Bei der Kollision zwischen zwei Autos wurden am Freitagnachmittag in Berg drei Personen verletzt. Sie mussten durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Die Kantonspolizei Thurgau sucht Zeugen.
Die Kantonspolizei Thurgau hat in der Nacht zum Samstag in Wäldi einen alkoholisierten Autofahrer aus dem Verkehr gezogen.
Der Mann musste seinen Führerausweis abgeben.
Bei einem Selbstunfall in Uttwil wurde in der Nacht auf Samstag eine E-Roller-Fahrerin mittelschwer verletzt.
Sie musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Der Sturm MATHIS zog gestern über unseren Kanton hinweg. Ein umgestürzter Baum forderte eine leicht verletzte Person in Domdidier.
Über dreissig Interventionen beschäftigten die Rettungskräfte.
Anfang April 2023 starten beim Südufer des Urnersees erneut Seeschüttungen.
Dabei handelt es sich um eine rund zweimonatige Testphase mit Gesteinsmaterial vom Bau der 2. Röhre des Gotthard-Strassentunnels.
Am gestrigen Freitag zogen starke Sturmböen über die Schweiz, so auch über den Kanton Aargau. Bei der Kantonalen Notrufzentrale gingen diverse Meldungen über Unwetterschäden ein. Es entstand Sachschaden in unbekannter Höhe.
Verletzt wurde glücklicherweise niemand.
Am Freitag, 31. März 2023, zwischen 13.30 Uhr und 21.30 Uhr, zogen starke Windböen über den Kanton Basel-Landschaft und führten zu zahlreichen Einsätze der Ereignisdienste.
In Liestal BL wurde die Dachkonstruktion einer Baustelle gegen eine Hausfassade geschleudert. Eine Person wurde dabei leicht verletzt.
Am Freitagabend (31.03.2023) rückte die Stadtpolizei aufgrund einer Meldung über eine Frau aus, welche Passanten belästigen und beschimpfen sowie Gegenstände umherwerfen würde. Die sehr renitente Frau musste mit auf den Polizeiposten, wo schliesslich der polizeiliche Gewahrsam verfügt wurde.
Sie wird wegen mutwilliger Belästigung, Hinderung einer Amtshandlung und Gewalt und Drohung gegen Beamte zur Anzeige gebracht.
Am Freitag ist nahe des Bahnhofs Büren zum Hof ein Teil einer RBS-Zugkomposition entgleist. Zwölf Personen wurden verletzt, eine davon schwer. Die Verletzten wurden mit Ambulanzen und der Rega in Spitäler transportiert.
Das Unwetter mit starken Windböen steht als Unfallursache im Vordergrund. Weitere Ermittlungen laufen.
Am Freitagabend, 31. März 2023, verlor eine Person im Kreis 11 die Herrschaft über das Fahrzeug. Auf dem Grünstreifen kollidierte der Lieferwagen mit einem Hydranten.
Die Polizei sucht Zeug/innen.
Am späten Freitagnachmittag ist in Lüscherz der Triebwagen eines Zuges umgestürzt. Dabei wurden drei Personen verletzt und mit Ambulanzen ins Spital gebracht. Es entstand unter anderem auch Sachschaden an der Stromleitung.
Infolge des Unfalls kam es zu Einschränkungen im Bahnverkehr.
Am Sonntagabend (26.03.2023) hat sich auf der Toggenburgerstrasse zwischen Lütisburg Station und Lütisburg ein Verkehrsunfall mit einem Lastwagen und einem Lieferwagen ereignet.
Der Verursacher fuhr mit seinem Lieferwagen nach dem Unfall ohne anzuhalten weiter.
Am Freitagnachmittag (31.03.2023) ist der neue, gemeinsame Polizeiposten der Kantonspolizei Zürich sowie der Stadtpolizei Kloten an der Lindenstrasse 29, feierlich eingeweiht und den Mitarbeitenden offiziell übergeben worden.
Regierungsrat Mario Fehr, der Kommandant der Kantonspolizei Zürich, Marius Weyermann, sowie der Stadtpräsident von Kloten, René Huber, richteten Grussworte an die Anwesenden sowie Mitarbeitenden und betonten unter anderem die Wichtigkeit einer bevölkerungsnahen Polizei.
