Am Karfreitag (07.04.2023), in der Zeit zwischen 10:15 Uhr und 18:20 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in zwei Wohnungen eines Mehrfamilienhauses am Friedtalweg eingebrochen.
Sie betrat das Mehrfamilienhaus und brach im Innern jeweils die Wohnungstür auf.
Am Karfreitag (07.04.2023), kurz vor 11:45 Uhr, ist es im Bereich Wannewis zu einem Reitunfall gekommen.
Eine 27-jährige Frau wurde dabei unbestimmt verletzt. Die Rega flog die Frau ins Spital.
In einer Kurve ausserhalb von Tegerfelden verlor ein Automobilist am Freitag die Herrschaft über den Wagen. Dieser prallte gegen ein Geländer.
Verletzt wurde niemand.
In der Nacht von Donnerstag auf Freitag führte die Kantonspolizei Freiburg zusammen mit Experten des ASS, eine gezielte Polizeiaktion durch.
Dabei wurden gleichzeitig zahlreiche Fahrzeuge, die nicht dem Strassenverkehrsgesetz entsprachen, angehalten und kontrolliert.
Ein verfrühtes „Osterei“ in Form eines Höhentiefs dominierte heute das Wettergeschehen in der Schweiz.
Frei nach dem Motto „besser spät als nie“ gab es am Morgen im Jura teils intensiven Schneefall.
Am Freitag (07.04.2023), kurz nach 11:30 Uhr, ist es in einem Kreisverkehr auf der Wilerstrasse zu einer Kollision zwischen einem Auto und einem Motorrad gekommen. Der 76-jährige Motorradfahrer wurde dabei leicht verletzt.
Die Rettung brachte ihn ins Spital.
Am Karfreitag, 07.04.2023, 10:38 Uhr, ereignete sich auf der Autobahn A3 im Kerenzerbergtunnel unweit des Einfahrtsportals bei Filzbach ein Verkehrsunfall mit Sachschadenfolge.
Der 41-jährige Lenker eines Personenwagens war auf der Autobahn A3 in Fahrtrichtung Chur im Kerenzerbergtunnel auf der Überholspur im dichten Osterverkehr unterwegs.
Am Donnerstagnachmittag hat ein 31-jähriger Mann in der Stadt Luzern sechs Personen umgestossen und zum Teil verletzt. Der Mann wurde von der Luzerner Polizei festgenommen.
Das Motiv ist bisher unklar.
In der Nacht auf Karfreitag ist in Dotzigen ein Autofahrer von der Strasse abgekommen. Das Fahrzeug überschlug sich mehrmals, überquerte die Bahngeleise und kam letztlich im Bereich eines Feldwegs zum Stillstand.
Der verletzte Autofahrer wurde aus dem Fahrzeug befreit und mit der Ambulanz ins Spital gebracht.
Am Ostermontag findet in Bern das Fussballspiel zwischen dem BSC Young Boys und dem Grasshopper Club Zürich statt.
Die Kantonspolizei Bern rät Matchbesucherinnen und -besuchern frühzeitig mit öffentlichen Verkehrsmitteln anzureisen.
Ein alkoholisierter Autofahrer verursachte am Donnerstagnachmittag in Amlikon-Bissegg einen Selbstunfall. Es wurde niemand verletzt.
Der Mann musste seinen Führerausweis abgeben.
Am Karfreitag (07.04.2023), kurz nach 10 Uhr, hat die Stadtpolizei St.Gallen einen 59-Jährigen Tschechen festgenommen.
Dabei kam es durch den 59-Jährigen zu einer Schussabgabe mit einer Schreckschusswaffe. Der Mann hatte mutmasslich vorgängig eine Frau bedroht und ihr Auto entwendet. Der genaue Hergang wird nun durch Spezialisten der Kantonspolizei St.Gallen abgeklärt.
Ein Motorradlenker ist nach einem Unfall am Mittwochabend (05.04.2023) verstorben.
Ein 19-Jähriger fuhr kurz vor 19:30 Uhr auf seinem Motorrad von der Hulftegg in Richtung Mühlrüti.
Bei einer Kollision mit einem Auto ist am Montagabend (3.4.2023) ein Motorradfahrer verletzt worden.
Ein 50-jähriger Motorradfahrer war kurz vor 19:00 Uhr auf der Flurstrasse in Richtung Badenerstrasse unterwegs.
Auf der A3 ist am Montag (03.04.2023) ein Mann von einem Lastwagen erfasst und lebensbedrohlich verletzt worden.
Kurz nach 12:30 Uhr hielt ein 52-Jähriger mit seinem Personenwagen auf dem Pannenstreifen in Fahrtrichtung Zürich an und verliess sein Fahrzeug.
Um die Velo-Komfortroute vom Stadtpark bis zum See vollständig einzurichten und sicherer zu gestalten, ist die Pfannenstielstrasse, Uster zwischen dem 11.04.23 bis voraussichtlich anfangs September 23 gesperrt.
