Schweiz

Muttenz BL / A18: Alkoholisierter Motorradfahrer (31) verursacht Selbstunfall

Am Dienstagabend, 28. März 2023, kurz vor 22.00 Uhr, verursachte ein alkoholisierter Motorradlenker in der Autobahnausfahrt A18 / Muttenz Nord einen Selbstunfall, wobei er stürzte und sich dabei schwere Verletzungen zuzog. Gemäss den bisherigen Erkenntnissen der Polizei Basel-Landschaft befuhr der 31-jährige Motorradlenker, aus Richtung Delémont kommend, die Autobahnausfahrt A18 / Muttenz Nord.

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Mehr Straftaten und mehr Verkehrsunfälle – Arbeitsbelastung der Luzerner Polizei steigt

Im Jahr 2022 ist die Anzahl der Straftaten im Kanton Luzern gegenüber dem Vorjahr markant gestiegen, insbesondere im Bereich der digitalen Kriminalität. Auch bei der Verkehrsunfallstatistik stiegen die Zahlen, wobei besonders die Zunahme an fahrunfähigen Personen durch Alkohol, Drogen und Medikamenten der Luzerner Polizei Sorge bereitet.

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Engi GL: Kollision zwischen Auto und Lieferwagen – zwei Personen verletzt

Am Dienstag, 28.03.2023, 15.00 Uhr, ereignete sich auf der Sernftalstrasse in Engi ein Verkehrsunfall. Der Lenker eines Personenwagens war in Fahrtrichtung Elm unterwegs. In der Linkskurve auf Höhe „Höfliegg“ geriet der 59-Jährige auf die Gegenfahrbahn, wo es zu einer Kollision mit einem talwärts fahrenden Lieferwagen kam.

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Kanton Tessin: Untersuchung der Aktivitäten eines Bestattungsunternehmens

Die Staatsanwaltschaft und die Kantonspolizei bestätigen die Eröffnung eines Strafverfahrens gegen ein im Bestattungsgewerbe tätiges Unternehmen mit Sitz im Mendrisiotto. Ziel der Ermittlungen ist es, festzustellen, ob Anhaltspunkte für strafbare Handlungen (allfällige Verstösse oder Unregelmässigkeiten) bei der Ausführung von Arbeiten im Bereich des Bestattungswesens und des Friedhofs vorliegen. Die mutmasslichen Straftaten sind Betrug und Störung der Totenruhe.

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Sant'Antonino TI: Zeugensuche nach Verkehrsunfall mit Motorrad

Im Zusammenhang mit dem Unfall, der sich am 24.03.2023 gegen 17:15 Uhr in Sant'Antonino, In Tirada, ereignet hat und an dem ein 17-jähriger Motorradfahrer beteiligt war [Polizei.news berichtete], sucht die Kantonspolizei Zeugen. Personen, die den Unfall beobachtet oder erste Hilfe geleistet haben, werden gebeten, sich bei der Gemeinsamen Alarmzentrale unter 0848 25 55 55 zu melden.

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Kanton Genf: Etwas weniger Verstösse gegen das Strafgesetzbuch

Sowohl auf Schweizer als auch auf Genfer Ebene zeigt die Lektüre der Kriminalitätsstatistik 2022 einen Anstieg (+15% für Genf) der Verstösse gegen das Strafgesetzbuch. Zu den am stärksten betroffenen Bereichen gehören die Vermögensdelikte (+16%), darunter Einbrüche (+14%) und Diebstähle (+18%). Darüber hinaus zeigt die Gesamtzahl der Gewaltdelikte (einschliesslich häuslicher Gewalt) zwischen 2021 und 2022 einen Anstieg um 8%. Diese Ergebnisse bleiben jedoch unter den Werten, die vor der Covid-19-Pandemie ermittelt wurden.

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Kanton Jura: Polizeiliche Kriminalstatistik 2022 zeigt Anstieg der Diebstähle

Die jurassische Kantonspolizei hat die polizeiliche Kriminalitätsstatistik für das Jahr 2022 vorgelegt. Die Vermögensdelikte stiegen um 14% mit 1'921 erfassten Straftaten im Jahr 2022 gegenüber 1'684 im Jahr 2021. Die häufigsten Vermögensdelikte sind einfacher Diebstahl, Einbruchdiebstahl, Fahrzeugdiebstahl und Betrug. Häusliche Gewalt hingegen ist mit 210 registrierten Straftaten im Jahr 2022 gegenüber 226 im Jahr 2021 um 7% zurückgegangen.

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Kanton Nidwalden: Zwei Verkehrsunfälle auf der Hauptstrasse im Engelbergertal

Heute kam es auf der Kantonsstrasse in Oberdorf NW zu einem Selbstunfall und auf der Hauptstrasse in Wolfenschiessen NW zu einer Frontalkollision zweier Personenwagen. Dabei mussten durch den Rettungsdienst insgesamt fünf Personen ins Spital überführt werden und es entstand grosser Sachschaden.

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Kanton Glarus: Hauptabteilung Justiz - Anpassung der Organisation bedingt Verordnungsänderungen

Infolge einer Anpassung der Organisation in der Hauptabteilung Justiz werden einzelne Verordnungsbestimmungen in den Bereichen Strafprozess, Straf- und Massnahmenvollzug und Opferhilfe angepasst. Die Anpassung der Organisationsstruktur in der Hauptabteilung Justiz bedingt eine Revision der Zuständigkeitsvorschriften, die der Regierungsrat genehmigt. Im September 2022 nahm er Kenntnis von der Neuorganisation innerhalb der Hauptabteilung Justiz.

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Kestenholz SO / A1: Auffahrkollision zwischen zwei Fahrzeugen – drei Verletzte

Auf der Autobahn A1, auf Gemeindegebiet von Kestenholz in Fahrtrichtung Zürich, hat sich am Montagabend eine Auffahrkollision mit zwei beteiligten Fahrzeugen ereignet. Dabei haben sich drei Personen Verletzungen zugezogen und mussten zur Kontrolle in ein Spital gebracht werden. Die Unfallfahrzeuge mussten abgeschleppt werden.

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Kanton BS: Polizeiliche Kriminalstatistik 2022 - mehr Anzeigen als im Vorjahr

Der schweizweite Anstieg der im Jahr 2022 polizeilich registrierten Straftaten spiegelt sich auch im Kanton Basel-Stadt. Die am Dienstag veröffentlichte kantonale Polizeiliche Kriminalstatistik 2022 zeigt unter anderem bei den Gewalt- und Sexualdelikten steigende Werte. Zurückgegangen sind dagegen die Anzeigen wegen Einbruchdiebstählen. Die Gesamtzahl der bei der Jugendanwaltschaft Basel-Stadt angezeigten Delikte ist ebenfalls gestiegen.

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Wappen der Schweiz



Die Polizei in der Schweiz

In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.

Polizeihoheit der Kantone

Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.


In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. (Bildquelle: Philipp Ochsner)

Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz

Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.

Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.

Die Aufgaben von fedpol

Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:

  • gerichtspolizeiliche Aufgaben
  • sicherheitspolizeiliche Aufgaben
  • verwaltungspolizeiliche Aufgaben
  • koordinative Aufgaben

Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.

Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.

Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.

Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.

Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.


Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen. (Bildquelle: Polizei ZH)

Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei

Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:

  • weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
  • bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
  • europäische Zusammenarbeit über EUROPOL

Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.

Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone

Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.

Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.

Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.

Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps

Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.

Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.

Die kommunale Polizei in der Schweiz

Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.



Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz

In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.

Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.

Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.

Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.

Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei

Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.

Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.