Ein völlig durchnässtes, in Not geratenes Büsi wurde heute Nachmittag durch unsere Patrouille aus einem Lichtschacht der Tiefgarage Illuster befreit.
Die besorgte Katzenbesitzerin konnte erfreulicherweise ausfindig gemacht.
Der Auditor der Militärjustiz hat gegen einen Flugverkehrsleiter der Skyguide AG und gegen einen Piloten der Schweizer Luftwaffe Anklage erhoben. Beim Flugunfall in der Region Sustenpass von 2016 kam der Pilot einer F/A-18 C Hornet ums Leben.
Am 29. August 2016 kollidierte eine F/A-18 C Hornet der Schweizer Luftwaffe mit der westlichen Bergflanke des Hinter Tierberg in der Region Sustenpass. Der Pilot kam dabei ums Leben. Das Flugzeug wurde durch den heftigen Aufprall vollständig zerstört.
Am Freitag, 31.03.2023, 13.25 Uhr, ereignete sich im Feld in Näfels ein Brandfall in einem Mehrfamilienhaus.
Aus noch ungeklärten Gründen kam es im Schlafzimmer einer Wohnung im ersten Stock des Mehrfamilienhauses zu einem Brand. Mehrere Anwohner verständigten den Feuerwehrnotruf, als sie Rauch bemerkten.
In der Nacht von Donnerstag auf Freitag (31.03.2023) ist eine unbekannte Täterschaft in eine Gewerbeliegenschaft an der Feffetstrasse eingebrochen.
Sie hat sich gewaltsam Zugang zu den Räumlichkeiten verschafft.
In der Zeit zwischen Donnerstagabend und Freitagmorgen (31.03.2023) sind unbekannte Täterschaften in zwei Baustellencontainer an der Stationsstrasse und eine Liegenschaft an der Salenstrasse eingebrochen.
Die unbekannten Täterschaften haben sich in allen drei Fällen gewaltsam Zutritt zu den Baucontainern und den Büroräumlichkeiten verschafft.
Die Kantonspolizei Bern hat im November 2022 in Bern eine Hanf-Indooranlage mit über 9'000 Marihuanapflanzen ausgehoben. Im Zuge der darauffolgenden umfangreichen Ermittlungen konnten am Montag unter anderem weitere Indooranlagen mit insgesamt rund 1'000 Marihuanapflanzen aufgefunden und drei mutmassliche Betreiber angehalten werden.
Insgesamt wurden Betäubungsmittel im Kilobereich sichergestellt.
Gestern Abend brach in einer Wohnung in Emmenbrücke ein Brand aus. Das Feuer konnte durch die Feuerwehr schnell gelöscht werden. Der Wohnungsmieter verletzte sich leicht und wurde zur Kontrolle ins Spital gefahren.
Die Brandursache ist Gegenstand der laufenden Ermittlungen.
Am Freitagmorgen, 31. März 2023, kurz nach 07.00 Uhr, verursachte ein Personenwagenlenker beim Parkieren am Fabrikmattenweg in Arlesheim BL einen Selbstunfall.
Der Fahrzeuglenker wurde dabei verletzt.
In der Nacht von Donnerstag auf Freitag wurden zwei Personen beobachtet, welche versuchten, parkierte Autos zu öffnen.
Die Meldung erging am 31.03.2023, kurz nach 1 Uhr, durch einen Anwohner. Dieser konnte zwei Personen beobachten, die sich von Fahrzeug von Fahrzeug begaben und versuchten, diese zu öffnen.
Am Dienstag, 28. März 2023, nahm die Stadtpolizei Zürich im Kreis 3 einen Mann fest, der sich vor Kindern exhibitionistisch verhalten hatte.
Kurz vor dem Mittag wurde der Stadtpolizei Zürich gemeldet, dass ein Mann in der Umgebung des Schulhauses Aemtler sein Geschlechtsteil vor Kindern entblössen würde.
Aktuell häufen sich im Kanton Nidwalden die Meldungen zu Betrugsversuchen durch die sogenannten "Schockanrufe". Dabei gaukeln Betrüger eine Notlage eines Familienmitglieds vor, für die sie einen hohen Geldbetrag benötigen. In einem Fall erbeutete die Täterschaft rund 100'000 Franken.
Die Kantonspolizei Nidwalden mahnt zur Vorsicht und gibt Tipps.
Die Kantonspolizei und die Polizei Ceresio Nord geben bekannt, dass am 29.03.2023 ein 18-jähriger Schweizer Staatsangehöriger mit Wohnsitz im Raum Lugano wegen eines schweren Verkehrsdelikts angehalten wurde.
Bei einer Geschwindigkeitskontrolle im Gebiet von Canobbio durch Beamte der Polizei Ceresio Nord wurde der Mann mit einer strafbaren Geschwindigkeit von 116 Stundenkilometern erwischt, wo die Höchstgeschwindigkeit 50 beträgt.
