Bei der Frontalkollision zwischen zwei Autos wurden am Sonntag in Wittenwil sechs Personen verletzt, drei davon mittelschwer. Eine 43-jährige Frau musste durch die Rega ins Spital geflogen werden.
Die Kantonspolizei Thurgau sucht Zeugen.
Heute sorgte eine Hochdruckbrücke für einen meist sonnigen Ostersonntag. In Nord und Mittelbünden hielt sich allerdings noch lange dichte Bewölkung.
Mit Tageshöchsttemperaturen von 12 bis 14 Grad war es in den östlichen Landesteilen noch kühl.
Am Donnerstag (06.04.2023) wurde in einer Wohnung in einem Mehrfamilienhaus ein Mann tot aufgefunden.
Kurz nach 16:30 Uhr wurde der Polizei gemeldet, dass sich eine leblose Person in einer Wohnung befinde.
Was motiviert sie, jederzeit Menschen und Tiere rasch aus Notlagen zu befreien und die Umwelt und Sachwerte zu schützen?
Mit ihrer Entschlossenheit, ihrem Mut und ihrer Hingabe sorgen unsere Mitarbeitenden täglich für die Sicherheit von einer halben Million Menschen.
Ein Küsnachter Einwohner hat zusammen mit seinem Sohn einen Osterschmuck für die Beschriftung des polizEI-Postens Küsnacht angefertigt.
Wir möchten uns für die nette Geste und den Vertrauensbeweis bedanken und wünschen den zwei Handwerkern und Ihnen allen einen schönen Ostersonntag!
Am Ostersonntag, 09.04.2023, kurz nach 12 Uhr, ereignete sich auf der Autobahn A3 bei Niederurnen ein Verkehrsunfall mit Sachschadenfolge.
Der 20-jährige Lenker eines Personenwagens war auf der Autobahn A3 in Fahrtrichtung Zürich auf der Normalspur unterwegs.
Bei einer Geschwindigkeitskontrolle erfasste die Kantonspolizei am Ostersonntag ausserhalb von Schöftland einen Motorradfahrer mit 152 km/h.
Wie er mussten bei weiteren Kontrollen mehrere Lenker ihren Führerausweis abgeben.
Die Kantonspolizei nahm am Samstag zwei Rumänen fest, die in einem Baumarkt in grossem Stil gestohlen hatten.
Sie werden verdächtigt, auf Diebestour gewesen zu sein.
Vergangene Nacht wurde der Kantonspolizei zugetragen, dass in einem Wald im Gros-Mont eine illegale (Rave-)Party veranstaltet werde. Der Oberamtmann des Greyerzerbezirks ordnete die Beendigung dieser Veranstaltung an.
Zwei Organisatoren wurden identifiziert und werden angezeigt. Der Einsatz verlief friedlich.
Frühmorgens hat die Kantonspolizei in Düdingen 2 mutmassliche Täter eines in Düdingen begangenen Einbruchsdiebstahls angehalten.
Sie wurden vorläufig festgenommen und werden bei der zuständigen Behörde angezeigt.
Wer sind die Menschen hinter Schutz und Rettung Bern?
Was motiviert sie, jederzeit Menschen und Tiere rasch aus Notlagen zu befreien und die Umwelt und Sachwerte zu schützen? Mit ihrer Entschlossenheit, ihrem Mut und ihrer Hingabe sorgen unsere Mitarbeitenden täglich für die Sicherheit von einer halben Million Menschen.
Am Ostersonntag, 09.04.2023, ca. 12:45 Uhr, ereignete sich auf der Hauptstrasse in Schwanden ein Verkehrsunfall mit Verletzungsfolge.
Ein 17-jähriger Lernfahrer war mit seiner Begleitperson in einem Personenwagen auf der Schulhausstrasse in Schwanden in Richtung Hauptstrasse unterwegs und hielt bei der Kreuzung an der dortigen «Stop»-Markierung an.
Bei Holzarbeiten kam es gestern am frühen Abend in Dallenwil NW zu einem Arbeitsunfall. Ein Mann stürzte mit einem Traktor über eine Felswand.
Mit schweren Verletzungen wurde er in ein Spital überflogen.
Alle Jahre wieder zeigt sich zu Beginn des Osterwochenendes das gleiche Bild vor dem Gotthard-Nordportal.
Am Karfreitag (07.04.2023) erreichte die Autoschlange bereits am frühen Morgen eine Länge von 15 Kilometern. Bis am Mittag wuchs der Stau auf 19 Kilometer an. Die Wartezeit betrug über drei Stunden.
Bei einem Polizeieinsatz ist es am Karfreitag (07.04.2023) zu einer Schussabgabe gekommen.
Kurz vor 10:00 Uhr wurde der Stadtpolizei gemeldet, dass an der Rorschacherstrasse eine bewaffnete Person gesehen worden sei.
