Am Montagmorgen ereignete sich in Villmergen eine Straftat, bei welcher ein Personenwagen beteiligt war. Dabei wurde eine Person mittelschwer verletzt.
Der Tatverdächtige wurde vorläufig festgenommen.
Ein junger Motorradlenker, der zu schnell unterwegs gewesen ist, wollte sich mit einer riskanten Fahrweise der Polizeikontrolle entziehen.
Er konnte ermittelt und am Wohnort vorübergehend festgenommen werden.
Die Polizei im Kanton Bern übernimmt vielfältige Tätigkeiten rund um die Sicherheit der Bevölkerung im Kanton. Zudem unterstützen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit verschiedenen Dienstleistungen wie Schulungen und Referaten zu unterschiedlichen Themen.
Als Grundlage für die Polizeiarbeit dienen unter anderem das Polizeigesetz, die Polizeiverordnung und die kantonale Ordnungsbussenverordnung. Weitere Regelungen gibt es im Bundesrecht mit der Strafprozessordnung, dem Strassenverkehrsgesetz und dem Binnenschifffahrtsgesetz.
Die Zurlindenstrasse ist im Abschnitt Bertastrasse bis Fritschistrasse von Donnerstag, 6. April 2023, 13 Uhr, bis Samstag, 8. April 2023, 12 Uhr, in beiden Richtungen gesperrt.
Bei schlechter Witterung verschieben sich die Arbeiten jeweils um einen Werktag.
Am Sonntag, 2. April 2023, um 15.30 Uhr, ereignete sich auf der Rüttistrasse in Schattdorf, auf Höhe der Stiftung Behindertenbetriebe Uri, ein Verkehrsunfall.
Gemäss Aussagen des geschädigten Fahrzeuglenkers, kam ihm ein weisses Fahrzeug entgegen.
Am Samstagabend konnte die Luzerner Polizei einen mutmasslichen Einbrecher festnehmen. Dieser fiel zuvor in einem Quartier verdächtig auf.
Im Rahmen der Fahndung konnte der Mann durch den Polizeihund „Mitch“ gestellt und durch die Polizei festgenommen werden. Die Untersuchung führt die Staatsanwaltschaft Emmen.
Am Montag (03.04.2023), kurz nach 08:30 Uhr, hat sich auf der Wilerstrasse ein Auffahrunfall mit einem Auto und einem Postauto ereignet.
Die 21-jährige Autofahrerin wurde dabei unbestimmt verletzt.
Die Kantonspolizei Zürich hat am Donnerstagabend (30.3.2023) in Winterthur eine Kontrolle wegen illegalem Geldspiel/Grossspiel/Sportwetten durchgeführt und dabei Wettspielgeräte sowie einige tausend Franken Bargeld sichergestellt.
Der Wirt und eine Angestellte wurden festgenommen.
Das Helikopterunternehmen Swiss Helicopter AG und die Schweizerische Rettungsflugwacht Rega beschaffen gemeinsam ein Cockpit-Modul des Helikoptertyps Airbus H125 für den neuen, modularen Simulator der Rega. Dadurch wird nicht nur die Qualität in der Ausbildung von Nachwuchspiloten erhöht, sondern gleichzeitig können die Umweltbelastungen sowie die Kosten reduziert werden.
Die beiden Organisationen leisten mit der Anschaffung eines H125-Simulators der höchsten Zertifizierungsklasse einen weiteren Beitrag zur Förderung des Helikopterpiloten-Nachwuchses in der Schweiz.
Eine unbekannte Täterschaft hat am frühen Montagmorgen einen Geldautomaten in Meikirch aufgesprengt und ist anschliessend mit der Beute geflüchtet. Umgehend wurden Fahndungsmassnahmen ergriffen.
Die Kantonspolizei Bern sucht Zeugen.
Die Kantonspolizei Zürich hat am Sonntagabend (02.04.2023) in Neftenbach eine Geschwindigkeitskontrolle im Ausserortsbereich durchgeführt und dabei einen Raser angehalten.
Gegen 17 Uhr passierte ein 24-jähriger Motorradlenker mit einer Geschwindigkeit von netto 149 km/h die Kontrollstelle an der Schaffhauserstrasse.
Am Donnerstag, 13. April 2023 findet die Gedenkfeier zur Schlacht bei Näfels/GL statt. Aufgrund dieses Anlasses ist auf den Hauptachsen zwischen Glarus und Näfels sowie auf der Molliser-/ Netstalerstrasse mit Verkehrsbehinderungen zu rechnen.
