Ein Autolenker ist alkoholisiert eine Böschung hinuntergestürzt. Er konnte das Auto selbstständig verlassen und blieb unverletzt.
Danach entfernte er sich vom Unfallort.
In der Nacht auf Sonntag ist eine Autolenkerin in Jenaz verunfallt. Ihr Auto kam auf dem Bahngleis der Rhätischen Bahn zum Stillstand.
Als die Polizeipatrouille vor Ort eintraf, war die Frau nicht vor Ort.
In der Nacht von Samstag auf Sonntag, 22./23. April 2023, hat ein unbekannter Fahrzeuglenker auf der Rüti- und Schmalzgrubenstrasse in Euthal zahlreiche Randleitpfosten umgefahren und beschädigt.
Der Verursacher entfernte sich von der Örtlichkeit, ohne sich um den Schaden zu kümmern.
Am Sonntag (23.04.2023) erhielt die Stadtpolizei St.Gallen die Meldung über Sachbeschädigungen an der Kräzernstrasse. Diese sollen durch zwei Männer begangen werden, die in Richtung Innenstadt gingen. Die zwei Männer konnten angehalten werden. Dabei leisteten sie Widerstand.
Letztendlich mussten sie für weiterführende Ermittlungen in polizeilichen Gewahrsam genommen werden.
Am Samstag ist in Tartar ein Mann als vermisst gemeldet worden. Er wurde bei einer mehrstündigen Suchaktion in einem Tobel gefunden.
Am Samstag nach 14 Uhr ging von einem Wohnheim in Tartar die Meldung ein, dass seit kurz vor Mittag ein autistischer Heimbewohner vermisst werde und die Suche nach ihm erfolglos verlaufen sei.
Am Samstag (22.04.2023) kam es auf der Appenzellerstrasse zu einer Kollision zwischen einem Personenwagen und einem Motorrad. Der Zweiradlenker musste mit eher leichten Verletzungen ins Spital verbracht werden.
Die Stadtpolizei St.Gallen sucht Zeugen.
Am Samstag (22.04.2023) kam es auf der Zürcher Strasse, bei der Liegenschaft 277, zu einer Auffahrkollision zwischen zwei Personenwagen.
Es entstand mittlerer Sachschaden. Verletzt wurde niemand.
Am Samstag (22.04.2023) kam es bei der Verzweigung Schönbüel-, Martinsbruggstrasse zu einem Selbstunfall. Beim Linksabbiegen kippte der mitgeführte Sachentransportanhänger um.
Es entstand geringer Sachschaden. Verletzt wurde niemand.
Vom 19. bis 23. April 2023 fanden in St.Gallen der Frühlingsjahrmarkt und die OFFA statt.
Die Stadtpolizei St.Gallen zieht eine positive Bilanz. Beide Veranstaltungen verliefen ohne nennenswerte Zwischenfälle.
Der Besuchstag vom Samstag, 06.05.2023, an der Interkantonalen Polizeischule in Hitzkirch, ist eine gute Gelegenheit, weitere Informationen zum Polizeiberuf, zur Ausbildung und zur Polizeischule zu erhalten.
Wir sind ebenfalls mit einem Stand vor Ort.
Ein Automobilist entzog sich am Samstag in Walterswil einer Polizeikontrolle und kam kurz vor der Kantonsgrenze von der Strasse ab.
Dabei verlor er den Bodenkontakt und flog über einen Zaun des Elektrizitätswerks, wo sein Auto mit Totalschaden zum Stillstand kam.
Am Samstag (22.04.2023), kurz vor 15:30 Uhr, ist es an den Biltnerstrasse zu einem Unfall zwischen einem Auto und einem Motorrad gekommen. In der Folge prallte das Motorrad gegen ein weiteres, stehendes Auto.
Der 77-jährige Motorradfahrer wurde leicht verletzt.
Am Samstag (22.04.2023), kurz vor 13:40 Uhr, hat sich auf der Staatsstrasse auf Höhe der Autobahnausfahrt ein Verkehrsunfall zwischen einem Motorrad sowie einem Zugfahrzeug mit Anhänger ereignet.
Der 47-jährige Motorradfahrer wurde dabei leicht verletzt.
