In der Nacht vom Samstag, 18. März auf Sonntag, 19. März 2023, ist eine unbekannte Täterschaft in Gais in ein Ladenlokal eingebrochen.
Es wurde Bargeld entwendet.
Aufgrund der höheren Temperaturen waren viele Personen in der Stadt St.Gallen unterwegs, wobei die Stimmung grösstenteils friedlich war.
Nichtsdestotrotz wurden wir zu mehreren Hilfestellungen aufgrund lärmender oder aggressiven und alkoholisierten Personen gerufen.
Nach einem Diebstahl aus einem Auto wurde am Samstagnachmittag in Weinfelden ein 26-jähriger Marokkaner festgenommen.
Die Kantonspolizei Thurgau bittet um Vorsicht.
Am Samstagabend wurde der Polizei ein Falschfahrer auf der Autobahn A5 gemeldet. Die Polizei konnte ihn beim Witi-Tunnel mithilfe der Lichtsignalanlage anhalten.
Nach derzeitigen Erkenntnissen kam niemand zu Schaden. Die Polizei nahm dem Rentner den Führerausweis ab. Die Autobahn war kurzzeitig gesperrt.
Am Sonntag, den 19. März 2023, brach in einer Wohnung im Erdgeschoss eines Gebäudes in der Avenue de la Gare in St-Pierre-de-Clages ein Feuer aus.
Eine Person wurde schwer verletzt.
Die Blaulichtorganisationen arbeiten Hand in Hand. Häufig ist die Polizei bereits vor Ort, wenn unser Rettungsdienst oder unsere Feuerwehr eintrifft.
Sei es, weil sie als First Responder disponiert wurden, erste Hilfe leisten, den Schadenplatz organisieren oder den Verkehr regeln.
In der Nacht auf Sonntag haben Anhänger des FC Luzern in der Innenstadt von Luzern mehrere pyrotechnische Gegenstände gezündet.
Eine Person wurde festgenommen. Beim Einsatz musste die Polizei Gummischrot einsetzen.
Am Samstag, 18.03.2023, ca. 1930 Uhr, ereignete sich in Mollis ein Verkehrsunfall mit Sachschadenfolge.
Der 33-jährige Lenker eines Lieferwagens war von Netstal herkommend auf der Netstalerstrasse in Mollis unterwegs.
Am Samstagnachmittag (18.03.2023), kurz vor 13:40 Uhr, hat sich beim Fussgängerstreifen des Grenzübergangs ein Unfall mit einem Auto und einer Leichtmotorradfahrerin ereignet.
Dabei wurde die Frau leicht verletzt. Die Kantonspolizei St.Gallen sucht Zeugen.
Am Samstag (18.03.2023), um 13:40 Uhr, kam es auf der Hulfteggstrasse zu einem Selbstunfall eines Motorrads. Der 56-jährige Motorradfahrer stürzte und verletzte sich dabei.
Er wurde mit schweren Verletzungen von der Rega ins Spital geflogen. Es entstand hoher Sachschaden.
Am Samstag (18.03.2023), um 11:45 Uhr, ist es zu einem Selbstunfall eines Motorrads gekommen. Ein 50-jähriger Motorradfahrer wurde dabei unbestimmt verletzt.
Er wurde vom Rettungsdienst ins Spital gebracht.
In der Zeit zwischen dem frühen Freitagnachmittag und Samstagabend (18.03.2023) hat die Kantonspolizei St.Gallen an mehreren Orten im Kanton St.Gallen Geschwindigkeitskontrollen durchgeführt. 17 Verkehrsteilnehmende werden bei der Staatsanwaltschaft des Kantons St.Gallen zur Anzeige gebracht. Fünf Männer mussten den Führerausweis auf der Stelle abgeben.
Einem weiteren Mann wurde die Fahrerlaubnis für die Schweiz aberkannt.
Am Samstag um 13.30 Uhr fuhr ein 21-jähriger Töfflenker von Grono herkommend ausserorts über die Kantonsstrasse H13 in Richtung Cama.
Direkt vor ihm fuhr ein weiterer Motorradlenker.
Am Samstag (18.03.2023), um 16:50 Uhr, ist es auf der Umfahrungsstrasse zu einem Selbstunfall eines Autos gekommen. Eine. 59-jährige Autofahrerin wurde dabei unbestimmt verletzt.
Der Rettungsdienst brachte sie ins Spital. Die Frau wurde als Fahrunfähig eingestuft.
Bei der Kollision zwischen drei Autos wurde am Freitag in Frauenfeld eine Person leicht verletzt. Sie musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Der Unfallverursacherin wurde der Führerausweis abgenommen.
