Am kommenden Samstag findet der 41. Grand Prix von Bern statt. Der Lauf führt wie üblich durch die Innenstadt und angrenzende Quartiere.
Zahlreiche Strassen sind daher gesperrt oder mit Halteverboten belegt. Es muss mit erheblichen Verkehrseinschränkungen gerechnet werden.
Im Verlauf der letzten Tage sind der Kantonspolizei Solothurn rund 50 „Schockanrufe“ gemeldet worden. Dabei handelt es sich um eine Betrugsmasche, bei welcher den Bürgerinnen und Bürgern eine finanzielle Notlage vorgetäuscht wird, beispielsweise im Zusammenhang mit einem Verkehrsunfall.
Die Polizei mahnt einmal mehr zu entsprechender Vorsicht.
Bei der Kontrolle einer Fahrleitung in Windisch wurden in der letzten Nacht drei Bahnmitarbeitende verletzt.
Der Unfall ereignete sich am 10.05.2023, kurz nach 23 Uhr, in Windisch bei einer Fahrleitung der SBB. Drei Mitarbeitende führten auf einer Hebebühne in Fahrtrichtung Basel eine Kontrolle der Fahrleitung durch.
Die Bushaltestellen Ebnet, Friedhof, Kreuzweg und Wiesental in Herisau werden umgebaut. Damit ermöglichen weitere acht Haltekanten allen Fahrgästen einen hindernisfreien Ein- und Ausstieg bei der Nutzung des öffentlichen Verkehrs.
Die zugehörigen Projekte und Kredite wurden alle vom Departement Bau und Volkswirtschaft genehmigt.
Auf diversen Plattformen und in Bikeshops werden verschiedene Schleppseile für Kinderfahrräder angeboten.
Sie dienen dazu, Kinder, welche bereits selber fahren können, bei grösseren Anstiegen oder längeren Distanzen zu unterstützen.
Am Mittwoch, 17. Mai, 15:00 Uhr, werden beim Kulturzentrum Braui in Hochdorf neun Polizistinnen und 14 Polizisten offiziell in unser Korps aufgenommen.
Die Berufsleute des Lehrgangs 2020-2 und 2021-1 haben ihre zweijährige Ausbildung mit der eidgenössischen Berufsprüfung erfolgreich beendet.
Bei der Kantonspolizei Glarus gingen in den vergangenen Tagen mehrere Meldungen aus Näfels, Mollis und Luchsingen wegen „Schockanrufen“ ein.
Mit sogenannten „Schockanrufen“ täuschen Telefonbetrüger eine Notfallsituation vor. Sie beunruhigen die Angerufenen mit einer Unfallgeschichte und erklären, dass eine nahestehende Person den Unfall verursacht oder diesen erlitten hat.
Am Mittwochnachmittag (10.05.2023) hat sich in Buchberg ein Alleinunfall mit einem Auto ereignet. Gemäss ersten Erkenntnissen blieben die beiden Fahrzeuginsassen unverletzt.
Die Unfallursache ist Gegenstand laufender Ermittlungen der Schaffhauser Polizei.
In der Nacht auf Donnerstag wurde in Dottikon ein Bankomat gesprengt. Eine sofort eingeleitete Grossfahndung blieb erfolglos.
Wie viel Geld erbeutet werden konnte, ist nach wie vor unbekannt.
Aufheulender Motor, quietschende Reifen und mehrmals durch den Kreisel. Ein alkoholisierter Autofahrer ist in Rotkreuz negativ aufgefallen.
Bei der Festnahme verhielt sich der Mann renitent.
Am Mittwoch (10.05.2023), um 06:50 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in ein Bürogebäude an der Industriestrasse eingebrochen.
Die Täterschaft verschaffte sich über ein Fenster gewaltsam Zutritt zu dem Gebäude. Im Inneren durchsuchte sie mehrere Räume und stahl Bargeld im Wert von mehreren tausend Franken.
In der Zeit zwischen Dienstagabend und Mittwochmorgen (10.05.2023) ist eine unbekannte Täterschaft in ein Bekleidungsgeschäft an der Erlenstrasse eingebrochen.
Die unbekannte Täterschaft verschaffte sich über die Terrassentür gewaltsam Zutritt zu dem Gebäude.
Die Air Zermatt ist vom Walliser Himmel nicht mehr wegzudenken. Amkommenden Samstag, 13. Mai, feiert die Air Zermatt auf ihrer Basis in Raron ihr 55-Jahre-Jubiläum. Die Walliser Luftretter haben dazu ein einmaliges Programm auf die Beine gestellt.
Zum Swiss Helicopter Day ist die ganze Bevölkerung eingeladen.
Aufgrund der unsicheren Wetterlage findet der geplante E-Bike Sicherheitstag am nächsten Samstag, 13. Mai 2023, nicht statt.
Verschiedene Organisationen wie die Kantonspolizei, der TCS oder Pro Senectute haben zu einem Sicherheitstag eingeladen.
Am Mittwoch, 10.05.2023, 16.30 Uhr, kam es in der Äugstenhütte in Ennenda zu einem Arbeitsunfall.
