In Balsthal hat ein Anwohner in der Nacht auf Donnerstag verdächtige Geräusche im Bereich seiner Liegenschaft gehört. Als er Nachschau hielt, wurde er von einem unbekannten Mann, mutmasslich mit einem Stein, verletzt.
Die Polizei sucht zur Ermittlung der Täterschaft Zeugen.
Eine Automobilistin wollte am Mittwochabend ausserorts einen Traktor überholen, verursachte dabei aber eine Frontalkollision mit einem anderen Auto.
Verletzt wurde niemand.
Die Kantonspolizei Zürich präsentiert ein historisches Foto aus dem Jahr 1971.
Die Fussgängerpassage über die A3 (damals N3) beim Rastplatz Fuchsberg wird eingesetzt.
Sie waren erneut erfolgreich - die Telefonbetrüger! Eine Frau erhielt einen sogenannten Schockanruf und übergab einem fremden Mann 60'000 Franken.
Die Polizei warnt eindringlich vor dieser perfiden Betrugsmasche.
Zwar wurden die Kantonspolizei Basel-Stadt und die Rettung Basel-Stadt „wie allewyl“ zu diversen Einsätzen gerufen, doch verliefen die „drey scheenschte Dääg“, wieder mit Cortège, ruhig und ohne gröbere Zwischenfälle.
Die Kantonspolizei Basel-Stadt musste ab und an eingreifen, schlichten oder zur Ordnung rufen.
Die Betrüger geben sich als unbekannte Schönheiten aus und kontaktieren meist junge Erwachsene.
Ist erst einmal ein Vertrauensverhältnis aufgebaut, folgt das systematische Ausnehmen der Opfer über Krypto-Investitionen (Pig Butchering, dt. das Schwein schlachten).
Gestern beginnen insgesamt 10 Studierende ihre Ausbildungen als Rettungs- & Transsportsanitäter/innen.
Wir wünschen (v.l.n.r.) Fanny, Lara, Matthias, Rajif, Hannah, Severin, Max, Marco, Manuel und Pascal viel Freude, Fleiss und Erfüllung in der Ausbildung sowie im Beruf. Habt einen guten Start!
Seit April 2022 sind der Kantonspolizei mehrere sexuelle Übergriffe auf Ziegen bekannt.
Die Kantonspolizei Uri installierte, aufgrund der Hinweise der Stallbesitzerin, eine Videoüberwachung, welche am Samstag, 25. Februar 2023, eine Bewegung registrierte.
Die Kantonspolizei Zürich zieht nach der Aktion zur Bekämpfung der Einbruchskriminalität 2022/2023 eine positive Bilanz.
Bei den zahlreichen, gezielten Kontrollen auf dem gesamten Kantonsgebiet - mit Fokus auf Kriminaltouristen - verhafteten die Polizisten und Polizistinnen insgesamt 56 Personen.
Bei einer Einmündung ausserhalb von Rottenschwil stiessen am Mittwochabend zwei Autos heftig zusammen. Verletzt wurde niemand.
Die Strasse musste vorübergehend gesperrt werden.
Am frühen Sonntagmorgen (21.8.2022) ist eine Frau in Wetzikon Opfer eines Sexualdeliktes geworden.
Die Kantonspolizei Zürich hat am Sonntagabend (26.2.2023) einen tatverdächtigen Mann verhaftet. Der Festgenommene wird verdächtigt, vor wenigen Tagen in Wädenswil ein weiteres Gewaltdelikt begangen zu haben.
Am Dienstag (28.02.2023) kam es wegen einer Auseinandersetzung mit Drohungen zu einer Intervention in einer Wohnung an der Langgasse.
Mehrere Personen mussten in Handfesseln gelegt und auf den Polizeiposten gebracht werden.
Am Mittwoch, 01.03.2023, 12.05 Uhr, ereignete sich auf der Landstrasse in Netstal ein Verkehrsunfall mit Sachschadenfolge.
Der Lenker eines Lieferwagens war auf der Molliserstrasse unterwegs und beabsichtigte nach links auf die Landstrasse einzubiegen.
