Am Sonntag (05.03.2023), kurz vor 4:15 Uhr, hat die Kantonale Notrufzentrale St.Gallen die Meldung von einem Brand in einem Mehrfamilienhaus an der Konsumstrasse erhalten.
Gemäss jetzigen Erkenntnissen ist aus unbekannten Gründen ein Brand in der Waschküche entstanden. Dieser konnte von der örtlichen Feuerwehr gelöscht werden. Es wurde niemand verletzt.
In der Nacht von Samstag auf Sonntag (05.03.2023), sind unbekannte Täterschaften in Einfamilienhäuser am Schwalbenweg und an der Parkstrasse eingebrochen.
Sie stahlen unter anderem Uhren und Bargeld und richteten mehrere tausend Franken Sachschaden an.
Am Samstag (04.03.2023), kurz vor 21 Uhr, sind auf der Balgacherstrasse, Höhe Verzweigung Widnauerstrasse, zwei Autos zusammengestossen.
Ein 28-jähriger Autofahrer wurde vom Rettungsdienst zur Kontrolle ins Spital gebracht.
Am Samstag (04.03.2023), kurz vor 18:50 Uhr, sind auf der Querverbindung der Autobahn A1 zwei Autos zusammengestossen.. Es wurde niemand verletzt.
Die Kantonspolizei St.Gallen sucht Zeugen, die Auskunft zur Anzeige der Lichtsignalanlage geben können.
Am Samstag (04.03.2023), um zirka 14:10 Uhr, sind auf der Biltnerstrasse, Höhe Einmündung Säumergutstrasse, zwei Autos zusammengestossen.
Die beteiligten Autofahrenden wurden dabei leicht verletzt. Ein 57-jähriger Mann wurde vom Rettungsdienst ins Spital gebracht.
Am Samstag (04.03.2023), kurz nach 13 Uhr, ist ein 9-jähriger Junge aus dem Sessellift Oberdorf – Gamsalp gefallen. Er wurde dabei am Arm verletzt.
Die Rega flog den Jungen ins Spital. Der Unfallhergang ist noch nicht restlos geklärt und wird durch die Kantonspolizei St.Gallen untersucht.
Am frühen Sonntagmorgen kollidierte ein PW-Lenker mit einer Fussgängerin, welche auf der Strasse lief. Die Fussgängerin wurde dabei schwer verletzt und musste mit einem Rettungswagen in ein Spital transportiert werden.
Der betroffene Strassenabschnitt war für mehrere Stunden gesperrt.
Am Sonntagmittag ereignete sich in Schmitten eine Gewässerverschmutzung durch Gülle.
Dabei floss diese ab einem Landwirtschaftsbetrieb in das Landwasser.
Am Samstagmorgen kam eine PW-Lenkerin von der Strasse ab und kollidierte mit einem Baum. Durch den Aufprall geriet das Fahrzeug auf die Seite und es überschlug sich mehrmals.
Die Lenkerin blieb unverletzt. Am Fahrzeug entstand Totalschaden.
Auf der Autobahn A1 bei Derendingen, in Richtung Zürich, hat sich am Samstag, 4. März 2023, eine Auffahrkollision mit drei beteiligten Autos ereignet.
Dabei sind zwei Fahrzeuglenkerinnen leicht bis mittelschwer verletzt worden.
Anlässlich des Fussballspiels zwischen dem FC Luzern und dem FC Basel begingen Anhänger des FC Basel diverse Sachbeschädigungen.
Unter anderem wurden ein Zug der Zentralbahn sowie Fahrzeuge der Luzerner Polizei massiv beschädigt.
Am Freitag, 3. März 2023, ist es in Heiden zu einem Verkehrsunfall zwischen zwei Personenwagen gekommen.
Verletzt wurde niemand. Es entstand Sachschaden.
Am 04.03.2023, um 10.15 Uhr, wurde ein 72-jähriger Mann an der Grenzacherstrasse auf Höhe des Burgwegs Opfer eines Raubes.
Er wurde dabei leicht verletzt.
Beim Brand eines Mehrfamilienhauses ist am Samstagnachmittag (04.03.2023) in Wetzikon ein Schachschaden in der Höhe von über einhunderttausend Franken entstanden.
Verletzt worden ist niemand.
In der Nacht von Freitag auf Samstag (04.03.2023), sind unbekannte Täterschaften in zwei Firmen an der Blosenbergstrasse eingebrochen.
Sie verschafften sich gewaltsam Zugang in die jeweiligen Gebäude und durchsuchte die Räume.
Beim Brand in einer Tiefgarage ist am frühen Samstagmorgen (04.03.2023) in Embrach ein Sachschaden von über einhunderttausend Franken entstanden.
Verletzt worden ist niemand.
