In den letzten Wochen trafen bei uns vermehrt Meldungen ein, wonach durch unbekannte Personen unverschlossene Fahrzeuge durchsucht und daraus Bargeld und andere Wertsachen entwendet wurden.
Um solche Vorfälle zu vermeiden, hier einige Tipps:
Am Dienstagnachmittag (14.03.2023) hat sich in Neuhausen am Rheinfall eine seitliche Streifkollision zwischen einem Auto und einem Lastwagen (Fahrmischer) ereignet.
Personen wurden dabei keine verletzt.
Häusliche Gewalt ist auch im Kanton Thurgau ein Thema, die Kantonspolizei rückt pro Jahr über 400-mal deswegen aus. Deshalb hat der Regierungsrat des Kantons Thurgau den kantonalen Aktionsplan zur Umsetzung der Istanbul-Konvention 2023-2024 genehmigt.
Der Aktionsplan enthält sieben Handlungsfelder.
Bei der Gepäckkontrolle eines Reisenden am Flughafen Zürich entdeckten Mitarbeitende des Bundesamts für Zoll und Grenzsicherheit 42 Kilogramm Khat.
Er führte dieses in zwei Koffern mit sich.
„Hallo Mama, mein Handy ist kaputt. Das ist meine neue Handynummer…“
So oder ähnlich klingt die Nachricht der Betrüger. Die Absicht hinter dem Messenger- oder auch WhatsApp-Betrug: Geld.
Die Verkehrsunfallstatistik 2022 der Kantonspolizei Basel-Stadt bestätigt die erfreuliche Entwicklungen der vergangenen Jahre.
Mit 502 polizeilich registrierten Verkehrsunfällen nahm die Gesamtzahl im Vergleich zum Vorjahr deutlich ab (-75).
Weil ein Smart-Lenker unaufmerksam war, touchierte er den Randstein der Verkehrsinsel. Durch die Kollision kippte das Auto auf die Seite.
Der Lenker wurde leicht verletzt.
Mit der Anpassung von zwei Artikeln des Strassenverkehrsgesetzes und von vier Verordnungen will der Bund die Motion „Übermässigen Motorenlärm wirksam reduzieren“ umsetzen.
Sie verlangt vom Bundesrat unter anderem die Erarbeitung von Massnahmen auf Gesetzes- und Verordnungsstufe zur Vermeidung von übermässigem Motorenlärm.
Am Mittwoch, den 15. März 2023, kam es abseits der markierten Pisten, im Gebiet Tortin, auf dem Gemeindegebiet von Nendaz, zu einem grossen Lawinenniedergang. Eine Grosszahl von Rettungskräften wurde aufgeboten.
Ein Skifahrer kam dabei ums Leben.
Am 24.02.2023 wurde in Engelberg ein ukrainischer Staatsangehöriger von einer unbekannten Täterschaft entführt. Seither sind umfangreiche Ermittlungen im Gange.
Aufgrund mehrerer Medienanfragen kommuniziert die Staatsanwaltschaft Obwalden erneut im Entführungsfall Engelberg.
Am frühen Samstagmorgen (11.03.2023) konnte ein Polizist, der privat unterwegs war, einen Anhänger eines lokalen Fussballclubs am Bahnhof Schaffhausen anhalten, der dort illegale Sprayereien anbrachte.
Der Mann steht unter dringendem Tatverdacht auch für weitere Sprayereien in der Stadt Schaffhausen verantwortlich zu sein.
Um die Notfallversorgung der Patientinnen und Patienten im Kanton Thurgau weiter zu verbessern, hat der Regierungsrat des Kantons Thurgau im April 2021 einen Grundlagenbericht in Auftrag gegeben.
Basierend auf diesem Bericht hat er nun das Folgeprojekt „Intensivierte Zusammenarbeit der Rettungsdienste im Kanton Thurgau“ gestartet. Im Zentrum steht die Zusammenarbeit zwischen den beiden bestehenden Rettungsdiensten sowie die Erreichbarkeit der Patientinnen und Patienten.
Gestern, kurz nach 13 Uhr ereignete sich auf der Brünigstrasse in Alpnach ein Verkehrsunfall mit Körperverletzung.