Die Zufahrt zu den Liegenschaften ist jederzeit möglich.
Der Glaubenbergpass ist seit gestern, 06.04.2023, wieder durchgehend für den Verkehr geöffnet.
Die Wintersperre der Glaubenbergpassstrasse wurde aufgehoben.
Anfang Januar ist in Albligen ein ehemaliges Bauernhaus bei einem Brand komplett zerstört worden.
Die Brandermittlungen sind inzwischen abgeschlossen. Aufgrund der grossen Zerstörung konnte die Ursache nicht mehr abschliessend geklärt werden.
Der 41-jährige Mann, welcher seit Freitag, 7. April 2023 in Billens vermisst wird, wurde heute von der Polizei in einem Wald in der Nähe seines Wohnortes aufgefunden.
Am Freitag, den 7. April 2023, gegen 7.50 Uhr fand die Polizei den 41-jährigen Mann, der seit 00.30 Uhr als vermisst gemeldet war, bei guter Gesundheit in einem Waldstück in der Nähe seines Wohnortes.
Am Donnerstag (06.04.2023), kurz nach 13:45 Uhr, kam es auf der Autobahn A13 zu einem Auffahrunfall mit vier involvierten Autos und kurz darauf zu einer Folgekollision mit zwei Autos.
Dabei wurde eine Person leicht verletzt. Es entstand hoher Sachschaden.
Am Donnerstag (06.04.2023) hat die Stadtpolizei St.Gallen die Meldung über einen anonymen Drohanruf gegen das Berufs- und Weiterbildungszentrum St.Gallen an der Lindenstrasse erhalten.
Das Gebiet rund um das betroffene Gebäude wurde abgesperrt und das Gebäude selbst wurde evakuiert. Um 23:30 Uhr konnte Entwarnung gegeben werden.
Ein Autolenker ist bei einer Auffahrkollision verletzt worden. Der Unfall führte zu Verkehrsbehinderungen.
Am Donnerstag (6. April 2023), gegen 16:15 Uhr, kam es auf der Sihlbruggstrasse in Baar, in Richtung Sihlbrugg, zu einer Auffahrkollision zwischen zwei Autos.
Am Donnerstagnachmittag, 6. April 2023, kurz nach 15.00 Uhr, ereignete sich auf der Autobahn A2, in Fahrtrichtung Bern/Luzern, eine Kollision zwischen einem Personenwagen und einem Motorradlenker.
Der Motorradlenker wurde dabei verletzt.
Die Tunnel entlang der A9 werden regelmässig gereinigt und gewartet. Nun stehen diese Ar-beiten im Turtmann-Tunnel und im Tunnel von Sierre an.
Diese werden deshalb gesperrt.
Am Donnerstagmittag (6.4.2023) ist in Effretikon (Gemeinde Illnau-Effretikon) eine Fussgängerin beim Überqueren der Bahnhofstrasse von einem Personenwagen erfasst und schwer verletzt worden.
Kurz nach 12 Uhr fuhr eine 47-jährige Personenwagenlenkerin auf der Bahnhofstrasse Richtung Volketswil.
Am Dienstagnachmittag hat die Polizei in Kriens einen mutmasslichen Drogendealer festgenommen. Dieser hatte vorgängig Kokain verkauft. Der in Italien wohnhafte Mann musste die Schweiz in der Zwischenzeit verlassen.
Die Untersuchung führt die Staatsanwaltschaft Emmen.
Bei einem Brand in einem Reiheneinfamilienhaus ist am späten Donnerstagabend (6.4.2023) in Winterthur-Wülflingen eine Frau ums Leben gekommen.
Gegen 22.30 Uhr ging bei der Einsatzzentrale von Schutz & Rettung Zürich die Meldung ein, dass ein Brand ein einem Einfamilienhaus ausgebrochen sei. Beim Eintreffen der Löschkräfte stand das Reiheneinfamilienhaus in Vollbrand.
Ein Autofahrer, der auf dem Chemin des Prises von Bôle in Richtung Norden fuhr, verlor die Kontrolle über sein Fahrzeug, das auf den SBB-Gleisen zwischen Neuenburg und La Chaux-de-Fonds zum Stehen kam.
Trotz einer Notbremsung rammte der in Richtung Neuenburg fahrende Zug in der Folge das Fahrzeug. Glücklicherweise gab es keine Verletzten.
Am Donnerstag, 6. April, gegen 06.20 Uhr, fuhr ein Auto, das von einer 24-jährigen Einwohnerin von La Sagne gelenkt wurde, auf der Rue des Menées in La Chaux-de-Fonds in Richtung Norden.
Kurz vor dem Kreisel Crêt-du-Locle kam es zu einer Kollision mit einer 41-jährigen Einwohnerin von St-Aubin-Sauges, die auf einem Sicherheitsstreifen die Fahrbahn in östlicher Richtung überquerte
Die Schweizer Strassen gehören zu den sichersten der Welt. Der seit Jahren zu beobachtende stetige Rückgang der Zahl schwerer Unfälle verlangsamt sich jedoch.