In ganz Mitteleuropa schien heute die Sonne. In ganz Mitteleuropa? Nein, eine zähe Hochnebeldecke hielt sich beständig über weiten Teilen der Alpennordseite.
Wir schauen heute auf die Hochnebelstatistik und gehen der Frage nach, welche Auflösungschancen der Hochnebel je nach Jahreszeit und Mächtigkeit der bodennahen Kaltluft hat.
Im Anschluss an die durchgeführten Ermittlungen informierte die Staatsanwaltschaft die Parteien über die Fortsetzung des Verfahrens.
Ein Teil der angezeigten Straftaten wurde mittels Verfügung eingestellt, andere Straftaten werden hingegen zur Anklage gebracht.
Am Mittwochvormittag hat in S-chanf eine Automobilistin beim Rückwärtsfahren einen Fussgänger übersehen und kollidierte mit diesem.
Der Rentner stürzte und wurde leicht verletzt.
Der Anschluss Bern-Bümpliz der A12 wird in den nächsten zwei Jahren saniert. Durch eine Neukonzeption der Spuraufteilung wird die Verkehrssicherheit verbessert.
Zudem werden eine Unterführung und eine Brücke saniert sowie das Trassee und die Entwässerung erneuert. Einzelne Verkehrsbeziehungen werden während der Bausaison 2023 gesperrt und der Verkehr umgeleitet.
Im Laufe des Januars 2023 wurden in Grolley, Belfaux und Ponthaux Fussballfelder von Unbekannten beschädigt. Die Ermittlungen ermöglichten die Identifizierung von drei mutmasslichen Tätern.
Die Staatsanwaltschaft wird über die strafrechtlichen Folgen verfügen.
In einem Gebäude des Schweizer Radio und Fernsehen (SRF) im Leutschenbach kam es in den frühen Morgenstunden zu einem Ammoniakaustritt.
Verletzte gab es keine, allerdings resultierte ein längerer und aufwendiger Einsatz.
Das Bau- und Verkehrsdepartement befreite die Innenstadt zusammen mit den Basler Verkehrs-Betrieben vom Montagmorgen bis heute Mittwoch von rund 150 Tonnen Fasnachtsabfällen. Die Abfallmenge ist leicht geringer im Vergleich mit den vergangenen Jahren.
Die Tramgleise in der Innenstadt waren jeweils rechtzeitig zum morgendlichen Betriebsbeginn befahrbar, die Innenstadt war um 8 Uhr sauber. Morgen um 4 Uhr folgt die „Ändreinigung“ mit rund 280 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.
Heute Morgen ereignete sich auf der Zentralstrasse in Luzern eine seitlich-frontale Kollision zwischen einem Lastwagen und einem E-Bike-Fahrer.
Dieser wurde beim Unfall erheblich verletzt und mit dem Rettungsdienst ins Spital gefahren.
Das Gesetz über die Naturgefahren und den Wasserbau (GNGWB) wurde am 10. Juni 2022 vom Grossen Rat verabschiedet und trat am 1. Januar 2023 in Kraft.
Es bringt Änderungen für die privaten Eigentümer von Gebäuden mit sich, die ausserhalb der Bauzone liegen. Sie sind von jetzt an für ihre eigene Sicherheit verantwortlich beim Bewohnen des Gebäudes und auf dessen Zugänge.
Am 1. März 2023 nimmt die Abteilung Bedrohungsmanagement der Kantonspolizei Basel-Stadt ihre Arbeit auf. Mit dem Kantonalen Bedrohungsmanagement ist ein konsequenter und einheitlicher Umgang mit Gefährdungssituationen im gesamten Kanton gewährleistet.
Zielgerichtete Gewalt soll durch interdisziplinäre Einschätzung konkreter Fälle und durch die Unterstützung für Gefährdete sowie Gefährdenden verhindert werden – namentlich im Bereich von Häuslicher Gewalt, Stalking, Gewalt aufgrund psychischer Störungsbilder und Drohsituationen.