Ein 34-jähriger Lieferwagenfahrer fuhr mit Anhänger auf der Brünigstrasse in Richtung Sarnen.
Beim Brand eines Wohnhauses dürfte am frühen Mittwochmorgen (15.03.2023) ein Sachschaden von über einer Million Franken entstanden sein. Verletzt worden ist niemand.
Kurz nach 2:00 Uhr meldete ein Passant Rauch und Flammen aus einem Gebäude an der Schlosshofstrasse.
Am Dienstag (14.03.2023) fing ein Unterstand an der Schönaustrasse Feuer. Der Brand wurde mutmasslich durch die Glut von einem Cheminée ausgelöst. Die Berufsfeuerwehr St.Gallen konnte das Feuer rasch löschen.
Verletzt wurde niemand, es entstand geringer Sachschaden.
Am Mittwochvormittag hat sich in Lyssach ein Verkehrsunfall mit drei beteiligten Fahrzeugen ereignet. Eine Person wurde verletzt und ins Spital gebracht.
Zwei weitere Personen wurden für eine Kontrolle ebenfalls ins Spital überführt. Der Verkehr musste für mehrere Stunden umgeleitet werden. Eine Untersuchung wurde eingeleitet.
Die Kantonspolizei teilt mit, dass im Rahmen eines Sonderdienstes am 12. März 2023 im Maggiatal eine Kontrolle zur Überwachung und Verfolgung von Personen durchgeführt wurde, die mit überhöhter Geschwindigkeit auf den Kantonsstrassen fahren und dabei schwere Verstösse gegen das Bundesgesetz über den Strassenverkehr begehen.
Am späten Nachmittag wurden auf der Via Valmaggina vier Fahrzeuglenker angehalten: ein 23-jähriger Schweizer mit Wohnsitz im Raum Lugano, ein 21-jähriger Italiener mit Wohnsitz im Raum Bellinzona, ein 23-jähriger Portugiese mit Wohnsitz im Raum Locarno und ein 23-jähriger Schweizer mit Wohnsitz im Raum Bellinzona.
Am Dienstag, den 14. März 2023, gegen 23:45 Uhr, meldeten Zeugen der Waadtländer Polizeizentrale (CVP), dass auf dem Balkon einer Wohnung im ersten Stock eines Gebäudes in Moudon ein Feuer ausgebrochen sei.
Die Feuerwehr und die Polizei griffen sofort ein. Die Mieter wurden evakuiert und anderweitig untergebracht. Die Staatsanwaltschaft wurde informiert und eine Untersuchung durch den diensthabenden Staatsanwalt eingeleitet.
Wie die Kantonspolizei mitteilt, ereignete sich heute kurz nach 10 Uhr ein Verkehrsunfall im Gebiet von Melano.
Gemäss einer ersten Rekonstruktion war ein 61-jähriger Schweizer mit Wohnsitz im Mendrisiotto mit seinem Motorrad auf der Kantonsstrasse in Richtung Maroggia unterwegs.
Die negative Entwicklung bei der Anzahl schwerer Personenschäden auf Schweizer Strassen im vergangenen Jahr macht der BFU Sorgen. Die Zahl der Getöteten und Schwerverletzten ist im Vergleich zum Vorjahr gestiegen, wie die am Donnerstag vom Bundesamt für Strassen (ASTRA) veröffentlichten Zahlen zeigen.
Dieses ernstzunehmende Signal verlangt von allen Akteuren der Strassenverkehrssicherheit, dass sie zusammenarbeiten, um den Trend umzukehren.
In letzter Zeit fuhren die Temperaturen in der Schweiz hie und da Achterbahn. Am einen Tag schneite es fast bis in die Niederungen, am nächsten Tag wurden 20 Grad verzeichnet und umgekehrt.
Wir gehen in diesem Blog auf solche Änderungen in der Vergangenheit ein.
Diebstähle gehören zu den häufigsten Straftaten in der Schweiz. Die Kriminalstatistik der Kantonspolizei St. Gallen weist für das Jahr 2020 unter anderem 163 Taschendiebstähle, 47 Trickdiebstähle und 361 Diebstähle aus Fahrzeugen aus.
