Das Jahr 2022 war ein arbeitsreiches Jahr für die Abteilung Eigentumskriminalität (SRCP) der Kantonspolizei, die vor allem gegen Telefonbetrug vorgehen musste.
Bei dieser Art von Betrug, von dem vor allem ältere Menschen betroffen sind, wurden im vergangenen Jahr 22 Fälle registriert. Im Bereich des Diebstahls wurde ein Anstieg in den Kategorien Einbruchdiebstahl, Fahrzeugdiebstahl und Diebstahl von Fahrzeugen festgestellt, wobei es sich bei letzterem hauptsächlich um Velos und E-Bikes handelt.
Die Air Zermatt und das Luzerner Kantonsspital (LUKS) gehen eine Kooperation ein. Fachärztinnen und Fachärzte der Anästhesie, Intensiv- und Notfallmedizin des LUKS werden ab April 2023 als Notärzte der Air Zermatt im Einsatz stehen.
Gespräche über eine Zusammenarbeit mit dem Spital Wallis sind am Laufen.
Seit einigen Tagen wurden der Kantonspolizei Uri vermehrt Internetbetrügereien gemeldet.
Über gefälschte E-Mail-Adressen werden Inhalte verschickt, die angeblich von der „Direktion des Bundesamtes für Polizei – fedpol“, von „Interpol“, „Europol“, dem „EJPD“, sonstigen Polizeistellen und/oder „offiziell“ klingenden Amtsstellen stammen sollen.
Am Dienstagnachmittag, 28. März 2023, wurde eine 86-jährige Frau im Aussenbereich der Turnhalle Seefeld in Lachen verletzt.
Die betagte Frau war zwischen 16.45 und 17.15 Uhr zu Fuss unterwegs und wurde von einem Ball getroffen.
Im Verlauf der Silvesternacht (31.12.2022) kam es im Eingangsbereich einer Zivilschutzanlage am Büntweg zu einem Brand. Es entstand Sachschaden im Wert von mehreren zehntausend Franken.
Drei 16-jährige Burschen konnten als mutmassliche Beschuldigte ermittelt werden.
E-Bikes und E-Scooter sind eine unkomplizierte und klimafreundliche Art, um sich fortzubewegen.
Kein Wunder also, dass sich die Gefährte immer grösserer Beliebtheit erfreuen. Vielen Personen ist jedoch nicht bewusst, dass auch hier Regeln befolgt werden müssen und die Fahrzeuge erst ab einem bestimmten Al-ter gefahren werden dürfen.
Am Dienstagabend (28.03.2023) haben sich auf der Autobahn A13, der Autobahn A1, sowie auf der Westumfahrung in Oberbüren mehrere Unfälle und ein medizinischer Vorfall ereignet.
Beim medizinischen Vorfall musste eine Frau in Spital gebracht werden. Bei einem Unfall wurden zwei Frauen leicht verletzt.
Am Mittwoch (29.03.2023), kurz vor 00:30 Uhr, hat ein aufmerksamer Anwohner den Aufbruch eines Selecta-Automaten an der Bahnhofstrasse gemeldet.
Einer der mutmasslichen Täter konnte wenig später von einer Patrouille der Kantonspolizei St.Gallen, der andere von einer Patrouille des Bundesamts für Zoll und Grenzsicherheit festgenommen werden.
Am Dienstagmorgen (28.03.2023) sind bei einer Kontrolle einer Grossbaustelle mehrere Männer festgenommen worden.
Die sechs Männer arbeiteten ohne Arbeitsbewilligung.
Aspirantin Jennifer Schmid trat anfangs April 2021 die Ausbildung zur Polizistin im Korps der Polizei Oberes Fricktal an.
Das erste Ausbildungsjahr absolvierte sie fast ausschliesslich an der Interkantonalen Polizeischule in Hitzkirch (IPH).
Bessere Sichtverhältnisse und Anpassungen bei den Rampen erhöhen die Sicherheit im künftigen Velotunnel am Hauptbahnhof. Auch die Zufahrt zur Velostation wird optimiert und es werden Aufstellflächen für ein sicheres Abbiegen markiert.
Der Stadtrat hat die dafür benötigten Zusatzkredite bewilligt.
