Am 15. März 2023 hielt sich vorübergehend eine starke Nordwestströmung über den Alpen, welche eine Nordföhnlage im Süden verursachte. Wenn eine starke Strömung senkrecht auf einen Gebirgskamm gerichtet wird, bilden sich auf der windabgewandten Seite sogenannte Leewellen.
Sehen wir uns doch dieses Phänomen etwas genauer an. Wie sich solche Wellen entwickeln und wie sie bei blauen Himmel kaum erkennbar und doch da sind.
In seiner heutigen Schlussabstimmung zu diversen Änderungen des Strassenverkehrsgesetzes hat das Parlament auch zwei Erleichterungen für Lenkende von Blaulichtfahrzeugen zugestimmt.
Die Feuerwehr Koordination Schweiz (FKS) begrüsst diese von ihr bereits länger geforderten Erleichterungen.
Die Verkehrspolizei der Kantonspolizei Basel-Stadt führte am Donnerstag, 16. März 2023, an der Schwarzwaldstrasse eine Verkehrskontrolle durch.
Von 33 kontrollierten Fahrzeuglenkern stellte sie bei fünf Anzeichen von Fahrunfähigkeit durch Drogen oder Medikamente fest.
Am Donnerstag (16.03.2023), in der Zeit zwischen 18:30 Uhr und 23:15 Uhr, ist an der Schubertstrasse in ein Mehrfamilienhaus eingebrochen worden.
Die Täterschaft hat sich über ein Vordach und durch ein Fenster gewaltsam Zugang ins erste Obergeschoss verschaff.
Von April - Oktober 2023 findet auf der Webernstrasse und der Gerichtsstrasse in Uster ein Monatsmarkt statt.
Die Durchfahrt wird deshalb von 6 - 17 Uhr an folgenden Tagen nicht möglich sein:
Zwei Seniorinnen haben einem unbekannten Mann Schmuck und Bargeld im Wert von über 100`000 Franken übergeben.
Zuvor wurden sie von einer falschen Polizistin kontaktiert.
Unbekannte haben am frühen Freitagmorgen (17.03.2023) zwei Bankomaten und einen Münzzähler gesprengt.
Um 2:10 Uhr ging bei der Polizei die Meldung ein, wonach es in einem Einkaufszentrum zu einer Sprengung gekommen sei.
Ein Lenker eines Sattelmotorfahrzeugs mit französischen Kontrollschildern blieb am Mittwochnachmittag in einer Kurve der Balmbergstrasse in Fahrtrichtung Welschenrohr stecken.
Die Passstrasse musste für die Bergungsarbeiten während rund fünf Stunden komplett gesperrt werden.
Die Kantonspolizei Solothurn konnte am Donnerstagabend, 16. März 2023, in Bellach zwei Jugendliche anhalten, die verdächtigt werden, einen Diebstahl aus einem Auto begangen zu haben.
Beide, ein 17-jähriger Algerier und ein 16-jähriger Marokkaner, wurden für weitere Ermittlungen vorläufig festgenommen.
Am Donnerstag (16.03.2023), kurz vor 16:30 Uhr, hat sich auf der Hauptstrasse ein Auffahrunfall mit einem Traktor und einem Auto ereignet.
Ein 43-jähriger Mitfahrer im Auto wurde dabei unbestimmt verletzt.
Am Donnerstag (16.03.2023), kurz vor 13 Uhr, hat sich auf der Wilerstrasse ein Unfall zwischen einem Lastwagen und einem Velo ereignet.
Bei der Kollision wurde der 57-jährige Velofahrer leicht verletzt.
Die Kantonspolizei St. Gallen ist für die Sicherheit der Bevölkerung des Kantons zuständig. Neben der Aufklärung von Straftaten kümmern die rund 980 Bediensteten sich um die Überwachung der Einhaltung der Gesetze und die Präventionsarbeit.
Die Leitung der Kapo St. Gallen obliegt dem Kommandanten, dem sechs Hauptabteilungen unterstehen. Ihm zur Seite arbeiten der Stabschef und die Abteilung Kommunikation, die dem Polizeikommandanten direkt unterstellt sind. Die verschiedenen Abteilungen der Kantonspolizei St. Gallen im Überblick:
Am Donnerstag (16.03.2023), um 16:45 Uhr, hat sich an der Nöllenstrasse ein Arbeitsunfall ereignet. Ein 25-jährige Mann stürzte während Arbeiten in einem Betonsilo und wurde dabei leicht verletzt.
Die Bergung war für die Rettungskräfte sehr aufwändig.
Gestern begleitete ich die Ausbildung der Polizeidienstkompanie des Zivilschutzes, welche uns oft bei Fussballspielen unterstützt.
Doch auch beispielsweise bei der Suche nach vermissten Personen oder Gegenständen, kann die Kompanie eingesetzt werden.
Am Donnerstag, 16. März 2023, gegen 17.15 Uhr, fuhr ein Urner Velofahrer auf dem Ribiweg talwärts.