In Zusammenarbeit mit der Schweizerischen Kriminalprävention gibt die Kantonspolizei wichtige Tipps, wie Sie Diebstähle an öffentlichen Orten oder aus Fahrzeugen vorbeugen.
Letzte Woche haben Unbekannte in Belfaux einen Bankautomaten gesprengt. Umfangreiche Ermittlungen wurden eingeleitet. Die Polizei sucht ein bestimmtes Fahrzeug.
Zur Erinnerung, am Freitag 10. März 2023, gegen 2.55 Uhr haben unbekannte Täter einen Geldautomaten in Belfaux gesprengt (Polizei.news berichtete).
Eine Schussabgabe hat am Dienstag (14.03.2023) einen Grosseinsatz ausgelöst. Um 13:30 Uhr ist auf eine Frau in einem Auto geschossen worden. Die 42-Jährige wurde in ein Spital gebracht.
Über den Verletzungsgrad konnte die Polizei keine Angaben machen. Der mutmassliche Täter flüchtete.
Momente, wo man zur richtigen Zeit am richtigen Ort ist und das Privileg erhält, anderen Menschen zu helfen.
Zum heutigen Tag gegen Polizeigewalt zeigen wir eine etwas andere Begegnung. Einen Augenblick der Dankbarkeit – eine kleine Geste der Hilfsbereitschaft.
Als Uniformhose habe ich viele Kilometer abgespult und stand bei jeder Witterung im Einsatz.
Nun darf ich hoffentlich bald jemanden als Turnbeutel ins Training begleiten.
Nicht alle Enkelkinder, die anrufen, meinen es gut.
Ausführliche Informationen über unterschiedliche Telefonbetrugsmaschen finden Sie unter: www.telefonbetrug.ch
Am Dienstagmittag (14.03.2023) ist es kurz vor 11.30 Uhr auf der Malixerstrasse zu einem Selbstunfall gekommen.
Ein 23-jähriger Personenwagenlenker fuhr über die Malixerstrasse in Richtung Malix. In der langgezogenen Linkskurve geriet er zu weit nach rechts und fuhr über die Böschung weiter.
Heute Morgen ereigneten sich auf der A12 bei Rossens mehrere Unfälle, die zu Verkehrsbehinderungen führten. Zwei Personen wurden verletzt und eine von ihnen wurde von den Sanitätern ins Spital gebracht.
Die Feuerwehr von Freiburg, der Strassenunterhaltsdienst und die Kantonspolizei waren gemeinsam im Einsatz.
Gegenüber dem Vorjahr nahm die Zahl der Verkehrsunfälle um 18 Ereignisse auf 188 ab. Dies ist der tiefste Stand seit der Übersicht der Statistikzahlen ab dem Jahre 1990.
Die Zahl der verletzten Personen blieb hingegen identisch mit den beiden Vorjahren nämlich bei 100. Sehr erfreulich ist, dass es im Kanton Nidwalden im Jahr 2022 zu keinem Todesopfer im Strassenverkehr kam. Ebenso wurden gegenüber dem Vorjahr sieben Personen weniger schwer verletzt.
Die Kantonspolizei Zürich ist für die Bevölkerung des Kantons rund um die Uhr im Einsatz. Die Kapo gliedert sich in verschiedene Hauptabteilungen und Kommandobereiche.
Die Aufklärung und Prävention von Straftaten sowie weitere Dienstleistungen für die Bürgerinnen und Bürger stehen bei der Arbeit im Vordergrund.
Die Staatsanwaltschaft hat die Untersuchung rund um den Absturz der Weihnachtsdekoration im Mythen Center in Ibach im November 2021 abgeschlossen.
Das gegen die Verantwortlichen des Mythen Centers sowie die Hersteller der Weihnachtsdekoration geführte Verfahren wegen fahrlässiger Körperverletzung wurde eingestellt.
In den nächsten Wochen wird es im Tunnel Eyholz (siehe Titelbild) zu temporären Sperrungen wegen Reinigungsarbeiten kommen. Eine zusätzliche Sperrung erfolgt im Tunnel Visp wegen Wartungsarbeiten.
