Am Freitag, 28.04.2023, um ca. 18.45 Uhr, ereignete sich auf der Hauptstrasse in Hätzingen ein Verkehrsunfall mit Sachschadenfolge.
Der 45-jährige Lenker eines Personenwagens war in Hätzingen auf der Hauptstrasse in Richtung Linthal unterwegs.
Am Freitag, 28.04.2023, um ca. 22.45 Uhr, ereignete sich auf der Tannenbergstrasse in Haslen ein Verkehrsunfall mit Sachschadenfolge.
Die 48-jährige Lenkerin eines Personenwagens fuhr auf der Tannenbergstrasse bergwärts.
Am Freitagnachmittag kollidierten in Wohlen bei der Kreuzung Wilstrasse/Nutzenbachstrasse zwei Autos seitlichen-frontal.
Dabei verletzte sich eine Person leicht.
Am Freitag (28.04.2023) fuhr ein 61-jähriger Rollerfahrer auf der Egglistrasse in Richtung Steinegg. Im Bereich "Grüt" verlor er aus noch nicht ganz geklärten Gründen die Herrschaft über den Roller und stürzte.
Dabei verletzte sich der 61-jährige Mann mittelschwer.
Regierungsrätin Karin Kayser-Frutschi, Justiz- und Sicherheitsdirektorin des Kantons Nidwalden, hat heute Nachmittag im feierlichen Rahmen den neuen stellvertretenden Kommandanten Senad Sakic-Fanger offiziell in sein Amt eingesetzt und neun weitere Polizistinnen und Polizisten vereidigt.
Gleichzeitig wurde die jährliche Beförderungsfeier der Kantonspolizei durchgeführt.
Die Identität des Mannes, der am frühen Donnerstagmorgen als Falschfahrer auf der A6 unterwegs war, ist geklärt. Gemäss ersten Erkenntnissen wurde er durch die polizeiliche Schussabgabe schwer verletzt.
Sein Gesundheitszustand ist aktuell stabil. Weitere Ermittlungen sind im Gange.
Die Kantonspolizei Thurgau hat Freitagnacht in Romanshorn nach einem Diebstahlsversuch aus einem Auto einen 32-Jährigen festgenommen.
Gegen 23.15 Uhr bemerkte ein aufmerksamer Anwohner einen Mann, der aus einem Auto an der Bachstrasse Wertgegenstände stehlen wollte. Einsatzkräfte der Kantonspolizei Thurgau waren rasch vor Ort und nahmen einen 32-Jährigen fest.
Die Kantonspolizei und die Gemeindepolizei geben bekannt, dass in der Woche 18 vom 01.05.2023 bis zum 07.05.2023 an folgenden Orten mobile und halbstationäre Geschwindigkeitskontrollen im Sinne der Strassenverkehrsprävention durchgeführt werden:
Wie die Kantonspolizei mitteilt, wurde am 25.04.2023 bei einer Geschwindigkeitskontrolle in Bioggio ein schweres Verkehrsdelikt festgestellt.
Gegen 01:30 Uhr wurde ein 28-jähriger italienischer Automobilist mit Wohnsitz in Italien auf der Autobahn A2 angehalten.
Die Polizei teilt mit, dass aufgrund der oben genannten Veranstaltung von 13:00 bis 15:30 Uhr mit Verkehrsbehinderungen im Stadtzentrum zu rechnen ist.
Die Polizei teilt mit, dass aufgrund der oben genannten Veranstaltung am Sonntag, den 30. April 2023, von 5:30 bis 18:00 Uhr am rechten Ufer mit Verkehrsbehinderungen zu rechnen ist.
Freie Fahrt am Wochenende: Der Albula-, Oberalp- und Splügenpass sowie San Bernardino sind wieder offen.
Unsere Mitarbeitenden geben für euch Vollgas und räumen fleissig weiter – herzlichen Dank für euren Einsatz!
Der April zeigte sich in der Schweiz verbreitet anhaltend kühl. Mitte Monat fiel in den Ostalpen und später auch in den Südalpen reichlich Schnee.
Die wechselhafte Witterung liess der Frühlingssonne in den meisten Gebieten wenig Platz.
Am Sonntag findet in Bern das Fussballspiel zwischen dem BSC Young Boys und dem FC Luzern statt. Aufgrund des Besucherandrangs sowie der BEA, ist mit grösseren Verkehrseinschränkungen zu rechnen.
Die Kantonspolizei Bern empfiehlt, frühzeitig mit öffentlichen Verkehrsmitteln anzureisen.
In Solothurn hat sich am Donnerstagnachmittag ein Rollerlenker einer Polizeikontrolle entzogen und beging in der Folge gefährliche Fahrmanöver.
Die Polizei sucht Zeugen.
Am Freitagmorgen (28.04.2023) fuhr ein 57-jähriger Chauffeur mit einem Sattelzug auf der Ebnatstrasse in Richtung Stadtzentrum Schaffhausen.
In einer Rechtskurve löste sich aus unbekannten Gründen der Sattelsachentransportanhänger und blieb auf der Strasse liegen. Personen wurden bei diesem Vorfall keine verletzt.
