Die Kantonspolizei Nidwalden ist für die öffentliche Sicherheit innerhalb des Kantons zuständig.
Zudem dient die Polizei als Anlaufstelle bei verschiedenen Anliegen und Problemen der Bevölkerung und steht für vielerlei Dienstleistungen bereit. Innerhalb der Dienstelle gibt es verschiedene Abteilungen.
Heute Dienstag, 7. Februar 2023, um kurz nach 03.00 Uhr, fuhr der Lenker eines Personenwagens mit Deutschen Kontrollschildern vom Flüelertunnel Richtung Autobahn A2.
Kurz nach dem Kreisel Flüelen fuhr der 54-Jährige aus unbekannten Gründen über die doppelte Sicherheitslinie auf die Gegenfahrbahn.
Ein Unbekannter entriss am späten Nachmittag einer Fussgängerin die Handtasche. Der Täter konnte trotz Fahndung flüchten. Das Opfer wurde leicht verletzt.
Die Kantonspolizei sucht Augenzeugen.
Ein mit einem Schlagstock bewaffneter Mann versuchte am Montagabend einen Tankstellenshop in Arbon zu überfallen.
Die Kantonspolizei Thurgau sucht Zeugen.
Am Samstag ist es in der Gemeinde Malters zu einer Gewässerverschmutzung gekommen. Diese führte dazu, dass im Mühlekanal auf einer Länge von 850 Metern sämtliche Lebewesen, darunter rund 300 Fische und 250 Steinkrebse verendet sind.
Die Ursache der Verschmutzung ist derzeit unbekannt.
Die Kantonspolizei Thurgau hat am Montag bei der Autobahnausfahrt Matzingen einen fahrunfähigen Autofahrer aus dem Verkehr gezogen.
Dem 25-Jährigen wurde der Führerausweis abgenommen.
Zwischen 2016 und 2022 war der Fahrraddieb in der Gegend des Bahnhofs von Martinach aktiv. Der 52-jährige Neuenburger mit Wohnsitz im Kanton Waadt wurde nun von der Walliser Staatsanwaltschaft wegen mehr als fünfzig Fahrraddiebstählen verurteilt.
Die Kantonspolizei hatte in Zusammenarbeit mit der Stadtpolizei Martinach Ermittlungen zu zahlreichen Fahrraddiebstählen am Bahnhof von Martinach durchgeführt.
Ende Dezember gingen zwei Männer im Zug einen Fahrgast an. Dabei wurde er durch eine Flasche verletzt. Eine Frau, die schlichten wollte, zog sich ebenfalls erhebliche Verletzungen zu.
Weil die genauen Umstände trotz aller Ermittlungen noch unklar sind, sucht die Polizei weitere Augenzeugen.
Eine unbekannte Täterschaft hat in der Nacht von Sonntag auf Montag, 5. / 6. Februar 2023, in einer Bankfiliale in Laufen BL eine geringe Menge Buttersäure ausgeschüttet. Dies führte zu einer starken Geruchsbelästigung im Gebäude. Personen wurden keine verletzt.
Die Polizei sucht Zeugen.
Im Zusammenhang mit der Auseinandersetzung in Biel vom Samstagabend, bei der eine Person schwer verletzt wurde, ist am Sonntagabend ein mutmasslicher Täter vorläufig festgenommen worden.
Die Ermittlungen dauern an.
Am Montag, 6. Februar, um 08:15 Uhr, fuhr ein Auto, das von einem 22-jährigen Einwohner von Boudevilliers gelenkt wurde, auf der AR N20, chaussée La Chaux-de-Fonds.
Kurz vor der Nische C4 kam es zu einer Kollision mit einem Fahrzeug, das von einem Einwohner von Fleurier gelenkt wurde und verkehrsbedingt angehalten hatte.