Damit die Tunnel auf den Nationalstrassen stets betriebssicher geführt und befahren werden können, sind alljährlich grundlegende Reinigungen und Unterhaltsarbeiten nötig. Im Tunnel Eyholz stehen solche Arbeiten an.
In einem Umfeld, in dem die Risiken zunehmen, steht der Bevölkerungsschutz im Vordergrund.
Mehrere Änderungen sind im Gange, darunter insbesondere die Revision des Ausführungsgesetzes zur Bundesgesetzgebung über den Zivilschutz (AGZSG) sowie die Einrichtung von Notfalltreffpunkten und eines Alarmsystems für die einzelnen Regionen.
Vor dem Rathausentunnel ereignete sich heute Morgen auf der Autobahn A14 in Richtung Luzern in Auffahrunfall mit drei Fahrzeugen.
Verletzt wurde dabei niemand.
Am Dienstagabend (14.3.2023) ist in Wetzikon eine Frau bei einer Auseinandersetzung schwer verletzt worden.
Die Kantonspolizei Zürich hat in diesem Zusammenhang einen Mann verhaftet.
Am Dienstag, 14.03.2023, kam es an der Hauptstrasse und an der Thermastrasse in Schwanden zu zwei Einbruchdiebstahl-Versuchen.
Um 20.40 Uhr wurde der Einsatzzentrale der Kantonspolizei Glarus gemeldet, dass jemand versucht habe, in einen Garagenbetrieb an der Hauptstrasse einzubrechen. Kurze Zeit später erfolgte eine weitere Meldung über einen versuchten Einbruch.
Gestern Abend ist in Inwil eine alkoholisierte Autofahrerin von der Fahrbahn geraten und mit einem Lichtkandelaber kollidiert.
Sie wurde beim Unfall erheblich verletzt.
Bei polizeilich registrierten Verkehrsunfällen auf dem Stadtgebiet Zürich verunglückten im Jahr 2022 1580 Personen. Die Anzahl der Schwerverletzten ging erneut zurück auf einen neuen Tiefststand von 158 Personen.
Unfälle mit leicht verletzten Personen stiegen dagegen an. 8 Personen verloren bei Verkehrsunfällen ihr Leben.
Am Dienstag (14.02.2023), kurz vor 19:30 Uhr, hat sich auf der Bahnhofstrasse ein Selbstunfall ereignet. Ein 57-jähriger Autofahrer prallte mit seinem Auto gegen zwei Metallpfosten.
Es entstand Sachschaden von über 10'000 Franken.
Am Dienstag (14.03.2023), kurz nach 17 Uhr, hat sich auf dem Coop Parkplatz ein Parkunfall ereignet. Ein 74-jähriger Autofahrer touchierte mit seinem Auto ein anderes Auto und entfernte sich anschliessend von der Örtlichkeit.
Wie sich herausstellte, war der Mann alkoholisiert.
In der Schweiz wurden in den letzten Jahren rund 50'000 Verkehrsunfälle polizeilich registriert. Im Kanton Obwalden waren dies 248, 13 mehr als in den beiden Vorjahren.
Obwohl die Verkehrsdichte stetig zunimmt, stagnieren die Verkehrsunfälle auf durchschnittlichem Niveau der letzten fünf Jahre. Wie im vergangenen Jahr, wurde eine Person tödlich verletzt.
Am Freitagnachmittag, 10. März 2023, kurz nach 14.30 Uhr, ereignete sich im Kreisverkehrsplatz beim Bahnhof in Laufen BL eine Kollision zwischen einem Personenwagen und einem Fahrrad. Der Fahrradlenker stürzte und zog sich dabei Verletzungen zu.
Die Polizei sucht Zeugen.
Ein weisser PW kam vor der Autobahnunterführung von der Strasse ab und landete am Ende auf dem Dach. Der Fahrzeuglenker wurde dabei verletzt.
Am 14. März 2023, um 12.30 Uhr fuhr ein weisser VW von Fislisbach Richtung Birmenstorf. Der Lenker fuhr rechts neben der Unterführung die Böschung hoch und kollidierte oben mit der Randleitplanke und dem Wildschutzzaun der Autobahn. Darauf stürzte der VW Golf mehrere Meter zurück auf die Strasse und blieb auf dem Dach liegen.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.