Vier Personen waren mit Vorbereitungsarbeiten für die Neueröffnung der Äugstenhütte beschäftigt.
Fahrzeuglenkende erhalten in diesem Kurzfilm wichtige Hinweise für das sichere Handeln bei Rauch oder einem Brand im Tunnel.
Richtiges Verhalten in einem Tunnel kann Leben retten.
Die Regierung genehmigt die Strassenkorrektion der Flüelapassstrasse auf dem ersten, rund zwei Kilometer langen Teilabschnitt unterhalb des Restaurants Tschuggen.
Die Kosten des Projekts belaufen sich auf rund 14 Millionen Franken.
Am späten Mittwochabend (10.05.2023) hat sich in der Stadt Schaffhausen ein Verkehrsunfall zwischen einem Roller und einem Auto ereignet. Dabei wurden der Rollerfahrer sowie dessen Mitfahrer verletzt.
Der Roller erlitt Totalschaden und am Auto entstand Sachschaden in der Höhe von mehreren tausend Franken.
Am Malojapass hat sich am Mittwoch ein Bus festgefahren. Die Strasse war während rund zweieinhalb Stunden blockiert.
Der italienische 47-jährige Chauffeur fuhr am Mittwochmorgen gegen 5 Uhr von Maloja kommend talwärts in Richtung Bergell. In einer Rechtskehre setzte der Reisecar mit dem hinteren Überhang am Strassenkörper auf und blieb stecken.
In der Nacht auf Samstag (06.05.2023) hat eine unbekannte Täterschaft in der Stadt Schaffhausen einen Einbruchdiebstahl in ein Kulturzentrum begangen.
Die Schaffhauser Polizei bittet die Bevölkerung um sachdienliche Hinweise zu diesem Vorfall.
Laut den Daten des europäischen Copernicus-Dienstes war der April 2023 im globalen Mittel 0,32 °C wärmer als der Durchschnitt 1991–2020. Er war der viertwärmste April im Copernicus Datensatz ab 1979, zusammen mit den Aprilmonaten 2017 und 2018.
Europa zeigte im Südwesten massiv überdurchschnittliche Werte. In einem grossen Gebiet von Grossbritannien bis Südosteuropa lag die Apriltemperatur hingegen unter dem Durchschnitt 1991–2020.
Die Kantonspolizei Schwyz hat in den vergangenen Tagen in Arth und Rothenthurm drei Männer festgenommen, welche beschuldigt werden, kurz zuvor mehrere Diebstähle begangen zu haben.
Die ausländischen Staatsangehörigen müssen sich bei der Staatsanwaltschaft des Kantons Schwyz verantworten.
Ein Autofahrer verursachte am Mittwoch auf der Autobahn A1 bei Wängi einen Selbstunfall.
Verletzt wurde niemand, es kam jedoch zu Verkehrsbehinderungen.
Am Mittwochvormittag ist in Domat/Ems eine Fahrradfahrerin gestürzt, als ein Auto die Strasse querte.
Die Zweiradfahrerin wurde in ein Spital transportiert.
In der Nacht auf Sonntag gerieten in Rothrist auf offener Strasse mehrere Personen in einen Disput. Dabei musste für eine beteiligte Frau eine Ambulanz gerufen werden.
Die Kantonspolizei sucht Augenzeugen.
Nächste Woche findet in Hochdorf die Vereidigungsfeier 2023 der Luzerner Polizei statt. An einer würdevollen Feier im öffentlichen Rahmen werden 23 neue Polizistinnen und Polizisten ins Korps aufgenommen.
Die Bevölkerung ist zur Vereidigungsfeier herzlich eingeladen.
Dank einem Hinweis aus der Bevölkerung konnte die Kantonspolizei Solothurn in der Nacht auf Mittwoch, 10. Mai 2023, in Bolken zwei mutmassliche Diebe anhalten. Diese werden verdächtigt, Diebstähle aus Fahrzeugen begangen zu haben.
Die beiden Marokkaner wurden für weitere Ermittlungen vorläufig festgenommen.
Die Polizei hat am Sonntag (07.05.2023) Teilnehmer einer unbewilligten Demonstration eingekesselt. Auf dem Neumarkt fand eine bewilligte Kundgebung statt.
Im Vorfeld riefen linksautonome Kreise dazu auf, diesen sogenannten „Freiluft-Kongress“ zu verhindern oder zu stören.
Um die Bevölkerung entlang von stark belasteten Kantonsstrassen vor übermässigem Strassenlärm zu schützen, führt der Kanton Thurgau auf sechs Abschnitten Tempo 30 ein.
Festgelegt wurden die Strecken nach einer Analyse sämtlicher stark belasteter Kantonsstrassen. In den übrigen Fällen kann der Lärmschutz mit hochwirksamen lärmarmen Belägen gewährleistet werden.
Am Dienstag, 9. Mai 2023, kurz nach 21.45 Uhr, wurde der Kantonspolizei Uri gemeldet, wie ein Personenfahrzeug mit Berner Kontrollschildern in unsicherer Fahrweise im Gotthard-Strassentunnel in Fahrtrichtung Nord unterwegs sei.