Die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger steht bei der Polizei im Kanton Zug im Fokus. Mehr als 250 Bedienstete sowie 60 zivile Mitarbeitende kümmern sich um die Belange der Bevölkerung.
Das Polizeigesetz regelt die Aufgaben der Polizei Zug. Demnach hat die Polizei durch Information, Beratung sowie Präsens und andere geeignete Massnahmen dafür zu sorgen, dass die öffentliche Ordnung und Sicherheit aufrechterhalten wird.
Am Donnerstag, den 30. März 2023 um 07:00 Uhr rückte die Feuerwehr der DPS1 in Neuenburg an der Rue des Couviers 18 in Marin-Epagnier zu einem Brandausbruch in einer Küche aus, da ein Topf auf der Herdplatte vergessen worden war.
Der Brand konnte von einem Bewohner der Wohnung mit zwei Pulverfeuerlöschern schnell eingedämmt werden, während die Feuerwehr die Räume belüftete.
Beim Versuch, seinen Hund aus der Kleinen Schliere zu retten, wurde gestern Abend ein 53- jähriger Mann unter Wasser gezogen.
In kritischem Zustand wurde er ins Spital verbracht, wo er kurz darauf seinen Verletzungen erlegen ist.
Wechselnd bis stark bewölkt, vor allem im Flachland und inneralpin auch sonnige Abschnitte. Aus Westen einige, teils kräftige Schauer, lokal auch Gewitter. Schneefallgrenze von 1800 bis am Abend gegen 1400 Meter sinkend.
In den Niederungen Temperatur am Nachmittag um 15 Grad. Stürmischer Südwest- bis Westwind, in Gewitternähe böiger Südwest- bis Nordwestwind.
Am Donnerstagnachmittag, 30.03.2023, wurde an der Rütelistrasse in Mollis in ein Einfamilienhaus eingebrochen.
Eine unbekannte Täterschaft verschaffte sich gewaltsam Zutritt zum Haus und durchsuchte die Zimmer. Es wurden Bargeld und Schmuck im Wert von mehreren Zehntausend Franken entwendet.
Die Kantonspolizei St. Gallen ist für die Sicherheit der Bevölkerung des Kantons zuständig. Neben der Aufklärung von Straftaten kümmern die rund 980 Bediensteten sich um die Überwachung der Einhaltung der Gesetze und die Präventionsarbeit.
Die Leitung der Kapo St. Gallen obliegt dem Kommandanten, dem sechs Hauptabteilungen unterstehen. Ihm zur Seite arbeiten der Stabschef und die Abteilung Kommunikation, die dem Polizeikommandanten direkt unterstellt sind. Die verschiedenen Abteilungen der Kantonspolizei St. Gallen im Überblick:
Am Donnerstagnachmittag, 30.03.2023, wurde in Näfels versucht, den Inhalt des Opferstocks der katholischen Kirche zu stehlen.
Eine unbekannte Täterschaft versuchte, den Opferstock gewaltsam aufzubrechen, was jedoch misslang. Am Opferstock entstand Sachschaden in der Höhe von mehreren Hundert Franken.
Am Donnerstag (31.03.2023), kurz vor 13 Uhr, hat sich auf der Kapplerstrasse ein Unfall mit zwei Autos ereignet.
Ein 72-jähriger Autofahrer wurde zur Kontrolle ins Spital gebracht.
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Am Dienstagnachmittag, 28. März 2023, wurde eine 86-jährige Frau im Aussenbereich der Turnhalle Seefeld in Lachen von einem Ball getroffen und beim anschliessenden Sturz erheblich verletzt.
Dank Hinweisen aus der Bevölkerung konnten die dafür verantwortlichen Jugendlichen ermittelt werden.
Am Donnerstagabend, 30. März 2023 wurden in einer kleinen Feier im Rathaus Sarnen zwei Polizistinnen und ein Polizeiassistent ins Polizeikorps Obwalden aufgenommen.
Nach zweijähriger Polizeiausbildung an der Interkantonalen Polizeischule Hitzkirch und bei der Kantonspolizei schloss Sabrina Müller ihre Ausbildung als Polizistin ab. Sie erlangte im März mit sehr guten Leistungen den eidgenössischen Fachausweis Polizistin.
Die Polizei Basel-Landschaft informierte am Freitag, 31. März 2023, an einer Medienkonferenz über ihre Kriminal- und Verkehrsunfallstatistik 2022.
Trotz einer Zunahme der registrierten Straftaten liegt der Kanton Basel-Landschaft nach wie vor deutlich unter dem Landesdurchschnitt.
