Die Kantonspolizei Thurgau hat am Dienstagabend in Balterswil einen fahrunfähigen Autofahrer nach kurzer Flucht angehalten.
Er war zudem trotz Führerausweisentzug unterwegs.
Dienstag, 04.04.2023, ca. 09:15 Uhr, kam es im Petersgraben in Basel zu einem Selbstunfall eines Motorradlenkers.
Dabei entstanden an weiteren Objekten Sachbeschädigungen. Der Lenker des Motorrades entfernte sich von der Unfallstelle, ohne sich um die Schadensregelung zu kümmern.
Andreas Wepfer übernimmt auf den 1. Juli 2023 die Gesamtleitung des Massnahmenzentrums Kalchrain. Er folgt auf Hansjörg Lüking, der im Juni 2023 in Pension geht.
Andreas Wepfer ist derzeit noch in der Pestalozzi-Jugendstätte Burghof in Dielsdorf tätig und leitet dort die Beobachtungsstation.
Am Dienstag (04.04.2023), gegen 17:15 Uhr, ist in einem Gewerbebetrieb an der Gruebenstrasse ein Brand ausgebrochen.
Der Brand konnte durch die Feuerwehr schnell unter Kontrolle gebracht werden.
Am Dienstag (04.04.2023), um 15:10 Uhr, hat sich auf der Churerstrasse, Höhe Abzweigung Röllweg, ein Auffahrunfall mit einem Roller und einem Auto ereignet.
Der 15-jährige Rollerfahrer wurde dabei eher leicht verletzt.
Der Bau der WOV geht in die nächste Phase. Jetzt starten die Arbeiten rund um den Knoten Langmatt und für die neue Verbindung für den Langsamverkehr nach Schattdorf. Neuigkeiten gibt es zudem vom Urner Obergericht.
Es hat die Beschwerde eines unterlegenen Unternehmers gegen die Vergabe der Arbeiten an der WOV abgewiesen.
Ein VW Golf musste einem entgegenkommenden Lastwagen so weit ausweichen, dass der VW von der Strasse abkam und sich überschlug.
Beim Unfall wurde niemand verletzt.
Im Vergleich zu 2021 ereigneten sich im Jahr 2022 auf den Solothurner Stras-sen mehr Verkehrsunfälle, bei denen Personen getötet oder schwer verletzt worden sind. Vier der Todesopfer verunfallten mit einem E-Bike.
Insgesamt sind durch Mitarbeitende der Polizei Kanton Solothurn im vergangenen Jahr 1'458 Verkehrsunfälle polizeilich rapportiert worden. Die häufigste Unfallursa-che ist nach wie vor die Missachtung des Vortrittsrechts.
Kurzfristige Sperrung N8 zwischen Anschluss Lungern Süd und Brünig-Passhöhe infolge Steinschlag.
Der Abschnitt der N8 zwischen Anschluss Lungern Süd und Brünig Passhöhe wird von heute, 04.04.2023, 24.00 Uhr bis morgen, 05.04.2023, 12.00 Uhr gesperrt.
Am frühen Mittwochmorgen, 05. April 2023, kurz vor 02.30 Uhr, verursachte ein Personenwagenlenker im Eggfluhtunnel in Nenzlingen BL einen Selbstunfall. Der Lenker wurde dabei verletzt.
Aufgrund der Kollision musste der Eggfluhtunnel, in Fahrtrichtung Laufen, für kurze Zeit gesperrt werden.
Gestern Dienstag, 4. April 2023 wurden beim Fussballspiel FCB-YB Mitarbeitende der Sicherheitsfirma des Stadionbetreibers nach Spiel-Ende vor dem Stadion von vermummten Personen tätlich angegriffen.
Während sich einige Mitarbeitende in Sicherheit bringen konnten, erlitten vier Mitarbeitende teils schwere Verletzungen.
Am Montag (03.04.2023) fuhr eine Person in fahrunfähigem Zustand auf der Tablatstrasse einen Inselschutzpfosten um. Kurz nach dem Vorfall entfernte sich die Verursacherin von der Unfallörtlichkeit. Das Fahrzeug und die Fahrzeuglenkerin konnten später aufgefunden werden.
Es entstand hoher Sachschaden, verletzt wurde niemand.
Die Tage werden länger, die Obstbäume blühen, die Bienen sind fleissig am bestäuben um uns eine reiche Ernte zu schenken. Wären da nicht diese wolkenlosen Nächte und der Frost der Spielverderber.
