Ein seit Dienstagabend vermisstes Ehepaar ist am Donnerstagnachmittag tot aufgefunden worden. Sie stürzten mit ihrem Auto im Gebiet Ova Spin in ein Tobel.
Am 9. Mai 2023 ging um 17.15 Uhr die Meldung bei der Kantonspolizei Graubünden ein, wonach ein Ehepaar aus Zernez vermisst werde.
Aktuell versenden Betrüger wieder SMS-Nachrichten, in denen sie vorgeben, im Namen der Credit Suisse zu handeln.
In diesen SMS wird behauptet, dass die SecureSign-App erneut aktiviert werden muss, um das Onlinekonto zu schützen.
Am Freitagmorgen, 12. Mai 2023, gegen 11.30 Uhr, kam es im Wohnzimmer eines Einfamilienhauses an der Eichhölzlistrasse in Zwingen BL zu einem Brandausbruch.
Person wurden keine verletzt.
Auffällig gelbe Sitzbänke mit der Aufschrift „Wie geht’s dir?“ laden diesen Frühling die Innerrhoder Bevölkerung dazu ein, einen Moment der Ruhe zu finden und miteinander ins Gespräch zu kommen.
Alle Bezirke beteiligen sich an der Aktion, die das psychische Wohlbefinden in den Fokus rückt. Diese wurde vom Ostschweizer Forum für psychische Gesundheit gemeinsam mit der nationalen „Wie geht’s dir?“-Kampagne initiiert.
Ein Fahrzeuglenker verlor am Donnerstagmorgen die Kontrolle über das Fahrzeug. Er kam von der Strasse ab und prallte gegen einen Baum.
In der Folge liess er das Fahrzeug stehen.
Am Donnerstag (11.05.2023) ist es auf der Rorschacher Strasse zu einer Kollision zwischen einem Auto und einem E-Bike gekommen. Der E-Bike-Fahrer wurde dabei leicht verletzt und musste vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Es entstand geringer Sachschaden.
Beim Halbanschluss Ried-Brig befindet sich zwischen der Stammachse und der Einfahrt Richtung Simplon ein Retentionsbecken.
Dieses muss regelmässig gereinigt werden. Für den Lastwagen, der die Reinigung durchführt, wird nun ein Halteplatz ausserhalb des Verkehrs gebaut. Dafür wird die Einfahrt in den nächsten zwei Wochen mehrmals kurzzeitig gesperrt.
Gestern Donnerstag, 11. Mai 2023, kurz vor 14.45 Uhr, fuhr eine Velolenkerin im Gebiet Pfaffenmatt in Erstfeld auf dem Veloweg neben der Gotthardstrasse.
In Richtung Süd fahrend schloss der Lenker eines Leichtmotorfahrrads auf die Velolenkerin auf und beabsichtigte sie zu überholen.
In der alten Tiefgarage auf dem Areal Olten Südwest kam es am Donnerstagnachmittag, 11. Mai 2023, zu einem Brand. In diesem Zusammenhang hat die Kantonspolizei Solothurn zwei Jugendliche als mutmassliche Verursacher ermittelt.
Verletzt wurde niemand.
Am Donnerstag (11.05.2023), um 10:50 Uhr, ist 66-jähriger Mann mit seinem Auto auf der Bahnhofstrasse verunfallt.
Als Unfallursache steht ein medizinisches Problem im Vordergrund.
Am Donnerstag (11.05.2023), um 20:55 Uhr, ist auf der Trogenerstrasse ein Auto und ein E-Scooter zusammengeprallt.
Dabei wurde die 15-jährige E-Scooter-Fahrerin unbestimmt verletzt.
Am Freitag (12.05.2023), um 04:10 Uhr, ist ein Auto auf der Bleikenstrasse in eine Steintreppe geprallt. Der 22-jährige Fahrer wurde und bestimmt verletzt und als fahrunfähig beurteilt.
Am Auto entstand Totalschaden.
In den letzten Monaten führte das Bau- und Umweltdepartement Sicherungs- und Unterhaltsarbeiten an der Badtobelstrasse und am Quellsteg durch die Taminaschlucht aus. Sämtliche Arbeiten und eine Risikobeurteilung sind nun abgeschlossen.
Der Quellsteg wird am Samstag, 13. Mai 2023, wieder geöffnet. Neu sind präventive Schliessungen der Schluchtenzugänge möglich.
In Grenchen ist am Donnerstagabend, 11. Mai 2023, ein Linienbus in die Friedhofmauer geprallt. Verletzt wurde niemand.
Hergang und Ursache werden durch die Polizei abgeklärt.
Am Mittwochabend, 10. Mai 2023, nach 22 Uhr, meldete ein Hausbewohner aus Goldau der Kantonspolizei Schwyz, dass soeben zwei unbekannte Männer aus dem Keller zwei Fahrräder entwendet haben.