Der Mann, der am Freitagmittag in Sonceboz-Sombeval bei einer Schussabgabe tödlich verletzt worden war, ist formell identifiziert. Es handelt sich um einen 57-jährigen Schweizer.
Der mutmassliche Täter wurde in Untersuchungshaft versetzt. Umfassende Ermittlungen zur Klärung der Tat sind im Gange.
Nach einem Brand in einem Ferienhaus im Ortsteil Finsterwald der Gemeinde Entlebuch konnten die Brandermittler der Luzerner Polizei die Brandursache klären.
Der Brand, der am letzten Samstag ausbrach, ist auf eine Fahrlässigkeit zurückzuführen.
Nun sind wir bereits im Endspurt unserer zweijährigen Ausbildung zur Polizistin/zum Polizisten.
Die Hauptprüfung steht an, wo wir unsere Portfolioberichte präsentieren, auf einen Fall eingehen und Fragen der Experten zum Praxisjahr sowie über unsere persönliche Entwicklung als angehende Polizisten/Polizistinnen beantworten werden.
Die kalten Temperaturen und der starke Biswind bergen im Strassenverkehr oft ein grosses Gefahrenpotenzial.
Etwa sind Eisplatten als unbemerkte Fracht auf den Dächern von Lastwagen unterwegs und machen sich während der Fahrt „selbstständig“.
Der Kanton Zürich hat neue Standards für den Veloverkehr erarbeitet, die heute publiziert worden sind. Diese tragen dazu bei, dass die Veloinfrastruktur im Kanton Zürich sicherer und attraktiver wird.
Die Velostandards dienen Projektleitenden der Verwaltungen von Kanton, Städten und Gemeinden sowie von Planungs- und Ingenieurbüros als Arbeitsinstrument. Für kantonale Vorhaben sind sie verbindlich. Damit setzt der Kanton eine bedeutende Massnahme aus dem Veloförderprogramm 2 um.
In den vergangenen Tagen wurden im Kanton Thurgau erneut etliche Seniorinnen und Senioren von "Falschen Polizisten" kontaktiert.
Die Kantonspolizei Thurgau bittet um Vorsicht.
Die Air Zermatt hat in den ersten beiden Monaten dieses Jahres so viele Rettungseinsätze durchgeführt wie nie zuvor in ihrer Geschichte.
Die Ursache dafür sieht die Air Zermatt in der Kombination aus wenig Schnee auf und neben den Skipisten sowie dem anhaltend schönen Winterwetter.
Am Dienstagmittag ist es im Bundesasylzentrum in Lyss zu einer Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen gekommen.
Dabei wurden zwei Jugendliche leicht verletzt. Sie wurden ins Spital gebracht. Weitere Ermittlungen zu den Ereignissen wurden aufgenommen.
Die Finanzierung der Sofortmassnahmen 2023 zur Unterstützung des Herdenschutzes gegen den Wolf ist gesichert. Das Bundesamt für Umwelt bestätigt, dass Ende März 2023 die angepassten Ausführungsbestimmungen zum Herdenschutz publiziert werden.
Die 4 Mio Franken stehen für die zusätzliche Verstärkung der bereits gültigen Herdenschutzmassnahmen zu Verfügung, namentlich für Hirtenunterkünfte, Zaunmaterial, Hilfspersonal und Futtergeld bei vorzeitiger Abalpung wegen Wolfsschäden. Die Vertreter der betroffenen Kantone und der Weidetierhalter begrüssen die Bereitschaft des Bundes, die Leidtragenden im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen zu unterstützen.
Am Mittwochmorgen ist in Bern eine Fussgängerin von einem Lieferwagen erfasst und schwer verletzt worden. Sie wurde mit einer Ambulanz ins Spital gebracht. Es kam zu Verkehrseinschränkungen.
Ermittlungen zum Unfall wurden aufgenommen.
Im Rahmen der Gesamterneuerung der A8 zwischen Interlaken-Ost und Brienz wird zwischen dem Chüebalm- und dem Giessbachtunnel die alte Markierung durch eine neue, provisorische Markierung ersetzt.
