Am Freitag, 14. April 2023, kurz nach 18.00 Uhr, ist es auf der Gotthardstrasse in Schattdorf zu einem Selbstunfall gekommen.
Ein 58-jähriger Lenker eines Personenwagens mit italienischen Kontrollschildern ist von der Strasse abgekommen und kollidierte in der Folge mit zwei Kandelabern einer Strassenbeleuchtung. Der Automobilist blieb unverletzt. Es entstand Sachschaden von insgesamt rund 35'000 Franken.
Am späten Freitagabend kam es in Boll zu Schussabgaben. Ein Mann wurde dabei schwer verletzt. Im Verlauf der Nacht konnten drei Männer angehalten werden.
Umfangreiche Ermittlungen zum Hergang der Ereignisse sind unter der Leitung der zuständigen Staatsanwaltschaft im Gang.
Am Donnerstag (13.04.2023) ist ein Personenwagen im Kreis 9 mit einem Container einer Werkstoff-Sammelstelle kollidiert.
Kurz vor 13:00 Uhr wurde der Polizei gemeldet, dass im Grünauquartier ein Auto mit übersetzter Geschwindigkeit unterwegs sei.
Kurz vor Mittag kam es im Henzmannkreisel Zofingen zwischen einem Fahrradlenker und einem unbekannten Lieferwagen zu einer Kollision. Der Fahrradlenker wurde verletzt.
Die Person, welche den Lieferwagen lenkte, fuhr weiter. Die Polizei sucht Auskunftspersonen.
Gestern Morgen wurde der Kantonspolizei Aargau eine defekte Bahnschranke in Oberentfelden gemeldet. Diese dürfte durch ein unbekanntes Fahrzeug beschädigt worden sein.
Die Polizei sucht Auskunftspersonen.
Am Freitagnachmittag wurde in Kreuzlingen ein Mann durch Schüsse schwer verletzt und musste durch die Rega ins Spital geflogen werden.
Ein 49-jähriger Tatverdächtiger wurde festgenommen.
Am Freitagmorgen wurde in einer Wohnung in Erlen eine Frau tot aufgefunden. Die Kantonspolizei Thurgau geht von einem Tötungsdelikt aus.
Ein 42-jähriger Tatverdächtiger wurde festgenommen.
Heute bestimmte ein Zwischenhoch unser Wetter. Am Wochenende hingegen wird eine Nordstaulage in den Bergen erneut winterliche Verhältnisse zur Folge haben.
Wir gehen im heutigen Meteoblog auf das heutige Wetter ein und werfen zudem einen Ausblick auf die winterlichen Verhältnisse am Alpennordhang am kommenden Wochenende.
Heute wurde auf dem Landsgemeindeplatz in Appenzell die Bevölkerung auf die Notfallnummer 144 aufmerksam gemacht.
Mit einem Informationsstand vom Rettungsdienst Appenzell Innerrhoden, sowie der ARS - Alpine Rettung Schweiz (Rettungskolonne Appenzell) durfte die Kantonspolizei Appenzell Innerrhoden ebenfalls die Leute sensibilisieren.
Die Polizei im Kanton Bern übernimmt vielfältige Tätigkeiten rund um die Sicherheit der Bevölkerung im Kanton. Zudem unterstützen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit verschiedenen Dienstleistungen wie Schulungen und Referaten zu unterschiedlichen Themen.
Als Grundlage für die Polizeiarbeit dienen unter anderem das Polizeigesetz, die Polizeiverordnung und die kantonale Ordnungsbussenverordnung. Weitere Regelungen gibt es im Bundesrecht mit der Strafprozessordnung, dem Strassenverkehrsgesetz und dem Binnenschifffahrtsgesetz.
Wie jedes Jahr war die Seepolizei zusammen mit dem Fischereiaufseher und einem freiwilligen Helfer am Setzen der Zandernester im Alpnachersee.
Die Nester bestehen aus einem Metallgestell und sind mit Tannenzweigen bestückt. Sie dienen dem Zander zum Ablegen seines Laichs, um seine Fortpflanzung zu sichern. Sie werden mit einem Schwimmkörper an der Oberfläche markiert.
Zweite Bonusfolge: Sommer 1933 – Was sich als schwerer Motorradunfall darstellte, offenbarte sich einige Zeit später als brutaler und hinterhältiger Mord.
Polizist und Museumskurator Martin Wermuth erzählt, wie die sorgfältig getarnte Tat lange unentdeckt blieb.
Jeder hat eine zweite Chance verdient… auch unsere Fundvelos!
Morgen, Samstag 15.04.23, von 9-10 Uhr werden auf dem Zeughausareal an der Winikerstrasse in Uster gut erhaltene Fundvelos zum Verkauf angeboten.
Eine fahrunfähige Autofahrerin kam am Freitagmorgen in Fischingen von der Strasse ab.
Es wurde niemand verletzt, die 33-Jährige musste ihren Führerausweis abgeben.