Am Freitag, 31. März 2023, wurden in der Pfarrkirche Goldau eine Polizistin und sechs Polizisten nach dem Abschluss ihrer zweijährigen Ausbildung vereidigt und feierlich ins Schwyzer Polizeikorps aufgenommen.
Regierungsrat Xaver Schuler, Vorsteher des Sicherheitsdepartements, und Polizeikommandant Bruno Suter sprachen zu den Anwesenden.
Ein Autofahrer verursachte am Freitagmittag auf der Autobahn A1 bei Sirnach einen Selbstunfall.
Verletzt wurde niemand, es kam zu Verkehrsbehinderungen.
Aus noch ungeklärten Gründen brannte am Freitag in Lommis ein Kleinflugzeug.
Eine Flugschülerin wurde leicht verletzt und vor Ort medizinisch versorgt.
Heute Freitag, 31. März 2023, ist kurz vor 17 Uhr ein RBS-Zug bei Büren zum Hof entgleist und umgekippt, wahrscheinlich aufgrund des Sturmes. Auf der Strecke Jegenstorf – Solothurn sind weitere Züge steckengeblieben.
Die Blaulichtorganisationen sind vor Ort, es können noch keine Aussagen zu Verletzten gemacht werden.
Die Kantonspolizei Zürich hat am Freitagmittag (31.03.2023) in Zollikerberg (Gemeindegebiet Zollikon) einen Geldabholer festgenommen, der nach einem "Schockanruf" das ergaunerte Geld abholen wollte.
Gegen Mittag erhielt eine 72-jährige Frau den Anruf eines angeblichen Polizisten. Dieser erzählte glaubhaft, dass die Tochter der Angerufenen einen schweren Unfall verursacht habe. Eine drohende Inhaftierung der Tochter könne nur durch Zahlung einer Kaution von mehreren zehntausend Franken abgewendet werden. Ein anwesender Bekannter der angerufenen Mutter reagierte richtig und informierte sofort die Kantonspolizei.
Bei einem Brand in einem Mehrfamilienhaus in Turbenthal ist am Freitagmittag (31.03.2023) ein Sachschaden von über hunderttausend Franken entstanden.
Verletzt wurde niemand.
Die Ermittlungen zur Ursache eines Wohnungsbrandes von Anfang Dezember in Bern sind abgeschlossen. Den Erkenntnissen nach war das Feuer in der Küche ausgebrochen.
Es liegen keine Hinweise auf eine Vorsatzhandlung vor.
Geht es um die Aufklärung schwerer Straftaten, die Sicherheit auf den Strassen des Kantons oder einen Einbruch, sind die Bediensteten der Kantonspolizei Aargau zur Stelle. Engagiert und kompetent setzen sich die Mitarbeitenden zu jeder Zeit für die Sicherheit der Bevölkerung ein.
Die Aargauer Polizei gliedert sich in sechs verschiedene Abteilung, die unter der Führung des Polizeikommandanten sowie sechs Abteilungschefs stehen.
Rund 840 Mitarbeitende kümmern sich bei der Polizei im Kanton Luzern um die Sicherheit der Bevölkerung. Eine starke Vernetzung mit weiteren Institutionen unterstützt die effektive Arbeit der Polizei Luzern.
Die Bediensteten sind bei Unfällen, Delikten oder auch für die Verkehrsinstruktion in Schulen und Altersheimen, bei Streitigkeiten unter Nachbarn oder häuslicher Gewalt zur Stelle.
Ein völlig durchnässtes, in Not geratenes Büsi wurde heute Nachmittag durch unsere Patrouille aus einem Lichtschacht der Tiefgarage Illuster befreit.
Die besorgte Katzenbesitzerin konnte erfreulicherweise ausfindig gemacht.
Der Auditor der Militärjustiz hat gegen einen Flugverkehrsleiter der Skyguide AG und gegen einen Piloten der Schweizer Luftwaffe Anklage erhoben. Beim Flugunfall in der Region Sustenpass von 2016 kam der Pilot einer F/A-18 C Hornet ums Leben.
