Am Montag (20.03.2023), in der Zeit zwischen 20 Uhr und 21 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in ein Einfamilienhaus an der Goethestrasse eingebrochen.
Sie bestieg den Balkon und verschaffte sich durch ein Fenster gewaltsam Zugang zum Haus.
Am Montag (20.03.2023), kurz nach 11:15 Uhr, ist der Kantonalen Notrufzentrale ein Brand an der Bleikenstrassen gemeldet worden. Dieser konnte jedoch schnell unter Kontrolle gebracht werden.
Ein Mitarbeiter wurde durch den Brand leicht verletzt.
Am Montagabend, 20. März 2023, kam es im Kreuzungsbereich Bullingerstrasse/Hardstrasse zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Personenwagen und einem Fahrradfahrer.
Die Stadtpolizei Zürich sucht Zeug/innen.
In Trimbach ist bei einer Auseinandersetzung zwischen zwei Männern am Montagnachmittag, 20. März 2023, einer der Beteiligten schwer verletzt worden.
Der mutmassliche Täter konnte im Verlauf der polizeilichen Ermittlungen angehalten werden.
Unbekannte haben in der Nacht auf Samstag (18.03.2023) einen Brand gelegt.
Kurz nach 1:45 Uhr ging bei der Kantonalen Notrufzentrale die Meldung ein, dass an der Kirchstrasse im Dachgeschoss einer Gewerbeliegenschaft ein Feuer ausgebrochen sei.
Die Baudirektion investiert ständig in die Sicherheit des Urner Strassennetzes.
Im Rahmen der Schutzmassnahmen für die Bristenstrasse werden von Montag, 27. März 2023 bis Donnerstag, 6. April 2023 während des Tages im Abschnitt Amsteg bis Bristen Felsräumungsarbeiten ausgeführt.
Zwischen Dienstag (14.03.2023) und Samstag (18.03.2023) hat eine unbekannte Täterschaft in der Stadt Schaffhausen versucht, mehrere parkierte Autos aufzubrechen.
Die Schaffhauser Polizei empfiehlt der Bevölkerung, keine Wertgegenstände in parkierten Autos zurückzulassen und diese immer komplett abzuschliessen.
Am Montagnachmittag, 20. März 2023, kam es um 15.00 Uhr zu einer Streifkollision auf der Kantonsstrasse in Freienbach.
Ein Kleintransporter mit Anhänger fuhr von Bäch in Richtung Pfäffikon.
Am Montagmorgen (20.03.2023) befand sich eine auffällige Person in einem Zug am Hauptbahnhof St.Gallen. Er war vermummt und hatte eine Eisenstange und eine Glasscherbe bei sich. Er beschimpfte die Patrouille massiv und spukte einem Polizisten ins Gesicht.
Aufgrund seines renitenten Verhaltens wurde er für eine Einvernahme auf die Polizeistation gebracht.
Zum Schluss der kurzen Blogserie widmen wir uns heute dem unteren Wolkenstockwerk.
Von Quellwolken bis zum zähen Hochnebel sind die tiefen Wolkenformen mitunter wohl die bekanntesten.
Am Sonntag, 5. März 2023, ca. 10.45 Uhr, kam es auf einer Verbindungspiste westlich der Grotzenpiste im Hoch-Ybrig zu einer Kollision zwischen zwei Skifahrern.
Ein 46-jähriger Mann wurde dabei verletzt. Der zweite Beteiligte, welcher Schweizerdeutsch sprach, erkundigte sich nach der Kollision kurz beim Verletzten.
Die Brevetierung steht an. Darunter sind auch die Schülerinnen und Schüler der Polizeischule 21-1 (PS21-1), die uns in den letzten zwei Jahren über die Social-Media-Kanäle immer wieder Einblick in ihre Ausbildung gegeben haben.
Und jetzt, zwei Jahre später, steht die Brevetierung an!
Die Kantonspolizei Nidwalden ist für die öffentliche Sicherheit innerhalb des Kantons zuständig.
Zudem dient die Polizei als Anlaufstelle bei verschiedenen Anliegen und Problemen der Bevölkerung und steht für vielerlei Dienstleistungen bereit. Innerhalb der Dienstelle gibt es verschiedene Abteilungen.
Die Kantonspolizei Obwalden kümmert sich um die öffentliche Sicherheit und die Ordnung im Kanton.
Mit insgesamt sieben Abteilungen ist die Polizei für die Belange der Bevölkerung im Einsatz.
Am Samstag, 25. März 2023 finden die Schweizer Meisterschaften 10 km Strasse + Volkslauf und der Nachwuchslauf MILLE GRUYÈRE mit rund 700 Läuferinnen und Läufer im Zentrum von Uster statt.
Aufgrund dieser Veranstaltung sind die diversen Strassensperrungen und Umleitungen unumgänglich. Die Sperrungen werden so kurz wie möglich gehalten. Der Busbetrieb ist ebenfalls davon betroffen und wird umgeleitet.
