Auf der Autobahn A2 bei Hägendorf, in Richtung Basel, hat sich am Dienstag, 2. Mai 2023, ein Selbstunfall mit einem Lieferwagen ereignet. Der Fahrzeuglenker blieb unverletzt.
An der Autobahneinrichtung entstand erheblicher Sachschaden.
Ein technischer Defekt an einem Lautsprecher sorgte am vergangenen Samstag für einen Brand in der Turnhalle Gerbematt in Rothenburg. Verletzt wurde niemand.
Der Sachschaden kann derzeit nicht beziffert werden.
Der Online-Handel boomt mehr denn je – und somit auch die Fälschungsindustrie. Wie aber bringt man die Käuferschaft dazu, den verlockenden Angeboten von Cyber-Kriminellen zu widerstehen?
Indem man ehrliche Werbung für Fake-Produkte macht, findet der Verein STOP PI-RACY.
Ein Anwohner hat vergangene Nacht in Hergiswil verdächtige Geräusche wahrgenommen und dies der Polizei gemeldet. Diese fuhr mit mehreren Patrouillen vor Ort und konnte einen Einbrecher im inneren des Geschäftslokals auffinden und festnehmen.
Am Dienstag, den 2. Mai 2023, kurz nach 02:30 Uhr meldete sich ein aufmerksamer Anwohner bei der Kantonspolizei Nidwalden. Er gab an, dass er soeben vom Dorfplatz in Hergiswil her verdächtige Geräusche wahrgenommen hat.
Am Samstag, 29. April 2023 führte die Kantonspolizei Uri auf der Furkastrasse sowie der Oberalppassstrasse die diesjährigen, ersten Geschwindigkeitskontrollen der polizeilichen Aktion „Feuerstuhl“ durch.
Während der vierstündigen Aktion wurden insgesamt 155 Fahrzeuge gemessen.
Im Zusammenhang mit den Ereignissen rund um den 1. Mai nahm die Stadtpolizei Zürich insgesamt 19 Personen fest und sprach über 400 Wegweisungen aus. Ein Demonstrant erlitt schwere Gesichtsverletzungen.
Bei den festgenommenen Personen handelt es sich um 7 Frauen und 12 Männer. Der jüngste Festgenommene ist 16-jährig, 9 Personen sind zwischen 18 und 25 Jahren und weitere 9 Personen sind über 26 Jahre alt. 16 Personen stammen aus der Schweiz, je eine Person aus Deutschland, Slowenien und der Türkei.
In der Nacht auf Samstag wurde von unbekannten Personen das Clubhaus des FC Horw in Brand gesetzt. Verletzt wurde niemand.
Die Luzerner Polizei sucht Zeugen.
Die Stadtpolizei Zürich ahndete im Jahr 2022 rund 910 000 Übertretungen. Der Ertrag aus Ordnungsbussen ist mit 61,3 Millionen Franken um 1,4 Millionen höher als im Vorjahr.
Zugenommen haben Geschwindigkeitsmissachtungen (4,2 %) und Rotlichtmissachtungen (9,2 %), während die Parkbussen etwa gleich geblieben sind (-0,04 %).
Am Montag, 1. Mai 2023, kam es in Siebnen bei der Kreuzung Kantonsstrasse / Stachelhofstrasse um 15 Uhr zu einer Kollision von zwei Personenwagen.
Beim Unfall wurde niemand verletzt.
Seit Donnerstag verzeichnet die Kantonspolizei Bern eine Häufung von Meldungen zu betrügerischen Telefonanrufen. Zumeist handelte es sich um die Betrugsmaschen „Schockanrufe“ oder „Falsche Polizisten“. In vier Fällen erbeutete die Täterschaft insgesamt rund 50'000 Franken.
Die Kantonspolizei Bern ruft wiederholt zur Vorsicht auf.
Der Mountainbike-Trend führt zu einem massiven Anstieg der Unfallzahlen: Gemäss aktueller UVG-Statistik sind es rund 13 000 pro Jahr - ein Anstieg von rund 120 Prozent in den vergangenen zehn Jahren.
Die Suva und die BFU appellieren mit dem Mountainbike-Kodex für ein sicherheitsorientiertes und eigenverantwortliches Naturerlebnis.
Am Montagabend (01.05.2023), um 20 Uhr, meldete ein Anwohner, dass sein 38-jähriger Nachbar versuche, in seine Wohnung einzudringen.
Eine ausgerückte Patrouille kontrollierte den Mann, welcher im Zuge der Kontrolle tätlich wurde und dabei einen Polizisten verletzte.
Am Montagnachmittag (01.05.2023), um 14:10 Uhr, ist es auf der Romanshornerstrasse zu einem Verkehrsunfall zwischen einem E-Bike-Fahrer und einem Autofahrer gekommen.
Der 49-jährige Mann auf dem E-Bike wurde dabei verletzt.
Rund 840 Mitarbeitende kümmern sich bei der Polizei im Kanton Luzern um die Sicherheit der Bevölkerung. Eine starke Vernetzung mit weiteren Institutionen unterstützt die effektive Arbeit der Polizei Luzern.
