Die Kantonspolizei Zürich hat am Mittwochvormittag (15.03.2023) die Zahlen der Verkehrsunfallstatistik 2022 präsentiert. Der Überblick des Kantons Zürich (inklusive Städte Zürich und Winterthur) im vergangenen Jahr zeigt, dass die Zahlen der Unfälle mit Sach- und Personenschaden im vergangenen Jahr leicht zugenommen haben.
Demgegenüber ging die Anzahl der im Strassenverkehr schwerverletzten und getöteten Personen im Fünfjahresvergleich zurück. Zu beachten gilt, dass die Bevölkerungszahl sowie der Fahrzeugbestand im Kanton Zürich leicht gestiegen sind. Rund dreiviertel aller schwerverletzten Personen waren sogenannte ungeschützte Verkehrsteilnehmende.
Auf der Köllikerstrasse in Gretzenbach hat sich am Dienstagabend, 14. März 2023, ein Selbstunfall mit einem Auto ereignet. Der Fahrzeuglenker wurde dabei leicht verletzt.
Gemäss einem durchgeführten Atemalkoholtest dürfte er das Auto in alkoholisiertem Zustand gelenkt haben.
Ein Fahrzeuglenker ist auf die Gegenfahrbahn geraten und in ein Auto geprallt. Dieses kippte zur Seite und kam auf dem Dach liegend zum Stillstand. Drei Personen wurden verletzt ins Spital eingeliefert.
An beiden Autos entstand Totalschaden.
Während der Fahrt ist in einem Auto ein Feuer ausgebrochen. Verletzt wurde niemand, am Fahrzeug entstand Totalschaden.
Der Brand führte zu Verkehrsbehinderungen im Feierabendverkehr.
Am Dienstag, 14. März 2023 um 11:50 Uhr fuhr ein Automobil, das von einem 40-jährigen Einwohner von Môtier/FR gelenkt wurde, auf der A5, Fahrbahn Lausanne.
Kurz vor dem gedeckten Einschnitt von Auvernier kam das Fahrzeug nach rechts ab, prallte gegen die rechte Wand des Einschnitts und kam einige Meter weiter auf dem Pannenstreifen zum Stehen.
Nach einer anspruchsvollen Ausbildung und nachdem sie ihre Prüfungen erfolgreich bestanden und ihren eidgenössischen Fachausweis erhalten haben, treten vier Frauen und sechsundzwanzig Männer am 1. März 2023 als Polizistinnen und Polizisten in die Reihen der Kantonspolizei ein.
Die Vereidigungszeremonie vor dem Staatsrat in corpore findet am Mittwoch, dem 15. März 2023, um 11.30 Uhr auf dem Hof von St. Peter vor der Kathedrale statt.
Am Montag, 13. März, gegen 22.15 Uhr, fuhr ein Auto, das von einem 44-jährigen Einwohner von Les Geneveys-sur-Coffrane gesteuert wurde, auf der Tendentenstrasse von Corcelles in Richtung Montmollin.
In einer Linkskurve setzte er zu einem Überholmanöver an.
Im Blog vom Vortag wurde ein ausführlicher Ausblick auf das ereignisreiche Wetter von heute Dienstag gemacht. Mittlerweile liegen die ereignisreichsten Stunden hinter uns, weshalb wir uns dem Rückblick widmen.
Die erste Kaltfront wartete mit einer frühsommerlich anmutenden Gewitterfront mit Starkregen und Sturmböen auf, die zweite Kaltfront brachte wiederum stürmischen Westwind, aber auch wieder kältere Luft mit Schnee bis gegen 1000 Meter.
Am Freitagmittag (10.03.2023) hat sich in Neuhausen am Rheinfall eine Frontalkollision zwischen zwei Autos ereignet. Personen wurden dabei keine verletzt.
An den beiden Unfallautos entstand Sachschaden in der Höhe von mehreren zehntausend Franken.