Die Staatsanwaltschaft und die Kantonspolizei melden, dass es am 05.02.2023, kurz nach 04:00 Uhr, im Corso San Gottardo in Chiasso zu einer Auseinandersetzung zwischen zwei Personen gekommen ist.
Nach einer ersten Rekonstruktion und aus Gründen, die noch zu klären sein werden, erlitt ein 34-jähriger italienischer Staatsbürger mit Wohnsitz in Italien bei der Auseinandersetzung Verletzungen, die einen Krankenhausaufenthalt erforderlich machten.
Am Sonntag, den 5. Februar 2023, ereignete sich in St-Sulpice ein Verkehrsunfall, an dem ein Fussgänger beteiligt war.
Die Polizei bittet um Zeugenhinweise.
Am Sonntag, den 5. Februar 2023 um 21:04 fuhr eine 25-jährige Einwohnerin von Besançon auf der Route de la Tourne in Richtung Le Locle.
Auf der Höhe von Les Attis in einer Linkskurve rutschte ihr Auto nach rechts und landete auf dem Dach in einem Feld.
Am Sonntag, den 05. Februar 2023, gegen 21:45 Uhr, ereignete sich im Dorf St-Brais ein Verkehrsunfall.
Auf der schneebedeckten und besonders rutschigen Strasse rutschte ein Lenker, der von St-Brais in Richtung Delémont unterwegs war, mit der linken Front seines Fahrzeugs aus und prallte gegen die linke Front des korrekt entgegenkommenden Fahrzeugs.
Am Sonntag, 5. Februar um 17:50 Uhr fuhr ein Auto, das von einem 38-jährigen Einwohner von La Chaux-de-Fonds gesteuert wurde, auf der Rue du Progrès in La Chaux-de-Fonds.
Auf der Höhe der Hausnummer 4 verlor er die Kontrolle über sein Fahrzeug und krachte in das Gebäude.
Am Sonntag, 5. Februar, um 17:40 Uhr, fuhr ein Auto, das von einem 20-jährigen Einwohner von Thielle gesteuert wurde, von La Chaux-de-Fonds nach La Vue-des-Alpes.
Auf der Höhe der Kurve von La Motte kam es zu einer Kollision mit dem entgegenkommenden Auto, das von einem 55-jährigen Mann aus Le Noirmont gesteuert wurde.
Dank den meist trockenen Tagen im Oberengadin hat sich auf dem Silser- und Silvaplanersee Schwarzeis gebildet. Ein Phänomen, dass im kalten und relativ Niederschlagsarmen Hochtal ab und an auftritt.
Aufgrund der milden Vormonate ist das Schwarzeis dieses Jahr aber später als üblich zu beobachten.
In der Nacht vom Sonntag, 05.02.2023 auf Montag, 06.02.2023 wurden im Dorfzentrum von Sarnen mehrere Einbrüche und Einbruchsversuche in verschiedene Geschäftslokalitäten und dem provisorischen Gemeindehaus verübt.
Zwischen Sonntag, 05.02.2023, 20.00 Uhr und Montag, 06.02.2023, 06.30 Uhr versuchte eine unbekannte Täterschaft im Dorfzentrum von Sarnen in verschiedene Geschäftslokalitäten einzubrechen.
In Biberist ist es der Kantonspolizei Solothurn in der Nacht auf Montag, 6. Februar 2023 gelungen, zwei mutmassliche Diebe anzuhalten.
Diese werden verdächtigt, Diebstähle bzw. versuchte Diebstähle aus parkierten Autos begangen zu haben.
Kinder müssen während der Fahrt in einem Fahrzeug ausreichend gesichert sein.
Je nach Alter, Gewicht oder Grösse variieren die vorgesehenen Kindersitze.
Polizei.news freut sich über eine Partnerschaft mit Yvonne Theile's Bonboniere als „Gold Sponsor 2023/2024/2025“.