Die Bediensteten sind bei Unfällen, Delikten oder auch für die Verkehrsinstruktion in Schulen und Altersheimen, bei Streitigkeiten unter Nachbarn oder häuslicher Gewalt zur Stelle.
Bei einem Brand in einem freistehenden Einfamilienhaus in Gunzgen ist in der Nacht auf Dienstag, 25. April 2023, der Hausbewohner ums Leben gekommen.
Die Polizei und die Staatsanwaltschaft Kanton Solothurn haben umgehend Ermittlungen sowohl zur Brand- wie auch zur Todesursache aufgenommen.
Leichte Verletzungen hat sich am Montag, 1. Mai 2023, eine Lenkerin bei einer Kollision zwischen zwei Personenwagen in Urnäsch zugezogen.
Eine 26-jährige Lenkerin fuhr kurz nach 19.00 Uhr mit ihrem Personenwagen von der Schönau kommend in Richtung Urnäsch.
Treffen die nachfolgenden Regeln auf eure Passwörter zu?
Mindestens 12 Zeichen
Ziffern, Gross- und Kleinbuchstaben sowie Sonderzeichen
Keine Tastaturfolgen wie z.B. „asdfgh“ oder „45678“
Kein Wort einer bekannten Sprache, d. h. das Passwort sollte keinen Sinn machen
Nicht überall dasselbe Passwort
Passwort nie unverschlüsselt abspeichern
Vom 8. Mai bis 13. Mai 2023 ist die Bürglenstrasse zwischen Mettlen und Moos wegen Deckbelagsarbeiten gesperrt.
Der motorisierte Verkehr wird umgeleitet.
Im Rahmen des Einsatzes an der 1.Mai-Kundgebung hat die Kantonspolizei Basel-Stadt den vermummten Teil des Demonstrationszuges angehalten und einer Kontrolle unterzogen.
Die Elisabethenstrasse war deshalb für mehrere Stunden für den Verkehr blockiert.
Im Sommer und Herbst 2022 wurde der Rutschhang auf der Wägitalerstrasse mit einer verankerten Bohrpfahlwand stabilisiert.
Nun werden Abschlussarbeiten ausgeführt.
Ein Fahrzeuglenker verlor in der Nacht auf Dienstag die Kontrolle über seinen Wagen.
Dieser kam von der Strasse ab und prallte heftig gegen einen Baum. Der Lenker blieb unverletzt.
Auf der Autobahn A1, zwischen Härkingen und Rothrist in Richtung Zürich, ist am frühen Dienstagmorgen, 2. Mai 2023, ein Lieferwagen aus noch zu klärenden Gründen in Brand geraten und vollständig ausgebrannt.
Verletzt wurde niemand.
Ab dem 9. Mai 2023 stehen an der Toggenburgerstrasse in Wil die Unterhaltsarbeiten an der Brücke über die Autobahn an. Dafür richtet das Strassenkreisinspektorat Gossau (SKI) ein grossräumiges Einbahnsystem ein, um Rückstaus zu verhindern.
Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis am 11. Mai 2023. Es muss mit Verkehrsbehinderungen gerechnet werden.
Am Nachmittag des 1. Mai 2023 kam es zu Polizeieinsätzen anlässlich von Nachdemonstrationen im Langstrassenquartier.
Die Stadtpolizei Zürich wurde dabei von der Kantonspolizei Zürich unterstützt.
Am Freitag, den 28. April 2023, ereignete sich gegen 10:45 Uhr auf der Route de France in der Gemeinde St-Cergue ein Unfall, an dem ein Motorrad und ein Kraftfahrzeug beteiligt waren.
Trotz des schnellen Eingreifens der Rettungskräfte verstarb der Fahrer des Motorrads, ein 58-jähriger Franzose, noch an der Unfallstelle. Die Kantonspolizei bittet um Zeugenhinweise.
Am Nachmittag des 1. Mai 2023 kam es zu Polizeieinsätzen anlässlich von Nachdemonstrationen im Langstrassenquartier.
Die Stadtpolizei Zürich wurde dabei von der Kantonspolizei Zürich unterstützt.
Der Anblick des Wetters heute Morgen veranlasste sicher einige von uns, den Tag gemütlich anzugehen. Denn (fast) in der ganzen Schweiz regnete (oder schneite) es; im Norden, im Osten im Süden und im Westen.
Das gibt es nicht alle Tage und darum veranschaulichen wir diesen nass-trüben Mai-Start in diesem Blog.
Der Zugang von Bad Ragaz über die Badtobelstrasse zum Alten Bad Pfäfers bleibt bis auf Weiteres geschlossen. Grund dafür ist ein Blocksturz vom vergangenen Donnerstag.
Ebenfalls geschlossen bleiben das Alte Bad Pfäfers und der Quellsteg.
In der Nacht von Samstag auf Sonntag wurde eine Person bewusstlos und schwer verletzt zwischen den Bahngleisen ausgangs Martinach in Richtung Vernayaz aufgefunden.