Am Montag (13.03.2023) kam es auf der Zürcher Strasse 41 zu einer Kollision zwischen einer Fussgängerin und einem Fahrzeug. Der Fahrzeuglenker entfernte sich kurz danach von der Örtlichkeit.
Die Fussgängerin zog sich Verletzungen am Bein zu.
Ein Mann in einem psychischen Ausnahmezustand hat sich komplett entblösst und lief nackt der Strasse entlang.
Bei der anschliessenden Polizeikontrolle verletzte er einen Polizisten durch einen Biss.
Am Montagabend, 13. März 2023, gegen 22:00 Uhr, musste die Feuerwehr Stützpunkt Schwyz an die Bahnhofstrasse in Seewen ausrücken.
Hausbewohner stellten Rauchgeschmack in der Wohnung fest und begaben sich zum Brandort.
Am Sonntag, 12.03.2023, kurz vor 11 Uhr, ereignete sich auf dem Bahnhofareal in Schwanden ein Körperverletzungsdelikt.
Ein 28-Jähriger verletzte aus noch ungeklärten Gründen mit einer zerbrochenen Flasche einen 40-jährigen Mann im Gesicht.
Heute Morgen, 14. März 2023, um kurz vor 6.30 Uhr fuhr der Lenker eines Personenwagens mit Urner Kontrollschildern aus dem Ruag-Parkplatz und beabsichtigte in die Umfahrungsstrasse abzubiegen.
Dabei übersah der 55-jährige Automobillenker, den auf dem Veloweg fahrenden Urner Fahrradfahrer, wobei es zur Kollision der beiden Fahrzeuge kam.
In Windisch kam es am Nachmittag zu einer Schussabgabe auf eine Frau. Die tatverdächtige Person ergriff die Flucht.
Am 14. März 2023, 13.30 Uhr kam es in Windisch zu einer Schussabgabe auf eine Frau in einem Auto. Die tatverdächtige Person ergriff die Flucht.
Auf der Autobahnraststätte St. Katharina auf der A14 bei Inwil hat die Luzerner Polizei einen bulgarischen Lieferwagen mit Anhänger kontrolliert. Die Fahrzeugkombination war stark überladen und wies weitere technische Mängel auf.
Die Weiterfahrt wurde untersagt.
Die Kantonspolizei Zürich ist für die Bevölkerung des Kantons rund um die Uhr im Einsatz. Die Kapo gliedert sich in verschiedene Hauptabteilungen und Kommandobereiche.
Die Aufklärung und Prävention von Straftaten sowie weitere Dienstleistungen für die Bürgerinnen und Bürger stehen bei der Arbeit im Vordergrund.
Seit Anfang Jahr sind im ganzen Kantonsgebiet erneut viele Diebstähle aus Fahrzeugen zu verzeichnen.
Die Kantonspolizei Thurgau bittet die Bevölkerung um Vorsicht.
125 000 Menschen verletzen sich jedes Jahr bei einem Sturz zu Hause. Oftmals sind nasse Böden und Stolperfallen wie herumliegende Schuhe, lose Kabel oder wacklige Schemel die „Übeltäter“.
Die BFU schreibt diese Gegenstände deshalb in einer neuen Kampagne zu einer „Grossfahndung“ wegen Körperverletzung aus. Zudem gibt sie Tipps, wie sich das Zuhause sicherer gestalten lässt.
Am Montagnachmittag, 13. März 2023, kurz nach 15.00 Uhr, ereignete sich auf einer Baustelle an der Hauptstrasse in Niederdorf BL ein Arbeitsunfall, wobei ein Chauffeur von einem Bagger erfasst und schwer verletzt wurde.
Gemäss den bisherigen Erkenntnissen der Polizei Basel-Landschaft beabsichtigte ein 37-jähriger Lastwagenchauffeur, seinen zuvor mit Kies beladenen Lastwagen vor der Wegfahrt von der Baustelle, heckseitig mit einem Besen zu reinigen. Dabei wurde er von einem rückwärtsfahrenden Bagger erfasst und schwer verletzt.