In der Freizeit halten sich unsere Polizistinnen und Polizisten regelmässig fit - so zum Beispiel bei einem Eishockey Match.
Gestern haben wir in der Eishalle Zingel in Seewen ein Freundschaftsspiel gegen die Kolleginnen und Kollegen der Zuger Polizei bestritten.
Am frühen Samstagmorgen (11.03.2023) hat ein Mann in der Stadt Schaffhausen einen anderen Mann angegriffen, als dieser einen Streit schlichten wollte. Der Angegriffene wurde bei diesem Vorfall verletzt.
Die Schaffhauser Polizei bittet die Bevölkerung um sachdienliche Hinweise.
Aus noch unbekannten Gründen hat am Freitagabend (17.03.2023) die Ladung eines Anhängers gebrannt. Verletzt wurde niemand.
Kurz vor 22:15 Uhr ging bei der Kantonalen Notrufzentrale die Meldung ein, dass an der Langfeldstrasse die Ladung eines Transportanhängers brenne.
Beim Brand eines Einfamilienhauses ist am Freitagabend (17.03.2023) ein Sachschaden von mehreren hunderttausend Franken entstanden.
Um etwa 22:00 Uhr wurde der Einsatzzentrale von Schutz & Rettung Zürich gemeldet, dass ein Dachstock brenne.
Am Samstag, den 11. März 2023 löste sich in der Region „Six Blanc“ im Skigebiet von Bruson eine Lawine. Zwei Skifahrer, welche ausserhalb der markierten Piste unterwegs waren, kamen dabei ums Leben.
Diese konnten formell identifiziert werden.
Geht es um die Aufklärung schwerer Straftaten, die Sicherheit auf den Strassen des Kantons oder einen Einbruch, sind die Bediensteten der Kantonspolizei Aargau zur Stelle. Engagiert und kompetent setzen sich die Mitarbeitenden zu jeder Zeit für die Sicherheit der Bevölkerung ein.
Die Aargauer Polizei gliedert sich in sechs verschiedene Abteilung, die unter der Führung des Polizeikommandanten sowie sechs Abteilungschefs stehen.
Die Kantonspolizei Thurgau hat am Montagmorgen in Uttwil einen Einschleichdieb festgenommen.
Der 24-Jährige trug ein gestohlenes Mobiltelefon auf sich.
Im vergangenen Jahr wüteten auf Schulhöfen in der Region Windisch wiederholt Vandalen.
Inzwischen konnte die Kantonspolizei mehrere Jugendliche ermitteln und damit einen Teil der Delikte klären.
Die Kantonspolizei Thurgau hat am Montagmorgen in Buch bei Kümmertshausen nach einem Einschleichdiebstahl einen 26-Jährigen festgenommen.
Der Mann wurde inhaftiert.
Der mutmassliche Täter, der am Donnerstagnachmittag, 16. März 2023, bei einer Auseinandersetzung im Kreis 11 einen Mann verletzt hatte, wurde durch die Stadtpolizei Zürich am Freitag, 17. März 2023, verhaftet.
Bekanntlich kam es am Donnerstagnachmittag, 16. März 2023, im Kreis 11 zu einer tätlichen Auseinandersetzung zwischen zwei Personen.
Rund 840 Mitarbeitende kümmern sich bei der Polizei im Kanton Luzern um die Sicherheit der Bevölkerung. Eine starke Vernetzung mit weiteren Institutionen unterstützt die effektive Arbeit der Polizei Luzern.
Die Bediensteten sind bei Unfällen, Delikten oder auch für die Verkehrsinstruktion in Schulen und Altersheimen, bei Streitigkeiten unter Nachbarn oder häuslicher Gewalt zur Stelle.
Beim Abbiegen von der Hauptstrasse in die Tellstrasse in Zuchwil ist am Montagmorgen, 20. März 2023, eine derzeit unbekannte Automobilistin auf die Gegenfahrbahn geraten und dort in die linke Fahrzeugseite eines anderen Autos geprallt.
Danach hat sie sich von der Unfallstelle entfernt, ohne sich um die Schadenregulierung zu kümmern. Zur Ermittlung der fehlbaren Fahrzeuglenkerin sucht die Polizei Zeugen.
Im Jahr 2022 führten das Blaue Kreuz St.Gallen und die Stiftung Suchthilfe in 682 Verkaufsstellen im Kanton St.Gallen Alkohol- und Tabak-Testkäufe durch. Die durchschnittliche Verstossquote sank im Vergleich zum Vorjahr um über 10 Prozent.
Die schlechteren Ergebnisse aus den Jahren 2020 und 2021 lassen einen Zusammenhang mit der Pandemie vermuten.
Am Sonntagnachmittag (19.03.2023) hat sich eine Kollision zwischen zwei Autos in der Stadt Schaffhausen ereignet. Dabei wurden zwei Personen verletzt und an den beiden Unfallautos entstand erheblicher Sachschaden.
Die Schaffhauser Polizei bittet Person, die den Unfall beobachtet haben, um sachdienliche Hinweise.