In der Folge konnte eine Patrouille der Kantonspolizei Uri das beschriebene Fahrzeug in Erstfeld anhalten und den Lenker kontrollieren.
Danke fürs zahlreiche Erscheinen - danke fürs Interesse und die spannenden Gespräche.
Am Montag durften wir über 160 Personen an unserem Info-Event zum Polizeiberuf begrüssen.
An seiner Sitzung vom 10. Mai 2023 hat der Bundesrat ein zweites Umsetzungspaket zur Optimierung der Aus- und Weiterausbildung von Fahrzeuglenkenden beschlossen.
Präzisiert werden unter anderem Regelungen bei verkehrsmedizinischen Kontrolluntersuchungen, bei praktischen Prüfungen sowie beim Entzug eines Führerausweises. Das Paket tritt gestaffelt ab dem 15. Juli 2023 in Kraft.
Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 10. Mai 2023 der einvernehmlichen Auflösung des Arbeitsverhältnisses mit dem Direktor des Bundesamts für Zoll und Grenzsicherheit BAZG, Christian Bock, zugestimmt.
Gleichzeitig hat der Bundesrat Isabella Emmenegger zur Direktorin ad interim des BAZG ernannt.
Am vergangenen 2. Mai hielt die Polizei einen mutmasslichen Täter an, der 120 Parfüms entwendet hatte. Er wurde vorläufig festgenommen. Sein Komplize, der die Flucht ergriffen hatte, konnte identifiziert werden.
Es wird ein Rapport an die Staatsanwaltschaft erstellt.
Am Dienstag (09.05.2023), um 16:55 Uhr, ist auf der Oberrietstrasse ein Auto mit einer Vespa zusammengeprallt. Der 18-jährige Motorradfahrer zog sich unbestimmte Verletzungen zu.
Der Sachschaden beträgt mehrere tausend Franken.
Am Dienstag (09.5.2023), um 22:10 Uhr, hat eine aufmerksame Bürgerin der Notrufzentrale der Kantonspolizei St.Gallen gemeldet, dass soeben ein fremder Mann ihr Auto an der Neudorfstrasse durchsucht habe.
Eine Patrouille der Kantonspolizei St.Gallen konnte einen 32-jährigen Algerier anhalten und festnehmen.
Bei der Kollision zwischen zwei Autos wurde am Dienstagabend in Islikon eine Person leicht verletzt.
Sie musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Am Mittwochmorgen, 10. Mai 2023, barg die Stadtpolizei Zürich im Kreis 1 eine Leiche aus der Limmat.
Ermittlungen zur Identität der verstorbenen Person sowie zu den Hintergründen wurden aufgenommen.
Im Rahmen der Arbeiten zur Pannenstreifen-Umnutzung auf der A6 Wankdorf – Muri wird bei der Einfahrt Muri in Fahrtrichtung Bern der lärmmindernde Belag eingebaut. Dafür wird die Einfahrt während eines Wochenendes gesperrt. Am selben Wochenende kommt es auch beim Anschluss Wankdorf zu einer Sperrung.
Für verschiedene Arbeiten im Bereich Ostring sind in den nächsten Wochen weitere Sperrungen nötig.
Heute Morgen ereignete sich auf der Autobahn A2 in Dagmersellen ein Selbstunfall eines Personenwagens. Verletzt wurde niemand.
Der Unfall führte zu Verkehrsbehinderungen.
Ende April wurde ein Auto in einer 50er-Zone in Wiler bei Utzenstorf mit massiv überhöhter Geschwindigkeit gemessen.
Der Lenker konnte ermittelt werden und wird sich vor der Justiz verantworten müssen.
Am Dienstagnachmittag ist es auf einer Verzweigung in Bonaduz zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Auto und einem Fahrrad gekommen.
Der Fahrradfahrer wurde dabei verletzt.
Die Kantonspolizei Zürich hat am Dienstag (9.5.2023) am Flughafen Zürich eine mutmassliche Drogenkurierin verhaftet.
Diese führte zwei Gepäckstücke mit insgesamt rund 47 Kilogramm Khat mit sich.
Zwischen September 2022 und Mai 2023 sind der Kantonspolizei Solothurn aus der Stadt Solothurn, sowie den Gemeinden Luterbach, Zuchwil und Derendingen, mehrere Dutzend Diebstähle aus unverschlossenen Fahrzeugen gemeldet worden.
In der Zwischenzeit ist es den Solothurner Strafverfolgungsbehörden gelungen, den mutmasslichen Täter zu ermitteln.
Am frühen Mittwochmorgen (10.05.2023) ist durch Unbekannte ein Geldautomat gesprengt worden. Am Gebäude entstand beträchtlicher Sachschaden.
Kurz nach 2.30 Uhr sprengte eine unbekannte Täterschaft in Buchs einen Geldautomaten.
Am 10.05.2023, ca. 04.25 Uhr, wurde ein 24-jähriger Mann in der Dreirosenanlage beim Dreirosen-Schulhaus Opfer eines Raubes.
Es wurden keine Personen verletzt.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.