Rund 840 Mitarbeitende kümmern sich bei der Polizei im Kanton Luzern um die Sicherheit der Bevölkerung. Eine starke Vernetzung mit weiteren Institutionen unterstützt die effektive Arbeit der Polizei Luzern.
Die Bediensteten sind bei Unfällen, Delikten oder auch für die Verkehrsinstruktion in Schulen und Altersheimen, bei Streitigkeiten unter Nachbarn oder häuslicher Gewalt zur Stelle.
Mit dem Sicherheitsfunknetz Polycom kommunizieren Sicherheitskräfte von Bund, Kantonen und Gemeinden, wie auch die Kantonspolizei Aargau und die Regionalpolizeien zuverlässig und sicher.
Dieses muss erneuert und laufend betriebsfähig gehalten werden.
Am Donnerstagmittag (13.04.2023) kam es bei der Verzweigung Rorschacherstrasse/Rehetobelstrasse zu einem Unfall zwischen einer Fussgängerin und einem Postauto.
Die Frau wurde mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus gebracht, wo sie in der Nacht auf Freitag aufgrund ihrer Verletzungen verstorben ist. Die Stadtpolizei St.Gallen sucht weiterhin nach Zeugen.
Am Donnerstagmorgen, 13. April 2023, verursachte ein Brand im Schulhaus Hirschengraben einen hohen Sachschaden. Brandstiftung steht im Vordergrund.
Die Stadtpolizei Zürich sucht Zeug/innen.
In einem leerstehenden Schopf an der Poststrasse in Solothurn kam es am Donnerstagnachmittag, 13. April 2023, zu einem Brand.
Einsatzkräfte der Feuerwehr Solothurn waren rasch vor Ort und konnten das Feuer löschen. Verletzt wurde niemand.
Am Donnerstag, 13. April 2023, kurz nach 08.00 Uhr, fuhr der Lenker eines Personenwagens mit Urner Kontrollschildern auf der Rynächtstrasse in Fahrtrichtung Süd.
Beim Fussgängerstreifen, auf der Höhe des Restaurants Bauernhof, hielt er sein Fahrzeug an, damit ein Fussgänger die Strasse überqueren konnte.
Am Karfreitag ist in einer Tiefgarage in Entlebuch ein Feuer ausgebrochen. Verletzt wurde niemand. Beim Brand wurden insgesamt 17 Personenwagen und ein Motorrad beschädigt.
Die Brandursache ist auf einen technischen Defekt bei einem parkierten Fahrzeug zurückzuführen. Der Sachschaden kann nicht beziffert werden, dieser dürfte aber sehr hoch sein.
Am Donnerstag ist ein Automobilist auf der Südspur der Autostrasse A13 beim Isla Bella-Tunnel einem Lieferwagenfahrer aufgefahren.
Beide mussten ins Spital gebracht werden.
Am Donnerstag, 13. April 2023, kurz nach 16.00 Uhr, kam es in Küssnacht zu einer Kollision zwischen einem Personenwagen und einem Fussgänger.
Ein Auto fuhr im Oberdorf in Richtung Immensee. Gleichzeitig überquerte ein 8-jähriger Schüler im Bereich Kreuzmattweg die Strasse und wurde durch den Personenwagen touchiert.
Fahnder der Stadtpolizei Zürich nahmen am Donnerstag, 13. April 2023, drei Personen in den Kreisen 4 und 11 fest.
Diese holten nach „Schockanrufen“ die Wertgegenstände ab.
Am Freitag (14.04.2023), kurz vor 7:40 Uhr, hat die Kantonale Notrufzentrale St.Gallen die Meldung von einem Brand in einem Landwirtschaftsbetrieb in Engi erhalten.
Der Brand von Einstreu im gedeckten Auslaufbereich war schon vor dem Eintreffen der Feuerwehr unter Kontrolle gebracht worden.
Ab dem 18. April bis Ende Juni 2023 werden für die Einhausung Schwamendingen im Bereich Schörli Deckenträger versetzt.
Der Schöneichtunnel muss dafür an ausgewählten Daten nachts in beide Richtungen gesperrt werden.
Am Donnerstag (13.04.2023), kurz nach 14:30 Uhr, hat sich auf einem Waldweg ein Unfall mit einem E-Bike ereignet.
Ein 63-jähriger E-Bike-Fahrer war mit dem E-Bike gestürzt und eine Böschung heruntergefallen. Er wurde dabei eher leicht verletzt, musste aber von der Rega mit der Winde aus dem Wald geborgen werden.
Am Donnerstag (13.04.2023), kurz vor 18 Uhr, ist im Hobbyraum eines Einfamilienhauses an der Aegetenstrasse ein Feuer ausgebrochen.
Der Brand konnte schnell unter Kontrolle gebracht werden.
Am Donnerstag (13.04.2023), um 20:10 Uhr, hat sich auf der Bischofszellerstrasse ein Unfall mit einem Motorrad ereignet.
