In letzter Zeit fuhren die Temperaturen in der Schweiz hie und da Achterbahn. Am einen Tag schneite es fast bis in die Niederungen, am nächsten Tag wurden 20 Grad verzeichnet und umgekehrt.
Wir gehen in diesem Blog auf solche Änderungen in der Vergangenheit ein.
Diebstähle gehören zu den häufigsten Straftaten in der Schweiz. Die Kriminalstatistik der Kantonspolizei St. Gallen weist für das Jahr 2020 unter anderem 163 Taschendiebstähle, 47 Trickdiebstähle und 361 Diebstähle aus Fahrzeugen aus.
In Zusammenarbeit mit der Schweizerischen Kriminalprävention gibt die Kantonspolizei wichtige Tipps, wie Sie Diebstähle an öffentlichen Orten oder aus Fahrzeugen vorbeugen.
Letzte Woche haben Unbekannte in Belfaux einen Bankautomaten gesprengt. Umfangreiche Ermittlungen wurden eingeleitet. Die Polizei sucht ein bestimmtes Fahrzeug.
Zur Erinnerung, am Freitag 10. März 2023, gegen 2.55 Uhr haben unbekannte Täter einen Geldautomaten in Belfaux gesprengt (Polizei.news berichtete).
Eine Schussabgabe hat am Dienstag (14.03.2023) einen Grosseinsatz ausgelöst. Um 13:30 Uhr ist auf eine Frau in einem Auto geschossen worden. Die 42-Jährige wurde in ein Spital gebracht.
Über den Verletzungsgrad konnte die Polizei keine Angaben machen. Der mutmassliche Täter flüchtete.
Momente, wo man zur richtigen Zeit am richtigen Ort ist und das Privileg erhält, anderen Menschen zu helfen.
Zum heutigen Tag gegen Polizeigewalt zeigen wir eine etwas andere Begegnung. Einen Augenblick der Dankbarkeit – eine kleine Geste der Hilfsbereitschaft.
Als Uniformhose habe ich viele Kilometer abgespult und stand bei jeder Witterung im Einsatz.
Nun darf ich hoffentlich bald jemanden als Turnbeutel ins Training begleiten.
Nicht alle Enkelkinder, die anrufen, meinen es gut.
Ausführliche Informationen über unterschiedliche Telefonbetrugsmaschen finden Sie unter: www.telefonbetrug.ch
Am Dienstagmittag (14.03.2023) ist es kurz vor 11.30 Uhr auf der Malixerstrasse zu einem Selbstunfall gekommen.
Ein 23-jähriger Personenwagenlenker fuhr über die Malixerstrasse in Richtung Malix. In der langgezogenen Linkskurve geriet er zu weit nach rechts und fuhr über die Böschung weiter.
Heute Morgen ereigneten sich auf der A12 bei Rossens mehrere Unfälle, die zu Verkehrsbehinderungen führten. Zwei Personen wurden verletzt und eine von ihnen wurde von den Sanitätern ins Spital gebracht.
Die Feuerwehr von Freiburg, der Strassenunterhaltsdienst und die Kantonspolizei waren gemeinsam im Einsatz.
Gegenüber dem Vorjahr nahm die Zahl der Verkehrsunfälle um 18 Ereignisse auf 188 ab. Dies ist der tiefste Stand seit der Übersicht der Statistikzahlen ab dem Jahre 1990.
Die Zahl der verletzten Personen blieb hingegen identisch mit den beiden Vorjahren nämlich bei 100. Sehr erfreulich ist, dass es im Kanton Nidwalden im Jahr 2022 zu keinem Todesopfer im Strassenverkehr kam. Ebenso wurden gegenüber dem Vorjahr sieben Personen weniger schwer verletzt.
Die Kantonspolizei Zürich ist für die Bevölkerung des Kantons rund um die Uhr im Einsatz. Die Kapo gliedert sich in verschiedene Hauptabteilungen und Kommandobereiche.
