Beim Anschluss Reiden auf der Autobahn A2 kam es heute Mittag zu einem massiven Auffahrunfall. Zwei Personen mussten hospitalisiert werden.
Der Verkehr musste für rund 1 ¾ Stunden von der Autobahn abgeleitet werden.
Am Mittwoch (25.1.2023) hat sich um 11:25 Uhr auf der Emserstrasse ein Selbstunfall ereignet.
Bei der heftigen Kollision wurde der Autolenker schwer verletzt.
Heute gegen Mittag wurde ein 7-jähriges Kind in Châtel-St-Denis von einem Auto erfasst. Er wurde schwer verletzt und mit einem Krankenwagen in ein Spital gebracht.
Eine Untersuchung wurde eingeleitet.
Am frühen Dienstagnachmittag (24.01.2023) hat sich ein Alleinunfall im Freudental auf der gesperrten Strasse zu Büttenhardt ereignet.
Es wurde niemand verletzt, am Auto entstand Sachschaden.
Ende Dezember verursachte eine unbekannte Täterschaft auf dem Schulareal Spiegelfeld in Binningen BL einen hohen Sachschaden. Unter anderem wurden mehrere Wände versprayt.
Die Polizei Basel-Landschaft konnte inzwischen mehrere Personen ermitteln.
Bei einem Messerangriff in Neuhausen am Rheinfall ist am Montagabend (23.01.2023) eine Frau verletzt worden.
Der mutmassliche Täter konnte am Dienstagabend (24.01.2023) im Kanton Zürich verhaftet werden.
Am Dienstagabend ist auf der Hauptstrasse in Thusis eine Automobilistin mit einem Fussgänger kollidiert.
Der Fussgänger zog sich beim Unfall mehrere Brüche zu.
Am Mittwochmittag, 25. Januar 2023, kurz vor 12.00 Uhr, kam es in der Verzweigung Redingbrücke/Birseckstrasse in Birsfelden BL zu einem Selbstunfall, wobei ein Personenwagenlenker frontal mit einer Hausmauer kollidierte.
Der unfallverursachende Personenwagenlenker wurde dabei verletzt.
Der Bundesrat hat in seiner Sitzung vom 25. Januar 2023 die revidierten Weisungen über die Organisation der sicherheitspolitischen Führung des Bundesrates sowie das Mandat des Sicherheitsausschusses gutgeheissen.
Durch diese Anpassungen wird die Arbeitsweise des Sicherheitsausschusses des Bundesrates effizienter gestaltet, die Kerngruppe Sicherheit gestärkt und die Zusammenarbeit zwischen den beiden Gremien optimiert. Sie treten auf den 1. März 2023 in Kraft.
Dann komm an unseren Informationsanlass vom 10.02.2023, 19:00 Uhr.
Dich erwarten spannende Informationen rund um den Polizeiberuf, du kannst erste "Polizeiluft" schnuppern und deine offenen Fragen vor Ort klären.
Gestern Abend kam es in Sévaz zu einem Verkehrsunfall, wobei sich der Fahrer eines Elektrotrottinets verletzte. Die Route d’Estavayer war während einer Stunde nur einspurig befahrbar.
Die Polizei untersucht den Vorfall.
Die Fasnacht steht in der Zentralschweiz vor der Tür. Dass an diversen Veranstaltungen auch Alkohol konsumiert wird, gehört schon fast dazu, denken Sie aber daran: „Wer trinkt, fährt nicht.“
Zahlreiche Veranstaltungen wie Fasnachtsumzüge, Maskenbälle, Guggenkonzerte, usw. werden an den kommenden Wochenenden sowie während den Haupttagen der Fasnacht ab dem Schmutzigen Donnerstag in der ganzen Zentralschweiz für gute Stimmung sorgen.
Das Kontrollschild SG 4 hat einen neuen Besitzer. Der Vertrag mit dem Höchstbietenden wurde aufgelöst, weil die Zahlung nicht erfolgte.