Da während dieser Arbeiten keine anderen Arbeiten ausgeführt werden können, ist eine zusätzliche Nachtsperrung nötig.
Am gestrigen Dienstagabend führte die Kantonspolizei in Lupfig eine Geschwindigkeitskontrolle durch. Dabei wurde ein Neulenker mit 42 km/h zu schnell gemessen.
Seinen Führerausweis musste er auf der Stelle abgeben.
Die Kantonspolizei Nidwalden ist für die öffentliche Sicherheit innerhalb des Kantons zuständig.
Zudem dient die Polizei als Anlaufstelle bei verschiedenen Anliegen und Problemen der Bevölkerung und steht für vielerlei Dienstleistungen bereit. Innerhalb der Dienstelle gibt es verschiedene Abteilungen.
Am Dienstag (28.02.2023), um 16:40 Uhr, hat sich auf der Balgacherstrasse ein Unfall mit einem Auto und einer Velofahrerin ereignet.
Die 15-jährige Velofahrerin wurde dabei verletzt.
Die Kantonspolizei Obwalden kümmert sich um die öffentliche Sicherheit und die Ordnung im Kanton.
Mit insgesamt sieben Abteilungen ist die Polizei für die Belange der Bevölkerung im Einsatz.
Am Dienstag (28.02.2023), kurz vor 24 Uhr, ist der Kantonalen Notrufzentrale ein Brand im Linsebühl-Quartier gemeldet worden. Wie sich herausstellte, war in einer Wohnung an der Singenbergstrasse ein Brand ausgebrochen. Eine Frau wurde verletzt.
Es entstand Sachschaden im Wert von mehr als 10'000 Franken.
Auch den Fasnachtsdsischdig können die Basler Blaulichtorganisationen heuer positiv und im Vergleich als eher ruhig bilanzieren.
Zehntausende genossen am Nachmittag die Kinderfasnacht oder erfreuten sich in der Nacht auf den Mittwoch an den schaurig schön schränzenden Guggen und bewunderten die Schyssdräggzigli oder die tollen Laternen.
Im Brandfall ist es zentral, rasch und richtig zu handeln. Die neue Kampagne der Beratungsstelle für Brandverhütung BFB hat zum Ziel, der Schweizer Bevölkerung das korrekte Vorgehen bei Bränden aufzuzeigen.
Damit sollen im Brandfall Schäden an Personen, Tieren und Sachen vermindert werden. Dabei weist sie auf die Wichtigkeit der Regel „Alarmieren – Retten – Löschen“ hin und zeigt das korrekte Vorgehen im Notfall auf.
Nach einem Verkehrsunfall und dem darauffolgenden Zeugenaufruf vom 28. Februar 2023, ist die beteiligte Fussgängerin heute in den frühen Morgenstunden an den Folgen des Verkehrsunfalls verstorben.
Am Dienstag 28.02.2023, um ca. 07.30 Uhr, wurde in der Thiersteinerallee, bei der Tramhaltestelle Heiliggeistkirche, eine 79-jährige Fussgängerin von einem Lieferwagen angefahren. Dabei zog sie sich lebensbedrohliche Verletzungen zu.
Die Luzerner Polizei hat die Ermittlungen gegen ein Ehepaar aus der Innerschweiz abgeschlossen. Die beiden Personen werden beschuldigt, dass sie Bestellungsbetrüge in der Höhe von über 330'000 Franken verübten.
Das Ehepaar wurde im letzten Frühjahr festgenommen. Die Untersuchung führt die Staatsanwaltschaft Sursee.
Am Dienstagmittag ist es auf der Nationalstrasse N29 zu einer Auffahrkollision zwischen einem Motorrad und einem Auto gekommen.
Der Motorradlernfahrer stürzte und wurde dabei leicht verletzt.
Am Dienstagmorgen verlor eine Fahrzeuglenkerin die Kontrolle über ihr Fahrzeug, kam von der Strasse ab und kollidierte mit einem Baum. Durch den Unfall wurde niemand verletzt.
Am Fahrzeug entstand Totalschaden.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.