Samstag, 08.04.2023 um 18:10 Uhr ereignete sich auf der Autobahn A2, Fahrrichtung Hagnauerkreuz vor dem Prattlertunnel ein Verkehrsunfall.
Dabei fuhr aus noch ungeklärten Gründen eine 20-jährige Junglenkerin mit einem Personenwagen frontal in einen Abpralldämpfer.
Am Samstag (08.04.2023), ist es auf der unteren Bahnhofstrasse zu einer Auffahrkollision zwischen drei Autos gekommen. Zwei Personen wurden leicht verletzt. Sie konnten selbstständig einen Arzt aufsuchen.
Es entstand hoher Sachschaden.
Am Samstag (08.04.2023), um 16:45 kam es auf der Weisstannenstrasse zu einem Selbstunfall eines Motorrads. Ein 16-jähriger Motorradfahrer wurde dabei leicht verletzt. Das Motorrad kollidierte anschliessend mit einem entgegenkommenden Auto.
Es entstand Sachschaden in der Höhe von über 15'000 Franken.
Vom Navigationsgerät abgelenkt übersah ein Automobilist ein Bremsmanöver, wich aus und prallte gegen einen Baum. Am Auto entstand Totalschaden.
Der Unfall ereignete sich am Samstag, 8. April 2023, um 17.45 Uhr auf der Bremgartenstrasse in Berikon.
Am Samstagabend, 8. April 2023, musste die Stützpunktfeuerwehr Einsiedeln wegen eines Fahrzeugbrandes ausrücken.
Ein 22-jähriger Autolenker fuhr um 18.00 Uhr auf der Staumauerstrasse in Egg Richtung Willerzell.
Am Samstag, 8. April 2023 löste sich im Gipfelbereich des Alphubels eine grosse Lawine. Mehrere Personen wurden durch die Lawine verschüttet.
Bis zum jetzigen Zeitpunkt konnten die Rettungskräfte 9 Personen aus der Lawine mit leichten bis mittelschweren Verletzungen bergen. Die Suche nach weiteren möglichen Verschütteten wurde eingestellt. Im Moment gibt es keine Hinweise auf weitere Vermisste im Gebiet des Lawinenniedergangs.
Der Meteoblog. Sie lesen ihn ab und zu, täglich, oder vielleicht zum ersten Mal. Im Zug, auf dem WC oder vor dem PC.
Haben Sie sich auch schon gefragt, wer diese Blogs eigentlich schreibt?
Heute Nachmittag ereignete sich auf der K 10 in Malters eine Frontalkollision zwischen zwei Personenwagen. Ein Fahrzeuglenker verstarb noch auf der Unfallstelle. Zwei Personen wurden verletzt und durch den Rettungsdienst 144 ins Spital gefahren. Die K 10 war während 4 ½ Stunden gesperrt.
Die Sperrung dürfte gegen 18:00 Uhr aufgehoben werden. Die Untersuchung führt die Staatsanwaltschaft Emmen.
Derzeit macht auf WhatsApp ein vermeintlicher Wettbewerb die Runde.
Es ist jedoch nicht die Firma Lindt, welche euch ein Ostergeschenk machen will. Betrüger versuchen über eine gefälschte Webseite an eure Daten ran zu kommen.
Am Freitag führte die Stadtpolizei Uster eine mobile Geschwindigkeitskontrolle mit einem Lasermessgerät im Ausserortsbereich der Riedikerstrasse durch.
Die erlaubte Höchstgeschwindigkeit wurde dabei mehr als 60 mal missachtet.
Am gestrigen Karfreitag, 07.04.2023, ca. 17 Uhr, meldete ein Anwohner, dass Risse in der Niderentalstrasse in Schwanden (Glarus Süd) auf Höhe der Rutschfläche Wagenrunse aufgetreten seien.
In der Folge nahmen Fachleute der Naturgefahrenkommission der Gemeinde Glarus Süd umgehend eine Begehung vor Ort vor.
Ein fahrunfähiger Autofahrer kollidierte am Samstagmorgen in Sirnach mit einem Quaderstein.
Es wurde niemand verletzt, der 48-Jährige musste seinen Führerausweis abgeben.
Am Samstagvormittag ereignete sich im Gebiet Alphubel oberhalb von Saas-Fee ein grosser Lawinenabgang, bei dem mehrere Personen verschüttet wurden.
Umgehend setzte die Air Zermatt vier Helikopter ein, um Rettungsteams und technisches Material zum Lawinenkegel zu fliegen und nach Verschütteten zu suchen.
Am Freitag, 7. April 2023, kurz vor 16.00 Uhr, hat eine unbekannte Person einen 27-jährigen Mann in der Birsfelderstrasse beraubt.