Der Verkehr von Näfels in Richtung Netstal bzw. Netstal - Näfels wird von 06.00 bis 19.00 Uhr über Mollis umgeleitet. Die Umleitungsroute wird signalisiert.
Empfehlungen zur Optimierung des Vorgehens bei komplexen und mehrdimensionalen Konflikten
Die vom Departement Volkswirtschaft und Inneres (DVI) in Auftrag gegebene administrative Untersuchung im Zusammenhang mit der Strafanzeige eines ehemaligen Polizeioffiziers gegen zwei Leitende Staatsanwälte kommt zum Schluss, dass die Kantonspolizei die Staatsanwaltschaft nicht ausspioniert hat.
Am Freitag, 31. März 2023, um kurz nach 17.30 Uhr, standen vier Personenwagen auf der Autobahn A2, Fahrtrichtung Süd, in einer Fahrzeugkolonne.
Aus noch unbekannten Gründen gab der an letzter Stelle stehende Lenker plötzlich Gas und kollidierte infolgedessen mit dem Heck des an dritter Stelle stehenden Fahrzeuges.
Am Montag, 03.04.2023, 07.00 Uhr, ereignete sich auf der Schwärzistrasse in Näfels ein Verkehrsunfall.
Der Lenker eines Personenwagens beabsichtigte von der Umfahrungsstrasse nach links auf die Schwärzistrasse abzubiegen.
Über das Wochenende ereigneten sich im Kanton diverse Verkehrsunfälle mit Verletzten Personen. Ein 15-jähriges Mädchen wurde von einem Rettungshelikopter mit Verletzungen in ein Spital geflogen.
Am Freitagabend (31. März 2023 / nach 17.00 Uhr) wurde in Hofstatt eine Mofa-Lenkerin von einer Windböe erfasst. Das 15-jährige Mädchen stürzte und schleuderte gegen einen Betonpoller. Das Mädchen wurde mit erheblichen Verletzungen von einem Rettungshelikopter in ein Spital geflogen.
Beim Bahnhof Grenchen Süd ist am Samstagnachmittag, 1. April 2023, ein Mann tätlich angegangen und bestohlen worden.
Die Polizei hat Ermittlungen zum Täter aufgenommen und sucht in diesem Zusammenhang Zeugen.
Am Montagmorgen ist auf der Südspur der Autobahn A13 in Chur ein Lieferwagenfahrer von der Strasse abgekommen. Er musste zur Kontrolle ins Spital gebracht werden.
Der 30-Jährige fuhr kurz nach 07.30 Uhr in Begleitung eines Arbeitskollegen mit dem Lieferwagen von Landquart kommend über die Südspur der A13 in Richtung Chur.
Die Feuerwehr Reichenburg musste am Sonntagnachmittag, 02. April 2023, wegen eines Fahrzeugbrandes an die Industriestrasse ausrücken.
Ein 70-jähriger Autofahrer parkierte kurz vor 15 Uhr seinen Personenwagen, als er Brandgeruch im Fahrzeug bemerkte.
Jede Ausserrhoder Gemeinde hat in den vergangenen Wochen einen oder mehrere Notfalltreffpunkte eingerichtet. Sie sind speziell gekennzeichnet und stehen der Bevölkerung in Notlagen zur Verfügung – für Notrufe, Informationen und je nach Bedarf auch als Abgabestellen.
Wie verletzlich wir sind, zeigen die aktuellen Bedrohungen. Dazu gehören beispielsweise ein Energiemangel oder Blackout, ein Ausfall der Informations- und Kommunikationstechnologie, aber auch die Auswirkungen des Klimawandels oder das gestiegene Risiko von Cyberangriffen auf wichtige Infrastrukturen. Für den Fall, dass die normalen Kommunikationsmittel (Radio, Telefonie, Internet) in solchen Lagen nicht mehr oder nur noch eingeschränkt funktionieren, werden derzeit in vielen Schweizer Städten und Gemeinden Notfalltreffpunkte für die Bevölkerung eingerichtet.
Am 01.04.2023, um 08.30 Uhr, kam es in Riehen, beim Kiosk an der Bahnhofstrasse zu einem versuchten Raubüberfall. Es wurde niemand verletzt.
Die bisherigen Ermittlungen der Kriminalpolizei der Staatsanwaltschaft ergaben, dass zwei maskierte Unbekannte den Kiosk betreten und die Verkäuferin mit einer Stichwaffe bedrohten.
Im Anschluss an das Playoff-Halbfinalspiel zwischen dem EV Zug und Genève-Servette am Sonntagabend (2. April 2023) ist es zu gegenseitigen Provokationen gekommen.
Um die beiden Fanlager zu trennen, musste Reizstoff eingesetzt werden.