Eine Crew der Rega-Einsatzbasis Basel war gestern im Rahmen der „Rega-Tour“ zu Gast im Schützenmattpark in Basel.
Wir bedanken uns herzlich für das grosse Interesse aus der Bevölkerung und für die wertvolle Unterstützung.
„Wir haben einen älteren Herrn am Boden liegend aufgefunden. Er scheint verwirrt zu sein und weiss nicht genau wo er wohnt.“
Eine Patrouille begab sich daraufhin vor Ort. Nach einigen Minuten konnte der Herr eine Adresse nennen. An seinem vermeintlichen Wohnort angekommen, passte jedoch der Schlüssel nicht. Es stellte sich heraus, dass er vor einigen Jahren an dieser Adresse wohnte.
Nach einem Fahrfehler kam ein Personenwagen von der Strasse ab und überschlug sich. Die Beifahrerin musste von der Feuerwehr aus dem Unfallfahrzeug befreit werden.
Am Samstagnachmittag um ca. 15.20 Uhr ereignete sich auf der Wohlerstrasse ein Verkehrsunfall. Ein Automobilist war von Wohlen Richtung Niederwil unterwegs gewesen.
Am Samstagabend, 22. April 2023, fand in Winterthur auf der Schützenwiese das Fussballspiel zwischen dem FC Winterthur und dem GC Zürich statt.
Nach dem Spiel kam es zu Sachbeschädigungen und Angriffen auf die Polizeikräfte.
Die verhängnisvolle Beziehung beginnt im Internet über soziale Medien - und es entsteht eine innige Vertrauensbeziehung.
Im Gegensatz zu früheren Vorgehensweisen bringen sogenannte Romance Scammer ihre Opfer dazu, sich in den vermeintlichen Account des virtuellen Partners einzuloggen und verschiedene Geldtransaktionen auszuführen.
Am Samstag, 22.04.2023, ca. 14.55 Uhr, ereignete sich auf der Klöntalerstrasse in Riedern ein Verkehrsunfall wobei sich eine Person schwer verletzte.
Der Lenker eines leichten Motorrades fuhr auf der Klöntalerstrasse talwärts Richtung Riedern.
Ein bewaffneter Mann hat am Samstagvormittag (22.4.2023) in Altikon ein Lebensmittelgeschäft überfallen und dabei mehrere hundert Franken Bargeld erbeutet.
Verletzt worden ist niemand.
Gestern Nachmittag, kurz vor 13:30 Uhr, fuhr ein 91-jähriger Mofalenker auf der Melchtalerstrasse von Kerns her in Richtung Melchtal.
Im Bereich Buechetshalten stürzte er aus noch unbekannten Gründen zu Boden.
Ein Mofafahrer ist am Samstagnachmittag (22. April 2023) selbstständig gestürzt.
Mit erheblichen Verletzungen musste er ins Spital eingeliefert werden.
In der Stadelmatt ist ein Pferd mit einer Kutsche durchgebrannt. Der Kutscher wurde dabei leicht verletzt.
Das Pferd konnte schliesslich durch Anwohner eingefangen werden.
Am Samstag meldete eine Passantin, dass sie ein stark beschädigtes Auto an der Schänzlistrasse in Solothurn festgestellt habe.
Fast zeitgleich gingen mehrere Meldungen ein, dass es in Zuchwil zu erheblichen Sachbeschädigungen gekommen sei.
Die Kantonspolizei Nidwalden sucht vier Jugendliche, welche eine Spielrohr beim Schulhaus Turmatt angezündet haben.
Es entstand beträchtlicher Sachschaden.
Spezialisten der Verkehrspolizei haben am Freitag auf der Autobahn bei Wigoltingen und Kefikon Kontrollen durchgeführt.
Es resultierten mehrere Strafanzeigen, ein Anhänger musste stillgelegt werden.
Die Kantonspolizei Thurgau hat in der Nacht zum Samstag in Lengwil, Opfershofen, Weinfelden und Braunau Führerausweise von vier alkoholisierten Autofahrern eingezogen.
Drei von ihnen hatten zuvor einen Unfall verursacht.
