Am Samstagmittag, 25. Februar 2023, nahm die Stadtpolizei Zürich mehrere mutmassliche Drogenhändler/innen fest und stellte Kokain und Bargeld sicher.
Kurz nach 12 Uhr konnten Betäubungsmittelfahnder der Stadtpolizei Zürich beim Stauffacher zwei Männer bei einer mutmasslichen Drogenübergabe beobachten. Bei der anschliessenden Kontrolle der beiden wurde eine geringe Menge Kokain sicherstellt.
Am 27.02.2023, kurz nach 08.00 Uhr, ereignete sich in Riehen, an der Schützengasse / Mohrhaldenstrasse ein Arbeitsunfall auf einer Baustelle.
Dabei wurden eine 45-jährige Frau und ein 29-jähriger Mann verletzt.
Am Samstagabend, 25. Februar 2023, konnte auf einer Baustelle in Herisau durch die Polizei ein mutmasslicher Kupferdieb angehalten werden.
Der Mann wurde in Haft genommen.
Durch ihr Kind abgelenkt verlor eine Automobilistin am Sonntag zwischen Lenzburg und Seon die Kontrolle über ihren Wagen.
Dieser überfuhr das angrenzende Bahngleis und kam am Waldrand zum Stillstand.
Am Samstagabend verursachte ein Autofahrer auf der Seestrasse in Vitznau ein Selbstunfall. Dabei prallte das Fahrzeug gegen zwei Bäume, zwei Signalisationen, ein Geländer und eine Hausmauer.
Das Auto kam schliesslich auf dem Dach liegend zum Stillstand. Der Autofahrer verletze sich leicht und wurde ins Spital gefahren.
In der Zeit zwischen Freitagnachmittag und Montagnacht (27.02.23) haben vier Algerier mehrere Diebstähle verübt. Bei allen vier Personen konnten gestohlene Gegenstände sichergestellt werden.
Die Beschuldigten wurden von der Kantonspolizei St.Gallen festgenommen.
Am Sonntag (26.02.2023), um 18:30 Uhr, hat sich auf der Balgacherstrasse ein Selbstunfall ereignet. Ein 46-jähriger Autofahrer prallte aufgrund von Fahrunfähigkeit mit seinem Auto in einen Hydranten.
Infolge dessen wurde der Vorplatz geflutet.
Am Sonntag (26.02.2023), um 14:30 Uhr, hat sich auf der A1 ein Auffahrunfall mit zwei Autos ereignet.
Ein 25-jähriger Autofahrer bemerkte das vor sich abbremsende Auto zu spät und prallte infolgedessen mit seinem Auto gegen das Auto einer 26-Jährigen. Sie wurde leicht verletzt.
Am Sonntagmorgen (26.02.2023) hat sich auf der Rapperswilerstrasse ein Selbstunfall mit einem Auto ereignet. Eine 42-jährige Frau kam mit ihrem Auto von der Strasse ab.
Auf der gegenüberliegenden Strassenseite prallte das Auto gegen einen Leitpfosten. Die Frau wurde leicht verletzt.
Am Montag, 6. März 2023, beginnt das Tiefbauamt mit den Bauarbeiten an der Fürstenlandstrasse in Kirchberg. Um die Verhältnisse für den öffentlichen Verkehr zu verbessern, werden die bestehenden Bushaltestellen verschoben und gemäss Behindertengleichstellungsgesetz neu gebaut.
Für den Langsamverkehr gibt es einen einseitigen Geh- und Radweg.
Am Freitagabend ereignete sich auf der Wolhuserstrasse in Ruswil eine Kollision zwischen einem Personenwagen und einem Mofa.
Der Mofafahrer verletzte sich beim Unfall und wurde durch den Rettungsdienst 144 ins Spital gefahren.
Ein technischer Defekt an einer Lokomotive hat einen akustischen Alarm ausgelöst und viele Bürger mitten in der Nacht aus dem Schlaf gerissen.
In der Nacht zum Montag (27. Februar 2023) ist kurz vor 01:00 Uhr in der Stadt Zug ein Alarm losgegangen.
Für die Basler Blaulichtorganisationen ist der Fasnachtsauftakt erfreulich und vergleichsweise ruhig über die Bühne gegangen.
Die Sanität und die Berufsfeuerwehr der Rettung Basel-Stadt standen während des „Morgestraich“ beim Barfüsserplatz wegen eines gesundheitlichen Notfalls im Einsatz.
Am 27.02.2023, nach 03.00 Uhr, kam es auf dem Parkplatz an der Belforterstrasse gegenüber dem Eingang zum Gartenbad Bachgraben zu einem Brandfall. Personen wurden keine verletzt.
Die bisherigen Ermittlungen der Kriminalpolizei der Staatsanwaltschaft ergaben, dass aus noch nicht abschliessend geklärtem Grund ein Personenwagen, Marke Mercedes, auf dem Parkplatz Feuer fing und total ausbrannte. Zwei weitere Fahrzeuge wurden dabei ebenfalls beschädigt. Der Feuerwehr gelang es, das Feuer zu löschen.