Heute Morgen ist ein Fahrzeug auf der Autobahn A12 zwischen Bulle und Rossens aufgrund eines Sekundenschlafs in die Mittelleitplanke geprallt und quer auf der linken Fahrbahn zum Stehen gekommen.
Verletzt wurde dabei niemand.
Auf der Hauptstrasse in Wisen hat sich am Freitagnachmittag, 3. März 2023, eine seitlich-frontale Kollision zwischen zwei Autos ereignet.
Dabei sind beide Fahrzeuglenkerinnen leicht verletzt worden. Die Unfallautos erlitten Totalschaden.
Die Schaffhauser Polizei warnt vor einer neuen Betrugsmasche bei Messengerdiensten.
Eine unbekannte Täterschaft gibt sich - zum Beispiel per WhatsApp - als Sohn oder Tochter aus, deren Smartphone kaputt sei und bittet um Geld.
Am Freitagabend brannten in Landquart zwei Garagen eines Mehrfamilienhauses.
Die Bewohner mussten kurzzeitig evakuiert werden und es entstand Sachschaden.
In einem Gebäude des Schweizer Radio und Fernsehen SRF im Leutschenbach ist es am Mittwoch (01.03.2023) zu einem Ammoniakaustritt gekommen.
Um 3:43 Uhr ging bei der Einsatzleitzentrale von Schutz & Rettung Zürich ein Alarm ein – ausgelöst von einer automatischen Gefahrenmeldeanlage.
Am Freitag, 03.03.202, zwischen 15:00 und 17:00 Uhr, ereignete sich an der Dornacherstrasse 109 ein Verkehrsunfall zwischen einem parkierten Personenwagen und einem unbekannten Motorfahrzeug.
Das unbekannte Fahrzeug muss vorgängig in der dortigen Tankstelle gewesen sein.
Gestern Nachmittag kam es kurz nach 13 Uhr auf der Schwanderstrasse, im Bereich der Verzweigung Ramersberg, zu einem Verkehrsunfall.
Eine 30-jährige Autolenkerin fuhr mit ihrem Personenwagen vom Ramersberg in Richtung Sarnen.
Drei interdisziplinäre Teams zeigten am Samstag, 4. März 2023 den aktuellen Zwischenstand ihrer Arbeiten zur Testplanung Überdeckung A2 Luzern Süd. Geprüft wird eine Überdeckung respektive Einhausung der Autobahn, aber auch alternative Stossrichtungen.
Heute konnten sich verschiedene Interessensgruppen sowie die interessierte Bevölkerung aus erster Hand über den Zwischenstand der Arbeiten informieren und mit den Bearbeitungsteams austauschen.
Am Freitagabend (03.03.2023), kurz nach 17:50 Uhr, sind auf der Oberdorfstrasse, Höhe Einmündung Ifangstrasse, ein Auto und ein E-Bike zusammengestossen.
Ein 83-jähriger E-Bike-Fahrer wurde dabei verletzt. Er musste vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Die Kantonspolizei und die Gemeindepolizei geben bekannt, dass in der Woche 10 vom 06.03.2023 bis zum 12.03.2023 an folgenden Orten mobile und halbstationäre Geschwindigkeitskontrollen im Sinne der Strassenverkehrsprävention durchgeführt werden:
Am Freitag, 3. März um 11:45 Uhr fuhr ein Auto, das von einem 28-jährigen Einwohner von La Chaux-de-Fonds gesteuert wurde, auf der Rue de la Fusion in La Chaux-de-Fonds in Richtung Süden.
An der Kreuzung mit der Rue Jardinière kam es zu einer Kollision mit dem Auto, das von einem 59-jährigen Einwohner von La Chaux-de-Fonds gesteuert wurde, der auf der letztgenannten Strasse in östlicher Richtung fuhr.
Am Donnerstag, 02. März 2023 um 17:40 Uhr fuhr ein von einem 26-jährigen Neuenburger gelenktes Auto auf der inneren Fahrbahn des Bas-du-Reymond-Kreisels von der Rue de l'Hôtel-de-Ville kommend mit der Absicht, die Autobahn N20 in Richtung Neuenburg zu befahren.
Beim Abbiegen nach rechts kam es zu einer Kollision mit einem Auto, das von einem 35-jährigen Mann aus Les Geneveys-sur-Coffrane gesteuert wurde, der auf der äusseren Spur des Boulevard de la Liberté in Richtung Rue de l'Hôtel-de-Ville fuhr.
Wie die Staatsanwaltschaft und die Kantonspolizei mitteilen, kam es heute kurz vor Mittag im Bundesasylzentrum in Chiasso zu einer Auseinandersetzung zwischen zwei Personen.
Gemäss einer ersten Rekonstruktion und aus Gründen, die im Rahmen der Ermittlungen noch zu klären sein werden, erlitt ein 34-jähriger tunesischer Staatsangehöriger, der im Mendrisiotto wohnt, während der Auseinandersetzung eine (durch ein Messer verursachte) Halsverletzung, die einen Transport ins Spital erforderte, jedoch nicht lebensbedrohlich war.