Aus derzeit unbekannten Gründen verlor er die Kontrolle über sein Velo und kollidierte mit der rechtsseitigen Steinmauer.
Am Dienstag wurde die Kantonspolizei über die Verschmutzung durch Gülle von zwei Wasserläufen in der Gemeinde St. Ursen informiert. Das Ökosystem wurde in Mitleidenschaft gezogen.
Eine Ermittlung ist im Gange.
Am Mittwochabend ist es in Liebefeld zu einem Raubversuch auf einen Tankstellenshop gekommen.
Ein Täter bedrohte eine Angestellte mit einem Messer, verlangte Geld und flüchtete schliesslich ohne Beute. Die Angestellte wurde verletzt. Die Kantonspolizei Bern sucht im Rahmen der Ermittlungen Zeugen.
In Arosa hat sich am Donnerstagmittag ein Lawinenunfall ereignet. Ein verschütteter Skitourengänger wurde von einem Lawinenhund aufgespürt und konnte aus den Schneemassen befreit werden.
Der Lawinenunfall hat sich kurz nach 12 Uhr mittags am Schafrügg ausserhalb des Skigebietes ereignet und wurde von mehreren Personen beobachtet.
Die Blaulichtorganisationen sagen DANKE…
…beim Fahrzeugbrand am Donnerstagmorgen auf der Autobahn A14 hat sie perfekt funktioniert – die Rettungsgasse.
Polizistinnen und Polizisten sind bei einem Ereignis oftmals als Erstes am Ort des Geschehens. Steht ein Delikt im Raum, wird die Strafverfolgung dann zu einer gemeinsamen Aufgabe der Polizei und der Staatsanwaltschaft.
Das macht sie zu einem der wichtigsten Partner der Kantonspolizei Bern. Tagtäglich stehen wir miteinander im Austausch. Doch wie sieht diese Zusammenarbeit genau aus?
In Bern findet am Sonntag das Fussballspiel zwischen dem BSC Young Boys und dem FC Basel statt. Aufgrund des Besucherandrangs ist mit Verkehrseinschränkungen zu rechnen.
Die Kantonspolizei Bern empfiehlt Matchbesucherinnen und -besuchern die frühzeitige Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln.
Eine alkoholisierte Lenkerin war während der Fahrt wohl abgelenkt und kam dabei von der Strasse ab.
Das Auto überschlug sich und kam auf dem Dach liegend zum Stillstand.
Am frühen Freitagmorgen, 17. März 2023, kurz nach 02.00 Uhr, wurden durch eine unbekannte Täterschaft zwei Bankomaten sowie ein Münzzähler an der Stöckackerstrasse in Münchenstein BL gesprengt. Personen wurden dabei keine verletzt.
Die Polizei sucht Zeugen.
Mitarbeitende der Polizeikorps Solothurn und Bern haben zwischen Donnerstag und Freitag, 16./17. März 2023, im Bereich verschiedener Hauptverkehrsachsen, koordinierte Fahndungs- und Verkehrskontrollen durchgeführt.
Dabei wurden 140 Personen und 110 Fahrzeuge kontrolliert.
Am Donnerstagabend (16.03.2023) entwendete in der Stadt Schaffhausen ein betrunkener Mann einen Weidling vom Rheinufer und paddelte damit unbeholfen auf dem Fluss umher.
Durch aufmerksame Passanten wurde die Schaffhauser Polizei informiert, die in der Folge dem betrunkenen Mann zurück ans Ufer half.
Der seit Mittwoch (15.3.2023) in Wetzikon vermisste 78-jährige Mann ist am Donnerstagabend wohlbehalten aufgefunden worden.
Der Vermisste wurde durch die Kantonspolizei Aargau aufgefunden.
Am Mittwochnachmittag wurde in Gampelen ein Rasthof ausgeraubt. Zwei unbekannte Täter bedrohten eine Angestellte mit einem gefährlichen Gegenstand und erbeuteten Bargeld.
Ermittlungen sind unter der Leitung der zuständigen regionalen Staatsanwaltschaft im Gang. In diesem Zusammenhang werden Zeugen gesucht.
Am Donnerstag (02.03.2023) konnten – nach intensiven Ermittlungen der Schaffhauser Polizei und gestützt auf die von der Staatsanwaltschaft Schaffhausen erwirkte internati-onale Personenfahndung – in der belgischen Hauptstadt Brüssel zwei mutmassliche Velodiebe verhaftet werden.
Die beiden Männer werden verdächtigt, in der Nacht auf Mittwoch (05.08.2020) aus einem Fahrradfachgeschäft in Beringen rund 30 Fahrräder im Wert von über 100'000.- Franken gestohlen zu haben.
Am Donnerstag, 16. März kam es zu einer Wasserrettung auf dem Rhein.
Dank dem schnellen Handeln der Berufsfeuerwehr der Rettung Basel-Stadt konnte ein Mann gerettet und ins Universitätsspital gebracht werden.