Am 29. August 2016 kollidierte eine F/A-18 C Hornet der Schweizer Luftwaffe mit der westlichen Bergflanke des Hinter Tierberg in der Region Sustenpass. Der Pilot kam dabei ums Leben. Das Flugzeug wurde durch den heftigen Aufprall vollständig zerstört.
Am Freitag, 31.03.2023, 13.25 Uhr, ereignete sich im Feld in Näfels ein Brandfall in einem Mehrfamilienhaus.
Aus noch ungeklärten Gründen kam es im Schlafzimmer einer Wohnung im ersten Stock des Mehrfamilienhauses zu einem Brand. Mehrere Anwohner verständigten den Feuerwehrnotruf, als sie Rauch bemerkten.
In der Nacht von Donnerstag auf Freitag (31.03.2023) ist eine unbekannte Täterschaft in eine Gewerbeliegenschaft an der Feffetstrasse eingebrochen.
Sie hat sich gewaltsam Zugang zu den Räumlichkeiten verschafft.
In der Zeit zwischen Donnerstagabend und Freitagmorgen (31.03.2023) sind unbekannte Täterschaften in zwei Baustellencontainer an der Stationsstrasse und eine Liegenschaft an der Salenstrasse eingebrochen.
Die unbekannten Täterschaften haben sich in allen drei Fällen gewaltsam Zutritt zu den Baucontainern und den Büroräumlichkeiten verschafft.
Die Kantonspolizei Bern hat im November 2022 in Bern eine Hanf-Indooranlage mit über 9'000 Marihuanapflanzen ausgehoben. Im Zuge der darauffolgenden umfangreichen Ermittlungen konnten am Montag unter anderem weitere Indooranlagen mit insgesamt rund 1'000 Marihuanapflanzen aufgefunden und drei mutmassliche Betreiber angehalten werden.
Insgesamt wurden Betäubungsmittel im Kilobereich sichergestellt.
Gestern Abend brach in einer Wohnung in Emmenbrücke ein Brand aus. Das Feuer konnte durch die Feuerwehr schnell gelöscht werden. Der Wohnungsmieter verletzte sich leicht und wurde zur Kontrolle ins Spital gefahren.
Die Brandursache ist Gegenstand der laufenden Ermittlungen.
Am Freitagmorgen, 31. März 2023, kurz nach 07.00 Uhr, verursachte ein Personenwagenlenker beim Parkieren am Fabrikmattenweg in Arlesheim BL einen Selbstunfall.
Der Fahrzeuglenker wurde dabei verletzt.
In der Nacht von Donnerstag auf Freitag wurden zwei Personen beobachtet, welche versuchten, parkierte Autos zu öffnen.
Die Meldung erging am 31.03.2023, kurz nach 1 Uhr, durch einen Anwohner. Dieser konnte zwei Personen beobachten, die sich von Fahrzeug von Fahrzeug begaben und versuchten, diese zu öffnen.
Am Dienstag, 28. März 2023, nahm die Stadtpolizei Zürich im Kreis 3 einen Mann fest, der sich vor Kindern exhibitionistisch verhalten hatte.
Kurz vor dem Mittag wurde der Stadtpolizei Zürich gemeldet, dass ein Mann in der Umgebung des Schulhauses Aemtler sein Geschlechtsteil vor Kindern entblössen würde.
Aktuell häufen sich im Kanton Nidwalden die Meldungen zu Betrugsversuchen durch die sogenannten "Schockanrufe". Dabei gaukeln Betrüger eine Notlage eines Familienmitglieds vor, für die sie einen hohen Geldbetrag benötigen. In einem Fall erbeutete die Täterschaft rund 100'000 Franken.
Die Kantonspolizei Nidwalden mahnt zur Vorsicht und gibt Tipps.
Die Kantonspolizei und die Polizei Ceresio Nord geben bekannt, dass am 29.03.2023 ein 18-jähriger Schweizer Staatsangehöriger mit Wohnsitz im Raum Lugano wegen eines schweren Verkehrsdelikts angehalten wurde.
Bei einer Geschwindigkeitskontrolle im Gebiet von Canobbio durch Beamte der Polizei Ceresio Nord wurde der Mann mit einer strafbaren Geschwindigkeit von 116 Stundenkilometern erwischt, wo die Höchstgeschwindigkeit 50 beträgt.
