Forschende der OST – Ostschweizer Fachhochschule entwickeln ein Screening-Tool, das Cybermobbing erkennt.
Das Tool kann sowohl in der Präventionsarbeit als auch in der Rechtsberatung eingesetzt werden.
In der Zeit zwischen Freitag- und Montagnachmittag (17.04.2023) hat sich eine unbekannte Täterschaft Zugang zu zwei Kellerabteilen in einem Mehrfamilienhaus an der Widnauerstrasse verschafft.
Die Täterschaft dürfte über die unverschlossene Eingangstür in den Keller gelangt sein, wo sie zwei Kellerabteile aufbrach und betrat.
Am Montag (17.04.2023), kurz vor 23:45 Uhr, ist der Kantonalen Notrufzentrale St.Gallen ein Brand und starke Rauchentwicklng in einem Keller eines Einfamilienhauses im Rossmoos gemeldet worden.
Der Brand konnte von der Feuerwehr schnell unter Kontrolle gebracht werden.
Ein Fahrzeuglenker hat die Kontrolle über sein Auto verloren und ist neben der Autobahnauffahrt im Wiesland zum Stillstand gekommen.
Verletzt wurde niemand.
Auf einer Kreuzung in Kirchdorf stiessen am Montag zwei Autos zusammen. Während eine Beteiligte vergeblich wartete, fuhr das andere Auto ohne anzuhalten davon und wird gesucht.
Der Unfall ereignete sich am Montag, 17. April 2023, etwa um 19.30 Uhr auf der Landstrasse in Kirchdorf.
Die Sicherheit des Urner Strassennetzes hat für die Baudirektion oberste Priorität. Deshalb wird von Donnerstag, 27. April bis Mittwoch, 17. Mai 2023, auf der K34 Industriestrasse bei der Kreuzung Industriestrasse/Bauerstrasse auf einer Länge von 200 Metern der Belag ersetzt.
Die Kosten belaufen sich auf 420'000 Franken. Um die Zufahrt zu den Industriebetrieben in Seedorf, Attinghausen und Flüelen sowie zum Amt für Betrieb Nationalstrassen in Flüelen möglichst ohne Beeinträchtigung gewährleisten zu können, gilt folgendes Verkehrsregime.
In einer Massagepraxis brach in der Nacht ein Brand aus. Von Hausbewohnern entdeckt und gemeldet, konnte die Feuerwehr die Ausbreitung verhindern.
Dennoch entstand grosser Schaden.
Rund 840 Mitarbeitende kümmern sich bei der Polizei im Kanton Luzern um die Sicherheit der Bevölkerung. Eine starke Vernetzung mit weiteren Institutionen unterstützt die effektive Arbeit der Polizei Luzern.
Die Bediensteten sind bei Unfällen, Delikten oder auch für die Verkehrsinstruktion in Schulen und Altersheimen, bei Streitigkeiten unter Nachbarn oder häuslicher Gewalt zur Stelle.
In der Nacht auf Montag ist in Chur in einen Garagenbetrieb eingebrochen worden. Ein Polizeihund spürte einen Tatverdächtigen in einem gemeinsamen Einsatz der Kantonspolizei Graubünden und der Stadtpolizei Chur auf.
Der Einbrecher wurde festgenommen.
Am Montag (17.04.2023), um 21:50 Uhr, hat die Kantonale Notrufzentrale St.Gallen die Meldung erhalten, wonach ein Auto auf der Schwägalpstrasse talwärts gegen einen Baum geprallt sei. Der genaue Unfallhergang und –zeitpunkt sind unklar.
Der 65-jährige Autofahrer musste mit unbestimmten Verletzungen von der Rega ins Spital geflogen werden.
Pünktlich zum traditionellen Sechseläuten Umzug zeigte sich die Sonne - und auch wir waren dabei.
Unsere Verkehrspolizei war im Einsatz und unsere Aspirant/innen durften bei der Zunft zu den Drei Königen mitlaufen.
Am Montag, den 17. April 2023, gegen 1315 Uhr, rückte das CRISP mit 14 Feuerwehrleuten und 4 Fahrzeugen in Porrentruy aus, nachdem es in einer Wohnung im ersten Stock eines Gebäudes in der Rue Joseph-Trouillat in der Altstadt zu einer Rauchentwicklung gekommen war.
