Anlässlich des bevorstehenden Schulbeginns ruft die Neuenburger Polizei die Autofahrer zu erhöhter Vorsicht auf. Um die Sicherheit der Schülerinnen und Schüler zu gewährleisten, werden in der Woche von Montag, dem 24. April, bis Freitag, dem 28. April, verstärkt Geschwindigkeitskontrollen in der Umgebung der Collèges durchgeführt.
Am Montag, den 24. April 2023, werden die Schülerinnen und Schüler nach einer Ferienzeit wieder zur Schule gehen. Einige werden vielleicht die grundlegenden Sicherheitsregeln vergessen haben und könnten in der Nähe der Strassen abgelenkt oder sogar unvorsichtig sein.
Am Freitagmorgen ist es im steilen Gelände über der Calancastrasse zwischen der Abzweigung Castaneda und Molina zu einer Rutschung mit nachfolgendem Blocksturz gekommen.
Die Calancastrasse bleibt bis 16 Uhr für den Verkehr gesperrt. Es entstand ein geringer Sachschaden an der Strasse sowie an einem Personenwagen.
Heute stellte sich nach längerer Zeit im Alpenraum wieder Föhn ein. Der Föhn ist im April normalerweise ein häufiger Gast.
Im heutigen Meteoblog wird neben dem aktuellen Wetter die Häufigkeit des Föhns, der Süd- und Südwestlagen und des Südstaus im Jahresverlauf näher beschrieben.
Am vergangenen Wochenende besprayte eine zunächst unbekannte Täterschaft in Sempach mehrere Fassaden, Gebäudeteile und Mauern, unter anderem mit roten Herzen.
Die Luzerner Polizei konnte den mutmasslichen Täter vorläufig festnehmen. Die Untersuchung führt die Jugendanwaltschaft des Kantons Luzern.
Die Kantonspolizei Nidwalden ist für die öffentliche Sicherheit innerhalb des Kantons zuständig.
Zudem dient die Polizei als Anlaufstelle bei verschiedenen Anliegen und Problemen der Bevölkerung und steht für vielerlei Dienstleistungen bereit. Innerhalb der Dienstelle gibt es verschiedene Abteilungen.
Nach einer Auffahrkollision in Sitterdorf fuhr am Freitag eine beteiligte Person weiter, ohne sich um den Schaden zu kümmern.
Die Kantonspolizei Thurgau sucht Zeugen.
Heute Morgen ist die Kantonspolizei Freiburg wegen einer Vielzahl von Kellereinbrüchen im Stadtzentrum von Freiburg ausgerückt.
Die Polizei bittet um Zeugenhinweise.
Frau Holle ist nochmal aufgewacht! In den höheren Lagen des Misox wurden am Freitagmorgen (21.04.2023) über 50 Zentimeter Neuschnee gemessen.
In Teilen Graubündens und des Tessins ist es wegen des Schneefalls zu Verkehrsbehinderungen auf der A13 gekommen.
Am Donnerstagnachmittag (20.04.2023) gingen bei der Schaffhauser Polizei die Meldungen über einen Trickbetrug und einen versuchten Trickbetrug ein.
Sie bittet in diesem Zusammenhang die Bevölkerung insbesondere ältere Angehörige und Mitmenschen auf diese perfiden Maschen hinzuweisen, da Betrüger oftmals gerade die Hilfsbereitschaft von älteren Personen ausnützen.
Die Kantonspolizei Zürich präsentiert ein Foto.
Bei der Freigabe des Gubristtunnels an den Verkehr haben Fahrzeuge der Kantonspolizei Zürich sowie der zuständigen Feuerwehren (Dietikon und Opfikon) die erste Fahrt im neuen Tunnel vorgenommen.
Am Donnerstagmorgen, 20. April 2023, ist bei der Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden die Meldung über mehrere Einbruchdiebstähle in Kellerabteile in einem Mehrfamilienhaus in Herisau eingegangen.
In der Zeit vom Sonntag, 16. April 2023, bis Donnerstag, 20. April 2023, verschaffte sich eine unbekannte Täterschaft über die Tiefgarage Zugang zum Keller eines Mehrfamilienhauses in Herisau.
Gestern Abend geriet in einer Wohnung im Büttenenquartier in Luzern Kochgut in Brand.
Eine Person wurde durch den Rettungsdienst wegen eines gesundheitlichen Problems ins Spital gefahren.
Nachdem eine minderjährige Teenagerin aus Osteuropa in einem Bordell angetroffen wurde, erliess die Staatsanwaltschaft einen Haftbefehl wegen Verdachts auf Förderung der Prostitution bei Minderjährigen sowie möglicherweise qualifiziertem Menschenhandel gegen die Betreiberin.
Nach der Verhaftung durch die Kantonspolizei Aargau am Mittwoch stellte die Kantonale Staatsanwaltschaft gestern Antrag auf Untersuchungshaft gegen die 58-Jährige beim zuständigen Zwangsmassnahmengericht.
Ein alkoholisierter Autofahrer verursachte am Donnerstagabend in Münsterlingen einen Selbstunfall.