Die Luzerner Polizei lanciert eine neue Kampagne gegen „Diebstahl aus Fahrzeugen“. Dabei sollen in den besonders betroffenen Gemeinden Plakate auf die Problematik aufmerksam machen.
Weiter werden durch die Polizei Postkarten mit Verhaltenstipps abgegeben.
Graubünden bietet ab sofort allen Opfern von Gewalt eine „Sprechstunde Forensic Nursing“ an. Damit sollen Gewaltbetroffene ein Instrument erhalten, um vor Gericht und bei anderen Behörden besser beweisen zu können, dass sie Gewalt erfahren haben.
Das Angebot am Kantonsspital Graubünden in Chur ist das erste dieser Art in der Deutschschweiz und wird vom Kanton Graubünden über einen vierjährigen Leistungsauftrag finanziert.
In Herisau und in Waldstatt ist es am Sonntag, 26. Februar 2023, zu Verkehrsunfällen gekommen. Die Beteiligten blieben unverletzt. In Herisau verliess ein Unfallbeteiligter die Unfallstelle. Dieser konnte durch die Polizei ermittelt werden.
In Waldstatt (siehe Titelbild) entstand bei einer Kollision zwischen zwei Autos hoher Sachschaden.
Polizei.news freut sich über eine Partnerschaft mit Yokita Japan als „Gold Sponsor 2023/2024/2025“.
Gerne unterstützt Yokita Japan die Polizei bei ihrer wichtigen Arbeit – sei es bei Vermisstensuchen und Fahndungen, der Präventionsarbeit, Verkehrssicherheit oder vielem mehr.
Ein grosser Druckunterschied zwischen Genf und Zürich sorgte heute für eine stürmische Bise, insbesondere in der Westschweiz.
Wir ordnen die heute erreichten Windspitzen ein.
Glück im Unglück für den kleinen Timo. Der 6-jährige Knabe hatte heute Nachmittag am Fasnachtsumzug in Liestal seine Eltern verloren.
Unsere Fusspatrouille konnte Timo aber nach kurzer Suche wieder wohlbehalten seinen Eltern übergeben.
Am Sonntag, 26.02.2023, ca. 09.45 Uhr, ereignete sich auf der Dorfstrasse in Schwändi ein Selbstunfall mit einem Personenwagen.
Ein 18-jähriger Neulenker fuhr von Mitlödi nach Schwändi. In Schwändi geriet er auf der schneebedeckten Strasse ins Rutschen und kollidierte mit einer Hauswand.
Die Kantonspolizei Tessin teilt mit, dass es heute kurz nach Mitternacht in Tesserete zu einem Unfall gekommen ist.
Gemäss einer ersten Rekonstruktion stürzte ein 24-jähriger Tunesier aus Mendrisiotto beim Übersteigen eines Zauns in der Via Canonica in den darunter liegenden Bach.
Am frühen Sonntagnachmittag, 26. Februar 2023 kam es auf der Strasse Wäni zwischen Gross und Trachslau zu einem Selbstunfall mit einem Personenwagen. Das Fahrzeug mit drei Insassen geriet neben die schneebedeckte Fahrbahn und stürzte 20 Meter einen Abhang hinunter.
Dabei wurde eine Person leicht verletzt.
Am Samstagnachmittag, den 25. Februar 2023, konnten zwei minderjährige Häftlinge aus der geschlossenen Erziehungsanstalt Pramont flüchten.
Die beiden Jugendlichen ergriffen gegen 16:30 Uhr die Flucht aus der geschlossenen Erziehungsanstalt Pramont. Die Kantonspolizei errichtete umgehend ein umfangreiches Fahndungsdispositiv in der Region.
Bei einem Brand eines Wohnmobils und eines Imbiss-Anhängers ist am Sonntagmorgen (26.02.2023) in Feldbach ein Schaden von mehreren zehntausend Franken entstanden.
Verletzt wurde niemand.
Auf der Steinmattstrasse in Derendingen ist am Samstagnachmittag, 25. Februar 2023, ein Automobilist frontal in einen Lichtkandelaber geprallt. Verletzt wurde niemand.
Zur Klärung des Unfallhergangs sucht die Polizei Zeugen.
Auf der Neuendörferstrasse in Härkingen hat sich am frühen Sonntagmorgen, 26. Februar 2023, ein Selbstunfall mit einem Auto ereignet.
Der Fahrzeuglenker wurde dabei leicht verletzt.
Auf der Solothurnerstrasse in Hägendorf hat sich am frühen Samstagmorgen, 25. Februar 2023, ein Selbstunfall mit einem Auto ereignet. Verletzt wurde niemand.
Zur Klärung des Unfallhergangs sucht die Polizei Zeugen.
In der Nacht auf Sonntag wurden in Menziken zwei mobile Toiletten in Brand gesetzt.
Im Zuge der Fahndung konnte ein tatverdächtiger Jugendlicher festgenommen werden.