Eine Mutter und ihr Kind wurden mithilfe des Leiterwagens evakuiert. Sie haben keine Verletzungen erlitten.
CHF 50'000.-- seit Januar 2023: So viel haben Betrüger, die sich am Telefon als Mitarbeiter des technischen Supports ausgeben, bisher eingenommen.
In dem Glauben, das Computerproblem lösen zu können, gewähren die Opfer Zugang zu ihrem Computer oder geben ihre Bankdaten weiter.
Am Donnerstag, 13.04.2023, um 20:30, brach in einer Wohnung am Chemin du Lac in Hauterive ein Feuer aus.
Vor Ort, Feuer unter Kontrolle und 22 Personen evakuiert durch die DPS1 NE mit 7 Mann und 3 Fahrzeugen, 14 Gendarmen und 1 Beamten des öffentlichen Sicherheitsdienstes. 1 Ambulanz zur Kontrolle von 3 Personen, die durch Rauchgase belästigt wurden.
Wie die Staatsanwaltschaft und die Kantonspolizei mitteilen, kam es heute kurz nach 02:30 Uhr in einem Nachtclub in der Via Camminata in Bellinzona zu einer Messerstecherei.
Aus Gründen, die die polizeilichen Ermittlungen noch klären müssen, verletzte ein 49-jähriger portugiesischer Staatsangehöriger, der im Raum Locarno wohnt, einen 56-jährigen peruanischen Staatsangehörigen, der im Raum Lugano wohnt, mit einem Messer.
Am Sonntag, 16. April um 04:20 Uhr fuhr ein Auto, das von einem 20-jährigen Einwohner von Le Landeron gelenkt wurde, auf der Route de La Neuveville in Le Landeron in östlicher Richtung.
Kurz nach der Ausfahrt aus dem Kreisel Les Sauges verlor er die Kontrolle über sein Fahrzeug und kollidierte mit der Leitplanke auf der rechten Seite der Fahrbahn.
Am Sonntag, 16. April um 04.20 Uhr fuhr ein Auto, das von einer 20-jährigen Frau aus La Chaux-de-Fonds gesteuert wurde, auf der linken Spur der AR A5 in Richtung Biel.
Kurz nach der Verzweigung Bevaix-Ouest führte sie ein Manöver durch, um eine Kollision mit Wild zu vermeiden. Bei diesem Manöver verlor sie die Kontrolle über ihr Fahrzeug und kollidierte mit der Mittelleitplanke.
Die Einsatzkräfte der Rega und der Alpinen Rettung suchten den Lawinenkegel ab.
Am Montagnachmittag (17.04.2023) kurz vor 15.00 Uhr ging bei der Notrufzentrale St. Gallen die Meldung über einen Lawinenniedergang zwischen Wasserauen und dem Seealpsee ein.
Diese Frage erreicht uns Meteorologinnen und Meteorologen derzeit oft. Und zugegeben ja: Der April zeigt sich bis jetzt von seiner kühlen und zeitweise nassen Seite.
Doch ist das wirklich so ungewöhnlich, wie es subjektiv erscheint? Und wie geht es beim Wetter in den kommenden Tagen weiter?
Der Mann, der am Freitag in Boll bei Schussabgaben tödlich verletzt worden war, ist formell identifiziert.
Es handelt sich um einen 37-jährigen türkischen Staatsangehörigen. Für einen der beiden festgenommenen Männer wurde Antrag auf Untersuchungshaft gestellt. Weiterführende Ermittlungen zur Klärung der Tat sind im Gange.
Am Sonntag, kurz vor Mitternacht, hat sich ein Autolenker in Zollikofen einer Verkehrskontrolle entzogen und ist mitsamt vier Mitfahrern vor der Polizei geflüchtet. Das Auto konnte schliesslich gestoppt werden.
Der Lenker wurde vorläufig festgenommen. Ihm werden diverse Delikte zur Last gelegt, weitere Ermittlungen laufen.