Im Rahmen der eingeleiteten Fahndung konnte eine Polizeipatrouille beim Bahnhof in Goldau einen Verdächtigen feststellen, welcher mit einem Velo in einen Zug einstieg und wegfuhr.
Am Freitagmorgen ereignete sich auf der Hauptstrasse in Römerswil eine Streifkollision. Verletzt wurde niemand.
Der Verursacher wird von der Polizei gesucht.
Auf der Passwangstrasse in Mümliswil hat sich in der Nacht auf Freitag, 12. Mai 2023, ein Selbstunfall mit einem Lieferwagen ereignet. Dabei sind der Fahrzeuglenker und sein Mitfahrer mittelschwer verletzt worden.
Die Unfallursache wird durch die Polizei abgeklärt.
Mit der Qualifikation „vorzüglich“ hat unsere Paya zusammen mit ihrer Hundeführerin die Junghundeprüfung erfolgreich absolviert.
Wir gratulieren zu diesem tollen Resultat.
Am Donnerstag (11.05.2023) kurz nach 1 Uhr erhielt die Stadtpolizei St.Gallen eine Meldung über drei freilaufende Ponys im Quartier Riethüsli.
Das Quartier wurde grossräumig abgesucht, es konnten jedoch keine Ponys gefunden werden.
Am vergangenen Montag führten zwei Mitarbeitende der Verkehrspolizei gemeinsam mit Kollegen von der Polizei Basel-Landschaft eine Schwerverkehrskontrolle durch.
Beteiligt war zudem ein Mitarbeiter der MFP Münchenstein für die technische Kontrolle der Fahrzeuge.
Am Donnerstag (11.05.2023), kurz vor 21:50 Uhr, haben zwei unbekannte Männer die Migroltankstelle an der St.Gallerstrasse überfallen. Einer der Räuber war mit einer Pistole bewaffnet. Es wurden Zigaretten und Getränke erbeutet.
Die Kantonspolizei St.Gallen sucht Zeugen.
In den Wochen 20 und 21 werden auf der A2 zwischen Amsteg und Göschenen sowie in der Schöllenen Unterhalts- und Reinigungsarbeiten erledigt. Die Arbeiten werden Nachts zwischen 22 und 5 Uhr ausgeführt.
Der Verkehr von der Nationalstrasse Amsteg – Göschenen wird jeweils auf die Kantonsstrasse umgeleitet.
Am 11.05.2023, um 12.30 Uhr, wurde ein 16-jähriger Jugendlicher am Badweglein, zwischen Blotzheimerweg und Bachgraben-Promenade, angegriffen und beraubt.
Er wurde dabei leicht verletzt.
Am Donnerstagabend, 11. Mai 2023, kurz vor 19 Uhr kam es auf der Goldauerstrasse in Steinen zu einer Kollision zwischen einem Personenwagen und einem Motorrad.
Ein 52-jähriger Autofahrer fuhr in Richtung Goldau und beabsichtigte nach links in die Sägelstrasse abzubiegen.
Am Donnerstag, 11.05.2023, 21.30 Uhr, kam es auf der Kerenzerbergstrasse in Obstalden zu einem Verkehrsunfall mit Sachschadenfolge.
Der Lenker eines Personenwagens war in Fahrtrichtung Filzbach unterwegs.
Am Donnerstagabend, 11. Mai 2023, kurz nach 16.30 Uhr, kam es in Pratteln BL, auf der A2, Fahrtrichtung Zürich/Bern, zu einem Fahrzeugbrand. Der Fahrzeuglenker wurde dabei verletzt.
Es kam zu Verkehrsbehinderungen.
Um die fehlende Deckschicht einzubauen, wird ab Montag, 22. Mai 2023, bis Freitag, 26. Mai 2023, in den Gemeinden Aadorf und Matzingen die Hauptstrasse zwischen Häuslenen und Ristenbühl gesperrt.
Die Bauarbeiten werden unter einer Vollsperrung erfolgen.
Letzten Dienstag verhaftete die Kantonspolizei Freiburg im Rahmen einer Ermittlung zwei Personen. Diese gaben den Diebstahl von zirka zwanzig Fahrrädern zwischen Freiburg und Bulle zu.
Am Dienstag, 9. Mai 2023, verhafteten die Inspektoren der Kriminalpolizei im Rahmen einer Ermittlung, zwei in Freiburg wohnhafte Männer im Alter von 30 und 37 Jahren.
In der Nacht auf Mittwoch hat die Kantonspolizei Graubünden auf der Deutschen Strasse in Trimmis einen Raser gemessen.
Er fuhr innerorts mehr als das Doppelte der erlaubten Geschwindigkeit.
Abwechslung, Vielseitigkeit und das eine oder andere spezielle Erlebnis ist in unserem Job garantiert.
So konnte diese Woche unsere Sondereinheit Kodiak (Ordnungsdienst) das rasche Verschieben mittels Luftunterstützung an einen Einsatzort üben.