Heute übergibt der Kanton das neue Unterhalts- und Handwerkszentrum an die Strafanstalt Saxerriet. Die neue Werkstätte bietet Arbeitsplätze für bis zu 18 inhaftierte Personen.
Die Kosten für den Bau belaufen sich auf 8,9 Millionen Franken.
Am Dienstag, den 28. März 2023, gegen 01:45 Uhr, meldeten Zeugen der Waadtländer Polizeizentrale (CVP), dass in einer Wohnung im Erdgeschoss eines Gebäudes in Bex ein Feuer ausgebrochen sei.
Die Feuerwehr und die Polizei griffen sofort ein. Die Mieter wurden evakuiert und betreut.
Auf den Bündner Strassen haben sich im Jahr 2022 insgesamt 2'327 Verkehrsunfälle ereignet.
Dabei kamen 17 Menschen ums Leben und 568 Personen wurden verletzt.
Am Dienstag, 28. März um 12:30 Uhr fuhr ein Auto, das von einer 36-jährigen Einwohnerin von Colombier gesteuert wurde, auf der Rue de Chasseral in Cernier in östlicher Richtung.
Zu einem bestimmten Zeitpunkt lief ein 8-jähriger Einwohner von Cernier auf die Fahrbahn und kollidierte mit dem Fahrzeug.
Am Samstag, den 18. März 2023, ereignete sich am Vormittag in Renens ein Verkehrsunfall, an dem ein Kind beteiligt war.
Die Polizei startet einen Zeugenaufruf und bittet den Fahrer, sich zu melden.
Suche nach vermissten Personen, Bergungen von Fahrzeugen, Tauchunfälle sowie Suchen nach versenktem Deliktsgut oder Tatwerkzeug: Das Aufgabenspektrum unserer Polizeitaucher ist vielseitig und anspruchsvoll.
Deshalb finden rund 30 Mal pro Jahr halbe oder ganze Trainingstage statt. Dabei stellt der Übungsleiter die erfahrenen Taucher immer wieder vor neue Herausforderungen.
Nach Schockanrufen in Winterthur hat ein Mann am Donnerstag und Freitag (23./24.3.2023) mehrmals Bargeld im Gesamtwert von mehreren hunderttausend Franken an unbekannte Abholer übergeben.
Am Montagmorgen meldete sich das Opfer eines Schockanrufbetruges bei der Kantonspolizei Zürich in Winterthur.
Gestern Mittag ereignete sich auf der Altbürerstrasse in St. Urban eine seitlich-frontale Kollision zwischen zwei Autos. Zwei Personen verletzten sich beim Unfall und wurden durch den Rettungsdienst ins Spital gefahren.
Die Altbürerstrasse war für ca. 3 ½ Stunden gesperrt.
Am späteren Montagnachmittag (27.03.2023) hat ein Mann in der Stadt Schaffhausen sein gestohlenes E-Bike "zurückerobert".
Der mutmassliche Velodieb ist der Schaffhauser Polizei bekannt.
Am Mittwoch, 29.03.2023, 06.45 Uhr, kam es auf der Bahnhofstrasse in Mollis zu einem Verkehrsunfall.
Die Lenkerin eines Personenwagens war auf der Kanalstrasse unterwegs, hielt bei der Stopp-Markierung an und beabsichtigte nach links auf die Bahnhofstrasse in Richtung Näfels einzubiegen.
Wer mit dem Velo an der Tramhaltestelle Wiesenplatz vorbeifährt, sieht sich gleich mit zwei Herausforderungen konfrontiert: Die Kap-Haltestelle lässt den Velofahrenden wenig Platz zwischen Schiene und hoher Haltekante.
Hinzu kommt stadtauswärts eine Weiche am Ende der Haltestelle, die Velofahrende bis vor Kurzem in einem flachen Winkel überfahren mussten – mit der Gefahr, in die Schiene zu geraten und zu stürzen. Hier schafft eine Anpassung der Markierung seit Anfang Jahr Abhilfe.
Am Dienstag, 28. März 2023, kurz vor 23.45 Uhr, verursachte ein alkoholisierter Personenwagenlenker auf der Therwilerstrasse in Bottmingen BL einen Selbstunfall.
