfall eines Personenwagens.
Der Fahrer und drei Insassen wurden dabei leicht verletzt.
Der seit 25.03.2023 vermisste 71-jährige Mann wurde verstorben aufgefunden.
Der seit dem 25.03.2023 vermisste 71-jährige Mann wurde am 01.05.2023 im Rhein, Höhe Döttingen, leblos aufgefunden.
Am Samstag (13.05.2023), um 12 Uhr, sind zwei Autos Im Dorf zusammengeprallt. Nach dem Unfall hat sich hat sich die vermeintlich weibliche Autofahrerin vom Unfallort entfernt. Es entstand Sachschaden im Wert von rund 5'000 Franken.
Die Kantonspolizei St.Gallen sucht Zeugen.
Am Sonntag (14.05.2023), um 18 Uhr, hat ein aufmerksamer Bürger einen mutmasslichen Einbruch in ein Restaurant an der Kriessernstrasse beobachtet und gemeldet.
Eine Patrouille der Kantonspolizei St.Gallen konnte den 41-jährigen Algerier anhalten und festnehmen.
Am Sonntag ereigneten sich zwei Unfälle, bei welchen die Fahrzeuglenkenden unter Einfluss von Alkohol standen.
Es wurde niemand verletzt. Es entstand Sachschaden.
Verurteilte Väter sollen auch während des Strafvollzugs den Kontakt zu ihren Kindern und Familienangehörigen pflegen können. Das Amt für Justizvollzug hat neue Angehörigen-Programme eingeführt, um die Re-Integration von straffällig gewordenen Menschen in die Gesellschaft zu stärken und zu erleichtern.
Die Universität St.Gallen wird das Pilotprojekt auswerten.
Auf der A6 Bern – Biel sind zwischen den Anschlüssen Lyss-Nord und Brügg verschiedene Unterhaltsarbeiten erforderlich. Die A6 wird daher am kommenden Sonntag, 21. Mai 2023, im betreffenden Abschnitt gesperrt.
Der Verkehr wird umgeleitet.
Anlässlich einer Verkehrskontrolle hat die Stadtpolizei St.Gallen eine 53-jährige Autofahrerin angehalten, welche ohne Führerausweis am Steuer sass.
Aufgrund von Drogenkonsum wurde sie als fahrunfähig eingestuft.
Am 14.05.2023, um 01.15 Uhr, wurde ein 17-jähriger Jugendlicher am Birsköpfli beim Birskopfsteg durch einen Unbekannten erheblich verletzt.
Die bisherigen Ermittlungen der Kriminalpolizei der Staatsanwaltschaft und der Jugendanwaltschaft ergaben, dass sich mehrere Jugendliche auf der Wiese des Birsköpfli aufgehalten hatten.
Am Auffahrtswochenende führt der Giro d’Italia in zwei Etappen durchs Wallis. Auf den Nationalstrassen der beiden Pässe Grosser St. Bernhard und Simplon kommt es deshalb am Freitag und Samstag zu Sperrungen.
Reisenden nach Italien wird empfohlen, über den jeweils anderen Pass zu fahren.
Am vergangenen Samstagnachmittag versuchte ein 13-jähriger Knabe in Hirschthal an der Einmündung Holzikerstrasse – Hauptstrasse den dortigen Fussgängerstreifen zwischen zwei wartenden Autos zu überqueren.
Dabei übersah er, dass das vordere Fahrzeug mit dem sich dahinter befindlichen Auto durch ein Abschleppseil verbunden war. Als das vordere Fahrzeug losfuhr, spannte sich das Abschleppseil und verletzte den 13-jährigen Knaben am Knie. Die beiden Fahrzeuge machten sich unerkannt davon.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.