Nun gilt es die Blüten zu schützen, neben Frostschutzkerzen gibt es aber auch einen auf den ersten Blick ziemlich paradoxen Frostschutz - Blüten mit Hilfe von einer Eisschicht vor dem Erfrieren schützen.
Am Samstagmorgen (1. April 2023) ist eine inhaftierte Person reglos in ihrer Zelle aufgefunden worden. Sowohl die Kantonspolizei als auch die Sanität wurden sofort aufgeboten.
Der Arzt konnte nur noch den Tod des 45-jährigen Mannes feststellen.
Bei einer Kollision zwischen einem Traktor und einem Personenwagen sind am Donnerstagnachmittag (30.03.2023) zwei Personen verletzt worden.
Gegen 13:20 Uhr fuhr ein Traktor auf der Wehntalerstrasse in Richtung Zürich.
Bei zwei Zugentgleisungen sind am Freitag (31.03.2023) im Kanton Bern 15 Personen verletzt worden.
Drei davon in Lüscherz. Gegen 16:30 Uhr kippte ein Triebwagen kurz vor dem Bahnhof auf die rechte Seite.
Bei einem Brand ist am Freitag (31.03.2023) an einem Kleinflugzeug Totalschaden entstanden.
Nach bisherigen Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau starteten gegen 8:45 Uhr auf dem Flugplatz Lommis ein Fluglehrer und eine Flugschülerin mit einem einmotorigen Kleinflugzeug.
In der dritten Woche nach Beginn der Ausbildung stand ein weiteres Highlight für unsere Aspirantinnen und Aspiranten der Polizei- und Sicherheitsassistentenschule auf dem Programm:
Der Antischleuderkurs. Durch Lenkübungen, Slalom, Ausweichmanöver und Bremsen mit unterschiedlichen Haftwerten lernten unsere neuen Mitarbeitenden, unvorhergesehene Gefahrensituationen richtig einzuschätzen und rechtzeitig zu entschärfen.
Nebst dem Polizeikorps sind auch die Dienststellen Militär, Feuerwehrinspektorat und der Straf-und Massnahmenvollzug alle im selben Amt.
Der Zivilschutz hat kürzlich einen Videoclip erstellt. Auch wenn es direkt mit der Polizei nichts zu tun hat, möchten wir euch das Video nicht vorenthalten.
Am Samstag, 27. Mai laden die Polizeimusik Zürich Stadt, die Polizeimusik Vorarlberg und die Polizeimusik Graubünden zu einem unterhaltsamen Konzertabend im Albisgütli in Zürich ein.
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Kurz nach Mitternacht kam es letzte Nacht in Engelberg zu einem Verkehrsunfall.
Ein 39-jähriger Fahrzeuglenker fuhr mit seinem Auto auf dem Studentenweg in nördliche Richtung.
Beim Brand von Akkus in einem Reiheneinfamilienhaus in Bischofszell wurde am Dienstag eine Bewohnerin leicht verletzt.
Die Brandursache ist noch unbekannt.
Zwischen Juli und Oktober 2022 kam es im Ober- und Mittelwallis zu mehreren Opferstockdiebstählen in Kirchen, Aufbruchsversuchen an Verpflegungsautomaten und einem Einbruchdiebstahl.
Die Kantonspolizei konnte diese Diebstahlserie aufklären und einen Täter anhalten.
Heute Morgen wurden ein Rollerfahrer und sein Beifahrer bei einem Verkehrsunfall in Villars-sur-Glâne verletzt.
Sie wurden mit dem Krankenwagen in ein Krankenhaus gebracht.
Am Montagnachmittag ist ein Mädchen im Skigebiet Laax ausserhalb der Piste gestürzt und gegen einen Felsen geprallt.
Dabei erlitt es tödliche Verletzungen.
Am Dienstag (04.04.2023), kurz vor 09:15 Uhr, hat sich auf der Hauptstrasse ein Unfall mit einem Auto ereignet.
Eine 60-jährige Frau fuhr mit ihrem Auto gegen eine Hauswand und wurde dadurch leicht verletzt.
Am Dienstagmorgen, 4. April 2023, kam es im Kreis 10 zu einer Kollision zwischen einem Lastwagen und einer Velofahrerin. Dabei wurde die Velofahrerin leicht verletzt.
Die Stadtpolizei Zürich sucht Zeug/innen.