Sobald es draussen wärmer wird und die Nachttemperaturen nicht mehr unter fünf Grad sinken, erwachen die einheimischen Amphibien (Frösche, Kröten, Molche und Salamander) aus dem Winterschlaf und machen sich zu ihren Laichgewässern auf.
Dabei überqueren sie oft auch Strassen, welche ihnen nicht selten zur Todesfalle werden.
Am Dienstag präsentierte die Staatsanwaltschaft des Kantons Luzern die Jahresstatistik 2022. Mit 51‘273 Fällen haben die Fallzahlen im Vergleich zum Vorjahr markant zugenommen (+12%) und bewegen sich auf Rekordniveau.
Mit den bestehenden Ressourcen kommt die Luzerner Staatsanwaltschaft insbesondere bei der Bewältigung von grossen Fallkomplexen an ihre Grenzen. Die Staatsanwaltschaft fordert deshalb mehr Ressourcen zur Bekämpfung der Organisierten Kriminalität im Kanton Luzern.
Aufgrund eines missachteten Vortritts kam es in Aarburg zur Kollision zwischen zwei Autos. Durch die Kollision überschlug sich der Peugeot.
Verletzt wurde niemand.
Am frühen Dienstagmorgen geriet auf der Autobahn A2 bei Sursee ein Auto in Vollbrand. Verletzt wurde niemand.
Die Brandursache ist Gegenstand der Ermittlungen der Branddetektive der Luzerner Polizei.
Am Montag, den 13. März 2023, kam es abseits der markierten Pisten, im Gebiet Tortin, auf dem Gemeindegebiet von Nendaz, zu einem Lawinenniedergang.
Ein Skifahrer wurde von der Lawine mitgerissen und kam dabei ums Leben.
Am Montagabend wurde eine Autofahrerin im Autobahntunnel Reussport in der Stadt Luzern von der Luzerner Polizei gestoppt. Sie war über mehrere Kilometer als Geisterfahrerin unterwegs.
Die Autofahrerin war alkoholisiert.
Am Montagnachmittag (13.03.2023) hat sich in Ramsen eine Kollision zwischen einem Auto und einem E-Bike ereignet. Dabei wurde der E-Bikefahrer leicht verletzt.
Der Unfallhergang ist Gegenstand laufender Ermittlungen der Schaffhauser Polizei.
Der Hirschwiesentunnel ist von Sonntag, 19. März 2023, 21 Uhr, bis Montag, 20. März 2023, 3 Uhr, in beiden Richtungen gesperrt.
Die Umleitung erfolgt über die Bucheggstrasse und den Bucheggplatz.
Bei einem Alleinunfall sind am Samstagabend (11.03.2023) vier Personen leicht bis mittelschwer verletzt worden.
Am Auto entstand Totalschaden. Um 21:15 Uhr fuhr ein 18-jähriger Autolenker von Lohn her in Richtung Thayngen. Bei der letzten Rechtskurve im bewaldeten Strassenabschnitt verlor er die Kontrolle über sein Fahrzeug.
Polizei.news freut sich über eine Partnerschaft mit Indian Restaurant Ginger als „Gold Sponsor 2023/2024/2025“.
Gerne unterstützt das Indian Restaurant Ginger in Thalwil ZH die Polizei bei ihrer wichtigen Arbeit – sei es bei Vermisstensuchen und Fahndungen, der Präventionsarbeit, Verkehrssicherheit oder vielem mehr.
Am Samstagnachmittag (11.03.2023) ist es anlässlich des Frauenkampftages zu einer unbewilligten Demonstration gekommen.
Um 13:30 Uhr besammelten sich mehrere hundert Personen auf dem Münsterhof. Eine Stunde später marschierten die Teilnehmenden via Stadthausquai in Richtung Bürkliplatz.