Die Aufklärung und Prävention von Straftaten sowie weitere Dienstleistungen für die Bürgerinnen und Bürger stehen bei der Arbeit im Vordergrund.
Die Staatsanwaltschaft hat die Untersuchung rund um den Absturz der Weihnachtsdekoration im Mythen Center in Ibach im November 2021 abgeschlossen.
Das gegen die Verantwortlichen des Mythen Centers sowie die Hersteller der Weihnachtsdekoration geführte Verfahren wegen fahrlässiger Körperverletzung wurde eingestellt.
In den nächsten Wochen wird es im Tunnel Eyholz (siehe Titelbild) zu temporären Sperrungen wegen Reinigungsarbeiten kommen. Eine zusätzliche Sperrung erfolgt im Tunnel Visp wegen Wartungsarbeiten.
Damit die Tunnel auf den Nationalstrassen stets betriebssicher geführt und befahren werden können, sind alljährlich grundlegende Reinigungen und Unterhaltsarbeiten nötig. Im Tunnel Eyholz stehen solche Arbeiten an.
In einem Umfeld, in dem die Risiken zunehmen, steht der Bevölkerungsschutz im Vordergrund.
Mehrere Änderungen sind im Gange, darunter insbesondere die Revision des Ausführungsgesetzes zur Bundesgesetzgebung über den Zivilschutz (AGZSG) sowie die Einrichtung von Notfalltreffpunkten und eines Alarmsystems für die einzelnen Regionen.
Vor dem Rathausentunnel ereignete sich heute Morgen auf der Autobahn A14 in Richtung Luzern in Auffahrunfall mit drei Fahrzeugen.
Verletzt wurde dabei niemand.
Am Dienstagabend (14.3.2023) ist in Wetzikon eine Frau bei einer Auseinandersetzung schwer verletzt worden.
Die Kantonspolizei Zürich hat in diesem Zusammenhang einen Mann verhaftet.
Am Dienstag, 14.03.2023, kam es an der Hauptstrasse und an der Thermastrasse in Schwanden zu zwei Einbruchdiebstahl-Versuchen.
Um 20.40 Uhr wurde der Einsatzzentrale der Kantonspolizei Glarus gemeldet, dass jemand versucht habe, in einen Garagenbetrieb an der Hauptstrasse einzubrechen. Kurze Zeit später erfolgte eine weitere Meldung über einen versuchten Einbruch.
Gestern Abend ist in Inwil eine alkoholisierte Autofahrerin von der Fahrbahn geraten und mit einem Lichtkandelaber kollidiert.
Sie wurde beim Unfall erheblich verletzt.
Bei polizeilich registrierten Verkehrsunfällen auf dem Stadtgebiet Zürich verunglückten im Jahr 2022 1580 Personen. Die Anzahl der Schwerverletzten ging erneut zurück auf einen neuen Tiefststand von 158 Personen.
Unfälle mit leicht verletzten Personen stiegen dagegen an. 8 Personen verloren bei Verkehrsunfällen ihr Leben.
Am Dienstag (14.02.2023), kurz vor 19:30 Uhr, hat sich auf der Bahnhofstrasse ein Selbstunfall ereignet. Ein 57-jähriger Autofahrer prallte mit seinem Auto gegen zwei Metallpfosten.
Es entstand Sachschaden von über 10'000 Franken.
Am Dienstag (14.03.2023), kurz nach 17 Uhr, hat sich auf dem Coop Parkplatz ein Parkunfall ereignet. Ein 74-jähriger Autofahrer touchierte mit seinem Auto ein anderes Auto und entfernte sich anschliessend von der Örtlichkeit.
Wie sich herausstellte, war der Mann alkoholisiert.
In der Schweiz wurden in den letzten Jahren rund 50'000 Verkehrsunfälle polizeilich registriert. Im Kanton Obwalden waren dies 248, 13 mehr als in den beiden Vorjahren.