Von Freitag bis Samstag (22.04.2023), zwischen 16:00 und 07:30 Uhr, haben unbekannte Täterschaften in Bad Ragaz, Goldach und St.Gallen Diebstähle aus diversen Autos begangen.
In Bad Ragaz wurden an verschiedenen Örtlichkeiten die Seitenscheiben von vier Autos eingeschlagen, bei einem weiteren Auto blieb es beim Versuch.
Am Samstag, 22. April 2023, zwischen 02.20 und 02.55 Uhr, haben zwei Unbekannte in der Lehenmattstrasse einen 22-jährigen Mann beraubt und verletzt.
Den bisherigen Ermittlungen der Kriminalpolizei der Staatsanwaltschaft Basel-Stadt zufolge hatten die beiden Täter den Mann unvermittelt angegangen und mit Körpergewalt verletzt.
Am Freitag ist auf der Hauptstrasse in Brusio ein Automobilist auf der Gegenfahrspur frontal mit einem Auto aus der Gegenrichtung kollidiert.
Die Autos waren danach nicht mehr fahrbar.
Am Freitag, 21. April 2023, kurz vor 16.00 Uhr, hat die Kantonspolizei Basel-Stadt zwei mutmassliche Betrüger angehalten und im Auftrag der Staatsanwaltschaft Basel-Stadt festgenommen.
Den Beiden hätte nach einem so genannten „Schocktelefon“ – eine der Maschen der Telefonbetrüge – Geld übergeben werden sollen.
In der Nacht von Freitag auf Samstag (22.04.2023), kurz vor 2:40 Uhr, hat die Kantonale Notrufzentrale die Meldung eines Fahrzeugbrandes an der Johannes-Kesslerstrasse erhalten.
Die 22-jährige Fahrerin des Autos hatte während der Fahrt Rauch unter dem Fahrersitz festgestellt und umgehend angehalten.
Am Freitag (21.04.2023), kurz vor 20:30 Uhr, ist bei der Kantonalen Notrufzentrale St.Gallen ein Brandalarm aus einem Geschäftsgebäude an der Blumenfeldstrasse eingegangen.
Die ausgerückte Feuerwehr konnte den Brand rasch unter Kontrolle bringen.
Am Freitag (21.04.2023), kurz vor 17:00 Uhr, ist eine 17-Jährige auf der Büchelstrasse mit einem Motorrad gestürzt. Das Fahrzeug war nicht eingelöst und die junge Frau hatte keine Fahrberechtigung für ein Motorrad.
Sie wurde durch den Unfall leicht verletzt.
Am Freitag (21.04.2023), kurz vor 13:30 Uhr, hat sich auf der Rheinstrasse auf Höhe der Autobahnausfahrt ein Unfall zwischen einem Auto und einem Lieferwagen ereignet.
Ein 79-jähriger Mann wurde dabei leicht verletzt.
Am Samstag, 24. Juni 2023, öffnen wir für Euch die Türen zu unserem Polizeigebäude.
Zwischen 10 und 16 Uhr geben wir einen Einblick ins 25-jährige Polizeigebäude und unseren Polizeialltag.
Am Freitagnachmittag, 21. April 2023, ist es in Grub zu einem Selbstunfall mit einem Motorrad gekommen.
Der Töfffahrer wurde dabei verletzt. Er wurde ins Spital überführt.
In einem eintägigen Workshop mit Übungen hat das Regionale Führungsorgan Embrachertal seine Führungsfähigkeiten im Zusammenhang mit einem totalen Stromausfall infolge eines Sturms trainiert.
Die KFO-Geschäftsstelle der Kantonspolizei Zürich instruierte und coachte die rund 20 Angehörigen des Regionalen Führungsorgans (RFO) in Theorie und Praxis.
Vorgestern Nachmittag waren sechs Automobilisten anstatt mit 80 km/h mit bis zu 126 km/h zwischen Tegerfelden und Würenlingen unterwegs.
Am Freitagnachmittag führte die Kantonspolizei Aargau eine Geschwindigkeitskontrolle auf der Würenlingerstrasse in Tegerfelden durch. Im dortigen Ausserortsbereich wäre eine maximale Höchstgeschwindigkeit von 80 km/h erlaubt gewesen.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.