Die Stadtgärtnerei beginnt diese Woche mit der Sanierung des Rosenfeldparks. Die Bauarbeiten dauern voraussichtlich bis Ende Jahr. Die Parkanlage wird unter Berücksichtigung von historischen und ökologischen Gesichtspunkten saniert und aufgefrischt.
Es entstehen neue Wege und die öffentliche Toilette wird durch eine behindertengerechte Toilette mit einem Neubau ersetzt.
Mitarbeitende des Bundesamts für Zoll und Grenzsicherheit kontrollierten kürzlich am Grenzübergang Au einen Personenwagen.
Der Lenker sowie die beiden Mitreisenden konnten keine Fahrzeugpapiere vorweisen und führten diverse Gegenstände mit sich, die den Verdacht auf deliktische Absichten nahelegten.
Eine unbekannte Täterschaft hat in der Nacht auf Freitag (10.03.2023) ein parkiertes Auto in der Stadt Schaffhausen mutwillig beschädigt.
Die Schaffhauser Polizei bittet die Bevölkerung um sachdienliche Hinweise zu diesem Vorfall.
Die Kantonspolizei Thurgau hat am Montag in Frauenfeld einen alkoholisierten Autofahrer aus dem Verkehr gezogen.
Zudem war er trotz Führerausweisentzug unterwegs.
Am Montag, 13. März 2023, kurz vor 20.00 Uhr, ereignete sich in einer Wohn- und Geschäftsliegenschaft an der Reussacherstrasse in Altdorf ein Balkonbrand.
Die Brandursache steht noch nicht abschliessend fest und ist Gegenstand von weiteren Abklärungen durch die Spezialisten der Kantonspolizei Uri.
Am Sonntag, 12. März 2023, kurz vor 15.00 Uhr, wurde im Gebiet Rufsteinweg/ Hinterseeweg in Liestal BL einem Fussgänger durch drei Männer das Smartphone und Bargeld entrissen.
Die drei mutmasslichen Täter entfernten sich in unbekannte Richtung. Das Opfer wurde leicht in der Bauchgegend verletzt. Die Polizei sucht Zeugen.
Am Montagvormittag (13.03.2023) hat sich in der Stadt Schaffhausen ein Verkehrsunfall ereignet, wobei ein parkiertes Auto beschädigt wurde.
Da sich die unfallverursachende Person pflichtwidrig von der Unfallstelle entfernt hat, bittet die Schaffhauser Polizei die Bevölkerung um sachdienliche Hinweise zum Unfallhergang.
In der Nacht auf Sonntag ist es in Herisau zu mehreren Sprayereien gekommen.
Die Täterschaft verursachte dabei einen Sachschaden von einigen Tausend Franken.
Polizei.news freut sich über eine Partnerschaft mit der Zahnarztpraxis Dr. D. C. Mihail als „Gold Sponsor 2023/2024/2025“.
Gerne unterstützt die Zahnarztpraxis Dr. D. C. Mihail in Geroldswil ZH die Polizei bei ihrer wichtigen Arbeit – sei es bei Vermisstensuchen und Fahndungen, der Präventionsarbeit, Verkehrssicherheit oder vielem mehr.
Im Oktober 2022 wurden in der Gemeinde Villeneuve menschliche Knochen gefunden.
Die Suche und die Ermittlungen führten nicht zur Identifizierung des Opfers. Die Polizei bittet um Zeugenhinweise.
Am Sonntag, den 11. März 2023, gegen 05:05 Uhr, kam ein Fahrzeug, das auf der Ausfahrtspur der Autobahn A16 in Boncourt unterwegs war, von der Fahrbahn ab.
Es endete seine Fahrt an einer Leitplanke. Eine Untersuchung wurde eingeleitet, um die Ursache des Unfalls zu ermitteln.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.