Am 21. April 2023 haben rund 300 Soldaten, Unteroffiziere und Offiziere ihren Dienst als Infanterie-Durchdiener abgeschlossen.
Sie leisteten 300, 507 bzw. 668 Diensttage am Stück.
In der Nacht auf Freitag waren in Würenlos und Rheinfelden Diebe unterwegs, die Wertgegenstände aus Fahrzeugen, Wohnungen und Garagenboxen entwendeten.
Die Polizei mahnt erneut zur Vorsicht.
E-Bikes erleben einen Boom. Die Wahl des richtigen E-Bikes will gut überlegt sein. Auch beim Fahren gibt es wichtige Punkte, welche man beachten muss, um sicher und unfallfrei ans Ziel zu gelangen.
Die Kantonspolizei Glarus führt zusammen mit Partnerorganisationen eine Präventionsaktion zum Thema „E-Bike“ durch. Gemeinsam wollen wir dadurch einen Beitrag zur Verkehrs-sicherheit leisten.
Am Freitagvormittag (28.04.2023), um 09:25 Uhr, ist es auf der Hauptstrasse zu einem Selbstunfall eines Autos gekommen. Drei Personen wurden dabei verletzt.
Der Autofahrer hatte sich vom Unfallort entfernt, konnte aber nach umfangreicher Fahndung festgenommen werden. Es stellte sich heraus, dass das Auto vorgängig entwendet worden war.
Verletzungen im Beckenbereich hat sich am Donnerstag in Speicher ein spielendes Kind bei einem Unfall mit einem Personenwagen zugezogen.
Ein 73-jähriger Lenker wollte um 18.00 Uhr mit seinem Personenwagen vom Kalabinth kommend nach rechts auf einen Garagenvorplatz einfahren und übersah dabei ein am Boden mit Kreide spielendes Mädchen.
Sachschaden ist am Donnerstag, 27. April 2023, bei einer Kollision zwischen einem Lastwagen und einem nachfolgenden Traktor entstanden.
Ein 33-Jähriger fuhr kurz nach 16.15 Uhr mit seinem Lastwagen auf der Industriestrasse in Richtung Dorfzentrum von Herisau und lenkte sein Fahrzeug zu diesem Zweck nach links auf die Einspurstrecke in Richtung Poststrasse.
Unbestimmte Verletzungen hat sich am Donnerstagnachmittag ein Motorradfahrer bei einer Kollision mit einem Lieferwagen in Urnäsch zugezogen.
Ein 28-jähriger Lenker fuhr um 14.30 Uhr mit seinem Motorrad von der Schwägalp kommend auf der Schwägalpstrasse in Richtung Urnäsch.
Am Donnerstagabend, 27. April 2023, kurz vor 18.00 Uhr, ereignete sich in der Rheinfelderstrasse in Muttenz BL, Fahrtrichtung Basel, ein Selbstunfall.
Der verunfallte Fahrzeuglenker wurde mit Verletzungen in ein Spital gebracht.
Gestern Donnerstag kam ein Mann mit seinem E-Bike auf der Kastanienbaumstrasse in Horw aus noch ungeklärten Gründen zu Fall. Er wurde durch den Rettungsdienst mit lebensbedrohlichen Verletzungen ins Spital gebracht.
Zur Klärung des Unfallherganges sucht die Polizei Zeugen.
Auf der Autobahn A5 bei Biberist hat sich am Donnerstagabend kurz vor dem Lüsslingen-Tunnel in Richtung Biel ein Selbstunfall mit einem Auto ereignet.
Der Fahrzeuglenker blieb unverletzt.
Am 27. April 2023 liessen sich Schweizer Jenische ohne Bewilligung auf der Place des Fêtes in Vouvry nieder.
Gegen 21:45 Uhr parkierten Jenische, nachdem sie unter anderem Holzpfosten entfernt hatten, auf dem Place des Fêtes in Vouvry.
Die Gemeinde Oftringen darf auf ein starkes Wachstum bei den Einwohnerinnen und Einwohnern wie bei den Industriebetrieben blicken. Mit dieser Entwicklung steigen für Oftringen die Herausforderungen im Feuerwehrwesen.
Um diese vorausschauend anzugehen, hat der Gemeinderat beim Stadtrat Zofingen eine Anfrage für einen Zusammenschluss der Feuerwehr Oftringen mit der Stützpunktfeuerwehr Zofingen per 1. Januar 2024 gestellt.
Am Donnerstagnachmittag nahm die Polizei in Holderbank zwei Männer fest, welche mutmassliches Deliktsgut mit sich trugen.
Anlässlich einer Verkehrskontrolle der Regionalpolizei Lenzburg vom 27.04. 2023, kurz vor 15 Uhr, an der Hauptstrasse in Holderbank wurde in einem Fahrzeug mit einem Schweizer Kontrollschild diverses mutmassliches Diebesgut im Wert von mehreren tausend Franken aufgefunden.