Rund um die Uhr arbeiten mehrere Meteorologinnen und Meteorologen an verschiedenen Standorten in der Schweiz und stellen die Sicherheit in der Luftfahrt sicher.
Denn verschiedene Wettereinflüsse tragen immer wieder zu Unfallursachen bei. Aber was unterscheidet das Flugwetter eigentlich vom herkömmlichen Wetter?
Am Donnerstag (11.05.2023) sind auf einer Wiese bei der Wattstrasse drei Ponys aufgefunden worden, welche zuvor ausgebüxt sind. Diese konnten wieder dem Tierhalter übergeben werden.
Diese konnten wieder dem Tierhalter übergeben werden.
Am Donnerstag (11.05.2023), in der Zeit zwischen 8:00 und 09:30 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in eine Liegenschaft an der Gerenstrasse eingeschlichen. Sie verschaffte sich durch ein offenes Fenster Zugang zu der Wohnung.
Im Inneren durchsuchte sie mehrere Räume und stahl Bargeld, Schmuck und Uhren im Wert von mehr als zwanzigtausend Franken.
Bei der Schaffhauser Polizei kümmern sich rund 210 Bedienstete um die Sicherheit der Bevölkerung. Neben der Überwachung der öffentlichen Ordnung übernimmt der Korps verschiedene Dienstleistungen für Bürgerinnen und Bürger.
Unter dem Motto „schnell, freundlich, kompetent“ sind die Mitarbeitenden für die Sicherheit, Ruhe und Ordnung des Kantons zuständig. Die Polizistinnen und Polizisten setzen geltendes Recht durch und leisten dort Hilfe, wo sie benötigt wird.
Von Freitag, 12. Mai 2023, 20 Uhr, bis Montag, 15. Mai 2023, 5 Uhr, ist die Zufahrt Wibichstrasse via Bucheggstrasse nicht möglich.
Der Grund für die Verkehrsbehinderungen sind Belagsarbeiten.
Die Kantonspolizei Zürich ist für die Bevölkerung des Kantons rund um die Uhr im Einsatz. Die Kapo gliedert sich in verschiedene Hauptabteilungen und Kommandobereiche.
Die Aufklärung und Prävention von Straftaten sowie weitere Dienstleistungen für die Bürgerinnen und Bürger stehen bei der Arbeit im Vordergrund.
Unter dem Motto „Von und für Winterthur“ sorgt die Stadtpolizei Winterthur für Sicherheit. Die Stadtpolizei kümmert sich rund um die Uhr um die Belange der Bevölkerung.
Das Ziel, die Stadt sicherer zu machen, steht bei der Polizeiarbeit im Vordergrund.
Nachdem es am 12. Mai 2022 auf einer Baustelle in Feusisberg zu einem Baugrubeneinsturz gekommen war, in dessen Folge drei Arbeiter tödliche Verletzungen erlitten, eröffnete die Staatsanwaltschaft Schwyz eine Strafuntersuchung.
Dieses Verfahren wurde nun eingestellt.
Die Kantonspolizei Basel-Stadt verzeichnet auf dem Kantonsgebiet eine auffällige Zunahme von Diebstählen aus Velokörben.
Insbesondere Handtaschen und Rucksäcke werden vermehrt Ziel von Dieben. Im Zusammenhang mit dieser Entwicklung bittet die Polizei um die Beachtung einiger Hinweise.
Ein Besuch bei uns im Safety Parcours an der Lagerstrasse lohnt sich auf jeden Fall.
Wir zeigen euch, warum ihr mit dem Velo immer hinter einem Lastwagen bleiben solltet und wie ihr gut sichtbar unterwegs seid.
Bei einem Selbstunfall in Ottoberg blieb ein alkoholisierter Autofahrer in der Nacht zum Donnerstag unverletzt.
Er musste seinen Führerausweis abgeben.
Wegen unvorhersehbaren Herausforderungen mit der Bodenschichtung und dem Grundwasser mussten die Bauarbeiten zum Neubau der Wache Nord unterbrochen werden.
Um die Bautätigkeit baldmöglichst wieder aufzunehmen, sind weitere Massnahmen zur Abdichtung der Baugrube erforderlich.
Das Interesse von Freizeitdrogen-Konsumierenden nach den Angeboten des Drogeninformationszentrums (DIZ) Zürich ist 2022 weiter gestiegen.
Im ambulanten Drug Checking und an Partys und Festivals wurden 2022 insgesamt knapp 3000 Substanzen getestet – rund 500 mehr als im Vorjahr.
Am 1. Januar 2020 startete der Pilotversuch zur einfacheren kommerziellen Nutzung des öffentlichen Raumes in der Stadt St.Gallen. Weil die Corona-Pandemie negative Auswirkungen auf den Pilotversuch hatte, wurde dieser um zwei Jahre bis Ende 2023 verlängert.
Aufgrund von gemachten Erfahrungen werden nun für die Restzeit des Pilotversuches Anpassungen bei den Nutzungsbedingungen vorgenommen.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.