Die Kantonspolizei Wallis richtet im Auftrag der Staatsanwaltschaft einen Zeugenaufruf an die Öffentlichkeit.
Am Montag, 01.05.2023, 13.30 Uhr, ereignete sich im Lindengut in Glarus ein Verkehrsunfall mit Sachschadenfolge.
Die 19-jährige Lenkerin eines Personenwagens war auf der Quartierstrasse in Richtung Hauptstrasse unterwegs, als ihr in einer Kurve ein 51-jähriger Autofahrer entgegenkam.
Am Montag (01.05.2023), kurz nach 10:42 Uhr, ist der Kantonalen Notrufzentrale St.Gallen eine starke Rauchentwicklung aus einer Wohnung in einem Mehrfamilienhaus an der Dufourstrasse gemeldet worden. Wie sich herausstellte, hatte es in einer Wohnung gebrannt.
Es entstand beträchtlicher Sachschaden an der Wohnung. Verletzt wurde niemand.
Vom 8. bis 11. Mai 2023 werden in den Axentunnels zwischen Flüelen und Mositunnel Süd Reinigungsarbeiten ausgeführt.
Weil die Arbeiten zwischen 20.30 und 5.00 Uhr erfolgen, ist mit Behinderungen und Wartezeiten zu rechnen.
Die Tunnel der Nationalstrasse werden regelmässig gereinigt.
Nachdem im April bereits mehrere Tunnel der Reinigung unterzogen wurden, sind nun der Soliwald-, der Mitholz- und der Spiezwilertunnel an der Reihe. Sie werden jeweils gesperrt.
Der offizielle 1. Mai-Umzug 2023 durch die Zürcher Innenstadt mit der Schlusskundgebung auf dem Sechseläutenplatz verlief ohne grössere Zwischenfälle. Entlang der Umzugsroute kam es zu diversen Farbanschlägen und Sachbeschädigungen.
Ab 9.30 Uhr besammelten sich mehrere tausend Personen beim Helvetiaplatz zum bewilligten 1. Mai-Umzug.
Am Sonntag, 30. April 2023, kurz nach 13.30 Uhr, ereignete sich auf der A2 in Fahrtrichtung Süd ein Verkehrsunfall mit vier involvierten Fahrzeugen.
Gemäss den bisherigen Kenntnissen fuhren ein Personenwagen mit Tessiner Kontrollschildern, ein Wohnmobil mit französischen Kontrollschildern sowie ein Personenwagen mit niederländischen Kontrollschildern in dieser Reihenfolge auf dem rechten Fahrstreifen auf die Dosierstelle vor dem Naxbergtunnel zu.
Am 1. Mai 2023 beginnen die Bauarbeiten für das neue Obergericht in Chur. Mit dem Erweiterungsbau und der Sanierung des bestehenden Staatsgebäudes werden auch die betrieblichen Voraussetzungen für die Umsetzung der Justizreform 3 geschaffen.
Im Herbst 2025 soll das Obergericht bezugsbereit sein.
Vor zwei Tagen wurden wir von einer Gruppe Kindern in Greifensee freudig begrüsst.
Da liessen wir es uns nicht nehmen, mit unserem potentiellen Nachwuchs eine spontane Besichtigung unseres Dienstfahrzeuges zu machen.
In der Nacht zum Montag verursachte ein alkoholisierter Autofahrer in Frauenfeld einen Selbstunfall.
Verletzt wurde niemand, der Führerausweis des Mannes wurde eingezogen.
Am Sonntag (30.04.2023), kurz vor 23 Uhr, hat die Kantonale Notrufzentrale St.Gallen die Meldung von einem Raub beim Alee-Pärkli erhalten.
Bei der Festnahme der mutmasslichen Täterschaft wurde ein Polizist verletzt.
In der Zeit zwischen Sonntagabend und Montagmorgen (01.05.2023) hat die Kantonspolizei St.Gallen mehrere fahrunfähige Verkehrsteilnehmende angehalten.
Ein 29-jähriger Autofahrer wurde gar zweimal angehalten.
Am Sonntag (30.04.2023), kurz nach 14:50 Uhr, hat die Kantonale Notrufzentrale St.Gallen die Meldung erhalten, wonach ein Auto auf dem Alpweg zur Elisalp verunfallt und der Fahrer verstorben sei.
Der Unfallhergang sowie der genaue Unfallzeitpunkt sind Gegenstand von Abklärungen.
Ende April geriet in Hildisrieden ein Neubau des Golfclubs in Brand.
Die Luzerner Polizei hat die Brandursache ermittelt. Das Feuer ist wegen Heissarbeiten an einem Flachdach ausgebrochen.
Auf schon richtig grossen Pfoten, mit gespitzten Ohren und viel „Gwunder“ erkundet unser Enyo die Gegend und hat dabei bereits viel gelernt.
Aus dem tapsigen Fellknäuel ist in den letzten Wochen ein aufgeweckter kleiner Kerl geworden.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.