Der 33-jährige Motorradfahrer wurde beim Unfall leicht verletzt.
Am Donnerstagabend, 13. April 2023, kurz vor 22.00 Uhr, ereignete sich in der Bubendörferstrasse in Arboldswil BL ein Selbstunfall, wobei ein Personenwagen von der Strasse abkam und in der bewaldeten Böschung landete.
Der Lenker sowie die drei Mitfahrenden wurden mit leichten Verletzungen in ein Spital gebracht.
Nach einem Unfall auf der A1 ist am Mittwochabend (12.04.2023) ein Mann seinen schweren Verletzungen erlegen.
Um etwa 20:40 Uhr fuhr ein 29-jähriger Autolenker bei starkem Regen auf der A1 Richtung Zürich.
Auf der Ofenbergstrasse in Zernez ist es am Donnerstagvormittag zu einer Frontalkollision zwischen zwei Personenwagen gekommen.
Zwei Personen wurden dabei verletzt.
Am 18. September 2022 kam es in Aarau nach einem Fussballspiel zu einer gewalttätigen Auseinandersetzung. Mehrere noch unbekannte Personen griffen einen Mann an und traktierten diesen mit Schlägen und Tritten.
Die Beschuldigten konnten bis heute nicht identifiziert werden, weshalb die Staatsanwaltschaft Lenzburg-Aarau bei der Suche nun die Öffentlichkeit miteinbezieht.
Aus noch unbekannten Gründen brannte ein Wohnwagen auf der Strecke zwischen Dottikon und Othmarsingen.
Am 13. April 2023, 21.45 Uhr, fuhr ein Automobilist mit seinem Auto und einem Wohnwagen auf der Othmarsingerstrasse von Dottikon nach Othmarsingen, als der Wohnwagen zu brennen begann.
Die Kantonspolizei Zürich präsentiert ein historisches Foto.
Der Autograph war ein mechanisch-optisches Gerät zur Auswertung von Stereoluftbildpaaren des Fotodienstes der Kantonspolizei Zürich (heute UBD).
Sorry, aber es muss nochmals sein. Wir haben einen zweiten Jöö-Moment für euch.
„Wicky“ unsere jüngste Polizistin ist am 9. Februar 2023 zur Welt gekommen und vor wenigen Tagen bei ihrer Hundeführerin eingezogen.
Weisst Du, in welchen Fällen der Rettungsdienst aufgeboten wird?
Wir haben den dipl. Rettungssanitäter Luca auf Zürichs Strassen begleitet und uns bei den Passant/innen erkundigt.
Am Donnerstagnachmittag haben rund 20 Bürgerinnen und Bürger die Gelegenheit genutzt und uns auf einen Kaffee in Baar getroffen.
Im Austausch durften wir Fragen beantworten rund ums E-Bike, zu Mobbing unter Jugendlichen oder zum Polizeiberuf und wie wir organisiert sind.
Letzten Herbst konnte die Nordröhre des Tunnel Visp eröffnet und so die Südumfahrung von Visp in Fahrtrichtung Sierre vollendet werden. Nun steht die erste Tunnelreinigung an.
Dafür kommt es zu Sperrungen.
Am Donnerstag 13.04.2023, fand das Fussballspiel zwischen dem FC Basel und OGC Nizza statt. Die Innenstadt war bereits ab dem frühen Nachmittag von angereisten Fussballfans belagert.
Ein Fanmarsch vom Barfüsserplatz zum St. Jakob-Park führte zu verschiedenen Verkehrseinschränkungen. Das Spiel und auch die Phase nach dem Schlusspfiff verliefen ruhig.
Am Donnerstagnachmittag ist auf Höhe Deisswil bei Münchenbuchsee ein Auto von der Autobahn abgekommen. Das Fahrzeug erfasste daraufhin auf einem Firmenparkplatz einen Mann. Dieser wurde mit schweren Verletzungen ins Spital gebracht.
Der Unfall wird untersucht, es werden Zeugen gesucht.
Am Donnerstagmittag (13.04.2023) kam es bei der Verzweigung Rorschacherstrasse/Rehetobelstrasse zu einem Unfall zwischen einer Fussgängerin und einem Postauto.
Die Frau wurde schwer verletzt ins Krankenhaus gebracht. Die Stadtpolizei St.Gallen sucht nach Zeugen.
Am Donnerstagnachmittag, 13. April 2023, kollidierte ein Personenwagen mit einem Container einer Werkstoff-Sammelstelle im Kreis 9 und blieb in der Folge fahrunfähig stehen. Eine Person flüchtete von der Unfallstelle, zwei Personen wurden festgenommen.
Die Stadtpolizei sucht Zeug/innen.
Wir berichten morgen Freitag live aus der Sanitätsnotrufzentrale 144 Bern!
Morgen 14.4. findet der nationale Aktionstag 144 statt. Ziel dieser Aktion ist es, das Bewusstsein und das Wissen über die präklinische Rettung zu erhöhen.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.