In der Nacht auf Sonntag, 26. Februar 2023 meldeten Anwohner einen Unfall auf der Hinteroberbergstrasse in Illgau.
Um ca. 01.40 Uhr fuhr ein Automobilist bergwärts und verlor auf der schneebedeck ten Strasse die Kontrolle über sein Fahrzeug.
In der Nacht auf Sonntag verwüstete ein Brand den Unterstand eines Einfamilienhauses in Brittnau. Auch am Wohnhaus entstand Sachschaden. Eine Person wurde verletzt.
Die Brandursache ist noch unklar.
Am Samstagabend (25.02.2023) fuhr ein Autofahrer, welcher stark betrunken und durch sein Mobiltelefon abgelenkt war, in ein geparktes Auto.
Verletzt wurde niemand, es entstand jedoch beträchtlicher Sachschaden.
In der Nacht von Samstag auf Sonntag, 25. / 26. Februar 2023, um 00.15 Uhr, ereignete sich im Kreisverkehrsplatz auf der Frenkendörferstrasse in Pratteln BL eine Kollision zwischen zwei Personenwagen.
Zwei Personen wurden leicht verletzt.
In der Nacht von Samstag, den 25. Februar 2023 auf Sonntag, den 26. Februar 2023 wurden im Oberwallis mehrere Fahrzeuge aufgebrochen.
In der vergangenen Nacht kam es in den Ortschaften Glis, Naters und Bitsch zu mehreren Fahrzeugaufbrüchen und Diebstählen aus Personenwagen. Die Kantonspolizei veröffentlicht nun einen Zeugenaufruf.
Am Samstag (25.02.2023), kurz vor 03:30 Uhr, konnte die Kantonspolizei St.Gallen einen 27-jährigen und einen 37-jährigen Marokkaner festnehmen.
Die beiden werden verdächtigt, zuvor an der Tiefrietstrasse in ein Auto eingebrochen und dieses durchsucht zu haben.
Am Samstag (25.02.2023), kurz nach 20 Uhr, hat die Kantonspolizei St.Gallen auf der Bahnhofstrasse einen 32-jährigen Schweizer festgenommen.
Er wird verdächtigt, zuvor in einer Tiefgarage eine Autoscheibe eingeschlagen zu haben.
Am Freitag (24.02.2023), in der Zeit zwischen 10 Uhr und 12:30 Uhr, haben drei vorerst unbekannte Personen sieben Diebstähle aus Autos, Zügen und öffentlichen Bussen verübt.
Sie konnten von der Kantonspolizei St.Gallen festgenommen werden.
Am Samstagnachmittag, 25. Februar 2023, kam es im Kreis 5 zu einer Kollision zwischen einem Tram und einer Fussgängerin.
Diese wurde dabei schwer verletzt.
In der Nacht auf heute zog eine Kaltfront über die Alpennordseite. Währenddem es aus dieser am östlichen Alpennordhang noch etwas weiterflöckelte, kam im Flachland langsam die Bise auf.
Diese wird sich bis Sonntag zu einem Sturm verstärken.
Anlässlich einer Schwerverkehrskontrolle wurden in einem ausländischen Gesellschaftswagen grössere Mengen Fleischwaren festgestellt.
Zudem hielten sich die Chauffeure nicht an die Arbeits- und Ruhezeitverordnung. Unter Beizug der Grenzwache wurden die Zoll- und ARV-Widerhandlungen zur Anzeige gebracht.
Wer gestern Morgen auf der Autobahn A4 in Fahrtrichtung Zürich unterwegs gewesen ist, muss sich keine Sorgen machen und auch keinen Termin beim Optiker vereinbaren.
Eure Augen haben euch keinen Streich gespielt.
Wir haben Thalia einen Morgen lang in ihrem Training begleitet. Gemeinsam mit anderen Personenspürhunden aus ihrer Junghundegruppe lernt sie Fährtenlesen.
Um das zu üben, wird ein Fall simuliert, bei welchem Thalia die vermisste Person finden muss. Wenn Simon ihr den Befehl „Such“ gibt, macht sich Thalia daran die Fährte von einem zurückgelassenen Kleidungsstück der vermissten Person aufzunehmen.
Vorgestern Nachmittag wurde im Bereich der Ottenhauserstrasse in Uster ein Hahn ausgesetzt.
Das Tier konnte durch uns eingefangen und der Tierrettung übergeben werden.
Beim Brand einer Waldhütte in Windlach (Gemeinde Stadel) ist am Samstagmorgen (25.02.2023) ein Sachschaden von über einhunderttausend Franken entstanden.
Verletzt wurde niemand.
Ein 56-jähriger Autofahrer prallte am Freitagabend bei Oberurnen in ein Brückengeländer.
Glücklicherweise wurden keine Personen verletzt, es entstand jedoch Sachschaden.
Am Samstagvormittag sind zwei Autos in Herzogenbuchsee kollidiert. In der Folge wurde ein beteiligtes Auto auf das Dach gedreht. Vier Personen wurden verletzt ins Spital gebracht.
Die betroffene Strasse war während mehreren Stunden gesperrt.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.