Am 02.04.2023, gegen 19.45 Uhr, kam es an der Gustav Wenk-Strasse, nahe der Flughafenstrasse, in einem Mehrfamilienhaus zu einem Brandfall. Es wurde niemand verletzt.
Die bisherigen Ermittlungen der Kriminalpolizei der Staatsanwaltschaft ergaben, dass der Brand in einer Küche einer Wohnung im dritten Stock ausgebrochen war. Aufgrund der starken Rauchentwicklung hatten die Mieter die Rettungsdienste verständigt. Die Berufsfeuerwehr der Rettung Basel-Stadt konnte den Brand in der Folge in kurzer Zeit löschen.
Nachdem die Kommission für öffentliche Sicherheit das Projekt schon gutgeheissen hat, hat nun auch die federführende Kommission für allgemeine Verwaltung der Sanierung des Polizeikommandos und dem damit verbundenen Verpflichtungskredit zugestimmt.
Die Kommission für allgemeine Verwaltung (AVW) hat an ihrer Sitzung vom 28. März 2023 dem Verpflichtungskredit über rund 44 Millionen Franken für die Sanierung des Polizeikommandos in der Telli in Aarau einstimmig zugestimmt.
In der Zeit zwischen Samstagnacht und Sonntagnachmittag (02.04.2023) ist eine unbekannte Täterschaft in eine Bar an der Ringgasse eingebrochen.
Sie hat sich gewaltsam Zutritt durch ein Kellerfenster verschafft. Im Innern durchsuchte sie die Räumlichkeiten und stahl Bargeld im Wert von mehreren hundert Franken sowie einen Tresor mit bisher unbekanntem Inhalt.
Anlässlich Abbiegemanöver kollidierten zwei Personenwagen seitlich-frontal miteinander. Eine Lenkerin wurde dabei leicht verletzt. An beiden Fahrzeugen entstand Totalschaden.
Am frühen Sonntagabend, 2. April 2023, kurz vor 19:00 Uhr, fuhr ein 27-jähriger PW-Lenker auf der Suhrentalstrasse.
Ein Autofahrer verursachte am Sonntagnachmittag auf der Autobahn A1 bei Sirnach infolge eines Sekundenschlafes einen Selbstunfall. Verletzt wurde niemand, es kam jedoch zu Verkehrsbehinderungen.
Kurz vor 15 Uhr war ein Autofahrer auf der Autobahn A1 in Richtung St. Gallen unterwegs.
Am Sonntagnachmittag, 2. April 2023, ereignete sich auf der Seestrasse in Lauerz ein Verkehrsunfall zwischen drei beteiligten Fahrzeugen. Zwei Motorradlenkende wurden dabei erheblich verletzt. Die Seestrasse zwischen Seewen und Lauerz blieb für vier Stunden gesperrt.
Ein in Fahrtrichtung Seewen fahrender Motorradlenker überholte gegen 15.45 Uhr in einer langgezogenen Rechtskurve ein vorausfahrendes Motorrad. Dabei kollidierte der 24-Jährige mit einem entgegenkommenden Personenwagen und stürzte.
Am späten Samstagabend, 1. April 2023, marschierte ein gewalttätiger Mob von mehreren hundert Personen vom Kreis 5 in den Kreis 4.
Dabei griffen sie Einsatzkräfte an und verübten diverse Sachbeschädigungen. 17 Personen wurden festgenommen.
Am Sonntagnachmittag (2. April 2023) ist in einem Dachstock eines Einfamilienhauses ein Feuer ausgebrochen.
Verletzt wurde niemand, der Sachschaden ist beträchtlich.
Auf der Bürenstrasse in Schnottwil ereignete sich am Samstagmittag, 1. April 2023, eine seitlich-frontale Kollision zwischen zwei Autos.
Dabei sind zwei Personen leicht verletzt worden. Die Unfallautos erlitten Totalschaden.
Nach einem Diebstahl aus einem Auto in Pfyn wurden am Samstagabend ein 28- und 14-Jähriger festgenommen. Sie wurden inhaftiert.
Die beiden kommen für weitere Delikte in Frage.
Gestern Morgen wurde eine Automobilistin von einer Drittperson tot in der Nähe eines verunfallten Fahrzeugs in Charmey (Region Schwarzsee), beim Chemin du Breccaschlund, aufgefunden.
Eine Ermittlung zur Klärung der Unfallursache ist im Gange. Die Polizei bittet um Zeugenhinweise.
Am Sonntagmorgen, 2. April 2023, kurz nach 07.00 Uhr, kam es in einem Mehrfamilienhaus an der Hauptstrasse in Sissach BL zu einem Brandausbruch.