Der Mann blieb unverletzt, sein Führerausweis wurde aberkannt.
Im Massnahmenzentrum Uitikon kommt es zu einem Leitungswechsel: Der Psychologe Carmelo Campanello löst Gregor Tönissen ab, der in Pension geht.
Das Massnahmenzentrum Uitikon (MZU) ist die Zürcher Massnahmen-Einrichtung für straffällige männliche Jugendliche und junge Erwachsene im Alter von 16 bis 25 Jahren.
Am Donnerstagnachmittag (20.04.2023) hat sich beim Zollamt Thayngen eine Kollision zwischen einem Lieferwagen und einem Auto ereignet. Personen wurden dabei keine verletzt.
An den beiden Unfallfahrzeugen entstand jedoch Sachschaden.
Trotz durchwachsenem Wetter erfolgte gestern Morgen im Driving Graubünden der Saisonstart mit einem Fahrsicherheitskurs.
Unter unserem Patronat werden dort auch heuer wieder Fahrkurse angeboten.
Wir geben auf diesem Account einen Einblick in unseren Polizeialltag, beantworten Fragen zu der Rekrutierung, Ausbildung oder unserem Beruf.
Vorbeischauen lohnt sich!
Ende März wurde am Brunnenweg in Laufen BL ein Einbruch in ein Einfamilienhaus verübt.
Die Polizei Basel-Landschaft konnte in der Folge zwei mutmassliche Einbrecherinnen und einen mutmasslichen Einbrecher festnehmen.
In den Nächten vom Montag, 24. auf Dienstag, 25. April sowie Dienstag, 25. auf Mittwoch, 26. April 2023 sind auf der A2 zwischen Wassen und Göschenen Markierungsarbeiten vorgesehen.
Die Arbeiten werden zwischen 22.00 und 4.00 Uhr ausgeführt. Der Verkehr auf der Nationalstrasse A2 wird ab Wassen bis Göschenen auf die Kantonsstrasse umgeleitet. Die Arbeiten sind witterungsabhängig.
Am Sonntag, 16.04.2023, um 05:43 Uhr, kollidierte ein Personenwagen in der Hammerstrasse auf Höhe der Liegenschaft Nr. 24 mit einer abgestellten Flachmulde, wodurch am Fahrzeug ein grösserer Sachschaden entstand.
Bei dem Unfall wurde eine Mitfahrerin leicht verletzt. Der Unfallhergang ist noch nicht restlos geklärt.
Infolge der ungewissen Wetterprognose und der anhaltend tiefen Temperaturen muss der geplante Belagseinbau auf der Ibergereggstrasse zwischen Stalden und Windstock verschoben werden.
Für den Deckbelagseinbau ist es notwendig, dass relativ trockenes Wetter herrscht und der Untergrund eine gewisse Grundwärme aufweist.
Geht es um die Aufklärung schwerer Straftaten, die Sicherheit auf den Strassen des Kantons oder einen Einbruch, sind die Bediensteten der Kantonspolizei Aargau zur Stelle. Engagiert und kompetent setzen sich die Mitarbeitenden zu jeder Zeit für die Sicherheit der Bevölkerung ein.
Die Aargauer Polizei gliedert sich in sechs verschiedene Abteilung, die unter der Führung des Polizeikommandanten sowie sechs Abteilungschefs stehen.
Gestern hat im Polizei- und Justizzentrum PJZ erneut eine Blutspendeaktion der Kantonspolizei Zürich stattgefunden.
Insgesamt liessen sich 81 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für einen guten Zweck piksen. Die Blutspendeaktion, die durch das Blutspende SRK Zürich durchgeführt wurde, stand unter dem Motto "Zeig was in dir steckt!".
Am Donnerstagmorgen (20.04.2023) hat die Kantonspolizei Zürich im Auftrag der Eigentümerin ein besetztes Waldgebiet geräumt.
Mehrere Personen werden wegen diverser Verstösse verzeigt. Zwei Frauen und ein Mann wurden festgenommen.
Von Mitte August 2023 bis Ende April 2024 plant die Stadt Zürich auf der Bellerivestrasse einen Verkehrsversuch.
Am Donnerstagabend teilte Stadträtin Karin Rykart an einem Informationsanlass den Betroffenen mit, unter welchen Bedingungen der Versuch abgebrochen würde.
Am frühen Donnerstag hat die Kantonspolizei Graubünden auf der Julierstrasse in Rona ausserorts eine Geschwindigkeitskontrolle durchgeführt.
Ein Automobilist wurde als Raser vom Messgerät erfasst.
Die Kantonspolizei Zürich hat am Mittwochnachmittag (19.4.2023) an diversen Orten im Kanton Zürich Verkehrskontrollen durchgeführt.
Der Fokus ist dabei mehrheitlich auf den Zweiradverkehr gelegt worden.
Zwischen Montag (10.04.2023) und Donnerstag (13.04.2023) hat eine unbekannte Täterschaft in Neuhausen am Rheinfall mehrere Gartenmöbel in den Rhein geworfen.