Verletzt wurde dabei niemand.
Bei einer nächtlichen Geschwindigkeitskontrolle auf der A1 bei Spreitenbach mass die Kantonspolizei Aargau einen Automobilisten mit 208 km/h.
Die Staatsanwaltschaft eröffnete eine Strafuntersuchung.
Auf der Autostrasse in Oensingen, im Bereich der Autobahneinfahrt in Richtung Zürich, hat sich am frühen Samstagmorgen, 8. April 2023, ein Selbstunfall mit einem Auto ereignet.
Der Fahrzeuglenker blieb unverletzt. Mutmasslich dürfte er das Auto in alkoholisiertem Zustand gelenkt haben.
Ein Autofahrer kam am Samstagmorgen in Zihlschlacht von der Fahrbahn ab und prallte in einen Baum.
Der 26-Jährige wurde mit schweren Verletzungen ins Spital geflogen.
In Bellach ist in der Nacht auf Samstag, 8. April 2023, eine Frau von einem Auto überrollt und dabei tödlich verletzt worden.
Die Polizei und die Staatsanwaltschaft Kanton Solothurn haben umgehend Ermittlungen zum Hergang und den Umständen aufgenommen und suchen in diesem Zusammenhang Zeugen.
Wegen einem Unfall war die Bahnlinie Thalwil – Pfäffikon (SZ) am Donnerstag (06.04.2023) unterbrochen.
Kurz nach 9:00 Uhr fuhr ein 36-jähriger Lenker mit einem Paket-Lieferwagen auf der Dorfgasse rückwärts über den Bahnübergang, als sich die Bahnschranken schlossen. Kurz darauf wurde der Lieferwagen von einem Zug erfasst.
Aufgrund Bau- und Sanierungsarbeiten an der Stationsstrasse in Nänikon sind ab dem 17.4.23 die beiden Gehwege phasenweise gesperrt.
Ein Gehweg wird für die Fussgänger stets zur Verfügung stehen.
Bei einer Kollision mit einem Auto ist am Donnerstagmittag (06.04.2023) eine Fussgängerin schwer verletzt worden.
Kurz nach 12:00 Uhr fuhr eine 47-jährige Autolenkerin auf der Bahnhofstrasse Richtung Volketswil.
Am gestrigen Karfreitag, 07.04.2023, ca. 17 Uhr, meldete ein Anwohner, dass neue Risse in der Niderentalstrasse in Schwanden (Glarus Süd) auf Höhe der im Jahr 2021 sanierten Rutschfläche Wagenrunse aufgetreten seien.
In der Folge nahmen Fachleute der Naturgefahrenkommission der Gemeinde Glarus Süd umgehend eine Begehung vor Ort vor.
Am Freitag (07.04.2023) kollidierte ein Autolenker auf der Zürcher Strasse, bei der Fürstenlandbrücke mit der Betonmauer und der Leitplanke.
Trotz starker Fahrzeugbeschädigung fuhr der Mann bis zur Kräzernstrasse weiter, wo er sich anschliessend vor dem Eintreffen der Polizei entfernte. Verletzt wurde niemand. Es entstand jedoch hoher Sachschaden.
Am Freitag (07.04.2023) stürzte ein Motorradfahrer auf der Bogenstrasse ohne Dritteinwirkung. Dabei verletzte sich der Fahrer unbestimmt.
Er musste mit dem Rettungswagen in Spitalpflege verbracht werden.
Ein 47-jähriger Mann stürzte auf einer Skitour zwischen Mesmer und Seealpsee.
In der Nacht von Karfreitag (07.04.2023) fuhr eine vierköpfige Skifahrergruppe vom Mesmer in Richtung Seealpsee.
An der Emme bei Derendingen ist am Freitagabend, 7. April 2023, ein Mann durch mehrere vermummte Personen geschlagen worden. Dabei wurde das Opfer mittelschwer verletzt.
Zur Ermittlung der Täterschaft sucht die Polizei Zeugen.
Seit Anfang des Jahres wurden in Riedikon vermehrt Sachbeschädigungen durch Sprayen und Taggen begangen. Das Buswartehäuschen im Dorfkern ist besonders stark betroffen.
Wir suchen Zeugen.
Auf der Fridaustrasse in Egerkingen ist am Freitagabend, 7. April 2023, ein Auto aus noch zu klärenden Gründen in Brand geraten und folglich vollständig ausgebrannt. Verletzt wurde niemand.
Die Brandursache wird durch die Kantonspolizei Solothurn abgeklärt.
Am Karfreitag (07.04.2023), in der Zeit zwischen 6:20 Uhr und 6:50 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in einen Gastronomiebetrieb an der Stampfstrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich gewaltsam über ein Rolltor Zugang zu den Räumlichkeiten und durchsuchte diese.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.