Die Staatsanwaltschaft, die Kantonspolizei und die Aufsichtsbehörde für die Ausübung des Treuhandberufs gaben bekannt, dass am 15.03.2023 eine widerrechtliche Treuhandgesellschaft mit Sitz im Raum Lugano geschlossen wurde.
Die durchgeführten Untersuchungen und Kontrollen ergaben, dass die Inhaber - ein Mann und eine Frau - das Unternehmen ohne die erforderlichen Bewilligungen und trotz einer Vorstrafe aus dem Jahr 2021 wegen widerrechtlicher Berufsausübung weiter betrieben hatten.
Die Staatsanwaltschaft, die Kantonspolizei und das Bundesamt für Zoll und Grenzschutz (BZZ) geben bekannt, dass am 13.03.2023 ein 55-jähriger italienischer Staatsangehöriger mit Wohnsitz in der Provinz Pavia und ein 32-jähriger Schweizer mit Wohnsitz im Mendrisiotto festgenommen wurden.
Die beiden Personen waren an Bord eines Autos mit Tessiner Kennzeichen bei der Einreise in die Schweiz und wurden in Monteggio, kurz nach dem lokalen Grenzübergang, von Mitarbeitern der UDSC angehalten.
Wie die Kantonspolizei mitteilt, ereignete sich heute kurz vor 19 Uhr im Gebiet Tegna ein tödlicher Unfall.
Gemäss einer ersten Rekonstruktion war ein 67-jähriger Schweizer, der in der Region wohnt, im Gebiet Grotti klettern.
Letzte Nacht bildeten sich Eiskristalle auf Pflanzen, Autoscheiben und anderen Oberflächen: Bodenfrost.
In diesem Blog sehen wir uns die dazugehörigen Tiefsttemperaturen und Warnungen an.
Die Luzerner Polizei hat am Mittwochnachmittag eine Frau aus Österreich festgenommen. Sie ist mutmassliche Mittäterin einer Gruppe, welche sich gegenüber älteren Menschen als Polizei ausgibt und diese mit perfiden Tricks zu einer Bargeldübergabe drängt.
Die Luzerner Strafverfolgungsbehörden warnen die Bevölkerung vor Telefonbetrug und Schockanrufen.
Der Regierungsrat beantragt dem Kantonsrat, die Volksinitiative zur Durchsetzung von Recht und Ordnung („Anti-Chaoten-Initiative“) abzulehnen und einem Gegenvorschlag zur Verschärfung der Kostentragungspflicht bei Polizeieinsätzen zuzustimmen.
Bei der kantonalen Volksinitiative zur Durchsetzung von Recht und Ordnung („Anti-Chaoten-Initiative“) geht es im Kern darum, dass Polizeieinsätze im Rahmen von Demonstrationen, Kundgebungen oder illegalen Hausbesetzungen in Zukunft nicht mehr den Steuerzahlerinnen und -zahlern zur Last fallen sollen.
Auf der Autobahn ist ein Auto während der Fahrt in Brand geraten. Verletzt wurde niemand.
Als Brandursache steht ein technischer Defekt im Vordergrund.
Am Donnerstagvormittag, 16. März 2023, stürzte eine Frau aus noch unbekannten Gründen bei der Münsterbrücke in die Limmat.
Sie wurde durch Polizisten geborgen und anschliessend durch die Sanität in kritischem Zustand ins Spital gebracht.
Die jährliche verkehrspolizeiliche Statistik der Stadtpolizei St.Gallen liegt vor. Im Jahr 2022 ist ein Rückgang an Verkehrsunfällen zu verzeichnen.
Hingegen gab es mehr Unfälle, bei welchen Personen verletzt wurden. Die Geschwindigkeitseinhaltung in Bezug auf die Legislaturziele ist wie im Vorjahr positiv. Bei Fahren in nicht fahrfähigem Zustand zeigt sich eine deutliche Abnahme.
Am Mittwoch (15.03.2023), kurz nach 10:30 Uhr, haben zwei Männer an der Bahnhofstrasse eine Handtasche aus einem Velokorb gestohlen.
Die Besitzerin, die mit dem Velo unterwegs war, bemerkte dies nicht. Ein Passant konnte die beiden Täter jedoch beobachten und dies der Kantonalen Notrufzentrale melden.
Deliktsgut aus rund zehn Schweizer Ransomware-Betrugsfällen wurde mutmasslich über die Plattform gewaschen.
Einer der größten Kryptowährungen-Wäschereien des darkwebs wurde rausgespült.
Am späten Montagabend (13.03.2023) ist es anlässlich einer Zugfahrt von Schaffhausen nach Neuhausen am Rhf. zu einer tätlichen Auseinandersetzung zwischen insgesamt sechs Personen gekommen. Mehrere Personen wurden anschliessend inhaftiert.
Die Schaffhauser Polizei bittet Zeugen, sich zu melden.
Die Kantonspolizei Zürich präsentiert ein historisches Foto.
Am 11. Mai 1941 war die Forchbahn zwischen den Stationen Forch und Scheuren in einen Unfall verwickelt.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.