Nun geht die Nummer an die Person mit dem zweithöchsten Angebot im Umfang von 179'600 Franken.
Die Kantonspolizei Zürich hat vergangene Woche drei Jugendliche im Zusammenhang mit einem Brand in einem leerstehenden Einfamilienhaus in Adliswil (Polizei.news berichtete) verhaftet.
Ermittlungen der Kantonspolizei Zürich führten am Donnerstag (19.1.2023) zur Verhaftung eines 13-jährigen Eritreers durch die Stadtpolizei Zürich. Am Samstag verhaftete die Kantonspolizei zwei weitere Jugendliche aus der Schweiz im Alter von 12 und 16 Jahren.
Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 25. Januar 2023 das Generelle Projekt für den Bau des Autobahnanschlusses Witen mit Zubringer an die Autobahn A1 in St. Gallen genehmigt.
Das Bauwerk ermöglicht die direkte Anbindung der Region Rorschach an die A1. Die Kosten belaufen sich auf rund 100 Millionen Franken.
Am Mittwoch, 25. Januar 2023, durchsuchte die Stadtpolizei Zürich eine als besetzt gemeldete Liegenschaft an der Kasernenstrasse 25.
In der Liegenschaft befanden sich keine Personen.
Insbesondere in der dunkleren Jahreszeit ist es für die Sicherheit im Strassenverkehr wichtig, dass sich die Verkehrsteilnehmenden gegenseitig sehen können.
Tragen Sie, wenn Sie Velo- und Motorrad fahren oder wenn Sie zu Fuss unterwegs sind, helle oder reflektierende Kleidung und bringen Sie an Zweirädern zusätzlich entsprechende Reflektoren an.
Gleich nördlich der Verzweigung Wankdorf überquert die A1 auf zwei Brücken das Worblental. Diese Brücken werden in den nächsten Jahren umfassend saniert. Die Hauptarbeiten starten Mitte April 2023 und dauern bis ca. September 2025.
Im Vorfeld werden verschiedene Vorbereitungsarbeiten durchgeführt.
Am Mittwoch, 25. Januar 2023, haben Einsatzkräfte der Kantonspolizei Basel-Stadt eine besetzte Liegenschaft an der Hardstrasse geräumt.
Der Hausbesitzer hatte zuvor einen Strafantrag gestellt.
Am frühen Dienstagabend (24.01.2023) hat sich in Hemishofen ein Alleinunfall mit einem Auto ereignet.
Personen wurden dabei keine verletzt. Am Unfallauto entstand Totalschaden.
Am Montagabend (16.01.2023) haben drei vorerst unbekannte, vermummte Personen an der Spitalgasse zwei Männer überfallen.
In der Zwischenzeit konnten drei jugendliche Schweizer als Täter ermittelt werden.
Am Dienstag vor einer Woche (17.01.2023), um 18:40 Uhr, ist es auf der Bahnhofstrasse zu einem Zusammenprall zwischen zwei Autos gekommen. Eine unbekannte Person fuhr davon ohne sich um die Schadenregulierung zu kümmern.
Es entstand Sachschaden im Wert von mehreren tausend Franken. Die Kantonspolizei St.Gallen sucht Zeugen.
Am Dienstag (24.01.2023), um 21:35 Uhr, ist es auf der Autobahn A13 zu einem Auffahrunfall zwischen zwei Autos gekommen.
Ein 53-jähriger Mann wurde dabei leicht verletzt. Er suchte selbstständig einen Arzt auf. Eine 42-jährige Frau verliess die Unfallörtlichkeit, ohne sich um die Schadenregulierung oder den verletzten Mann zu kümmern.
Am Dienstag (24.01.2023), kurz nach 17:35 Uhr, ist es auf der St.Gallerstrasse zu einem Zusammenprall zwischen einem Auto und einem Fussgänger gekommen.
