Der A3-Anschluss Rheinfelden Ost wird zur Erhöhung seiner Leistungsfähigkeit umgebaut. Konkret wird unter anderem der heutige Kreisel an der Riburgerstrasse zu einem lichtsignalgesteuerten Knoten umgebaut.
Der Knoten an der Dr. Max-Wüthrich-Strasse wird ebenfalls mit einer Lichtsignalanlage ausgerüstet.
Die Ermittlungen zum tödlichen Verkehrsunfall vom letzten Samstag laufen intensiv.
Die Luzerner Polizei sucht dringend unbekannte Autofahrer, welche vor Ort an der Unfallstelle waren.
In der Nacht von Sonntag auf Montag (20.02.2023) ist eine unbekannte Täterschaft in zwei Shops an der Hauptstrasse eingebrochen. Die Deliktssumme beläuft sich gemäss ersten Schätzungen auf über 100'000 Franken.
Nach den Einbrüchen flüchtete die Täterschaft mit einem weissen Auto. Die Kantonspolizei St.Gallen sucht Zeugen.
In der Sonntagnacht (19.02.2023), kurz nach 00:30 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in eine Metzgerei an der Hauptstrasse eingebrochen.
Die Täterschaft verschaffte sich gewaltsam Zugang zu den Räumlichkeiten und durchsuchte diese.
Am Samstag fand die alljährliche Fasnachtsveranstaltung "Gugge-Explosion" in Lörrach statt.
Zahlreiche Guggenmusiken, darunter auch viele aus der Schweiz, sind auf vier verschiedenen Bühnen in der Innenstadt aufgetreten und haben ihr Können zum Besten gegeben.
Am frühen Montagmorgen, 20. Februar 2023, kurz vor 02.30 Uhr, verursachte ein alkoholisierter Personenwagenlenker auf der Bruderholzstrasse in Bottmingen BL einen Selbstunfall.
Personen wurden dabei keine verletzt. Am Fahrzeug entstand erheblicher Sachschaden.
Mitarbeitende des Bundesamts für Zoll und Grenzsicherheit (BAZG) sind bei der Zollkontrolle von Containern auf nicht angemeldete Autos gestossen.
Beim Grossteil davon handelt es sich um Diebesgut.
Wir (ein nettes, aber ungeduldiges Team von Polizisten) suchen Dich (geduldig, nervenstark, innovativ, zielorientiert, ohne Star- oder Projektleiter-Allüren) für unsere mehr oder weniger alltäglichen Herausforderungen.
Traust Du Dir zu, uns bei unseren IT-Problemen zu unterstützen und mit uns die weiteren Schritte in der Digitalisierung zu gehen?
Am Rüüdigen Samstag und am Sonntag fanden im ganzen Kanton Luzern diverse Fasnachtsveranstaltungen statt. Diese verliefen grundsätzlich friedlich. Die Luzerner Polizei war im ganzen Kanton stark präsent und konnte bei Bedarf unterstützen und helfen.
Die Arbeit der Luzerner Polizei wurde im gesamten Kanton sehr geschätzt und verdankt.
In der Nacht zum Sonntag wurde beim Rastplatz Hexentobel bei Wängi ein Mann von unbekannten Personen angegriffen und verletzt.
Die Kantonspolizei Thurgau sucht Zeugen.
Beim Stichwort "Wellen" denken die meisten von uns wohl an den Wellengang auf See oder Meer. Aber auch in unseren Atmosphäre sind Wellen häufig anzutreffen, besonders bei uns in der Schweiz.
Im folgenden Blog erfahren Sie, wie die Wellen entstehen, wie man sie beobachten kann und wieso sie für die Aviatik von Interesse sind.
Am Samstagabend, den 18. Februar 2023, ereignete sich auf der Strasse von Nendaz nach Turin ein Verkehrsunfall.
Ein Autofahrer wurde dabei schwer verletzt.
Am Samstagabend (19.2.2023) versuchte sich ein Autolenker mit einer wilden Fahrt durch Dietikon einer Polizeikontrolle zu entziehen. Unterwegs verursachte er eine Kollision mit einem Kandelaber.
Dabei verletzte er sich. Die Polizei hat den Fahrer und die Beifahrerin verhaftet.
Heute, am 19.02.2023 um 11.11 Uhr erhielt die Einsatzzentrale der Kantonspolizei Uri die Meldung, dass es zu einem Unfall mit einem Gleitschirm gekommen und dabei eine Person verletzt worden sei.
Die Einsatzkräfte der Kantonspolizei Uri, darunter ein Mitglied der Alpinen Einsatzgruppe, rückten an die Unfallörtlichkeit aus. Die verletzte Person wurde beim Eintreffen der Polizei bereits von der REGA betreut und kurz darauf ins Kantonsspital geflogen.