Am Samstag, 18. März 2023, um circa 04.30 Uhr, haben Unbekannte im Eimeldingerweg ein Auto beschädigt. Es wurde niemand verletzt. Die Unbekannten flüchteten in Richtung Brombacherstrasse.
Eine sofortige Fahndung durch die Kantonspolizei Basel-Stadt verlief bislang erfolglos.
Ein 35-jähriger PW-Lenker ist am Samstagmorgen, 18. März 2023, in Freienbach mit dem Auto auf das Bahngleis der Südostbahn geraten.
Der Mann erlitt bei der Selbstkollision unbestimmte Verletzungen und wurde durch den Rettungsdienst hospitalisiert.
Ein Autofahrer verursachte am Freitag in Frauenfeld infolge eines Sekundenschlafs einen Selbstunfall.
Es wurde niemand verletzt, der Sachschaden beträgt einige tausend Franken.
In der Nacht auf Samstag, 18.03.2023, wurde beim Bahnhof in Näfels in ein Verkaufsgeschäft eingebrochen.
Eine unbekannte Täterschafft verschaffte sich gewaltsam Zutritt zum Geschäft und entwendete diverse Zigarettenpackungen.
In Horboden ist am frühen Samstagmorgen in einem Zweifamilienhaus ein Brand ausgebrochen. Zwei Personen wurden leicht verletzt.
Das Haus wurde stark beschädigt und ist nicht mehr bewohnbar. Eine Untersuchung wurde eingeleitet.
Bei einem Verkehrsunfall zwischen einem Personenwagen und einem Fahrrad ist am Samstagmorgen (18.3.2023) in Wädenswil der Velofahrer schwer verletzt worden.
Kurz vor 11 Uhr fuhr ein 19-jähriger Personenwagenlenker auf der Einsiedlerstrasse von Wädenswil herkommend in Richtung Richterswil. A
Der Skitourengänger, der am 16.03.2023 in Arosa am Schafrügg von einer Lawine verschüttet worden war (Polizei.news berichtete), ist heute Morgen verstorben.
Der 64-Jähriger war am Donnerstag kurz nach 12 Uhr mittags am Schafrügg im Gebiet Arosa ausserhalb des Skigebietes durch eine Lawine verschüttet worden.
Am Freitag (17.03.2023), um 10:10 Uhr, ist auf der Autobahneinfahrt in Richtung St.Gallen ein Lieferwagen nach einem Selbstunfall auf einer Leitplanke stecken geblieben.
Zur Fahrzeugbergung musst die Einfahrt für rund 15 Minuten gesperrt werden. Es entstand Sachschaden in Höhe von rund 2'500 Franken.
Am Freitag (17.03.2023), kurz nach 15:20 Uhr, ist es an der Flawilerstrasse zu einer Kollision zwischen einem Auto und einem Rennvelo gekommen.
Dabei wurde eine 38-jährige Rennvelofahrerin leicht verletzt. Sie wurde vom Rettungsdienst ins Spital gebracht.
Am Freitag (17.03.2023), kurz vor 23:55 Uhr, hat die Einsatzzentrale der Stadtpolizei St.Gallen die Meldung erhalten, dass am Grüningerweg Personen am Sprayen seien. Beim Eintreffen der Polizei flüchteten zwei Personen.
Einer der mutmasslichen Sprayer, ein 22-jähriger Schweizer, konnte kurze Zeit später angehalten und festgenommen werden.
Am Freitag (17.03.2023), kurz nach 21:10 Uhr, hat auf der Langmoosstrasse ein Auto ein korrekt abgestelltes Auto gestreift. Dabei entstand Sachschaden von mehreren tausend Franken.
Ein 38-Jähriger Autofahrer war in alkoholisiertem Zustand unterwegs.
Am Freitag (17.03.2023), kurz vor Mitternacht, ist es auf der unteren Bahnhofstrasse zu einer Kollision zwischen zwei Autos gekommen. Ein 32-jähriger Autofahrer war in alkoholisiertem Zustand unterwegs.
Der entstandene Sachschaden wird auf mehrere tausend Franken geschätzt.
Am Freitagabend, 17. März 2023, kurz nach 19.15 Uhr, ereignete sich in der Grellingerstrasse in Duggingen BL eine frontal/seitliche Kollision zwischen einem Motorrad und einem Personenwagen.
Der Motorradlenker wurde dabei schwer verletzt.
Am Freitagabend, 17.03.2023 um ca. 18.40 Uhr ereignete sich auf der A3 in Mühlehorn bei der Ausfahrt Murg ein Verkehrsunfall mit Sachschadenfolge.