Ein 89-jähriger Mann wurde dabei unbestimmt verletzt und musste vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Die Kantonspolizei Solothurn führt auch in diesem Jahr in Breitenbach, Olten und Solothurn Informationsanlässe über den Polizeiberuf durch. Polizistinnen und Polizisten ermöglichen vielseitige Einblick in ihren Arbeitsalltag und beantworten Fragen rund um die Ausbildung.
Kaum ein Beruf ist so abwechslungsreich und vielseitig wie derjenige als Polizistin / als Polizist. Gleichzeitig sind der Beruf und die Ausbildung auch sehr anspruchsvoll.
Am Mittwoch, 1. Februar 2023, finden in der ganzen Schweiz die jährlichen Sirenentests „Allgemeiner Alarm“ um 13.30 und 13.45 Uhr sowie der „Wasseralarm“ um 14.15 und 15.00 Uhr statt.
Diese Sirenentests dienen einerseits der Überprüfung der technischen Funktionsbereitschaft der Sirenen und andererseits der Bevölkerung zum Kennenlernen der unterschiedlichen Alarmsignale, mit denen die Bevölkerung bei akuter Gefahr alarmiert wird.
Ein 45-Jähriger kollidierte am Dienstagvormittag mit einem Pfosten der Lichtsignalanlage. Der Lenker wurde dabei leicht verletzt.
Kurz vor 09.30 Uhr am 24. Januar 2023, fuhr ein 45-jähriger BMW-Lenker in Aarburg Richtung Olten. Nach Ausfahrt aus dem Festungstunnel hatte der Fahrer einen Sekundenschlaf und kollidierte darauf mit dem Pfosten der Lichtsignalanlage.
Die Zuger Polizei hat in einer Wohnung eine Hanf-Indooranlage ausgehoben. Der Betreiber muss sich vor der Justiz verantworten.
Die Anlage wurde fachgerecht entsorgt.
In der Nacht zum Mittwoch bedrohte und bespuckte ein 37-jähriger Mann in Felben-Wellhausen Einsatzkräfte der Kantonspolizei Thurgau.
Verletzt wurde niemand, der Mann wurde festgenommen.
Am Dienstag, den 24. Januar 2023, ereignete sich gegen 16:15 Uhr ein Verkehrsunfall bei der Ausfahrt der Autobahn, Fahrbahn Frankreich, auf der Höhe der Route de l'Europe in Boncourt.
Ein Autofahrer, der am Steuer eines Personenwagens unterwegs war, kam aus einem Grund, den die Ermittlungen noch klären müssen, nach dem Zedent de passage der Autobahnausfahrt vom Kurs ab, überquerte eine durchgezogene Linie und prallte mit seiner linken Front in die linke Flanke eines Fahrzeugs, das in entgegengesetzter Richtung unterwegs war.
Am Dienstag, 24. Januar um 14:40 Uhr fuhr ein schwerer Sattelschlepper, der von einem 28-jährigen Mann aus Birr/AG gelenkt wurde, auf der linken Spur der A5, Fahrbahn Biel.
Im Osttunnel, unter der Stadt Neuenburg, kam es beim Wiedereinscheren zu einer Kollision mit einem Auto, das von einem 30-jährigen Mann aus Boudry gelenkt wurde und auf der rechten Spur fuhr.
Wie die Kantonspolizei mitteilt, brach gestern kurz nach 11:30 Uhr in einem Haus in Avegno ein Feuer aus.
Es handelt sich um dasselbe Gebäude, in dem sich im April 2022 ein blutiger Zwischenfall ereignete [Polizei.news berichtete].
Am Dienstag, den 24. Januar 2023, brach in einem Gebäude an der Rue du Parc in La Chaux-de-Fonds ein Brand aus.
Das Gebäude konnte evakuiert werden und es gab keine Verletzten. Der Schaden ist jedoch beträchtlich.