Die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger steht bei der Polizei im Kanton Zug im Fokus. Mehr als 250 Bedienstete sowie 60 zivile Mitarbeitende kümmern sich um die Belange der Bevölkerung.
Das Polizeigesetz regelt die Aufgaben der Polizei Zug. Demnach hat die Polizei durch Information, Beratung sowie Präsens und andere geeignete Massnahmen dafür zu sorgen, dass die öffentliche Ordnung und Sicherheit aufrechterhalten wird.
Am Donnerstag, den 30. März 2023 um 07:00 Uhr rückte die Feuerwehr der DPS1 in Neuenburg an der Rue des Couviers 18 in Marin-Epagnier zu einem Brandausbruch in einer Küche aus, da ein Topf auf der Herdplatte vergessen worden war.
Der Brand konnte von einem Bewohner der Wohnung mit zwei Pulverfeuerlöschern schnell eingedämmt werden, während die Feuerwehr die Räume belüftete.
Beim Versuch, seinen Hund aus der Kleinen Schliere zu retten, wurde gestern Abend ein 53- jähriger Mann unter Wasser gezogen.
In kritischem Zustand wurde er ins Spital verbracht, wo er kurz darauf seinen Verletzungen erlegen ist.
Wechselnd bis stark bewölkt, vor allem im Flachland und inneralpin auch sonnige Abschnitte. Aus Westen einige, teils kräftige Schauer, lokal auch Gewitter. Schneefallgrenze von 1800 bis am Abend gegen 1400 Meter sinkend.
In den Niederungen Temperatur am Nachmittag um 15 Grad. Stürmischer Südwest- bis Westwind, in Gewitternähe böiger Südwest- bis Nordwestwind.
Am Donnerstagnachmittag, 30.03.2023, wurde an der Rütelistrasse in Mollis in ein Einfamilienhaus eingebrochen.
Eine unbekannte Täterschaft verschaffte sich gewaltsam Zutritt zum Haus und durchsuchte die Zimmer. Es wurden Bargeld und Schmuck im Wert von mehreren Zehntausend Franken entwendet.
Die Kantonspolizei St. Gallen ist für die Sicherheit der Bevölkerung des Kantons zuständig. Neben der Aufklärung von Straftaten kümmern die rund 980 Bediensteten sich um die Überwachung der Einhaltung der Gesetze und die Präventionsarbeit.
Die Leitung der Kapo St. Gallen obliegt dem Kommandanten, dem sechs Hauptabteilungen unterstehen. Ihm zur Seite arbeiten der Stabschef und die Abteilung Kommunikation, die dem Polizeikommandanten direkt unterstellt sind. Die verschiedenen Abteilungen der Kantonspolizei St. Gallen im Überblick:
Am Donnerstagnachmittag, 30.03.2023, wurde in Näfels versucht, den Inhalt des Opferstocks der katholischen Kirche zu stehlen.
Eine unbekannte Täterschaft versuchte, den Opferstock gewaltsam aufzubrechen, was jedoch misslang. Am Opferstock entstand Sachschaden in der Höhe von mehreren Hundert Franken.
Am Donnerstag (31.03.2023), kurz vor 13 Uhr, hat sich auf der Kapplerstrasse ein Unfall mit zwei Autos ereignet.
Ein 72-jähriger Autofahrer wurde zur Kontrolle ins Spital gebracht.
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Am Dienstagnachmittag, 28. März 2023, wurde eine 86-jährige Frau im Aussenbereich der Turnhalle Seefeld in Lachen von einem Ball getroffen und beim anschliessenden Sturz erheblich verletzt.
Dank Hinweisen aus der Bevölkerung konnten die dafür verantwortlichen Jugendlichen ermittelt werden.
Am Donnerstagabend, 30. März 2023 wurden in einer kleinen Feier im Rathaus Sarnen zwei Polizistinnen und ein Polizeiassistent ins Polizeikorps Obwalden aufgenommen.
Nach zweijähriger Polizeiausbildung an der Interkantonalen Polizeischule Hitzkirch und bei der Kantonspolizei schloss Sabrina Müller ihre Ausbildung als Polizistin ab. Sie erlangte im März mit sehr guten Leistungen den eidgenössischen Fachausweis Polizistin.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.