Ein 59-jähriger Autolenker war mit seinem Fahrzeug und einem Sachentransportanhänger in Richtung Sargans unterwegs.
In der Nacht auf Samstag ist in einer Maisonette-Wohnung im Kreis 11 ein Feuer ausgebrochen. Sieben Personen, darunter ein Säugling, befanden sich in der Wohnung und wurden teilweise durch die Feuerwehr gerettet.
Nach der medizinischen Erstversorgung musste niemand hospitalisiert werden.
Bei einem Dachstockbrand in einem Einfamilienhaus ist am Freitagabend (17.3.2023) in Stäfa grosser Sachschaden entstanden.
Verletzt worden ist niemand.
Die Kantonspolizei und die Gemeindepolizei geben bekannt, dass in der Woche 12 vom 20.03.2023 bis zum 26.03.2023 an folgenden Orten mobile und halbstationäre Geschwindigkeitskontrollen im Sinne der Strassenverkehrsprävention durchgeführt werden:
Am Freitag, den 17. März 2023, musste ein zweisitziges, einmotoriges Sportflugzeug mit Heckantrieb aus einem Grund, den die Ermittlungen klären müssen, in Bonfol, Ortsteil en Sacé, notlanden.
Die beiden Insassen blieben unverletzt.
Nach dem Blocksturz am Mittwoch, 15. März 2023, in der Gemeinde Martigny-Combe wurden sofort Sicherungs- und Säuberungsarbeiten im betroffenen Korridor durchgeführt.
Diese sind noch im Gange und könnten noch eine Woche andauern.
Am 17.03.2023 um 15:10 Uhr ereignete sich auf der Hauptstrasse zwischen Bassecourt und Glovelier ein Verkehrsunfall.
Aus einem Grund, den die Ermittlungen klären müssen, kollidierte ein Fahrzeug, das von Bassecourt in Richtung Glovelîer unterwegs war, mit dem vorausfahrenden Fahrzeug.
Am Donnerstag, den 16. März 2023 um 23:30 fuhr ein Auto, das von einer 75-jährigen Frau aus Chézard gelenkt wurde, auf der RC2170 von Savagnier nach Chézard.
An einem Punkt kam sie nach links und es kam zu einer Kollision mit einem Auto, das von einer 21-jährigen Frau aus Savagnier gelenkt wurde, die normalerweise in die entgegengesetzte Richtung fuhr.
Am Samstag (17.03.2023), kurz vor 2 Uhr, ist an der Hauptstrasse ein 33-jähriger Schweizer in einem Auto angehalten und festgenommen worden. Er wird verdächtigt, vorgängig das Auto ab einem Parkplatz entwendet zu haben.
Er war zudem fahrunfähig und trotz Entzug des Führerausweises unterwegs.
Am frühen Samstagnachmittag (18.03.2023) hat sich eine Auffahrkollision mit drei Autos in Neuhausen am Rheinfall ereignet.
Eine Person wurde leicht verletzt, bei den Fahrzeugen entstand erheblicher Sachschaden.
Beim Zusammenstoss mit einem Lieferwagen wurde am Freitagmorgen in Aadorf eine Velofahrerin verletzt.
Sie musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Seit einigen Tagen sind Autofahrer aus dem Wallis, die zwischen 2018 und 2019 die Autobahn A36 zwischen Cassano Magnano und Lentate sul Seveso in der Lombardei benutzt haben, beunruhigt, weil sie seltsame Post von einem Inkassounternehmen wegen nicht bezahlter Mautgebühren erhalten haben.
Mehrere Walliser Bürger waren besorgt, als sie kürzlich eine Rechnung des Inkassounternehmens "Gestione Rischi S.R.L.U" in Höhe von rund 20 Euro wegen nicht bezahlter Mautgebühren auf der Autobahn A36 im Norden Italiens in der Region Mailand erhielten.
Der Kantonspolizei Bern ist es am vergangenen Freitag gelungen, einen Mann anzuhalten, der mutmasslich in einen Betrug von „falschen Polizisten“ involviert ist.
Gleichzeitig ist aktuell eine Häufung von Meldungen zu betrügerischen Telefonanrufen zu verzeichnen. In zwei Fällen erbeutete die Täterschaft insgesamt über 100'000 Franken. Die Kantonspolizei Bern warnt in diesem Zusammenhang allgemein vor Telefonbetrug und gibt Tipps.
In den letzten 30 Tagen sind im Kanton Bern über 200 Meldungen zu Einschleiche- und Einbruchdiebstählen in Fahrzeuge eingegangen.
Die Kantonspolizei Bern mahnt zur Vorsicht.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.