Am Donnerstag, 16. Februar 2023, um ca. 18.50 Uhr, ist ein 28-jähriger Mann in der Reinacherstrasse Opfer eines Angriffes geworden.
Zur Aufklärung der Tat sucht die Kriminalpolizei der Staatsanwaltschaft Basel-Stadt nach wie vor Personen, die den Vorfall beobachtet oder Auffälliges im Umfeld gesehen haben.
Regierungsratssitzung 28. März 2023 • Der Regierungsrat wählt den 57-jährigen Juristen Manfred Affolter aus Zürich als Departementssekretär des Departements Sicherheit und Justiz.
Er tritt die Nachfolge von Arpad Baranyi an, der als Ratsschreiber in die Staatskanzlei des Kantons Glarus wechselt.
Matthias Hubeli übernimmt per 1. April 2023 die Leitung der Abteilung Einsatzunterstützung bei der Rettung des Justiz- und Sicherheitsdepartements Basel-Stadt.
Er wird im Range eines Oberstleutnants mit seinem Team übergreifende Querschnittsthemen von Feuerwehr, Sanität sowie Militär und Zivilschutz koordinieren.
Am Freitag (31.03.2023), kurz vor 3:30 Uhr, hat eine Patrouille der Kantonspolizei St.Gallen anlässlich einer Verkehrskontrolle ein Auto bei der Ausfahrt St. Fiden der Autobahn A1 angehalten.
Sie stellten fest, dass die beiden hinteren Reifen bis auf die Karkassen abgefahren waren und ein Vorderreifen ungenügende Profiltiefe aufwies.
Am gestrigen Tag wurden an verschiedenen Orten im Kanton Aargau teure Fahrräder aus Kellerabteilen und Tiefgaragen entwendet.
Die Kantonspolizei Aargau mahnt zur Vorsicht.
Beda Lüthi tritt per 1. April 2023 neu ins Offizierskorps der Kantonspolizei Basel-Stadt ein.
Der 47-Jährige wird im Range eines Leutnants den Dienst Fahndung leiten.
Die beiden Urner Tourismusorganisationen (Andermatt Urserntal Tourismus GmbH und Uri Tourismus AG) sowie die Kantonspolizei Uri werden am Gründonnerstag, 6. April 2023 und am Karfreitag, 7. April 2023 eine gemeinsame Standaktion an der Gotthard-Raststätte durchführen.
Aus polizeilicher Sicht wird es das Hauptziel dieses Anlasses sein, die Transitreisenden auf die Vermeidung des Ausweichverkehrs sowie die richtigen Verhaltensweisen im Stau, wie beispielsweise die Bildung einer Rettungsgasse, zu sensibilisieren.
Die Kursschifffahrt auf dem Alten Rhein musste wegen Niedrigwasser und Sedimentablagerungen im vergangenen Sommer für längere Zeit eingestellt werden. Betroffen war der Abschnitt zwischen Rheinspitz und Rheineck. Nun sind Ausbaggerungen geplant. Die Kosten belaufen sich auf rund 2,3 Millionen Franken.
Eine Ausführung in diesem Jahr ist nicht realistisch.
Die Interkantonale Polizeischule Hitzkirch führt am Samstag, 6. Mai ihren nächsten Besuchstag für die Öffentlichkeit durch. Besuchen Sie das Polizei-Ausbildungszentrum und erleben Sie hautnah auf zwei spannenden Rundgängen Szenen aus der Ausbildung zur Polizistin/zum Polizisten.
Auch unser Korps ist mit von der Partie. Kommen Sie vorbei, wir freuen uns auf Sie!
Am 29. März 2023 hat der ausserordentliche Staatsanwalt des Bundes, Peter Marti, die Strafuntersuchung betreffend Amtsgeheimnisverletzung bzw. Anstiftung dazu gegen die Beschuldigten Markus Seiler (Generalsekretär des EDA), Michael Steiner (Medienchef des EDA), Peter Lauener (ehemaliger Kommunikationschef des EDI) und Thomas Knellwolf (Journalist des Tages-Anzeigers) eingestellt.
Der begründete Anfangsverdacht, dass die erwähnten Personen Informationen aus dem vertraulich klassifizierten Berichtsentwurf der GPDel zur Crypto-Affäre an Medien herausgegeben hatten, liess sich trotz umfangreichen Ermittlungen nicht erhärten.
Am 30.03.2023, nach 13.15 Uhr, kam es an der Dornacherstrasse auf Höhe der Bärschwilerstrasse zu einem Brandfall in einem Geschäfts- und Mehrfamilienhaus. Es wurde niemand verletzt.