Dabei wurden mehrere Fahrzeuge beschädigt. Personen wurden keine verletzt.
In Hofstetten haben Unbekannte am frühen Mittwochmorgen einen Bankomaten gesprengt. Verletzt wurde dabei niemand. Trotz unverzüglich eingeleiteter Fahndung gelang der Täterschaft die Flucht.
Die Polizei sucht Zeugen.
Am Dienstagabend, 28. März 2023, kurz vor 22.00 Uhr, verursachte ein alkoholisierter Motorradlenker in der Autobahnausfahrt A18 / Muttenz Nord einen Selbstunfall, wobei er stürzte und sich dabei schwere Verletzungen zuzog.
Gemäss den bisherigen Erkenntnissen der Polizei Basel-Landschaft befuhr der 31-jährige Motorradlenker, aus Richtung Delémont kommend, die Autobahnausfahrt A18 / Muttenz Nord.
In einem Pilotkurs haben am Freitag (24.03.2023) Vertreter der kommunalen Feuerwehren Einsätze mit Elektrofahrzeugen trainiert.
Der Kurs wurde vom Feuerwehrinspektorat des Kantons Schaffhausen angeboten.
Im Jahr 2022 ist die Anzahl der Straftaten im Kanton Luzern gegenüber dem Vorjahr markant gestiegen, insbesondere im Bereich der digitalen Kriminalität.
Auch bei der Verkehrsunfallstatistik stiegen die Zahlen, wobei besonders die Zunahme an fahrunfähigen Personen durch Alkohol, Drogen und Medikamenten der Luzerner Polizei Sorge bereitet.
Ab Montag, 3. April, setzt das Strassenkreisinspektorat Buchs zusammen mit der Gemeinde Balgach und weiteren Werkleitungseigentümern die Sanierung der Hauptstrasse in Balgach fort.
Die Arbeiten beinhalten eine Erneuerung der Werkleitungen und eine Strassensanierung. Während der Bauphase regelt ein Lichtsignal den Verkehr.
Eine Autofahrerin verlor gestern Abend aus noch unbekannten Gründen die Herrschaft über ihr Fahrzeug und kollidierte mit einem Brückengeländer.
Die Lenkerin wurde zur Kontrolle ins Spital gebracht.
Am Dienstag, 28. März 2023 um ca. 16.20 Uhr ereignete sich in der Missionsstrasse ein schwerer Verkehrsunfall zwischen einem Personenwagen und einer Fussgängerin.
Die 71-jährige Fussgängerin wurde dabei schwer verletzt.
Am Dienstagnachmittag (28.03.2023) ist es auf der Teufener Strasse zu einem Unfall zwischen einer Fussgängerin und einem Lastwagen gekommen.
Die Frau verstarb auf der Unfallstelle.
Am Dienstag (28.03.2023) hat sich auf der Umfahrung Bütschwil ein Unfall mit zwei Autos und einem Sattelschlepper ereignet.
Gemäss bisherigen Erkenntnissen dürfte ein 42-jähriger Autolenker kurz nach 4:50 Uhr auf die Gegenfahrbahn geraten sein.
Am Dienstag, 28.03.2023, 15.00 Uhr, ereignete sich auf der Sernftalstrasse in Engi ein Verkehrsunfall.
Der Lenker eines Personenwagens war in Fahrtrichtung Elm unterwegs. In der Linkskurve auf Höhe „Höfliegg“ geriet der 59-Jährige auf die Gegenfahrbahn, wo es zu einer Kollision mit einem talwärts fahrenden Lieferwagen kam.
Am Dienstag, 28. März 2023 um 07:20 Uhr fuhr ein Automobil, das von einem 22-jährigen Einwohner von Porrentruy/JU gelenkt wurde, durch den Osttunnel der A5 in Neuenburg, Chaussée Lausanne.
Zu einem bestimmten Zeitpunkt kam er nach rechts ab und prallte gegen die Tunnelwand.
Die Staatsanwaltschaft und die Kantonspolizei bestätigen die Eröffnung eines Strafverfahrens gegen ein im Bestattungsgewerbe tätiges Unternehmen mit Sitz im Mendrisiotto.