Es wurden keine Personen verletzt.
Auf der Allerheiligenstrasse in Hägendorf geriet am Samstagnachmittag ein Autolenker in einer Linkskurve von der Fahrbahn ab. Das Auto überschlug sich und kam auf dem Dach liegend zum Stillstand.
Der Lenker wurde dabei leicht verletzt.
Am Montag, 3. April 2023, wird auf der Albisstrecke sowie auf der gesamten Länge der Bucheneggstrasse die Höchstgeschwindigkeit von 80 km/h auf 60 km/h reduziert.
Dies hat die Verkehrstechnische Abteilung der Kantonspolizei Zürich in Zusammenarbeit mit den verantwortlichen kantonalen Stellen und unter Einbezug der Standortgemeinden veranlasst.
Nach einer Auseinandersetzung in einer Bar in Bern wurde am Freitagabend ein Mann verletzt. Zwei Täter, die an der Auseinandersetzung beteiligt waren, flüchteten und werden gesucht.
Die Kantonspolizei Bern bittet um Zeugenhinweise.
In der Nacht auf Samstag, 1. April 2023, kollidierte auf der Dorfstrasse in Selzach ein Auto mit einer Gartenmauer.
Dabei wurde der Fahrzeuglenker leicht verletzt.
Die Kantonspolizei Graubünden hat sechs Sprayereien in Arosa aufgeklärt. Zwei Tatverdächtige sind geständig.
Sie werden an die Staatsanwaltschaft Graubünden verzeigt.
Gestern, kurz vor 11 Uhr, kam es im Tunnel Sachseln zu einem Verkehrsunfall.
Ein 47-jähriger Fahrzeuglenker fuhr mit seinem Auto und einem Sachentransportanhänger durch den Tunnel in Richtung Giswil. Plötzlich fing der Anhänger an zu schlingern und geriet dabei über die doppelte Sicherheitslinie.
Über das Wochenende (31.03.2023 – 02.04.2023) ist die Stadtpolizei Chur zu zahlreichen Einsätzen ausgerückt.
Anlässlich von Geschwindigkeits- und Verkehrskontrollen mussten drei Fahrzeuglenker ihre Führerausweise abgeben.
Im Bereich der Autobahneinfahrt A2 in Richtung Basel bei Egerkingen prallte ein Auto bei einem Selbstunfall in die Leiteinrichtung.
Die Autobahneinfahrt musste für mehrere Stunden gesperrt werden.
Gestern Freitag kurz vor 17 Uhr ist nördlich des Bahnhofs Büren zum Hof ein Teil eines RBS RE-Zuges entgleist. Dabei wurden 12 Personen verletzt, eine davon schwer. Als Ursache für den Unfall steht das zu dieser Zeit tobende Unwetter mit starken Sturmböen im Vordergrund, weitere Ermittlungen zur Unfallursache wurden durch die Behörden aufgenommen. Der RBS ist tief betroffen vom Unglück und spricht den Verletzten die besten Wünsche zur Genesung aus. Der Bahnverkehr zwischen Bern und Solothurn bleibt bis sicher morgen Sonntagabend Betriebsschluss unterbrochen, es verkehren Bahnersatzbusse.
Das Unglück ereignete sich gestern Freitag kurz vor 17 Uhr auf dem Doppelspurabschnitt nördlich von Büren zum Hof. Beim Unfall kippte der vordere Teil eines RBS RE-Zuges, der in Doppeltraktion von Solothurn in Richtung Bern unterwegs war, um. Der hintere Teil blieb auf den Gleisen stehen. Zum Zeitpunkt des Unglücks befanden sich 54 Reisende im Zug. 12 von ihnen wurden verletzt, eine Person davon schwer. Der Mann wurde mit dem Rettungshelikopter ins Spital geflogen.
Zahlreiche Wildtiere bringen im Laufe der kommenden Monate ihren Nachwuchs zur Welt.
Damit weder Mutter- noch Jungtiere in dieser sensiblen Zeit durch freilaufende Hunde gefährdet werden, gilt in den Solothurner Wäldern ab übermorgen, 1. April, bis 31. Juli eine generelle Leinenpflicht.
Ein Autofahrer hat am späten Freitagnachmittag in Herzogenbuchsee die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren. In der Folge kollidierte es mit zwei anderen Autos, einem massiven Blumentopf und mit dem Baugerüst eines Hauses.
Der Mann wurde in kritischem Zustand ins Spital gebracht, wo er am Abend verstarb. Ein medizinisches Problem steht als Unfallursache im Vordergrund.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.