Am Donnerstag gegen 12.30 Uhr brach in den Käsekellern in Vuisternens-en-Ogoz ein Feuer aus.
Es wurden umfangreiche Rettungsmittel eingesetzt. Mehrere Personen, die sich durch den Rauch belästigt fühlten, wurden evakuiert. Der Einsatz der Feuerwehr dauert noch an, um den Brand einzudämmen. Eine Untersuchung wurde eingeleitet.
Am Donnerstag, den 2. März um 15:05 Uhr fuhr ein Auto, das von einem 45-jährigen Einwohner von Cornaux gesteuert wurde, auf der Rue de la Pierre-à-Mazel in Neuenburg in östlicher Richtung.
Auf der Höhe des Maladière-Kreisels kollidierte er mit dem Auto einer 57-jährigen Neuenburgerin, die ebenfalls im Kreisel unterwegs war.
Die Kantonspolizei Obwalden kümmert sich um die öffentliche Sicherheit und die Ordnung im Kanton.
Mit insgesamt sieben Abteilungen ist die Polizei für die Belange der Bevölkerung im Einsatz.
Die Kantonspolizei Nidwalden ist für die öffentliche Sicherheit innerhalb des Kantons zuständig.
Zudem dient die Polizei als Anlaufstelle bei verschiedenen Anliegen und Problemen der Bevölkerung und steht für vielerlei Dienstleistungen bereit. Innerhalb der Dienstelle gibt es verschiedene Abteilungen.
Der kurze Anruf während der Fahrt kostet 100.– Franken.
Eine SMS ist auch nicht billiger. Das Schreiben oder Lesen einer SMS gilt als grobfahrlässig, und wenn es dabei noch zu einem Unfall kommt, droht sogar ein Führerausweisentzug und eine stattliche Geldstrafe.
Am Freitagnachmittag ist ein Mann in Alchenstorf mit einem Motorrad gestürzt und dabei schwer verletzt worden. Nach der medizinischen Erstversorgung vor Ort wurde er von einem Ambulanzteam ins Spital gebracht.
Die Kantonspolizei Bern hat Ermittlungen zum Unfall aufgenommen und sucht Zeugen.
Am Donnerstagabend ist ein Brand in einem Alterszentrum in Biel ausgebrochen. Infolge der starken Rauchentwicklung wurde es teilevakuiert. Die sofort ausgerückte Feuerwehr konnte den Brand rasch löschen.
Ein technischer Defekt eines Kühlgerätes dürfte brandursächlich gewesen sein.
Regelmässig sensibilisiert die Kantonspolizei die Bevölkerung betreffend Handwerkern, welche Dachreinigungen, Maler- oder Messerschleifarbeiten an der Haustüre anbieten.
Die Qualität der Arbeiten lässt oft zu wünschen übrig und die Preise sind unverhältnismässig hoch. Letztes Jahr hat eine 80-jährige Walliserin mehrere zehntausend Franken für Arbeiten bezahlt, welche ursprünglich unter CHF 10'000.00 offeriert worden waren.
Dank einem Hinweis aus der Bevölkerung ist es der Kantonspolizei Solothurn am Freitag, 3. März 2023, in Recherswil gelungen, drei mutmassliche Einbrecher anzuhalten.
Diese wurden für weitere Ermittlungen vorläufig festgenommen.
Am Sonntag (26.02.2023) ist ein Auto bei einem Selbstunfall rund 20 Meter in die Tiefe gestürzt.
Der 35-jährige Lenker war gegen 12:50 Uhr via Obergross talwärts in Richtung Trachslau unterwegs. Im bewaldeten Strassenabschnitt verlor er auf der schneebedeckten Strasse die Kontrolle über sein Fahrzeug und kam von der Fahrbahn ab.
Während der Polizeiausbildung der Zürcher Polizeischule ZHPS wird neben vielen anderen Bereichen ein Hauptaugenmerk auf die körperlichen und sozialen Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler gelegt.
Zu diesem Zweck sind die Aspirantinnen und Aspiranten für einige Tage im Sportzentrum Kerenzerberg in Filzbach.
Im Zuge mehrmonatiger Ermittlungen hat die Kantonspolizei Bern einen umfangreichen Online-Drogenhandel in Millionenhöhe aufgedeckt. Drei mutmassliche Betreiber von Drogenplattformen und eine Drogenkurierin befinden sich in Haft.
Zwei weitere Drogenkuriere und eine weitere Drogenkurierin konnten ebenfalls identifiziert werden. Alle sieben beschuldigten Personen werden sich wegen qualifiziertem Betäubungsmittelhandel vor der Justiz verantworten müssen.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.