Ziel der Ermittlungen ist es, festzustellen, ob Anhaltspunkte für strafbare Handlungen (allfällige Verstösse oder Unregelmässigkeiten) bei der Ausführung von Arbeiten im Bereich des Bestattungswesens und des Friedhofs vorliegen. Die mutmasslichen Straftaten sind Betrug und Störung der Totenruhe.
Im Zusammenhang mit dem Unfall, der sich am 24.03.2023 gegen 17:15 Uhr in Sant'Antonino, In Tirada, ereignet hat und an dem ein 17-jähriger Motorradfahrer beteiligt war [Polizei.news berichtete], sucht die Kantonspolizei Zeugen.
Personen, die den Unfall beobachtet oder erste Hilfe geleistet haben, werden gebeten, sich bei der Gemeinsamen Alarmzentrale unter 0848 25 55 55 zu melden.
Wie die Kantonspolizei vorgestern Abend mitteilte, ist der 65-jährige Mann aus der Region Locarno, der am 25. März in Intragna verunglückt war, seinen schweren Verletzungen erlegen.
Am Sonntag, den 26. März um 18:55, fuhr ein Auto, das von einem 51-jährigen Einwohner von Eschentzwiller/Frankreich gelenkt wurde, in Cressier auf dem Chemin des Rissieux in Richtung Le Landeron.
Am Kreisel von La Jonction kam es zu einer Kollision mit einem Auto, das von einer 42-jährigen Frau aus Le Landeron gelenkt wurde.
Sowohl auf Schweizer als auch auf Genfer Ebene zeigt die Lektüre der Kriminalitätsstatistik 2022 einen Anstieg (+15% für Genf) der Verstösse gegen das Strafgesetzbuch.
Zu den am stärksten betroffenen Bereichen gehören die Vermögensdelikte (+16%), darunter Einbrüche (+14%) und Diebstähle (+18%). Darüber hinaus zeigt die Gesamtzahl der Gewaltdelikte (einschliesslich häuslicher Gewalt) zwischen 2021 und 2022 einen Anstieg um 8%. Diese Ergebnisse bleiben jedoch unter den Werten, die vor der Covid-19-Pandemie ermittelt wurden.
Die jurassische Kantonspolizei hat die polizeiliche Kriminalitätsstatistik für das Jahr 2022 vorgelegt.
Die Vermögensdelikte stiegen um 14% mit 1'921 erfassten Straftaten im Jahr 2022 gegenüber 1'684 im Jahr 2021. Die häufigsten Vermögensdelikte sind einfacher Diebstahl, Einbruchdiebstahl, Fahrzeugdiebstahl und Betrug. Häusliche Gewalt hingegen ist mit 210 registrierten Straftaten im Jahr 2022 gegenüber 226 im Jahr 2021 um 7% zurückgegangen.
Eine Autofahrerin verursachte am Dienstagmorgen in Frauenfeld einen Selbstunfall. Die 67-Jährige wurde leicht verletzt.
Sie konnte durch den Rettungsdienst vor Ort medizinisch versorgt werden.
Heute kam es auf der Kantonsstrasse in Oberdorf NW zu einem Selbstunfall und auf der Hauptstrasse in Wolfenschiessen NW zu einer Frontalkollision zweier Personenwagen.
Dabei mussten durch den Rettungsdienst insgesamt fünf Personen ins Spital überführt werden und es entstand grosser Sachschaden.
Allergikerinnen und Allergiker erhalten seit Anfang 2023 präzisere Informationen über die erwartete Pollenbelastung in der Luft.
Der Grund dafür ist, dass MeteoSchweiz dank Echtzeit-Pollendaten die Erweiterung des numerischen Wettermodells für die Pollenausbreitung deutlich verbessern konnte.
Im Rahmen einer feierlichen Zeremonie sind am Dienstagmorgen im Berner Münster 73 Korpsangehörige der Kantonspolizei Bern vereidigt worden.
62 Polizistinnen und Polizisten, ein polizeilicher Sicherheitsassistent sowie zehn zivile Mitarbeitende stellen sich damit in den Dienst des Kantons Bern.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.