Yvonne Theile's Bonboniere unterstützt mit grosser Freude die Polizei bei ihrer wichtigen Arbeit – sei es bei Vermisstensuchen und Fahndungen, der Präventionsarbeit, Verkehrssicherheit oder vielem mehr.
Am Sonntag, 5. Februar 2023, konnte die Rega mit Unterstützung von zwei Bergrettern drei Alpinisten in der Nähe des Eigers trotz schlechten Wetters retten.
Die anspruchsvolle Rettungsaktion gelang dank des Zusammenspiels zwischen der Rega-Einsatzzentrale, den Bergrettern und den Helikopter-Crews der Basen Wilderswil und Zweisimmen.
Die Kantonspolizei Nidwalden ist für die öffentliche Sicherheit innerhalb des Kantons zuständig.
Zudem dient die Polizei als Anlaufstelle bei verschiedenen Anliegen und Problemen der Bevölkerung und steht für vielerlei Dienstleistungen bereit. Innerhalb der Dienstelle gibt es verschiedene Abteilungen.
Am 4. Februar 2023 wurde die Kantonspolizei über ein Verschwinden eines 53-jährigen Mannes informiert.
Nach einer intensiven Suchaktion der Kantonspolizei in Zusammenarbeit mit der Kantonalen Walliser Rettungsorganisation wurde der Betroffene am 6. Februar 2023 auf dem Gemeindegebiet von St. Niklaus tot aufgefunden.
Auf der Rämslistrasse ist ein Fahrzeug von der Strasse abgekommen, in einen Randleitpfosten geprallt und in das Wiesland gerutscht.
Verletzt wurde niemand.
Bei der Kollision zwischen einem Auto und einer Zugskomposition der Frauenfeld-Wil-Bahn wurde am Montag in Frauenfeld der Autofahrer leicht verletzt.
Die Zugstrecke war kurzzeitig unterbrochen, es wurden Ersatzbusse eingesetzt.
Eine unbekannte Täterschaft hat in der Nacht von Sonntag auf Montag, 5. / 6. Februar 2023, in einer Bankfiliale in Liestal BL eine geringe Menge Buttersäure ausgeschüttet. Dies führte zu einer starken Geruchsbelästigung im und um das Gebäude.
Personen wurden keine verletzt. Die Polizei sucht Zeugen.
In Herisau ist es am Samstag, 17. Dezember 2022 zu einem Raubüberfall gekommen. Zwischenzeitlich konnte der Raub durch die Kantonspolizei in Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft geklärt werden.
Der im Verlauf der eingeleiteten Ermittlungen verhaftete, 41-jährige Mann hat gestanden, den Überfall begangen zu haben.
Aktuell bis voraussichtlich im Herbst 2023 werden Instandsetzungsarbeiten beim Lopperviadukt ausgeführt. Dazu gehören die Erneuerung des Belages und der Brückenabdichtungen sowie die Instandsetzung der Fahrbahnübergänge.
Letzteres erfordert das Abtragen der bestehenden Fahrbahnübergangskonstruktionen mittels Wasserhöchstdruck.
Am Montag, 13. Februar 2023, beginnen die Instandsetzungsarbeiten im Autobahnabschnitt zwischen Amsteg und Göschenen.
Von den diesjährigen Arbeiten betroffen ist die Fahrbahn in Richtung Norden.
Das Mechanisierte Bataillon 14 (Mech Bat 14) beginnt im 2023 seinen Wiederholungskurs erstmals mit einer Mobilisierungsübung. Die rund 650 Angehörigen der Armee (AdA) rücken via ÖV ein und rüsten sich im Bereitstellungsraum Kasernenareal in Basel aus.
Darauf folgt ein von Tambouren begleiteter Marsch der AdA von der Kaserne zum Marktplatz. Dort findet die Standartenübernahme im Rahmen einer würdigen und bevölkerungsnahen Zeremonie statt.