In diesem Blog werfen wir einen Blick zurück und stellen Ihnen einige ausgewählte Schlaglichter aus der Geschichte der Meteorologie vor.
Denn: Wie das Wetter ist und wird hat die Menschheit schon immer interessiert.
Vereisung ist in der Luftfahrt ein wichtiges Thema. Setzt an einem Luftfahrzeug Eis an, so hat dies Auswirkungen auf das Flugverhalten, ja es kann die Flugfähigkeit sogar stark einschränken.
Doch wann entsteht Eis an Flugzeugen? Und was lässt sich gegen diese Gefahr tun?
Am Montagabend, 23. Januar 2023, ist es in Heiden zu einem Verkehrsunfall zwischen zwei Fahrzeugen gekommen.
Beide Lenker blieben unverletzt, es entstand jedoch hoher Sachschaden.
Seit Mitte Januar 2023 sind bei der Schaffhauser Polizei vermehrt Paketdiebstähle in der Stadt Schaffhausen zur Anzeige gebracht worden.
Die Schaffhauser Polizei fordert die Bevölkerung dazu auf, Paketdiebstähle stets zur Anzeige zur bringen.
Die Betrüger stellen eine grosse Erbschaft in Aussicht und fordern dann plötzlich doch noch Vorschuss in Form von Geldzahlungen.
In den letzten Tagen wurde die Kantonspolizei vermehrt über „persönliche und streng vertrauliche“ Briefe in Kenntnis gesetzt.
Am Montagnachmittag (23.1.2023) ist in Regensdorf ein Personenwagen frontal mit einem Linienbus kollidiert.
Die Autofahrerin und drei Buspassagiere wurden verletzt.
Am Morgen kam es auf der Autobahn zu einer Kollision zwischen zwei Lastwagen. Dabei wurde eine Person verletzt. Es kam zu Verkehrsbeeinträchtigungen auf der Autobahn sowie den umliegenden Hauptverkehrsachsen.
Frühmorgens, am 24. Januar 2023, kurz nach 05.35 fuhren zwei Lastwagen auf der Autobahn in Richtung Zürich. Dabei musste der vordere Lastwagen stark bremsen, worauf es zur Auffahrkollision zwischen den beiden kam.
Schneesportunfälle im Ausland haben deutlich zugenommen. Eine gute Selbsteinschätzung und angepasstes Fahrverhalten reduzieren die Verletzungswahrscheinlichkeit.
Zudem lohnt es sich den Versicherungsschutz im Ausland zu prüfen.
Am Montagnachmittag ist es in Döttingen auf der Aarentalstrasse in Fahrtrichtung Koblenz zu einer Kollision zwischen einem Lastwagen und einem Traktor mit angehängtem Pflug gekommen.
Am 23. Januar 2023 befuhr ein 34-Jähriger Traktorfahrer kurz nach 15:00 Uhr die Aarentalstrasse und bog in eine Seitenstrasse ab.
Auf der Bodenackerstrasse in Dulliken ereignete sich am Dienstagmorgen eine Kollision zwischen einem E-Scooter und einem Auto. Ohne sich um die Schadenregulierung zu kümmern, entfernte sich der E-Scooter-Lenker von der Unfallstelle.
In diesem Zusammenhang sucht die Kantonspolizei Solothurn Zeugen.
Am Dienstag (24.01.2023), kurz nach 7 Uhr, ist ein Auto auf der Bleichestrasse in einen Betonpoller geprallt. Ein 26-jähriger Autofahrer wurde als fahrunfähig eingestuft.
Es entstand Sachschaden im Wert von über 10'000 Franken.
Heute Dienstag, den 24. Januar 2023, ca. 09:15 Uhr hat sich im Seelisbergtunnel in Richtung Süden ein Selbstunfall ereignet.
Der Fahrzeuglenker zog sich noch unbekannte Verletzungen zu, der Sachschaden ist beträchtlich.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.