Am Dienstag, 21. März 2023, brach in einem Kellerabteil am Zihlmattweg in Luzern ein Brand aus.
Die mutmassliche Täterschaft, ein 12-jähriger Junge, konnte ermittelt werden. Die Untersuchung führt die Jugendanwaltschaft des Kantons Luzern.
Mitte Februar wurde in Rebstein ein 49-jähriger Schweizer tot aufgefunden. Es handelt sich um ein Tötungsdelikt. Die Kantonspolizei St.Gallen berichtete mehrfach darüber.
Am Montagnachmittag (03.04.2023) hat die Kantonspolizei St.Gallen im Auftrag der Staatsanwaltschaft des Kantons St.Gallen zwei tatverdächtige Personen festgenommen.
Sommerzeit ist Ausflugszeit: Wenn die Tage länger und wärmer werden, steigt auch die Lust auf Reisen und Entdeckungen. Ein besonderes Schmuckstück ist das Schweizerische Zollmuseum in Cantine di Gandria bei Lugano.
Anfang April wurde die neue Saison eröffnet, das Highlight in diesem Jahr ist die Sonderausstellung „100 Jahre Zollvertrag Schweiz–Liechtenstein“. Zudem kann man im Garten des Museums neuerdings auch ein nachgebautes Schmuggler-U-Boot besichtigen.
Die Cyberkriminellen verschicken E-Mails im Namen der Raiffeisenbank an beliebige Empfänger und behaupten, dass aufgrund eines aktualisierten E-Bankingsystems ein Online-Formular mit den persönlichen Daten ausgefüllt werden müsse.
Die Betrugsmasche
Im Morgenverkehr ist es zu einer Kollision zwischen einem Motorradfahrer und einem Auto gekommen.
Mit erheblichen Verletzungen musste der Zweiradlenker ins Spital eingeliefert werden.
Am vergangenen Sonntag wie auch bereits am Sonntag vor einer Woche konnten durch die Kantonspolizei Aargau mehrere Personen angehalten werden, welche im Verdacht stehen, diverse Sprayereien begangen zu haben.
Die Kantonspolizei sucht Augenzeugen sowie weitere Geschädigte.
Mehr als 120 Jugendliche zwischen 15 und 17 Jahren wurden im letzten Jahr bei einem Töffunfall schwer verletzt, zwei verloren ihr Leben.
Die Zahl der schwer verunfallten Töfffahrerinnen und Töfffahrer in diesem Alterssegment bleibt auf hohem Niveau, seit das Mindestalter für das Fahren von 125er-Maschinen herabgesetzt wurde. Die BFU ist besorgt über diese Entwicklung und sensibilisiert die Jugendlichen erneut mit ihrer Kampagne „Don’t mess it up“ dafür, das eigene Fahrverhalten zu reflektieren.
Am Montag (03.04.2023), um 20:50 Uhr, ist auf der Aegetenstrasse ein 76-jähriger Mann mit seinem Auto in ein parkiertes Auto gefahren.
Der Verursacher wurde von der Kantonspolizei St.Gallen als fahrunfähig eingestuft.
Am Montag (03.04.2023), um 17:30 Uhr, hat sich auf der Attenhoferstrasse ein Unfall in einem Linienbus ereignet. Eine 82-jährige Frau wurde dabei verletzt.
Die Kantonspolizei St.Gallen sucht Zeugen.
Letzte Woche stiessen in Rheinfelden ein Auto und eine Velofahrerin zusammen. Dabei wurde die 15-Jährige verletzt.
Die Automobilistin fuhr nach kurzem Halt weiter und wird gesucht.
Am Freitagnachmittag, 31. März 2023, nahm die Stadtpolizei Zürich einen mutmasslichen Drogendealer im Kreis 12 fest.
Dieser schluckte Betäubungsmittel und musste deshalb in ein Spital gebracht werden.
Der Kantonspolizei Obwalden gelang es in der Nacht auf Montag, 03.04.2023, zwei Jugendliche nach einem Einschleichediebstahl in flagranti festzunehmen.
Diese schlichen sich zuvor in eine unverschlossene Wohnung eines Mehrfamilienhauses in Alpnach ein und entwendeten daraus mehrere Gegenstände.
In der Nacht auf den Dienstag brannte es in einem Bauernhaus in Escholzmatt. Eine Person wurde verletzt.
Im Einsatz stand ein Rettungshelikopter, welcher die verletzte Frau in ein Spital geflogen hat.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.