Am Montag, 27. März 2023, startet das kantonale Tiefbauamt an der St.Gallerstrasse auf Höhe der Falkenstrasse mit Bauarbeiten. Der Kanton erstellt eine neue Fussgängerquerung mit Schutzinsel und erhöht die Einstiegkanten bei den Bushaltestellen.
Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis Ende Mai 2023.
Beim Zusammenstoss mit einem Auto in Affeltrangen wurde am Sonntag ein Mofafahrer leicht verletzt. Er musste ins Spital gebracht werden.
Dem fahrunfähigen Autofahrer wurde der Führerausweis abgenommen.
Bei einem Überholmanöver auf nasser Fahrbahn kollidierte ein alkoholisierter Automobilist auf der A1 mit einem anderen Wagen. Dieser wurde hinter die Leitplanke geschleudert.
Ein Beteiligter wurde leicht verletzt.
Die Feuerwehr Koordination Schweiz (FKS) veröffentlicht ihre neuste Feuerwehrstatistik. Die Zahlen vermitteln ein umfassendes Bild über das Feuerwehrwesen in der Schweiz und in Liechtenstein.
Im Vergleich zum Vorjahr wurden 2022 deutlich mehr Einsätze zur Brandbekämpfung verzeichnet als 2021, das stark von Elementarereignissen geprägt war.
In der Montagnacht (20.03.2023), kurz vor 00:45 Uhr, hat sich auf der Burietstrasse ein Unfall ereignet. Ein 28-jähriger Autofahrer geriet mit seinem Auto auf eine Verkehrsinsel und auf die Gegenfahrbahn.
Beim Unfall entstand Sachschaden von rund 7'000 Franken Sachschaden.
Am Sonntag (19.03.2023), kurz vor 6:30 Uhr, hat ein Passant der Kantonalen Notrufzentrale St.Gallen einen Mann gemeldet, der sich an der Tellstrasse an Autos zu schaffen machte.
In einem Fall konnte er beobachtet werden, wie er ein Auto durchsuchte.
Die Kantonspolizei Basel-Stadt und die Polizei Basel-Landschaft werden auf der Frühlingsmesse SPRING Basel vom 22. bis 26. März in der Messe Basel präsent sein.
An ihrem Stand im Foyer der Rundhofhalle 2.0 werden die beiden Polizeikorps aktuelle und interessante Themen vorstellen, darunter den Polizeiberuf und die Cybersicherheit.
Am Sonntagnachmittag, 19.03.2023 um ca. 15:30 Uhr kam es in Mollis bei der Verzweigung Autobahnausfahrt Weesen – Flechsenstrasse zu einer Kollision zwischen zwei Personenwagen.
Eine 51-jährige Lenkerin fuhr auf der A3 in Richtung Zürich und beabsichtigte bei der Ausfahrt Weesen nach links in Richtung Mollis auf die Flechsenstrasse einzubiegen.
Während dem Wochenende führte die Kantonspolizei Appenzell Innerrhoden verschiedene Geschwindigkeitskontrollen durch, wobei drei Personen an die Staatsanwaltschaft angezeigt werden.
In Eggerstanden wurde ein 20-jähriger Mann mit seinem Auto im Ausserortsbereich mit netto 101 km/h gemessen.
Am späten Sonntagvormittag (19.03.2023) manövrierte ein 85-jähriger Autolenker auf einem Parkplatz bei der Felsenegg.
Dabei kam es zur Kollision mit einer 79-jährigen Frau, welche sich leichte Beinverletzungen zuzog und vom Rettungsdienst Appenzell in Spitalpflege gebracht wurde.
Am Samstagabend, 18. März 2023, verlor ein Lenker im Kreis 2 die Herrschaft über sein Fahrzeug. Er geriet auf die Gegenfahrbahn und kollidierte mit einem entgegenkommenden Fahrzeug.
Zwei Personen wurden dabei verletzt. Die Polizei sucht Zeug/innen.
Kurz vor Sonntagmittag, 19. März 2023, hat sich im Rigigebiet in Arth ein tödlicher Bergunfall ereignet.Ein 56-jähriger Mann wurde unter einem Stein eingeklemmt und dabei tödlich verletzt.
Die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang wurden aufgenommen.
In der Nacht auf Sonntag wurde bei der Schanzenstrasse in Solothurn ein Mann in eine Auseinandersetzung mit einer Gruppe von vier Männern verwickelt und durch Schläge verletzt.
Bei der Kronengasse wurden mehrere Schaufensterscheiben beschädigt. Die Polizei sucht Zeugen.
Am frühen Sonntagmorgen hat sich auf der Autobahn A1 beim Neufeld ein Autolenker einer Polizeikontrolle entzogen. Bei der Nachfahrt wurden mehrere Verkehrsdelikte festgestellt.
Das Fahrzeug, das als gestohlen gemeldet war, konnte in Zollikofen gestoppt werden. Der Lenker und zwei Beifahrer wurden vorläufig festgenommen. Weitere Ermittlungen sind im Gang.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.