Obwohl die Verkehrsdichte stetig zunimmt, stagnieren die Verkehrsunfälle auf durchschnittlichem Niveau der letzten fünf Jahre. Wie im vergangenen Jahr, wurde eine Person tödlich verletzt.
Am Freitagnachmittag, 10. März 2023, kurz nach 14.30 Uhr, ereignete sich im Kreisverkehrsplatz beim Bahnhof in Laufen BL eine Kollision zwischen einem Personenwagen und einem Fahrrad. Der Fahrradlenker stürzte und zog sich dabei Verletzungen zu.
Die Polizei sucht Zeugen.
Ein weisser PW kam vor der Autobahnunterführung von der Strasse ab und landete am Ende auf dem Dach. Der Fahrzeuglenker wurde dabei verletzt.
Am 14. März 2023, um 12.30 Uhr fuhr ein weisser VW von Fislisbach Richtung Birmenstorf. Der Lenker fuhr rechts neben der Unterführung die Böschung hoch und kollidierte oben mit der Randleitplanke und dem Wildschutzzaun der Autobahn. Darauf stürzte der VW Golf mehrere Meter zurück auf die Strasse und blieb auf dem Dach liegen.
Die Kantonspolizei Zürich hat am Mittwochvormittag (15.03.2023) die Zahlen der Verkehrsunfallstatistik 2022 präsentiert. Der Überblick des Kantons Zürich (inklusive Städte Zürich und Winterthur) im vergangenen Jahr zeigt, dass die Zahlen der Unfälle mit Sach- und Personenschaden im vergangenen Jahr leicht zugenommen haben.
Demgegenüber ging die Anzahl der im Strassenverkehr schwerverletzten und getöteten Personen im Fünfjahresvergleich zurück. Zu beachten gilt, dass die Bevölkerungszahl sowie der Fahrzeugbestand im Kanton Zürich leicht gestiegen sind. Rund dreiviertel aller schwerverletzten Personen waren sogenannte ungeschützte Verkehrsteilnehmende.
Auf der Köllikerstrasse in Gretzenbach hat sich am Dienstagabend, 14. März 2023, ein Selbstunfall mit einem Auto ereignet. Der Fahrzeuglenker wurde dabei leicht verletzt.
Gemäss einem durchgeführten Atemalkoholtest dürfte er das Auto in alkoholisiertem Zustand gelenkt haben.
Ein Fahrzeuglenker ist auf die Gegenfahrbahn geraten und in ein Auto geprallt. Dieses kippte zur Seite und kam auf dem Dach liegend zum Stillstand. Drei Personen wurden verletzt ins Spital eingeliefert.
An beiden Autos entstand Totalschaden.
Während der Fahrt ist in einem Auto ein Feuer ausgebrochen. Verletzt wurde niemand, am Fahrzeug entstand Totalschaden.
Der Brand führte zu Verkehrsbehinderungen im Feierabendverkehr.
Am Dienstag, 14. März 2023 um 11:50 Uhr fuhr ein Automobil, das von einem 40-jährigen Einwohner von Môtier/FR gelenkt wurde, auf der A5, Fahrbahn Lausanne.
Kurz vor dem gedeckten Einschnitt von Auvernier kam das Fahrzeug nach rechts ab, prallte gegen die rechte Wand des Einschnitts und kam einige Meter weiter auf dem Pannenstreifen zum Stehen.
Nach einer anspruchsvollen Ausbildung und nachdem sie ihre Prüfungen erfolgreich bestanden und ihren eidgenössischen Fachausweis erhalten haben, treten vier Frauen und sechsundzwanzig Männer am 1. März 2023 als Polizistinnen und Polizisten in die Reihen der Kantonspolizei ein.
Die Vereidigungszeremonie vor dem Staatsrat in corpore findet am Mittwoch, dem 15. März 2023, um 11.30 Uhr auf dem Hof von St. Peter vor der Kathedrale statt.