Die bisherigen Abklärungen der Kriminalpolizei der Staatsanwaltschaft ergaben, dass den Rettungsdiensten starke Rauchentwicklung gemeldet wurde. Die Berufsfeuerwehr der Rettung Basel-Stadt konnte den Brandherd im ersten Untergeschoss der Liegenschaft rasch feststellen und löschen. Beim betroffenen Raum handelt es sich um eine Küche, welche total ausbrannte.
Im Zusammenhang mit dem Brand in einem Einfamilienhaus in Oberönz von Anfang Oktober hat die Kantonspolizei Bern die Ermittlungen zur Brandursache abgeschlossen.
Letztere konnte nicht restlos geklärt werden. Fahrlässigkeit steht im Vordergrund.
Bei einer Kollision zwischen einer Fussgängerin und einem Tram ist am Donnerstagnachmittag (30.3.2023) in Schlieren eine Frau schwer verletzt worden.
Etwa um 15.15 Uhr überquere eine 53-jährige Frau an der Tramhaltestelle Mülligen in Schlieren die Tramgleise, als ein Tram der Linie 20 Richtung Zürich Altstetten in die Haltestelle einfuhr. Aus derzeit nicht restlos geklärten Gründen kam es zur Kollision des Trams mit der Fussgängerin. Die Frau wurde schwer verletzt und musste mit einem Rettungsfahrzeug in ein Spital transportiert werden.
Im September 2018 erhielt unsere Bike Police zu Testzwecken drei schnelle E-Bikes, im Fachjargon "Motorfahrräder mit Elektroantrieb" genannt. Es zeigte sich, dass eine E-Bike-Police-Patrouille gegenüber einer Bike-Police-Patrouille ohne Tretunterstützung einen markant grösseren Patrouillenradius hat. Da zudem die Anfahrtszeiten zum Einsatzort erheblich kürzer waren, haben wir weitere 17 E-Bikes beschafft.
Im Gegenzug wurde auf den Ersatz von klassischen Fahrrädern verzichtet, wodurch keine Mehrkosten entstanden sind.
Beim Brand der Terrasse einer Erdgeschoss-Wohnung eines Mehrfamilienhauses ist am Donnerstagvormittag (30.3.2023) in Effretikon (Gemeinde Illnau-Effretikon) grosser Sachschaden entstanden.
Verletzt worden ist niemand.
Zum zweiten Mal innerhalb einer Woche spürte unser Personenspürhund „Falu“ heute Donnerstagmorgen einen vermissten Mann auf. Dieser wurde seit knapp vier Stunden vermisst und konnte wohlbehalten wieder an seinen Wohnort zurückgebracht werden.
Die Meldung, dass eine ältere Person aus einem Altersheim in Reinach abgängig sei, ging heute Morgen kurz nach 04.30 Uhr bei der Einsatzleitzentrale der Polizei Basel-Landschaft ein.
Bei der Kollision mit einem Auto wurde am Donnerstag in Frauenfeld ein Velofahrer verletzt. Er musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Gemäss den bisherigen Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau kam es kurz vor 9 Uhr zu einer Kollision zwischen einem Velofahrer und einem Auto auf einem öffentlichen Parkplatz an der Langfeldstrasse.
Auf dem Radweg zwischen Gäsi und Mühlehorn wurden umfangreiche Steinschlagschutzmassnahmen umgesetzt. Die Arbeiten dauerten mehrere Monate und konnten kürzlich abgeschlossen werden.
Der Radweg ist ab Samstag, 1. April 2023, wieder geöffnet.
Ab Anfang April wird in mehreren Ortschaften im Berner Jura abwechslungsweise ein mobiler Polizeiposten eingesetzt. Das Projekt dauert ein Jahr und ist im Nachgang zur letztjährigen Bevölkerungsbefragung entstanden.
Das Ziel ist es, mehr Nähe zur Bevölkerung zu schaffen.
Beim Versuch mehrere Fahrzeuge eines Autohauses in Brand zu stecken, ist am Mittwochnachmittag (29.3.2023) in Glattpark (Gemeinde Opfikon) grosser Sachschaden entstanden.
Verletzt worden ist niemand.
Kantonspolizei und Staatsanwaltschaft verstärken ihren Einsatz zum Schutz von verletzlichen Bevölkerungsgruppen: Schwerpunkte der Strafverfolgung in den Jahren 2023 bis 2026 bilden insbesondere der Schutz von Seniorinnen und Senioren sowie der Kampf gegen Gewalt gegen Frauen und gegen Pädokriminalität im Internet.
Im Abstand von vier Jahren bestimmt der Regierungsrat die Schwerpunkte der Strafverfolgung durch Kantonspolizei und Staatsanwaltschaften neu. Für die Jahre 2019 bis 2022 waren das die fünf Themen Seniorenzentrierte Kriminalität, Geldwäscherei, digitales Strafverfahren, Gefährdung durch psychisch auffällige Personen sowie Gewalt gegen Frauen.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.