Am Samstagnachmittag kurz vor 13:00 Uhr stiegen ein Bergführer und sein Gast gemeinsam das Nordost-Couloir des Grand Golliat hinauf. Auf einer Höhe von ca. 3200 Metern verlor der Bergführer aus unbekannten Gründen den Halt und stürzte über 500 Meter einen steilen Abhang hinunter.
Die schnell alarmierten Rettungskräfte der Air-Glacier konnten nur noch den Tod des Mannes feststellen.
In der Zeit zwischen Samstagabend und Sonntagvormittag (19.02.2022), ist eine unbekannte Täterschaft in Kellerabteile eines Mehrfamilienhauses an der Unterstrasse eingebrochen.
Mutmasslich über die offene Hauseingangstüre betrat die Täterschaft den Kellerbereich.
Die Kantonspolizei Thurgau hat am Samstag in Güttingen einen Raser aus dem Verkehr gezogen, der ausserorts mit 161 km/h unterwegs war.
Sein Führerausweis wurde eingezogen.
Am Samstagabend, 18. Februar 2023, verhinderte die Stadtpolizei Zürich anlässlich des Eishockeyspiels ZSC Lions gegen die SC Rapperswil-Jona Lakers, dass es zu einem Aufeinandertreffen der gegnerischen Fans kam.
Bekanntlich kam es anfangs Januar 2023 beim Eishockeyspiel in Rapperswil zwischen den Rapperswil-Jona Lakers und den ZSC Lions zu Zwischenfällen.
Die Kombination Special-Convoi trifft es bei der Auswahl unserer Anzeigen im Blaulichtbalken wohl am ehesten. Wir sind mitten drin in der Fasnacht. Schmudo war bereits und Aschermittwoch folgt in wenigen Tagen.
Im Thurgau wird erfahrungsgemäss mit dem letzten Umzug in Ermatingen die fünfte Jahreszeit ausläuten.
So wie am Schmutzigen Donnerstag in Brunnen, sind wir auch während den kommenden närrischen Tagen weiterhin präsent.
Nicht vergessen: Wer Alkohol oder Drogen konsumiert hat, darf keinesfalls ein Fahrzeug lenken.
Am Samstagmorgen, den 18. Februar 2023, wurde ein junger Mann leblos auf der Strasse in der Nähe des Fussballplatzes von Chippis aufgefunden.
Es wurde eine Untersuchung eingeleitet, um die Umstände seines Todes zu ermitteln.
Die Churer Fasnacht konnte dieses Jahr wieder ohne Einschränkungen durchgeführt werden und lockte zahlreiche Fasnächtler und Schaulustige in die Gassen und Lokale der Stadt Chur. Über das gesamte Wochenende leistete die Stadtpolizei Chur 25 Einsätze.
Die Platzkonzerte der verschiedenen Guggenmusik-Formationen zogen jeweils grössere Zuschauermengen an. In ausgelassener Stimmung wurde friedlich zusammen gefeiert.
Am Samstagabend, 18. Februar 2023, besammelten sich rund tausend Personen in der Zürcher Innenstadt zu einer unbewilligten Demonstration in Zusammenhang mit der Koch-Räumung. Es kam zu zahlreichen Sachbeschädigungen. Die Stadtpolizei Zürich nahm vier Personen fest.
In einschlägigen Foren wurde auf 18 Uhr zu einer unbewilligten Demonstration in Zusammenhang mit der Räumung vom Koch-Areal aufgerufen.
In Aarau beobachtete eine Drittperson zwei Männer, welche versuchten, parkierte Fahrzeuge zu öffnen. Anlässlich der sofort eingeleiteten Fahndung konnten die beiden Verdächtigen angehalten werden.
In ihren Effekten befand sich mutmassliches Deliktsgut. Sie wurden vorläufig festgenommen.
In der Zeit zwischen Samstagvormittag und Sonntagmorgen (19.02.2023), 01:05 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in ein Einfamilienhaus am Eichbüelhangweg eingebrochen.
Sie verschaffte sich durch eine Terrassentür gewaltsam Zutritt zum Haus und durchsuchte dieses.
In der Zeit zwischen Freitagabend und Samstagmorgen (18.02.2023), 09:30 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in ein Reiheneinfamilienhaus an der Holengartenstrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich durch eine Sitzplatztür gewaltsam Zutritt zum Haus.
Am 18. Februar 2023 kurz vor acht Uhr, meldete ein Mitarbeitender der Kantonspolizei Uri, in dienstfreier Zeit, einen Unfall auf einem Fussgängerstreifen der Seedorferstrasse in Altdorf.
Der Fussgänger wurde trotz übersichtlicher Strecke beim Spazierengehen mit seiner Hündin mitten auf dem Fussgängerstreifen von einem Auto frontal erfasst.
Im Zeitraum vom Freitagabend (17.02.2023) bis Samstagmorgen (18.02.2023) hat auf einer Nebenstrasse in der Stadt Schaffhausen eine unbekannte Person mit einem unbekannten Fahrzeug ein parkiertes Auto beschädigt.