In den kommenden Tagen weilt der Präsident von Botswana im Rahmen eines Staatsbesuchs in Bern. Infolgedessen wird es zwischen Samstagabend und Dienstagvormittag zeitweise zu Strassensperrungen und Verkehrseinschränkungen in der Innenstadt kommen.
Im Rahmen eines Staatsbesuchs weilt in den kommenden Tagen der Präsident von Botswana mit einer Delegation in Bern.
Wer freut sich nicht, wenn die Tage wieder länger und die Temperaturen milder werden?
Für diejenigen, die das Motorrad noch nicht aus dem Winterschlaf hervorgeholt haben, fangen die Vorbereitungen bestimmt bald an.
Durch Missachtung von Verkehrsregeln ist ein Mann, dessen Führerausweis gesperrt war, von der Schaffhauser Polizei ermittelt worden.
Er wird sich gleich wegen zahlreichen Delikten gegen das Strassenverkehrsgesetz vor der Staatsanwaltschaft des Kantons Schaffhausen verantworten müssen.
In der Nacht auf Mittwoch (26.04.2023) hat eine unbekannte Täterschaft in der der Stadt Schaffhausen ein Portemonnaie aus einem parkierten Auto gestohlen.
Die Schaffhauser Polizei bittet die Bevölkerung um sachdienliche Hinweise zu diesem Diebstahl und weist auf ihre entsprechende Präventionskampagne hin.
Nach den pandemiebedingten Einschränkungen des Vorjahres hat das öffentliche Leben im Jahr 2022 wieder voll Fahrt aufgenommen, was sich bei der Zürcher Staatsanwaltschaft in einer sehr hohen Zahl von neuen Fällen manifestierte.
Neben der Bearbeitung dieser zahlreichen Fälle stand das Jahr ganz im Zeichen des Bezugs des PJZ.
Am Donnerstag (27.04.2023), in der Zeit zwischen 13 Uhr und 16:15 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in eine Wohnung am Schützenweg eingebrochen.
Sie schlich sich unbemerkt durch die offene Eingangstür des Mehrfamilienhauses und brach dann gewaltsam in eine Wohnung ein.
Kürzlich waren Simon und Thalia während ihren Ferien wieder in Flims, Graubünden. Von dort aus ging es mit dem Postauto nach Falera und dann zu Fuss Richtung Laax.
Für einen Junghund ist es sehr wichtig Erfahrungen in verschiedensten Situationen zu sammeln, dazu gehörten für Thalia neben entspannten Abenden vor dem Kaminfeuer oder einem schönen Ausblick auf den Caumasee auch eine aufregende Sesselbahnfahrt.
Diese Woche waren wir zu Gast bei der Stützpunkt Feuerwehr Küssnacht um mit unseren Schutz- und Betäubungsmittelspürhunden zu trainieren.
Vielen Dank Stützpunkt Feuerwehr Küssnacht am Rigi für die Gastfreundschaft!
Gestern Mittag, kurz vor 12 Uhr, kam es bei der Autostrassen-Einfahrt in Sachseln, Fahrtrichtung Brünig, zu einem Verkehrsunfall.
Ein Autofahrer fuhr von Sachseln Richtung Giswil und beabsichtigte, auf die Autostrasse Richtung Brünig einzubiegen.
Im Jahr 2022 hat das Tiefbauamt erfolgreich die Frauenfelder-/Eschlikonerstrasse saniert und die Bushaltestelle Oberhofen behindertengerecht umgebaut.
Nun stehen der Einbau der Deckschicht und das Applizieren der Markierung an, danach sind sämtliche Arbeiten im Projektabschnitt abgeschlossen. Für diese Arbeiten muss der gesamte Projektperimeter aus Gründen der Effizienz, der Qualität und der Arbeitssicherheit vollständig gesperrt werden.
Die Vormundschaftsbehörde der Gemeinde Saxon wurde am Samstagabend, den 22. April 2023, Opfer eines Cyberangriffs.
Die bislang vorliegenden Informationen deuten auf eine „Ransomware-Attacke“ hin.
Der Neufeldtunnel verbindet die Autobahn A1 mit dem Stadtzentrum Berns. In diesem Tunnel sind geringfügige Reparaturen notwendig.
Der Tunnel muss dazu nachts gesperrt werden.
Der April 2023 zeigte sich zwar von seiner kühlen Seite, aber ohne grosse Temperatursprünge. Ganz im Gegensatz zum vergangenen Winter, der regional Temperaturschwankungen im „Jahrhundertbereich“ brachte.
Ob und wie sich dies auswirken kann, beleuchten wir im heutigen Blog.
Am Mittwoch (26.04.2023), kurz vor 16:45 Uhr, hat sich auf der Degersheimerstrasse ein Unfall zwischen einem Auto und einem Mofa ereignet.
Der 16-jährige Mofa-Fahrer wurde unbestimmt verletzt.
Während den vergangenen Tagen konnten wir unsere 24 neuen Aspirantinnen und Aspiranten ausrüsten.
Sie starten diesen Oktober ihre Ausbildung zur Polizistin oder zum Polizisten mit Eidg. Fachausweis.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.