Im Alltag, aber auch bei Events und Grossanlässen sorgen wir für deine Sicherheit – so auch beim Sechseläuten.
Die Feuerpolizei kontrolliert die Stände und schaut, dass rund um die Böögg-Verbrennung alles korrekt abläuft. Stimmen die Abstände und sind die Fluchtwege frei?
Zum ersten Mal in ihrer über 100jährigen Geschichte hat die TCS Sektion beider Basel eine Volksinitiative im Kanton Basel-Landschaft lanciert und diese am Montag, 17. April 2023, der Landeskanzlei mit über 11'500 Unterschriften übergeben.
Die formulierte Gesetzesinitiative „Tempo 30 auf Hauptstrassen – nur mit Zustimmung des Volkes“ verlangt, dass Tempo 30 auf Hauptverkehrsachsen in Gemeinden nur nach einer Urnenabstimmung in der entsprechenden Gemeinde eingeführt werden darf.
Heute, 17. April 2023, um kurz nach 08.30 Uhr, fuhr der Lenker eines Personenwagens mit französischen Kontrollschildern auf der Autobahn A2 in Fahrtrichtung Nord.
Aus noch ungeklärten Gründen verlor der 34-Jährige, kurz vor der Galerie Fischlaui, die Herrschaft über sein Fahrzeug und kollidierte mehrmals mit der Mittelleitplanke.
Am 29. März 2023 haben die Spezialisten des Schwerverkehrskompetenzzentrums in St-Maurice einen in Polen immatrikulierten Lastwagen angehalten.
Bei der eingehenden technischen Kontrolle entdeckten die Experten eine illegale Neuprogrammierung der Motor- und Abgassteuergeräte. Der Lastwagen wurde stillgelegt. Der Lenker sowie das Transportunternehmen wurden bei der zuständigen Behörde angezeigt.
Die Instandsetzungsarbeiten auf dem Autobahnabschnitt zwischen Sissach und Eptingen schreiten planmässig voran.
Ab der zweiten Aprilhälfte bis Anfang Mai 2023 werden im Bereich des Anschlusses Diegten verschiedene Arbeiten ausgeführt, die eine Wochenend- sowie zwei Nachtsperrungen nötig machen. Betroffen davon sind die Ein- und Ausfahrt Diegten in Fahrtrichtung Basel.
Die Kantonspolizei Thurgau nimmt am kommenden Wochenende an der Gewerbeausstellung GAST in Steckborn teil.
Das Team des Polizeipostens Steckborn ist mit einem Stand auf dem Platz vor der Stadtverwaltung vertreten.
Am Samstagmorgen, 15. April 2023, fanden sich 181 Schülerinnen und Schüler aus den Schulen Amsteg, Bristen, Bürglen, Erstfeld, Schattdorf und Silenen, in Erstfeld ein, um den praktischen Teil der Schülerverkehrsprüfung zu absolvieren.
Die Polizei hatte zuvor in den Schulklassen Verkehrsunterricht erteilt und in Zusammenarbeit mit der Lehrerschaft die theoretische Prüfung durchgeführt. An diesem Samstag waren nun die Mädchen und Jungs gefordert, ihr Gelerntes auf den Strassen von Erstfeld unter Beweis zu stellen. Zwölf Wertungsposten mussten passiert werden.
Im Tunnel Gamsen werden ab dem 24. April 2023 zweimal in vier Nächten Tunnelreinigung und Unterhaltsarbeiten an der Sicherheitsausrüstung ausgeführt.
Deshalb wird der Streckenabschnitt zwischen Visp-Ost und Brig-Glis jeweils nachts gesperrt.
Im Kreis 11 ist am Samstag (15.04.2023) ein Mann mit einer Stichwaffe schwer verletzt worden.
Kurz nach 16:00 Uhr wurde die Stadtpolizei Zürich zu einer verletzten Person an die VBZ-Haltestelle Dorflinde gerufen.
Am Freitagnachmittag (14.04.2023) ist ein Mann durch Schüsse getötet worden.
Kurz nach 14:15 Uhr kam es vor einer Liegenschaft an der Romanshornerstrasse zu einer Auseinandersetzung zwischen zwei Personen.