Bei ihren Ermittlungen hat die Schaffhauser Polizei weitere Verunreinigungen im Naherholungsgebiet am Rheinufer feststellen müssen und bittet in diesem Zusammenhang die Bevölkerung um Meldungen.
Gestern Vormittag ereignete sich auf der Kantonsstrasse in Buchrain eine Kollision zwischen zwei Personenwagen. Eine Person verletzte sich leicht und wurde ins Spital gefahren.
Der Unfall führte zu Rückstau.
Am Mittwochabend, 19. April 2023, ist es in Schwellbrunn zu einem Selbstunfall mit einem Personenwagen gekommen.
Der Lenker blieb unverletzt. Am Auto entstand Totalschaden.
Die Kantonspolizei Zürich hat am Donnerstagmorgen (20.04.2023) in Rümlang ein von Aktivisten besetztes Waldgebiet im Auftrag der Waldeigentümerin geräumt.
Mehrere Personen werden wegen diverser Verstösse verzeigt. Zwei Frauen und ein Mann wurden festgenommen.
Gestern Nachmittag fand in Paradiso in einem stillgelegten Hotelgebäude eine ordentliche Übung der Kantonspolizei statt.
Während der Übung stiegen etwa zehn Minderjährige illegal durch ein Terrassenfenster in das Gebäude ein.
Das gestern an dieser Stelle erwähnte Höhentief bestimmte heute das Wetter in der Schweiz.
Dabei haben auf der Alpennordseite und auf der Alpensüdseite verschiedene Hebungsprozesse zu Niederschlag geführt.
Das Ristorante-Pizzeria il Sogno in Affoltern am Albis bietet beliebte italienische und indische Gerichte.
Hier kommt jeder auf seine Kosten und kann nach seinem Geschmack geniessen!
Am Mittwochabend, 19. April 2023, hat sich in Thal (Gemeindegebiet Wolfhalden) ein Selbstunfall mit einem Personenwagen ereignet. Beim Lenker wurden Alkoholsymptome festgestellt.
Der Führerausweis wurde abgenommen. Der Lenker blieb unverletzt.
In Olten hat eine unbekannte Täterschaft in der Nacht auf Donnerstag das Zahlterminal bei einer Tankstelle aufgebrochen.
Trotz unverzüglich eingeleiteter Fahndung gelang der Täterschaft die Flucht. Die Polizei sucht Zeugen.
Ein junger E-Scooter-Fahrer hat einen älteren Mann auf dem Trottoir erfasst. Der 80-Jährige wurde verletzt.
Die Polizei ruft die Regeln für Trendfahrzeuge in Erinnerung.
Seit Donnerstagmorgen sind der Einsatzleitzentrale der Kantonspolizei Graubünden mehrere Dutzend sogenannte Schockanrufe gemeldet worden.
Hinter den Anrufen stecken Betrügerinnen und Betrüger.
Ein historisches Foto wird von der Kantonspolizei Zürich präsentiert.
1903 wurde das eidgenössische Turnfest auf dem Areal der Militärkaserne Zürich, neben der Polizeikaserne der Kantonspolizei Zürich, durchgeführt.
Letzte Woche konnte die Luzerner Polizei einen mutmasslichen Betrüger festnehmen. Er dürfte Mitglied einer Gruppierung sein, welche mit Telefonbetrügen ältere Menschen zu Bargeldübergaben drängen.
Die Polizei warnt vor Telefonbetrügern.
Der Regierungsrat hat Daniela Kramer als neue Leiterin des Gemeindeamtes gewählt. Die verwaltungserfahrene Kaderfrau ist zurzeit Departementssekretärin im Gesundheits- und Umweltdepartement der Stadt Zürich.
Sie übernimmt die neue Aufgabe im Herbst 2023 von Arthur Helbling, welcher das Gemeindeamt seit 2007 geleitet hat und jetzt altershalber zurücktritt.
Ab kommenden Montag, 24. April 2023, wird die Polizei Basel-Landschaft bis Mitte Juni die bekannte und beliebte „Praktische Verkehrsschulung“ in den Gemeinden der oberen Kantonshälfte durchführen.
Rund 1500 Schülerinnen und Schüler der fünften Primarklassen profitieren in den nächsten Wochen von dieser Instruktion.
Regierungsrat Xaver Schuler, Vorsteher des Sicherheitsdepartementes, hat auf Antrag des Polizeikommandos Andrea Senn per 1. November 2023 zur neuen Chefin Recht ernannt.
Sie wird Nachfolgerin von Oberst Bruno Suter, welcher per 1. Februar 2023 zum neuen Kommandanten gewählt wurde.
Die Kantonsstrasse Leissigen-Aeschi überquert den Eybach beim Ortseingang Leissigen. Diese Eybach-Brücke beim Halbanschluss Leissigen-Ost der N8 ist sanierungsbedürftig. Die Arbeiten dauern vom 24. April bis Oktober 2023.
Der Verkehr wird dabei wechselseitig und einspurig mittels einer Lichtsignalanlage geführt.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.