Die meisten schweren Unfälle ereignen sich dabei in der Kategorie der Motorräder. Aus diesem Grund erinnert Safe Roads auch in diesem Jahr wieder an einige wichtige Präventionstipps.
In einer Wohnung in Illnau-Effretikon ist am Donnerstagnachmittag (6.4.2023) ein toter Mann aufgefunden worden.
Kurz nach 16.30 Uhr ging bei der Einsatzzentrale der Kantonspolizei Zürich die Meldung ein, dass eine leblose Person in einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses aufgefunden worden sei. Die sofort ausgerückten Rettungskräfte konnten nur noch den Tod des 44-jährigen Schweizers feststellen. In den Räumlichkeiten trafen die Polizisten auf zwei weitere Personen. Die zwei Schweizer im Alter von 47 und 51 Jahren mussten für eine medizinische Behandlung in ein Spital gefahren werden.
Die letzten Tage waren kälter als üblich, wie im Folgenden veranschaulicht wird.
Im zweiten Teil des heutigen Blogs gehen wir der Frage nach, wie sich die Temperaturen über Ostern und danach entwickeln.
Am Flughafen Zürich wird in dieser Zeit ein erhöhtes Passagieraufkommen erwartet.
Es kann während der Stosszeiten zu Wartezeiten kommen. Wir empfehlen, zwei bis drei Stunden vor Abflug am Flughafen zu sein und die Öffnungszeiten der Schalter zu beachten.
Am Donnerstag, 06.04.2023, 12.10 Uhr, ereignete sich auf der Netstalerstrasse in Mollis ein Verkehrsunfall mit Sachschadenfolge.
Die Lenkerin eines Personenwagens war zwischen Netstal und Mollis unterwegs.
Gestern Nachmittag musste die Kantonspolizei in Kerzers zu einer schweren Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen ausrücken, bei welcher ein Mann ums Leben kam und zwei weitere Personen verletzt wurden, eine davon schwer.
Die Staatsanwaltschaft hat eine Untersuchung eröffnet.
Am Donnerstagvormittag ist es in Igis zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Personenwagen und einem Kind gekommen.
Der Knabe wurde dabei leicht verletzt.
Am Montagmorgen (03.04.2023) hat sich eine Straftat ereignet, bei der ein Personenwagen beteiligt war.
Kurz vor 8:30 Uhr ging beim Polizeinotruf die Meldung über einen Unfall an der Anglikerstrasse ein.
Die Kantonspolizei Zürich hat in Zusammenarbeit mit der Stadtpolizei Winterthur am Mittwochnachmittag (5.4.2023) in Winterthur einen mutmasslichen Drogenhändler verhaftet und rund hundert Gramm Betäubungsmittel sowie Streckmittel sichergestellt.
In einer gemeinsamen Aktion beobachteten Fahnder Kantonspolizei Zürich sowie der Stadtpolizei Winterthur einen verdächtigen Mann.
Bei einer Geschwindigkeitskontrolle erfasste die Kantonspolizei bei Würenlos sechs Automobilisten, die ausserorts so schnell fuhren, dass ihnen der Führerausweisentzug droht.
Drei Lenker mussten ihren Ausweis auf der Stelle abgeben.
Die Kantonspolizei Zürich hat am Mittwoch, 5.4.2023, im Kanton Zürich Verkehrskontrollen mit dem Fokus auf abgelenkte Verkehrsteilnehmende durchgeführt.
Im Zeitraum von 7 bis 10 Uhr führte die Kantonspolizei Zürich in Zusammenarbeit mit den Zürcher Kommunalpolizeien Verkehrskontrollen durch.
Gestern mussten wir erneut zwei Fahrzeuglenker in Uster aus dem Verkehr ziehen, weil sie im Verdacht stehen, vor der Fahrt Drogen konsumiert zu haben.
Die Führerausweise wurden noch am selben Abend abgenommen/gesperrt.
Die Kantonspolizei Zürich hat am Dienstag (4.4.2023) in Spreitenbach vier Personen verhaftet und Betäubungsmittel sowie Bargeld sichergestellt.
Hinweise aus einem Ermittlungsverfahren der Kantonspolizei Zürich ergaben, dass in zwei Liegenschaften in Spreitenbach mit Betäubungsmitteln gehandelt wird.
Am Mittwoch (05.04.2023), um 23:45 Uhr, hat sich auf der Autobahn A1 ein Selbstunfall mit einem Auto ereignet. Der 28-jährige Verursacher fuhr in fahrunfähigem Zustand.
Zwei weitere Autos wurden in der Folge durch Teile auf der Fahrbahn ebenfalls beschädigt.
Am Mittwoch (05.04.2023), um 12:15 Uhr, hat sich auf der Eichbergstrasse, Höhe Verzweigung Härdlistrasse, ein Unfall zwischen einem Auto und einem Motorrad ereignet.
Der 15-jährige Motorradfahrer wurde dabei leicht verletzt.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.