Die Schaffhauser Polizei bittet die Bevölkerung um sachdienliche Hinweise zu diesem Verkehrsunfall.
Ein Motorrad ist am Samstagmittag in Münchenbuchsee mit einem Auto kollidiert. Der Motorradlenker wurde dabei verletzt und mit einer Ambulanz ins Spital gebracht.
Es kam zu Verkehrseinschränkungen. Ermittlungen zum Unfall wurden aufgenommen.
Heute, 18.02.2023, um 15.06 Uhr, ging bei der Einsatzzentrale der Kantonspolizei Uri die Meldung über einen Steinschlag im Bereich der Fellibrücke nahe Gurtnellen ein. Es löste sich rund ein Kubikmeter Gestein. Die grössten Steine hatten einen Durchmesser von rund 40 cm, sie wurden durch das Schutznetz von der Fahrbahn ferngehalten.
Die grössten Steine, welche auf der Fahrbahn der A2 in Nordrichtung aufschlugen, hatten einen Durchmesser von rund 10 cm.
Am Samstagnachmittag (18.02.2023) fand nach zweijährigem Unterbruch bei frühlingshaften Temperaturen in Chur der 44. Fasnachtsumzug statt.
Für die Stadtpolizei ist die Fasnacht einer der grössten jährlich wiederkehrenden Anlässe.
In Egerkingen haben Passanten in der Nacht auf Samstag zwei mutmassliche Diebe angehalten und einer Polizeipatrouille übergeben.
Sie werden verdächtigt, Diebstähle bzw. versuchte Diebstähle aus parkierten Autos begangen zu haben.
Am Samstagmorgen, den 18. Februar 2023, wurde ein junger Mann leblos auf der Strasse in der Nähe des Fussballplatzes von Chippis aufgefunden.
Es wurde eine Untersuchung eingeleitet, um die Umstände seines Todes zu ermitteln.
Am frühen Samstagmorgen verursachte ein PW-Lenker einen Selbstunfall. Dabei kam er mit seinem Fahrzeug von der Fahrbahn ab, durchbrach den Wildschutzzaun und kam schlussendlich im Waldgebiet zum Stehen.
Der Lenker wurde nicht verletzt. Am Fahrzeug entstand Totalschaden.
Am Freitagabend sind in Bern drei Jugendliche angegangen und beraubt worden. Im Rahmen der Nachsuche konnten kurze Zeit später zwei Männer im Bereich des Hauptbahnhofs angehalten werden.
Sie werden beschuldigt, die Jugendlichen genötigt respektive beraubt zu haben. Im Rahmen der Ermittlungen werden Zeugen gesucht.
Aktuell erhalten wir mehrere Meldungen wegen einer rötlich gefärbten Wasseroberfläche am Ufer des Zugersees in der Stadt Zug.
Wir haben uns das ganze angesehen und Abklärungen mit Fachleuten getroffen.
Am Freitagabend wurde in Meikirch eine Volg-Filiale ausgeraubt. Ein unbekannter Täter bedrohte eine Angestellte und eine Kundin mit einem Messer und erbeutete Bargeld.
Im Rahmen der Ermittlungen sucht die Kantonspolizei Zeugen.
Die Kantonspolizei Thurgau hat Freitagnacht in Münchwilen einen Algerier festgenommen. Er wird dringend verdächtigt, die Scheibe eines Autos eingeschlagen und Wertsachen gestohlen zu haben.
Auf der Flucht verletzte er eine Polizistin. Der 23-Jährige wurde inhaftiert.
Frauenfeld TG. Die Kinder waren auf dem Nachhauseweg von der Schule und sprachen unsere Polizisten an. Bei dieser Gelegenheit wurde den interessierten Kids das Polizeiauto und die Einsatzmittel näher vorgestellt.
Wir haben uns sagen lassen, dass sich am Ende 15-20 Kinder und einige Eltern um Bodan 720 herum versammelten. Natürlich hat die Besatzung auch gleich 14 Talons für den Leuchtwestenwettbewerb entgegengenommen.
Am Abend des 17. Februar 2023 gingen bei der Einsatzzentrale mehrere Anrufe bezüglich Einbrüchen in der Region Venthône ein.
Sofort wurde ein umfangreiches Suchdispositiv aktiviert.
In einem Einfamilienhaus in Oensingen, kam es am Samstagmorgen aus noch zu klärenden Gründen zu einer starken Rauchentwicklung. Ein grösseres Aufgebot an Einsatzkräften war vor Ort. Verletzt wurde niemand.
Mehrere Personen und drei Schildkröten mussten aus dem Gebäude evakuiert werden. Die Brandursache wird untersucht.
Mirja, Sandra, Jasmin und Timon haben das erste Ausbildungsjahr an der Polizeischule an der IPH in Hitzkirch abgeschlossen.
Gestern erhielten alle die freudige Nachricht, dass sie die Prüfung Einsatzfähigkeit bestanden haben.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.