Dieser Tage haben auch im Kanton Basel-Stadt zahlreiche vorwiegend ältere Personen so genannte „Schockanrufe“ erhalten. In einem Fall gelang es den Tätern, einer Rentnerin Bargeld und Schmuck im Wert von rund einer Million Franken abzunehmen.
In einem anderen Fall ergaunerten die Täter mit dieser perfiden Betrugsmasche Bargeld in der Höhe von rund 500'000 Franken.
Am Sonntag (05.02.2023), kurz nach 11 Uhr, hat sich auf der Wilerstrasse ein Autounfall ereignet. Ein 85-jähriger Autofahrer übersah auf einem Fussgängerstreifen einen Fussgänger und erfasste diesen.
Der Mann wurde unbestimmt verletzt.
Am Sonntag (05.02.2023), kurz vor 17 Uhr, ist es auf der Hulfteggstrasse vor der Passhöhe zu einem Autounfall gekommen.
Ein 36-jähriger Mann prallte mit seinem Auto auf der vereisten Strasse in ein entgegenkommendes Auto, welches infolge von der Strasse abkam. Drei Personen wurden leicht verletzt.
In der Zeit zwischen Samstagabend und Sonntagmittag (05.02.2023) hat sich an der Kniestrasse eine unbekannte Täterschaft auf unbekannte Weise Zugang zu einem Mehrfamilienhaus verschafft.
Im Haus brach sie gewaltsam in Büroräumlichkeiten ein.
In der Zeit zwischen Samstagmorgen und Montagmorgen (06.02.2023) hat sich eine unbekannte Täterschaft Zugang zu einem Betrieb an der Lochrietstrasse verschafft.
Sie durchsuchte die Büros und stahl mehrere tausend Franken Bargeld.
Am Sonntagnachmittag (05.02.2023), um 17:15 Uhr, haben sich auf der Wildhauserstrasse gleich zwei Unfälle ereignet.
In einem Fall wurde eine Frau leicht verletzt.
Auf der Autobahn A13 ist es am Sonntagabend nach einem Überholmanöver zu einer Kollision gekommen. Eine Fahrzeuglenkerin oder ein Fahrzeuglenker fuhr nach der Kollision weiter.
Die Kantonspolizei Graubünden sucht Zeugen.
Am Donnerstagabend (02.02.2023) hat sich in der Stadt Schaffhausen eine Streifkollision zwischen einem Sattelschlepper und einem Auto ereignet.
Personen wurden dabei keine verletzt.
Die Betrüger kontaktieren die potentiellen Opfer per WhatsApp-Anruf und geben sich als Mitarbeiter des für die Opfer zuständigen Telefonproviders aus. Den Opfern werden dabei fadenscheinige Gründe für den Anruf vorgegaukelt.
Dabei sollen die Opfer dazu gebracht werden, die Ihnen per SMS zugeschickten Sicherheitscodes an die Betrüger weiterzugeben. Im Anschluss greifen die Betrüger auf den Account der Opfer zu und tätigen Einkäufe per Telefonrechnung.
Die Verkehrsbetriebe Zürich (VBZ) beteiligen sich mit einem Bus an der städtischen Kampagne „Zürich schaut hin“. Diese richtet sich gegen sexuelle Belästigung im öffentlichen Raum.
Der Bus, ganz im Kleid der Kampagne, verkehrt ab morgen Dienstag während einem Jahr auf der Linie 31 zwischen Altstetten und Witikon.
Am Samstagmorgen, 4. Februar 2023, wurde im Kreis 1 in ein Fahrzeug eingebrochen.
Die Stadtpolizei Zürich konnte mit technischer Hilfe die drei mutmasslichen Täter festnehmen.
Alexandra Horvath hat sich entschlossen, sich beruflich neu zu orientieren.
Der Kanton Appenzell Ausserrhoden betreibt in Niederteufen die Strafanstalt Gmünden sowie das kantonale Gefängnis.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.