Die Kantonspolizei Thurgau hat in der Nacht zum Montag in Amriswil einen alkoholisierten Autofahrer aus dem Verkehr gezogen.
Er musste seinen Führerausweis abgeben.
Am Sonntag, 16. April 2023 ist es in Speicher zu einem Selbstunfall mit einem Personenwagen gekommen.
Ein Autofahrer verwechselte eine Treppe mit einer Zufahrtsstrasse. Es entstand Sachschaden.
Im Rahmen der Erneuerung der Betriebs- und Sicherheitsausrüstungen werden im Tunnel Schänzli und in den Vorzonen Arbeiten ausgeführt.
Diese bedingen Sperrungen der Röhren in Fahrtrichtung Delémont und Basel sowie verschiedener Ein- und Ausfahrten. Um die Verkehrsbeeinträchtigung so gering wie möglich zu halten, werden die Arbeiten nachts ausgeführt.
Am Freitag und Samstag verursachten mehrere Autofahrer und ein Rollerfahrer in Grosswangen, Hildisrieden und in der Stadt Luzern Selbstunfälle. Die Lenker waren alkoholisiert oder standen unter Drogeneinfluss.
Die Luzerner Polizei hat den Männern den Führerausweis abgenommen.
Am 7. April 2023 brach in einer Wohnung in Veyras ein Brand aus.
Die schwerverletzte Person wurde mittels Helikopter ins CHUV geflogen (Polizei.news berichtete) .
Am späten Sonntagabend prallte auf der A3 ein Auto von hinten gegen ein Motorrad. Dessen Lenker stürzte und wurde schwer verletzt.
Die Polizei sucht Augenzeugen.
Am Sonntag, 16.04.2023, 18.10 Uhr, brannte auf einem Parkplatz an der Hauptstrasse in Schwanden ein Auto.
Als der Besitzer eines Personenwagens zu seinem parkierten Auto zurückkehrte, bemerkte er Feuer im Bereich des Motorblocks.
Vom 2. Mai 2023 bis 6. Mai 2023 ist die Tanneggerstrasse in Fischingen, Schurten, wegen Deckbelagsarbeiten gesperrt.
Der motorisierte Verkehr wird umgeleitet.
Am Sonntagnachmittag (16.04.2023), vor 14 Uhr, hat die Kantonale Notrufzentrale St.Gallen die Meldung von einem verunfallten Auto an der Staatsstrasse erhalten. Ein Passant hatte das Auto mit einer regungslosen Autofahrerin angetroffen.
Sie musste reanimiert und von der Rega ins Spital geflogen werden. Der Unfallhergang wird untersucht.
Von Donnerstag, 13. April bis Montag, 17. April wurden in einer rund 70-stündigen Bauphase die Brücke der Bahnhofstrasse in Herisau abgebrochen sowie die Fundation für die Tunnelverlängerung der Appenzeller Bahnen erstellt.
Die intensiven Bauarbeiten sind plangemäss verlaufen.
Nach einem Erdrutsch am Sonntagnachmittag (16.04.2023) musste die Rehetobelstrasse zwischen St.Gallen und Speicherschwendi gesperrt werden.
Nach einer Begutachtung und erneuter Beurteilung ist die Rehetobel wieder durchgehend befahrbar.
Am Sonntagnachmittag (16.04.2023) kam es auf der Rehetobelstrasse zwischen St.Gallen und Speicherschwendi zu einem Erdrutsch. Die Strasse war nicht mehr passierbar und musste für den gesamten Verkehr gesperrt werden.
Der Strassenabschnitt bleibt sicherlich bis Montagmorgen, 6 Uhr, weiterhin gesperrt.
Am Sonntag, 16.04.2023, 1057 Uhr, kam es an der Centralbahnstrasse, auf der Höhe der Liegenschaft Nr. 11, zu einem Verkehrsunfall. Dabei kollidierte ein Personenwagen aus unbekannten Gründen mit einem Betonpfeiler.
Ohne sich um den entstandenen Sachschaden zu kümmern, entfernte sich der Personenwagenlenker von der Örtlichkeit und unterliess es die Polizei zu verständigen.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.