Am Montag, 13. März, gegen 22.15 Uhr, fuhr ein Auto, das von einem 44-jährigen Einwohner von Les Geneveys-sur-Coffrane gesteuert wurde, auf der Tendentenstrasse von Corcelles in Richtung Montmollin.
In einer Linkskurve setzte er zu einem Überholmanöver an.
Im Blog vom Vortag wurde ein ausführlicher Ausblick auf das ereignisreiche Wetter von heute Dienstag gemacht. Mittlerweile liegen die ereignisreichsten Stunden hinter uns, weshalb wir uns dem Rückblick widmen.
Die erste Kaltfront wartete mit einer frühsommerlich anmutenden Gewitterfront mit Starkregen und Sturmböen auf, die zweite Kaltfront brachte wiederum stürmischen Westwind, aber auch wieder kältere Luft mit Schnee bis gegen 1000 Meter.
Am Freitagmittag (10.03.2023) hat sich in Neuhausen am Rheinfall eine Frontalkollision zwischen zwei Autos ereignet. Personen wurden dabei keine verletzt.
An den beiden Unfallautos entstand Sachschaden in der Höhe von mehreren zehntausend Franken.
Am Montag (13.03.2023) kam es auf der Zürcher Strasse 41 zu einer Kollision zwischen einer Fussgängerin und einem Fahrzeug. Der Fahrzeuglenker entfernte sich kurz danach von der Örtlichkeit.
Die Fussgängerin zog sich Verletzungen am Bein zu.
Ein Mann in einem psychischen Ausnahmezustand hat sich komplett entblösst und lief nackt der Strasse entlang.
Bei der anschliessenden Polizeikontrolle verletzte er einen Polizisten durch einen Biss.
Am Montagabend, 13. März 2023, gegen 22:00 Uhr, musste die Feuerwehr Stützpunkt Schwyz an die Bahnhofstrasse in Seewen ausrücken.
Hausbewohner stellten Rauchgeschmack in der Wohnung fest und begaben sich zum Brandort.
Am Sonntag, 12.03.2023, kurz vor 11 Uhr, ereignete sich auf dem Bahnhofareal in Schwanden ein Körperverletzungsdelikt.
Ein 28-Jähriger verletzte aus noch ungeklärten Gründen mit einer zerbrochenen Flasche einen 40-jährigen Mann im Gesicht.
Heute Morgen, 14. März 2023, um kurz vor 6.30 Uhr fuhr der Lenker eines Personenwagens mit Urner Kontrollschildern aus dem Ruag-Parkplatz und beabsichtigte in die Umfahrungsstrasse abzubiegen.
Dabei übersah der 55-jährige Automobillenker, den auf dem Veloweg fahrenden Urner Fahrradfahrer, wobei es zur Kollision der beiden Fahrzeuge kam.
In Windisch kam es am Nachmittag zu einer Schussabgabe auf eine Frau. Die tatverdächtige Person ergriff die Flucht.
Am 14. März 2023, 13.30 Uhr kam es in Windisch zu einer Schussabgabe auf eine Frau in einem Auto. Die tatverdächtige Person ergriff die Flucht.
Auf der Autobahnraststätte St. Katharina auf der A14 bei Inwil hat die Luzerner Polizei einen bulgarischen Lieferwagen mit Anhänger kontrolliert. Die Fahrzeugkombination war stark überladen und wies weitere technische Mängel auf.
Die Weiterfahrt wurde untersagt.
Die Kantonspolizei Zürich ist für die Bevölkerung des Kantons rund um die Uhr im Einsatz. Die Kapo gliedert sich in verschiedene Hauptabteilungen und Kommandobereiche.
Die Aufklärung und Prävention von Straftaten sowie weitere Dienstleistungen für die Bürgerinnen und Bürger stehen bei der Arbeit im Vordergrund.
Seit Anfang Jahr sind im ganzen Kantonsgebiet erneut viele Diebstähle aus Fahrzeugen zu verzeichnen.
Die Kantonspolizei Thurgau bittet die Bevölkerung um Vorsicht.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.